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	<title>Rudolf Trebitsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T03:07:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Trebitsch&amp;diff=2530072&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Blutgretchen: /* Leben */ Zitat-Schreibweise von &quot;Balet&quot; mit &lt;!--sic--&gt; markiert, um zukünftige &quot;Korrekturversuche&quot; zu vermeiden. Es handelt sich um die Originalschreibweise, wie sich nach Recherche (unterstützt vom Wiener Volkskundemuseum) bestätigt hat. Siehe auch Katalogeintrag der National-Bib: http://data.onb.ac.at/imgk/AZ00237063 bzw. Katalogeintrag der ÖTM-Bib: http://data.onb.ac.at/rec/AC09813049</title>
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		<updated>2022-08-29T09:30:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Zitat-Schreibweise von &amp;quot;Balet&amp;quot; mit &amp;lt;!--sic--&amp;gt; markiert, um zukünftige &amp;quot;Korrekturversuche&amp;quot; zu vermeiden. Es handelt sich um die Originalschreibweise, wie sich nach Recherche (unterstützt vom Wiener Volkskundemuseum) bestätigt hat. Siehe auch Katalogeintrag der National-Bib: http://data.onb.ac.at/imgk/AZ00237063 bzw. Katalogeintrag der ÖTM-Bib: http://data.onb.ac.at/rec/AC09813049&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Trebitsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Januar]] [[1876]] in [[Wien]]; † [[9. Oktober]] [[1918]] in [[Graz]])&amp;lt;ref&amp;gt;Todfallsaufnahme k.k. Bezirksgericht Graz, Zl. 4237 vom 12. Oktober 1918&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein österreichischer [[Ethnologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Trebitsch wurde als Sohn des [[Kommerzialrat]]es [[Leopold Trebitsch]] geboren. Er war ein Schüler des Anthropologen [[Rudolf Pöch]] und des Ethnologen [[Michael Haberlandt]]. 1911 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er zum Dr. phil. über &amp;#039;&amp;#039;Primitive Schiffsfahrzeuge&amp;#039;&amp;#039;. Forschungsreisen führten ihn nach [[Frankreich]], [[Schweiz]], [[Italien]], auf den [[Balkanhalbinsel|Balkan]], [[Westgrönland]] (1906), nach [[Irland]] und [[England]] (1907), in die [[Bretagne]] und nach Oberitalien (1908), nach [[Wales]], Insel Man, [[Schottland]] (1909), 1911 erneut in die Bretagne und 1913 in das [[Baskenland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trebitsch hielt in Tonaufnahmen und wissenschaftliche Beschreibungen Dialekte, Volksgesänge und Tänze für das Phonogramm-Archiv der [[Österreichische Akademie der Wissenschaften|Akademie der Wissenschaften]] in Wien fest.&amp;lt;ref name=&amp;quot;phonoarchiv&amp;quot; /&amp;gt; Außerdem hielt er 1906 auf 69 Wachsplatten die Sprache und Gesänge der [[Eskimo]] in West-Grönland fest, und führte sie dort auch vor, wobei ihm „ein Edison-Graphophon treffliche Dienste leistete“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.archive.org/stream/sitzungsbericht603klasgoog#page/n998/mode/1up Phonographische Aufnahmen der Eskimosprache], Nr. IX der Berichte der Phonogramm-Archivs – Kommission der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien, ausgeführt von Dr. Rudolf Trebitsch und Dr. Gustav Stiassny im Sommer 1906, S. 1677 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Sein Buch „Bei den Eskimo von Westgrönland“, sowie seine phonographischen Aufnahmen überlebender [[Keltische Sprachen|keltischer Dialekte]], die Trebitsch im Auftrag des Phonogramm-Archivs der Wiener Akademie der Wissenschaft in Irland, Schottland, Wales und der Bretagne, auf der Insel Man, bei den Basken gesammelt hat, lenkten die Aufmerksamkeit der wissenschaftlichen Kreise auf den Gelehrten, der außer durch die betreffenden Akademieberichte auch durch instruktive Vorträge über diese Reisen und ihre Ergebnisse in der [[Urania]], in den Sitzungen der Anthropologischen Gesellschaft und in unserer Gesellschaft, sowie an verschiedenen Bildungsstätten die große Öffentlichkeit zu belehren wusste. Eine ganze Zahl gediegener volkskundlicher und völkerpsychologischer Untersuchungen und Abhandlungen folgten im Gange seiner weiteren eindringenden Studien und seiner eifrigen Beschäftigung mit volkskundlichen Problemen.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[http://quod.lib.umich.edu/g/genpub/ACD0698.0024.005/21?rgn=full+text;view=image Österreichische Zeitschrift für Volkskunde], XXIV. Jahrgang, Wien 1918, S. 135&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trebitsch zeigte 1908 den Mitgliedern des 16. Internationalen Amerikanistenkongresses in Wien „Ethnographisches aus Westgrönland, mit Vorführung von Lichtbildern und Phonogrammen“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sciencemag.org/content/28/722/597.full.pdf Franz Boas, Science, No. 722, 30. Oktober 1908, S. 598]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Trebitsch verfasste unter dem Pseudonym Hans Dietrolf Gedichte und Kinodrehbücher. Die Gedichte &amp;#039;&amp;#039;Eislauf&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Liebchens Geburtstag&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Lichter&amp;#039;&amp;#039; wurden von [[Richard Stöhr]] (Op. 56/1-3)&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Stöhr: Op. 56/1-3, Lieder nach Gedichten von Hans Dietrolf, Gesang mit Klavier. Siegel, Leipzig o.