<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rudolf_Steinbach</id>
	<title>Rudolf Steinbach - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rudolf_Steinbach"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Steinbach&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T03:14:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Steinbach&amp;diff=2638186&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ArthurMcGill: /* Werk */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Steinbach&amp;diff=2638186&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2022-04-25T16:52:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Werk&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Steinbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. April]] [[1903]] in [[Barmen]]; † [[23. Dezember]] [[1966]] in [[Aachen]]) war ein deutscher [[Architekt]] und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Steinbach&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=DIGIPORTA digitales Porträtarchiv |url=http://www.digiporta.net/pdf/GNM/Steinbach_576800440.pdf |titel=Der Architekt Rudolf Steinbach |hrsg=Deutsches Kunstarchiv im Germanischen Nationalmuseum |abruf=2017-12-16 |format=PDF |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; absolvierte die Barmer [[Kunstgewerbeschule]] und das [[Technische Hochschule Mittelhessen|Polytechnikum Friedberg]], von 1929 bis 1930 war als Gasthörer an der [[Universität Stuttgart|Technischen Hochschule Stuttgart]]. Danach betätigte er sich als freier Architekt in [[Heidelberg]]. Während des Zweiten Weltkriegs war er mit [[Rudolf Schwarz (Architekt)|Rudolf Schwarz]], [[Emil Steffann]] und [[Alfons Leitl]] an Wiederaufbauplanungen in [[Lothringen]] beteiligt. Nach 1945 wirkte er wieder als freier Architekt in Heidelberg, war Mitarbeiter der von Alfons Leitl herausgegebenen Zeitschrift [[Baukunst und werkform|&amp;#039;&amp;#039;Baukunst und Werkform&amp;#039;&amp;#039;]] und beteiligte sich insbesondere an der dort ausgetragenen, von Rudolf Schwarz ausgelösten [[Bauhaus-Debatte 1953|Bauhaus Debatte]] 1953.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rudolf Steinbach |Hrsg=Ulrich Conrads |Titel=Wo liegt eigentlich der Kern der Diskussion um Rudolf Schwarz? |Sammelwerk=Bauwelt Fundamente |Band=Die Bauhaus-Debatte 1953; Dokumente einer verdrängten Kontroverse |Nummer=100 |Verlag=Vieweg |Ort=Braunschweig/Wiesbaden |Datum=1994 |ISBN=3-528-06100-6 |Seiten=152-160}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1951 bis 1966 lehrte Steinbach als Professor und Nachfolger von [[Otto Gruber]] Baukonstruktion in der Architekturfakultät der [[RWTH Aachen]]; bis zur Berufung von [[Wolfgang Döring (Architekt)|Wolfgang Döring]] in 1972 leitete Horst Kohl, der Oberassistent und Büropartner von Steinbach, die Baukonstruktionslehre der Architekturabteilung an der RWTH Aachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Der Schwerpunkt von Steinbachs Tätigkeit lag in Heidelberg und im katholischen Milieu. Er errichtete dort mehrere Wohnhäuser, baute kriegszerstörte Baudenkmale (württembergische Schlösser und Kirchen, [[Alte Brücke (Heidelberg)|Alte Brücke]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rudolf Steinbach |Hrsg=Ulrich Conrads und Peter Neitzke |Titel=Die alte Brücke in Heidelberg und die Problematik des Wiederaufbaus |Sammelwerk=Die Städte himmeloffen, Reden und Reflexionen über den Wiederaufbau des Untergegangenen und die Wiederkehr des Neuen Bauens 1948/49 |Band=Bauweltfundamente |Nummer=125 |Verlag=Birkhäuser |Ort=Basel, Bosten, Berlin |Datum=2003 |ISBN=3-7643-6903-5 |Seiten=171 - 179}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Abtei Neuburg]])  im Sinne einer geschichtsbewussten, lebendigen Denkmalpflege wieder auf und um wie zum Beispiel die kriegszerstörte Kirche Johannisberg (Rheingau), die er von 1946 bis 1951 gemeinsam mit Rudolf Schwarz auf ihren romanischen Ursprung zurückführte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alfons Leitl |Hrsg=Alfons Leitl |Titel=Der Wiederaufbau der Kirche Johannisberg im Rheingau - Ein Beispiel lebendiger Denkmalpflege |Sammelwerk=Baukunst und Werkform |Band= |Nummer=1 |Verlag=Frankfurter Hefte |Ort=Frankfurt am Main |Datum=1952 |Seiten=36 - 46}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wirkte an zahlreichen Kirchenneubauten von Schwarz mit  [[St. Albert (Andernach)|(St. Albert in Andernach]], [[Annakirche (Düren)|St. Anna in Düren]]). Mit Horst Kohl errichtete Steinbach das Gemeindezentrum St. Lambertus in [[Düsseldorf]] und die Kirche