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	<title>Rudolf Wirtz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;32X: Linkfix</title>
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		<updated>2024-10-08T10:06:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Wirtz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Mai]] [[1931]] in [[Opladen]]; † [[1. Mai]] [[2003]] in [[Wiesbaden]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Jurist]] und [[Beamter (Deutschland)|Verwaltungsbeamter]], zuletzt im Range eines Leitenden [[Ministerialrat]]s in der [[Hessische Staatskanzlei|Hessischen Staatskanzlei]], sowie Vorlage für eine Romanfigur in [[Martin Walser]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Finks Krieg]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wirtz wurde 1931 als Sohn eines Studienrats und Reserveoffiziers geboren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Teuchert&amp;quot;&amp;gt;Hans-Dietrich Teuchert: &amp;#039;&amp;#039;Rückblick auf einen Fall klassischer Ämterpatronage. Zum Tode von Rudolf Wirtz, der von Ministerpräsident Wallmann 1988 grundlos zugunsten eines Parteifreundes versetzt wurde&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Richtervereinigung|NRV]] Hessen-Info&amp;#039;&amp;#039;, Januar 2004, S. 35 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wuchs in einer katholisch&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weber&amp;quot;/&amp;gt;-[[Deutschnationale Bewegung|deutschnationalen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Teuchert&amp;quot;/&amp;gt; Umgebung auf und hatte mehrere Geschwister. Sein Elternhaus stand dem [[Nationalsozialismus]] allerdings distanziert gegenüber. 1949 erkrankte Wirtz an [[Tuberkulose]] und wurde wiederholt behandelt. Erst 1952 konnte er sein [[Abitur]] ablegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weber&amp;quot;&amp;gt;Hermann Weber: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Wirtz †&amp;#039;&amp;#039;. [[NJW]] 2003, 2217.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss studierte er [[Rechtswissenschaft]]en an der [[Universität zu Köln]] und der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]]. 1956 legte er das erste juristische [[Staatsexamen]] ab. Während des [[Referendariat]]s war er auch in einer Anwaltskanzlei im [[Israel|israelischen]] [[Tel Aviv]] tätig, was prägend für ihn werden sollte. Freundschaftlich verbunden war er mit dem deutsch-israelischen Juristen [[Kurt Tuchler]]. 1961 folgte das zweite juristische Staatsexamen und die Niederlassung als [[Rechtsanwalt]] in [[Düsseldorf]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weber&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 wurde er am [[Bundesverwaltungsamt]] in [[Köln]] tätig. 1963 erfolgte die Ernennung zum [[Regierungsassessor]] und 1965 zum [[Regierungsrat (Amtsbezeichnung)|Regierungsrat]]. Kurzzeitig arbeitete er im [[Landkreis Eschwege|Landratsamt Eschwege]] (1964). 1966 wurde er Beamter im [[Hessen|hessischen]] Landesdienst. 1968 erfolgte die Beförderung zum [[Oberregierungsrat]]. 1970 wurde er [[Regierungsdirektor]] in der [[Hessische Staatskanzlei|Hessischen Staatskanzlei]] unter Ministerpräsident [[Albert Osswald]] ([[SPD]]). Ab 1985 war er Leitender Ministerialrat. Er war zunächst für das Bürgerbüro zuständig und später als Leiter der Verbindungsstelle zu den Kirchen und Religionsgemeinschaften eingesetzt. Unter der [[Trennung von Staat und Kirche]] verstand er eine „balancierte Trennung“. In seiner Amtszeit war er für die Ausarbeitung des &amp;#039;&amp;#039;Vertrages zwischen dem Land Hessen und dem [[Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Hessen]] – Körperschaft des öffentlichen Rechts&amp;#039;&amp;#039; (GVBl I, 395) und die juristische Begleitung des Diplomstudiengangs [[Katholische Theologie]] an der [[Universität Frankfurt am Main]] zuständig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weber&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 wurde Wirtz, SPD-Mitglied, nach dem Regierungsantritt [[Walter Wallmann]]s ([[CDU]]) auf eine unbedeutendere Funktion versetzt. Auf seine Stelle rückte [[Wolfgang Egerter]] (CDU) nach, ein Fraktionsassistent des neuen Ministerpräsidenten. Begründet wurde die Umbesetzung mit angeblichen Beschwerden von Vertretern der Religionsgemeinschaften. Unklar bleibt, inwieweit diese zutreffend waren. Wirtz ging gerichtlich – im Ergebnis erfolglos – gegen die ihn in seiner persönlichen Ehre verletzenden Vorwürfe vor. Bekräftigt wurden diese in den umfangreichen Verfahren durch eine [[eidesstattliche Versicherung]] [[Alexander Gauland]]s (damals CDU, heute [[AfD]]), des seinerzeitigen Leiters der Staatskanzlei. Erst nach dem Regierungsantritt [[Hans Eichel]]s ([[SPD]]) wurde er 1992 wieder zum Leiter der Verbindungsstelle zu den Kirchen und Religionsgemeinschaften eingesetzt und sollte diese Position bis zur Pensionierung 1996 innehaben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weber&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Pensionierung war er u.&amp;amp;nbsp;a. Rechtsberater des [[Internationaler Rat der Christen und Juden|Internationalen Rates der Christen und Juden]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weber&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finks Krieg ==&lt;br /&gt;
Durch seine Einbindung in die [[Affäre Gauland]] wurde er Vorbild für die Figur des &amp;#039;&amp;#039;Stefan Fink&amp;#039;&amp;#039; in dem im [[Suhrkamp Verlag]] erschienenen Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Finks Krieg]]&amp;#039;&amp;#039; (1996) von [[Martin Walser]]. Den Schriftsteller versorgte er mit gesammelten Unterlagen. Der Rechtswissenschaftler [[Rainer Wahl]] analysierte später den fiktiv-realen Rechtsstreit in der &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Juristische Wochenschrift|Neuen Juristischen Wochenschrift]]&amp;#039;&amp;#039; (NJW).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rainer Wahl]]: &amp;#039;&amp;#039;Kann es die Gesundheit und das Leben kosten, in einem Rechtsstaat sein Recht zu wollen? Überlegungen zu Martin Walser: „Finks Krieg“&amp;#039;&amp;#039;. [[Neue Juristische Wochenschrift|NJW]] 1999, 1920.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1988: Ehrensiegel der jüdischen Gemeinde (durch [[Ignatz Bubis]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans-Dietrich Teuchert: &amp;#039;&amp;#039;Rückblick auf einen Fall klassischer Ämterpatronage. Zum Tode von Rudolf Wirtz, der von Ministerpräsident Wallmann 1988 grundlos zugunsten eines Parteifreundes versetzt wurde&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Richtervereinigung|NRV]] Hessen-Info&amp;#039;&amp;#039;, Januar 2004, S. 35 f. ({{Webarchiv |wayback=20160304191426 |url=https://www.neuerichter.de/fileadmin/user_upload/lv_hessen/HES-2004-01_Info.pdf |text=online}}; PDF).&lt;br /&gt;
* [[Hermann Weber (Jurist)|Hermann Weber]]: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Wirtz †&amp;#039;&amp;#039;. [[Neue Juristische Wochenschrift|NJW]] 2003, 2217.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2024-10-08}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wirtz, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialbeamter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wiesbaden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wirtz, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Verwaltungsbeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Mai 1931&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Opladen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Mai 2003&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wiesbaden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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