&amp;amp;nbsp;J. Sign. MS75437-4°, Musiksammlung, Österreichische Nationalbibliothek&amp;lt;/ref&amp;gt; vertont, das Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Weine nicht&amp;#039;&amp;#039; von [[Ludwig Rochlitzer]], Trebitsch widmete es [[Edgar Calle]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Rochlitzer: Weine nicht, Gedicht von Hans Dietrolf, Lied für eine Singstimme und Klavier, Musikhandschrift 1913. Sign. MHc-12537, Wienbibliothek im Rathaus &amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kinodrehbücher &amp;#039;&amp;#039;Gefangen – im eigenen Netz!,&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Was die Donau erzählt oder Donaurauschen.,&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Die dumme Liebe&amp;#039;&amp;#039; sowie das Operettenlibretto &amp;#039;&amp;#039;Tschiripi&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Skizze zu dem symbolischen Balett&amp;lt;!--sic--&amp;gt; Tanzsymphonie&amp;#039;&amp;#039; liegen als unveröffentlichte Typoskripte vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Sign. 760593-D, 760594-C, 760595-D, 799193-C und 799194-C, Bibliothek, Österreichisches Theatermuseum&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsschwerpunkte ==&lt;br /&gt;
Zu den Forschungsschwerpunkten Trebitschs gehörten vor allem für die Sprachen europäischer Minoritäten, insbesondere die [[keltische Sprachen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;phonoarchiv&amp;quot;&amp;gt;[http://www.phonogrammarchiv.at/wwwnew/hoerbar_d.htm Trebitsch] im Phonogrammarchiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Phonographische Aufnahmen der bretonischen Sprache und zweier Musikinstrumente in der Bretagne, ausgeführt im Sommer 1908&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Berichte der Phonogramm-Archivs-Kommission der kaiserl. Akademie der Wissenschaften in Wien.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 17). Hölder, Wien 1909.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bei den Eskimos in Westgrönland. Ergebnisse einer Sommerreise im Jahre 1906.&amp;#039;&amp;#039; Nebst einem ethnologischen Anhang von Dr. [[Michael Haberlandt|M. Haberlandt]]. 62 Fotos. Reimer, Berlin 1910.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Baskische Sprach- und Musikaufnahmen, ausgeführt im Sommer 1913&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Mitteilung der Phonogramm-Archivs-Kommission der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 34). Hölder, Wien 1914.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fellboote und Schwimmsäcke und ihre geographische Verbreitung in der Vergangenheit und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Anthropologie.&amp;#039;&amp;#039; Neue Folge, Bd. XI, Heft 3, S. 161–184.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Primitive Schiffsfahrzeuge.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Umschau.&amp;#039;&amp;#039; 1. Nov. 1915, Nr. 45, S. 945 f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rassenfragen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Urania. Zeitschrift für Volksbildung.&amp;#039;&amp;#039; X. Jhg., Nr. 17, Wien 28. April 1917, S. 209 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.hohenemsgenealogie.at/gen/getperson.php?personID=I13040&amp;amp;tree=Hohenems &amp;#039;&amp;#039;Dr. Rudolf Trebitsch&amp;#039;&amp;#039;] in &amp;#039;&amp;#039;Hohenems Genealogie: Jüdische Familiengeschichte in Vorarlberg und Tirol&amp;#039;&amp;#039; ([[Jüdisches Museum Hohenems]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Österreichisches Staatsarchiv, Kriegsarchiv, Militärkommando Wien, Landsturm – Evidenz – Blätter,  Ärzte, Karton 9&lt;br /&gt;
* Österreichisches Museum für Volkskunde, Archiv, Wien&lt;br /&gt;
* Siegfried Trebitsch, Chronik eines Lebens, Zürich 1951, S. 295 ff.&lt;br /&gt;
* Leopold Schmidt, Rudolf Trebitsch zum Gedächtnis, Zur Sonderausstellung des Österreichischen Museums für Volkskunde, unveröffentlichtes Typoskript, Wien 1956&lt;br /&gt;
* Briefe von Rudolf Trebitsch an Milena Wlodzimirska, 15. Juni 1906 bis 16. September 1916, Sign. Autogr. 146/119-1 bis 7 Han, Sammlung von Handschriften und alten Drucken, Österreichische Nationalbibliothek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=127870164|LCCN=no/2010/149038|VIAF=204703348}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Trebitsch, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Trebitsch, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Ethnologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Januar 1876&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Oktober 1918&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Blutgretchen</name></author>
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