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	<title>Rudolf Wenzel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Wenzel&amp;diff=1768123&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Wozniak: /* Betätigung in der Sudetendeutschen Heimatfront und in der NS-Diktatur */</title>
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		<updated>2026-01-01T21:14:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Betätigung in der Sudetendeutschen Heimatfront und in der NS-Diktatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:WenzelRudolf.jpg|mini|Rudolf Wenzel]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Wenzel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Oktober]] [[1904]] in [[Chabařovice|Karbitz]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[21. Februar]] [[1992]] in [[München]]) war ein deutscher Politiker ([[Sudetendeutsche Partei|SdP]]/[[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Wenzel war der Sohn eines Fachlehrers. Nach dem Besuch der [[Volksschule]], der Staatsschule in [[Aussig]] und der tschechischen Bürgerschule in Kročehlavy studierte er Hochbau an der Technischen Hochschule in Prag. 1923 wurde er Vorstandsmitglied der Studentenschaft an den Prager Deutscher Hochschulen. Im selben Jahr trat er auch der [[Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei (Tschechoslowakei)|DNSAP]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 ließ Wenzel sich als freischaffender Architekt in [[Liberec|Reichenberg]] nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Betätigung in der Sudetendeutschen Heimatfront und in der NS-Diktatur ===&lt;br /&gt;
Anfang der 1930er Jahre begann Wenzel sich in der [[Sudetendeutsche Partei|Sudetendeutschen Heimatfront]] (SHF) [[Konrad Henlein]]s zu engagieren: 1934 wurde er als Werbeleiter Mitarbeiter der Hauptstelle der SHF. Und seit 1935 war er als Hauptleiter der nun in Sudetendeutsche Partei umbenannten Organisation. Anlässlich der zeitweise die Gefahr eines Krieges heraufbeschwörenden Sudetenkrise des Jahres 1938 trat Wenzel dem zu dieser Zeit aufgestellten [[Sudetendeutsches Freikorps|Sudetendeutschen Freikorps]] bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Münchner Abkommen|Eingliederung der Sudetengebiete]] in das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] im Herbst 1938 trat Wenzel der [[NSDAP]] bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 6.600.853). Außerdem wurde er im Oktober 1938 Mitglied der [[Schutzstaffel|SS]] ([[Liste von SS-Mitgliedsnummern|SS-Nummer]] 310.468), in der er zum Sturmbannführer befördert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Ergänzungswahl für den Reichstag vom 4. Dezember 1938 wurde Wenzel als Abgeordneter in den [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]] gewählt. Anschließend gehörte Wenzel dem Reichstag knapp sechseinhalb Jahre lang, bis zum Zusammenbruch der NS-Herrschaft im Frühjahr 1945 als Vertreter der Sudetengebiete an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 wurde Wenzel zum persönlichen Referenten des zum Reichskommissar für das Sudetengebiet ernannten [[Konrad Henlein]] bestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1940 wurde Wenzel zum Landrat von [[Teplice|Teplitz-Schönau]] ernannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lilla469&amp;quot;&amp;gt;Joachim Lilla: &amp;#039;&amp;#039;Die Vertretung des „Reichsgaus Sudetenland“ und des „Protektorats Böhmen und Mähren“ im Grossdeutschen Reichstag&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Bohemia. Zeitschrift für Geschichte und Kultur der böhmischen Länder&amp;#039;&amp;#039;, Band 40, Ausgabe 2, 1999, S. 469&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] leistete er zwischenzeitlich von 1940 bis 1941 Militärdienst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben nach dem Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde Wenzel durch ein tschechoslowakisches Tribunal aufgrund seiner freiwilligen Meldung zum Militärdienst als Kriegsverbrecher zu fünf Jahren Haft verurteilt. 1949 gelang ihm die Flucht nach Bayern. Dort lebte er zunächst in Deggendorf. Später fand er eine Anstellung im Staatsdienst, bis er als [[131er]] in den Ruhestand versetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Nachkriegsjahren engagierte Wenzel sich in diversen Organisationen, die sich der Traditions- und Kulturpflege der in der BRD niedergelassenen Sudetendeutschen widmeten: So war er ab 1953 als Redakteur bei der &amp;#039;&amp;#039;[[Sudetendeutsche Zeitung|Sudetendeutschen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; tätig. Außerdem war er bis ins hohe Alter als Übersetzer für das [[Sudetendeutsches Archiv|Sudetendeutsche Archiv]] tätig war.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://archiv.pixelprint.info/pixelprint/Aussiger_Bote/AB_1984/files/assets/basic-html/index.html#306 &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Wenzel-80 Jahre&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Aussiger Bote.&amp;#039;&amp;#039; 1984, S. 306f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem war er Mitglied des Bundesausschusses für Presse und Information der [[Sudetendeutsche Landsmannschaft|Sudetendeutschen Landsmannschaft]]. Außerdem engagierte sich in dem rechtsgerichteten [[Witikobund]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Nelhiebel: &amp;#039;&amp;#039;Die Henleins gestern und heute. Hintergründe und Ziele des Witikobundes&amp;#039;&amp;#039;, 1962, S. 63.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenzel lebte bis zu seinem Tod 1992 in München. Im Adressbuch von 1966 ist er mit Wohnsitz in der Lessingstraße 6 nachweisbar.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wiki.genealogy.net/index.php?title=Datei%3AMuenchen-AB-1966.djvu&amp;amp;page=1451 Adressbuch München für das Jahr 1966, S. 1121.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde im Neuen Südfriedhof der Stadt beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehe und Familie ==&lt;br /&gt;
Wenzel war verheiratet mit Margerita Rutzke (* 20. Dezember 1908 in Hof, Mähren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]], Martin Döring, Andreas Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945. Ein biographisches Handbuch. Unter Einbeziehung der völkischen und nationalsozialistischen Reichstagsabgeordneten ab Mai 1924.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 2004, ISBN 3-7700-5254-4.&lt;br /&gt;
* Joachim Lilla: &amp;#039;&amp;#039;Die Vertretung des „Reichsgaus Sudetenland“ und des „Protektorats Böhmen und Mähren“ im Grossdeutschen Reichstag.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bohemia (Zeitschrift)|Bohemia]]. Zeitschrift für Geschichte und Kultur der böhmischen Länder.&amp;#039;&amp;#039; Band 40, Ausgabe 2, 1999, S. 469&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wenzel, Rudolf&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Braunbuch der DDR|Braunbuch. Kriegs- und Naziverbrecher in der Bundesrepublik]], 1965, S. 283&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130564346}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130564346|LCCN=no2021013773|VIAF=267499986}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wenzel, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Täter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Sudetenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SdP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNSAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger des Sudetendeutschen Freikorps]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Witikobund-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1992]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wenzel, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Oktober 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Chabařovice|Karbitz]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Februar 1992&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Wozniak</name></author>
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