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	<title>Rudolf Veith - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rudolf Veith (c. 1916).png|mini|Veith ca. 1916]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Veith&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Juni]] [[1846]] in [[Bobischau]], Kreis [[Habelschwerdt]] in [[Schlesien]]; † [[13. März]] [[1917]] in Berlin) war ein deutscher Schiffs[[maschinenbauingenieur]] und Marine-[[Baubeamter]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www.kulturwerk-schlesien.de/download/kulturspiegel/KS-JanuarMaerz2007.pdf?fCMS=1fce1681e130837ae4c4cb53dad346c6 |text=Schlesisches Geschichtsblatt Nr. 51 - 2008 Mitteilungen des Vereins für Geschichte Schlesiens e.V. |archivebot=2019-05-11 03:11:55 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Veith legte 1865 das Abitur am Matthias-Gymnasium in [[Breslau]] ab. Nach praktischen Erfahrungen als Maschinenbau- und Hütten-[[Eleve]] besuchte er einige [[Gewerbeschule]]n. Seine militärische Dienstpflicht absolvierte er als [[Einjährig-Freiwilliger]] im [[Deutsch-Französischer Krieg|Kriegsjahr 1870/71]] bei der Marine und sammelte wertvolle Erfahrungen im praktischen Schiffsmaschinenbetrieb. Er studierte von 1871 bis 1874 an der von [[Franz Reuleaux]] geleiteten &amp;#039;&amp;#039;Königlichen Gewerbeakademie Berlin&amp;#039;&amp;#039; (Vorläuferin der [[Technische Universität Berlin|Technischen Universität Berlin]]), dabei vertiefte er sich besonders in den Fächern Schiffsmaschinen, Hilfsmaschinen und Kessel, die erst ab 1874 von [[Schwarz-Flemming]] gelesen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1874 legte er die Diplom-Hauptprüfung ab und arbeitete danach als Ingenieur in einer Maschinenfabrik zum Bau von Schiffsmaschinen. Danach wechselte er in den Dienst der [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]], arbeitete auf den Marinewerften [[Wilhelmshaven]], [[Danzig]] und [[Kiel]]. Zwischendurch führte ihn eine Tätigkeit als Bauaufsicht auf die Schichau-Werft in [[Elbląg|Elbing]]. 1895 wurde er ins [[Reichsmarineamt]] berufen, mehrfach befördert und 1899 trat Veith die leitende Stelle für die technische Entwicklung der deutschen [[Torpedoboot]]e an. Eine wichtige Entscheidung war die Einführung der [[Wasserrohrkessel]] statt der bisher vorwiegend eingesetzten schwereren Rauchrohrkessel. Er entschied sich für die engrohrigen verbesserten Marine-Wasserrohrkessel. Auch bei der Entwicklung der Antriebsmaschinen erkannte Veith schnell die Vorteile der [[Dampfturbine]]n für den Antrieb von Kriegsschiffen und setzte sie statt der Kolbendampfmaschinen zunächst für die deutschen Torpedoboote ein. Hierdurch war es ihm gelungen, die in Deutschland gebauten Torpedoboote auf hohe Leistungen und Geschwindigkeiten zu bringen, wodurch sie im internationalen Vergleich eine Spitzenstellung einnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906 wurde er als Vorstand der Abteilung für Maschinenbauangelegenheiten (K II) des [[Konstruktionsdepartement im Reichsmarineamt|Konstruktionsdepartements im Reichsmarineamt]] nach Berlin berufen, wo er bei seinem Tod den Rang eines [[Wirklicher Geheimer Rat|Wirklichen Geheimen Oberbaurats]] innehatte. Jetzt konnte er die Erfahrungen mit den Torpedobooten auch auf kleine und große [[Kreuzer (Schiffstyp)|Kreuzer]] und [[Linienschiff]]e übertragen. Veith führte die Ölfeuerung ein und forcierte die Entwicklung leistungsfähiger Rädergetriebe, um die Vorteile der schnell drehenden Turbinen mit den langsam drehenden Propellern nachhaltig zu nutzen. Früh erkannte er das Potential der Ölmaschinen, wie die [[Dieselmotor]]en seinerzeit bezeichnet wurden, und wurde zum Schrittmacher des Einsatzes von [[Dieselmotoren für die Kaiserliche Marine]]. Er förderte besonders die Entwicklung von leichten schnell drehenden Dieselmotoren für den Einsatz in den neuartigen [[U-Boot]]en, [[Luftschiff]]en aber auch als [[Dynamomaschine|Dynamos]] zur Stromversorgung der Schiffe. Die deutsche Schiffbau- und Motorenindustrie hat Veith vieles zu verdanken, denn seine Weitsicht und das Vertrauen in die Leistungsfähigkeit der Ingenieure wurden belohnt. Seine extrem anspruchsvollen Forderungen wurden erfüllt und hat die Marine und deutschen Unternehmen auf diesen Gebieten in führende Positionen gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verdienste und Ehrungen == &lt;br /&gt;
