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	<title>Rudolf Stephan - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SBB Musik: /* Weblinks */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum deutschen Komponisten dieses Namens siehe [[Rudi Stephan]] (1887–1915).}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Stephan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. April]] [[1925]] in [[Bochum]]; † [[29. September]] [[2019]] in [[Berlin]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://lebenswege.faz.net/traueranzeige/prof-dr-rudolf-stephan/55883460 Traueranzeige Rudolf Stephan], [[FAZ]] vom 12. Oktober 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Musikwissenschaft]]ler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Stephan ging nach Unterricht am Kirchenmusikalischen Institut [[Heidelberg]] (bei [[Wolfgang Fortner]], zusammen mit [[Hans Werner Henze]]) und der Aufnahme eines musikwissenschaftlichen Studiums an der [[Universität Heidelberg]] (bei [[Heinrich Besseler]]) an die [[Universität Göttingen]], an der er 1950 mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Die Tenores der Motetten ältesten Stils&amp;#039;&amp;#039; von [[Rudolf Gerber (Musikwissenschaftler)|Rudolf Gerber]] promoviert wurde; zu seinen Kommilitonen gehörten [[Carl Dahlhaus]], [[Ludwig Finscher]] und [[Joachim Kaiser]]. Einem breiteren deutschsprachigen Publikum wurde er als Herausgeber von &amp;#039;&amp;#039;Das Fischer Lexikon, Band&amp;amp;nbsp;5, Musik&amp;#039;&amp;#039; (erschienen in der Fischer Bücherei, Frankfurt am Main 1957) bekannt. Stephans 1958 erschienenes Buch &amp;#039;&amp;#039;Neue Musik. Versuch einer kritischen Einführung&amp;#039;&amp;#039; (Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen) fand die Zustimmung [[Theodor W. Adorno]]s, mit dem er in der Folgezeit verbunden blieb, u.&amp;amp;nbsp;a. durch gemeinsame Rundfunkgespräche. 1963 habilitierte er sich in Göttingen mit [[Antiphon (Musik)|Antiphon]]ar-Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1965 bis 1976 war Stephan Herausgeber der &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Instituts für Neue Musik und Musikerziehung Darmstadt&amp;#039;&amp;#039;. 1967 nahm er einen Ruf auf eine Professur für Historische Musikwissenschaft am Institut für Musikwissenschaft (heute: [[Theaterwissenschaftliches Institut|Institut für Theaterwissenschaft]], Seminar für Musikwissenschaft) der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]] an; seit 1990 war er Emeritus. Seine Kollegen am Berliner Institut waren die Musikwissenschaftler [[Tibor Kneif]] und [[Klaus Kropfinger]], ab 1989 auch [[Jürgen Maehder]], der von 1990 bis 1992 Geschäftsführender Direktor war; Stephans Nachfolger wurde 1992 [[Albrecht Riethmüller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stephans Forschungsschwerpunkte lagen in der jüngeren Musikgeschichte seit dem 18. Jahrhundert und insbesondere der Musik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts; wegweisende Beiträge leistete er für die Revision des Bilds des Werks von [[Gustav Mahler]], [[Hans Pfitzner]], [[Max Reger]] und [[Paul Hindemith]] sowie für die Erkenntnis der musikgeschichtlichen Bedeutung der [[Wiener Schule (Moderne)|Zweiten Wiener Schule]] um [[Arnold Schönberg]], [[Alban Berg]] und [[Anton Webern]]. Als Herausgeber war Stephan maßgeblich an den Gesamtausgaben der Musikalischen Werke Arnold Schönbergs und Alban Bergs beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Stephans Schülern zählen die Musikwissenschaftlerinnen und Musikwissenschaftler Rüdiger Albrecht, [[Reinhold Brinkmann]] (1934–2010), Regina Busch, Károly Csipák, Klaus Ebbeke (1957–1992), [[Thomas F. Ertelt]], [[Werner Grünzweig]], [[Heribert Henrich]], [[Reinhard Kapp (Musikwissenschaftler)|Reinhard Kapp]], Ulrich Krämer, [[Claudia Maurer Zenck]], Adolf Nowak, [[Wolfgang Rathert]], [[Christian Martin Schmidt]], [[Matthias Schmidt (Musikwissenschaftler)|Matthias Schmidt]], [[Martina Sichardt]] und Lotte Thaler sowie der Musikpädagoge [[Bernd Riede]]. Langjähriger Assistent Stephans in Berlin war der Musikwissenschaftler [[Andreas Traub]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Festschrift: &amp;#039;&amp;#039;Werk und Geschichte: musikalische Analyse und historischer Entwurf; Rudolf Stephan zum 75. Geburtstag; mit einem Verzeichnis der Schriften Rudolf Stephans&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. im Auftrag des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz von [[Thomas Ertelt]].&lt;br /&gt;
* Österreichische [[Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst]] I. Klasse (2016)&lt;br /&gt;
* Großes Goldene Ehrenzeichen der Republik Österreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118917331}}&lt;br /&gt;
* [http://www.musikbibliographie.de/SET=36/TTL=1/COLMODE=1/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=1004&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=Stephan%2C+Rudolf Literatur von Rudolf Stephan] in der [[Bibliographie des Musikschrifttums]]&lt;br /&gt;
* [http://www.vek.de/ahb-s.htm Eintrag] im &amp;#039;&amp;#039;Autorenhandbuch Musik&amp;#039;&amp;#039;, Version 2009/2010, Abruf am 8. Mai 2009&lt;br /&gt;
* [http://www.musikzeit.at/webpages/about/redaktion/stephan.html Link] Wissenschaftlicher Beirat der [[Österreichische Musikzeitschrift|Österreichischen MUSIKZEITschrift]]&lt;br /&gt;
* [http://kalliope-verbund.info/DE-611-BF-79238 Musikalischer Nachlass] an der [[Staatsbibliothek zu Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118917331|LCCN=n/83/48160|VIAF=109806213}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stephan, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiktheoretiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Freie Universität Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mahler-Forscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2019]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stephan, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stephan, Rudolph&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Musikwissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. April 1925&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bochum]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. September 2019&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SBB Musik</name></author>
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