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	<title>Rudolf Steinwand - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bujo am 12. Dezember 2025 um 09:13 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Steinwand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. August]] [[1906]] in [[Boppard]]; † [[10. November]] [[1982]] in [[Lehnitz]]) war ein [[Deutsche Demokratische Republik|deutscher]] [[Politiker]] ([[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]], später [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]) sowie Wirtschaftsfunktionär in der Stahlindustrie und im Bergbau der DDR. Er war von 1955 bis 1958 [[Ministerium für Berg- und Hüttenwesen|Minister für Berg- und Hüttenwesen]] der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Steinwand stammte aus einer Lehrerfamilie. Er musste den Besuch des Gymnasiums unterbrechen und legte sein Abitur 1928 ab, nachdem er zuvor aus der [[Alliierte Rheinlandbesetzung|französisch besetzten Zone des Rheinlands]] ausgewiesen worden war. Sein anschließendes Philologiestudium (auf Lehramt) musste er wegen fehlender Mittel abbrechen. Ab 1930 engagierte er sich in der KPD und wurde wegen illegaler Aktionen inhaftiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten und dem Verbot der KPD wurde er mehrfach in Schutzhaft genommen und zeitweise im [[Konzentrationslager Esterwegen]] interniert, jedoch nach einiger Zeit wieder entlassen beziehungsweise 1939 amnestiert. Anschließend arbeitete er als Buchhalter in einer Weingroßhändlerei und war erneut im Widerstand gegen den Nationalsozialismus aktiv. Im Herbst 1941 musste er Soldat werden, wurde nach kurzer Zeit jedoch verhaftet, da er Kontakte zur Koblenzer Widerstandsgruppe um [[Andreas Hoevel]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Geschichte der Militärpolitik der KPD: 1918 - 1945 |Auflage=1. Aufl |Verlag=Militärverl. der Dt. Demokratischen Republik |Ort=Berlin |Datum=1987 |Reihe=Schriften des militärgeschichtlichen Instituts der DDR |ISBN=978-3-327-00278-0 |Seiten=363 |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; hatte und aus dem Gefängnis an die Ostfront geschickt. Dort lief er 1945 zur Roten Armee über kam zunächst in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Er wurde jedoch schon bald entlassen und konnte nach Deutschland zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er engagierte sich in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] und später in der DDR und durchlief eine stetige Karriere. Er wurde 1946 Mitglied der SED und Personalleiter der Hauptverwaltung Landeseigener Betriebe der Landesregierung Thüringens. Im Dezember 1948 wurde er vom thüringischen Landtag zum Mitglied der [[Deutsche Wirtschaftskommission|Deutschen Wirtschaftskommission]] (DWK) gewählt, der er bis 1949 angehörte. Von 1950 bis 1952 war er Werkdirektor des Stahl- und Walzwerks [[Maxhütte (Unterwellenborn)|Maxhütte]] in [[Unterwellenborn]] (Kreis Saalfeld). Von 1950 bis 1954 gehörte er der [[Volkskammer]] an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinwand wurde 1952 Hauptabteilungsleiter im Ministerium für Erzbergbau und Hüttenwesen, dann Staatssekretär und Stellvertreter des Ministers für Schwermaschinenbau. Von November 1955 bis 1958 amtierte er als [[Ministerium für Erzbergbau, Metallurgie und Kali|Minister für Berg- und Hüttenwesen]] der DDR unter Ministerpräsident [[Otto Grotewohl]]. Im Februar 1958 wurde er Mitglied der [[Staatliche Plankommission|Staatlichen Plankommission]] und Leiter der Abteilung Grundstoffindustrie, 1959 war er zudem Vorsitzender des Vorstands der [[SDAG Wismut]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später übernahm er bis 1966&amp;lt;ref&amp;gt;Glückwunsch zum 60. Geburtstag in [[Neues Deutschland]] vom 4. August 1966&amp;lt;/ref&amp;gt; die Funktion eines Stellvertreters des Ständigen Vertreters der DDR im [[Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe]] (RGW) in Moskau. Aus gesundheitlichen Gründen trat er 1968 zurück und ging in den vorzeitigen Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Urne wurde in der [[Gräberanlage Pergolenweg|Gräberanlage „Pergolenweg“]] des Berliner [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhofs Friedrichsfelde]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1955: [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Bronze, 1966 in Silber, 1971 in Gold und 1976 die Ehrenspange zum Vaterländischen Verdienstorden in Gold&lt;br /&gt;
* 1981: Orden [[Stern der Völkerfreundschaft]] in Silber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rudolf Steinwand: Boppard und der Separatismus. Vereinsdruckerei GmbH Koblenz 1930.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=rudolf-steinwand|lemma=Steinwand, Rudolf|autor=[[Andreas Herbst]]|band=2|idNum=3401}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.mahnmalkoblenz.de/index.php/die-dauerausstellung/060-rudolf-steinwand-kommunist-und-minister-aus-boppard Biografie bei Mahnmal Koblenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==   &lt;br /&gt;
 &amp;lt;references /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Minister für Erzbergbau, Metallurgie und Kali der DDR&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Vorstandsvorsitzende der SDAG Wismut&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1051158206|VIAF=308711681}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Steinwand, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Minister für Erzbergbau, Metallurgie und Kali (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager (Montanindustrie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wirtschaft, DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sterns der Völkerfreundschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Steinwand, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SED), MdV&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. August 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Boppard]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. November 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lehnitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bujo</name></author>
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