Veith beteiligte sich 1899 an der Gründung der [[Schiffbautechnische Gesellschaft|Schiffbautechnischen Gesellschaft]] (STG). Die [[Technische Universität Darmstadt|Technische Hochschule Darmstadt]] verlieh ihm 1910 die [[Ehrendoktor]]würde (als Dr.-Ing. E. h.), der [[Verein Deutscher Ingenieure]] (VDI) ernannte ihn auf seiner Hauptversammlung 1910 in Danzig&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Theodor Peters (Ingenieur)|Theodor Peters]] |Titel=Geschichte des Vereines deutscher Ingenieure |TitelErg=Nach hinterlassenen Papieren von Th. Peters – Im Auftrage des Vorstandes herausgegeben und bis 1910 vervollständigt |Verlag=Selbstverlag des Vereines deutscher Ingenieure |Ort=Berlin |Datum=1912 |Seiten=146, 150}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zum [[Liste der Ehrenmitglieder des Vereins Deutscher Ingenieure|Ehrenmitglied]] und verlieh ihm 1915 die [[Liste der Inhaber einer Grashof-Denkmünze|Grashof-Denkmünze]]. Der Bezirksverein Schleswig-Holstein des VDI ernannte Veith ebenfalls zu seinem Ehrenmitglied.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Mitgliederverzeichnis 1908 |Hrsg=Verein Deutscher Ingenieure |Ort=Berlin |Datum=1908 |Seiten=265}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die STG verlieh ihm 1915 die goldene Denkmünze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 70. Geburtstag erhielt er in Anbetracht seiner Verdienste von Unternehmen des deutschen Schiffbaus und Schiffsmaschinenbaus insgesamt 300.000 [[Mark (1871)|Mark]], die er in 5 % [[Staatsanleihe|Reichsanleihe]]n anlegte und mit Genehmigung des Reichs-Marineamts zu einer „Veith-Stiftung“ bestimmte. Er übergab sie der STG zur Verwaltung, um bedürftigen Studierenden des Schiffbaus und des Schiffsmaschinenbaus jährliche Unterstützungen zu zahlen. Diese Stiftung wurde 1917 eingerichtet, besteht heute als &amp;#039;&amp;#039;[[Veith-Berghoff-Stiftung]]&amp;#039;&amp;#039; und unterstützt nach wie vor Studenten der Schiffstechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wirklicher Geheimer Oberbaurat Dr.-Ing. E. h. Rudolf Veith †.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zentralblatt der Bauverwaltung]]&amp;#039;&amp;#039;, 37. Jahrgang 1917, Nr. 24 (vom 21. März 1917), S. 156.&lt;br /&gt;
* Schiffbautechnische Gesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Jahrbuch der Schiffbautechnischen Gesellschaft]] 1918.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.stg-online.org/ueberdiestg/index.htm Geschichte der Schiffbautechnischen Gesellschaft e.V. 1916 &amp;amp; 1917]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Veith, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffbauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirklicher Geheimer Oberbaurat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaiserliche Marine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1846]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Veith, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schiffsmaschinenbauingenieur und Marine-Baubeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Juni 1846&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bobischau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. März 1917&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Berlin&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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