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	<title>Rudolf Ullik - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Ullik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. November]] [[1900]] in [[Wien]]; † [[29. Juni]] [[1996]] ebenda) war ein [[österreich]]ischer [[Arzt]] und [[Malerei|Maler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Seine schulische Ausbildung erhielt Rudolf Ullik im Internat des Wiener [[Schottenstift]]s und im Gymnasium des [[Kollegium Kalksburg]]. Sein anschließendes Medizinstudium absolvierte er in [[Prag]], [[Innsbruck]] und Wien, wo er 1925 zum Dr. med. promoviert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rudolf-ullik.at/arzt1.htm |titel=Rudolf Ullik Kieferchirurgie ICOMS 2005 |abruf=2024-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war an verschiedenen Kliniken tätig sowie Dozent, Universitätsprofessor und Vorstand der Universitätsklinik für &lt;br /&gt;
[[Geschichte des Zahnarztberufs#Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie|Kiefer- und Gesichtschirurgie]] am [[Allgemeines Krankenhaus der Stadt Wien|Allgemeinen Krankenhaus Wien]]. Er beschäftigte sich auch mit der Formenlehre von Zähnen. Eine Formvariante der unteren [[Eckzahn|Eckzähne]] ist nach ihm benannt, die [[Ullik’sche Konkavität]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://d-nb.info/955728665/about/html R. Ullik, Formenlehre der Zähne : eine Grundlage zum Modellieren künstlicher Zähne, DNB]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ullik beantragte die Aufnahme in die [[NSDAP]], wurde aber 1940 abgelehnt, sein Folgeantrag wurde 1944 bewilligt und er wurde zum 1. Januar 1941 aufgenommen (Mitgliedsnummer 9.572.910).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-II/1152100&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dominik Groß]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Zahnärzte und Kieferchirurgen im «Dritten Reich» und im Nachkriegsdeutschland, Täter, Mitläufer, Oppositionelle, Verfolgte, Unbeteiligte.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Hochschullehrer und Forscher (M–Z).&amp;#039;&amp;#039; Hentrich &amp;amp; Hentrich, Berlin/Leipzig 2023. S. 792&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeitlebens war Rudolf Ullik auch künstlerisch tätig. Zunächst als [[Autodidakt]] verkehrte er schon in seiner Jugend im Kreise so berühmter Maler wie [[Oskar Kokoschka|Kokoschka]] und [[Egon Schiele|Schiele]] in Wien oder [[Max Liebermann|Liebermann]], [[Max Slevogt|Slevogt]] und [[Emil Orlik|Orlik]] in Berlin. Das Schaffen dieser Künstler sollte seine eigene Malweise nachhaltig beeinflussen. Nach einem Studium unter [[Günther Baszel]] an der Wiener [[Universität für angewandte Kunst Wien|Akademie für Angewandte Kunst]] folgte zehn Jahre lang der Besuch der Sommerakademie von Oskar Kokoschka in [[Salzburg]]. Mit Letzterem entwickelte sich eine langjährige Freundschaft und Ulliks Stil ist stark geprägt von den Einflüssen seines Lehrers Kokoschka; aber bspw. auch vom Stil eines [[Chaim Soutine]] bzw. von der expressionistischen Gegenständlichkeit des 20. Jahrhunderts insgesamt. Rudolf Ullik malte [[Landschaftsmalerei|Landschaften]], [[Porträtmalerei|Porträts]], [[Akt (Kunst)|Akte]] und [[Expressionismus|expressionistische]] [[Metapher]]n.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rudolf-ullik.at/rudolf_ullik.htm |titel=Rudolf Ullik Maler Wien Künstlerhaus |abruf=2024-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Ehrenmitglied der Gesellschaft bildender Künstler Österreichs und erhielt zahlreiche Auszeichnungen (unter anderen das [[Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst|Österreichische Ehrenkreuz I. Klasse für Wissenschaft und Kunst]] sowie den Goldenen Lorbeer des [[Künstlerhaus Wien|Wiener Künstlerhauses]]). Seine Werke wurden in Wien periodisch im Wiener Künstlerhaus ausgestellt, nebenbei gab es zahlreiche Kollektiv-Ausstellungen in ganz Europa, so in Salzburg 1960 im [[Rupertinum]]. Zudem erfolgte 1973 eine Einzelausstellung seiner [[Aquarell]]bilder und [[Acrylfarbe|Acryl]]werke in der [[Wiener Secession]] und 1980 erneut im Wiener Künstlerhaus die Werkschau &amp;#039;&amp;#039;Der Maler Rudolf Ullik&amp;#039;&amp;#039; mit Veröffentlichung eines Katalogs. Im Ausland war Rudolf Ullik u.&amp;amp;nbsp;a. in [[Buenos Aires]], [[Florenz]], [[New York City|New York]] und [[Toulouse]] vertreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Emeritierung 1971 begann er ein weiteres Studium und wurde mit einer Arbeit über &amp;#039;&amp;#039;Das Ministerium für Öffentliche Arbeiten im Jahre 1848. Ein Beitrag zur staatlichen Wirtschafts- und Sozialpolitik Österreichs im Jahre 1848&amp;#039;&amp;#039; 1975 in Wien zum Doktor der [[Philosophie]] (in der Fachrichtung österreichische Geschichte und Kunstgeschichte) promoviert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Ullik verstarb 95-jährig in seiner Heimatstadt Wien und wurde auf dem [[Grinzinger Friedhof]] (Gruppe 9, Reihe 3, Nummer 5) bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|131484818}}&lt;br /&gt;
* [http://www.rudolf-ullik.at/ Leben und Werk von Rudolf Ullik]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=131484818|LCCN=no2012098077|VIAF=84860630}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ullik, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chirurg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1996]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ullik, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Künstler, Arzt und Philosoph&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. November 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Juni 1996&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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