St. Antonius in Wuppertal-Barmen (Wettbewerb 1960, Fertigstellung 1973)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=BDA Wuppertal |url=http://www.architektur-wuppertal.de/cms/front_content.php?idcat=3&amp;amp;idart=118 |titel=Kirche St. Antonius |hrsg=BDA Wuppertal |abruf=2018-03-20 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; mit Kohl und Gernot Kramer&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bernhard J. Lattner, Roland Feitenhansl, Joachim Hennze |url=http://www.stille-zeitzeugen.de/info/info_architekten.php?nr=224&amp;amp;vorname=Gernot&amp;amp;nachname=Kramer&amp;amp;sort= |titel=Stille Zeitzeugen: Gernot Kramer (1928–2000) |abruf=2018-03-20 |sprache=de |offline=1 |archiv-bot=2019-05-11 03:04:15 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; baute er die Feuerwache Aachen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hans-Peter Leisten |url=http://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/hauptfeuerwache-spagat-in-sachen-denkmalschutz-1.1129900 |titel=Hauptfeuerwache: Spagat in Sachen Denkmalschutz |hrsg=Aachener Zeitung |datum=2015-07-06 |abruf=2018-03-20 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, das [[FIR (Verein)]]: Forschungsinstitut für Rationalisierung der RWTH Aachen (1. Preis im Bauwettbewerb 1953), das Reiffmuseum Aachen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=RWTH Aachen |url=http://www.reiff-museum.rwth-aachen.de/bauwerk/planung_bau.html |titel=DAS BAUWERK  Planung, Bau und Umbau des Reiff-Museums |hrsg=RWTH Aachen |abruf=2018-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (Sitz der Architekturfakultät der RWTH Aachen)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Elke Janßen-Schnabel |url=https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-9560-20110408-3 |titel=Reiff-Museum Architekturfakultät der RWTH Aachen |werk=KuLaDig |hrsg=LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland |datum=2011 |abruf=2020-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; um und als ein Bewunderer islamischer Baukunst mit Kramer 1964–1971 die &amp;#039;&amp;#039;Bilail-Moschee&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Julia Maxelon |url=https://show.epaper-archiv.de/rheinischer-verein/bilal_moschee/files/assets/basic-html/index.html#1 |titel=Die Bilal-Moschee Aachen, Rheinische Kunststätten |hrsg=Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz |datum=2014 |abruf=2018-03-20 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; für muslimische Studenten und Studentinnen der RWTH Aachen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nadine Diab |url=http://www.wz.de/lokales/duesseldorf/bilal-moschee-in-aachen-die-verborgene-vorreiterin-1.2493420 |titel=Bilal-Moschee in Aachen: Die verborgene Vorreiterin |hrsg=Düsseldorfer Nachrichten - Westdeutsche Zeitung |datum=2017-08-11 |abruf=2018-03-20 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 hielt Steinbach den Vortrag &amp;#039;&amp;#039;Bauen wir für eine Demokratie?&amp;#039;&amp;#039; auf einer Tagung der Evangelischen Akademie Berlin, den Ulrich Conrads 1969 als Schallplatte 2/Bauwelt Archiv unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Die unendliche Barackei&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot; veröffentlichte und auf der Rückseite mit dem Text &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Erinnerungen an Rudolf Steinbach&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; versah: &amp;quot;(...) &amp;#039;&amp;#039;Er verstand die Steine. Er sagte, wo sie hinwollten. Seine Anweisungen gingen scheinbar spurlos in Bauwerke ein, oft in die anderer. Er nahm noch ernst, was niemand mehr gelten lassen will als Aufgabe des Architekten: das Aufscheinen-lassen von Schönheit&amp;#039;&amp;#039;.(...)&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www-docs.b-tu.de/bibliothek/public/wirueberuns/Inhaltsverzeichnis_UCA.pdf |titel=Inhaltsverzeichnis zum Ulrich-Conrads-Archiv Beiträge zur Bauwelt in den Schubern 1 - 23 |hrsg=TU Cottbus, Bibliothek |abruf=2017-12-16 |format=PDF |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinbach war ein maßgeblicher Vertreter der geschichtsbewussten Baugestaltungs- und Werklehre der [[Aachener Schule]], was auch in seiner Würdigung des „verehrten Freundes und Meisters“ Schwarz zum Ausdruck kommt, in dessen Werk er vor allem die &amp;#039;&amp;#039;„Klarheit“&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;„den letzten Verzicht auf überflüssige, uns überlieferte, doch nicht mehr eigene und selbsterlebte Form“&amp;#039;&amp;#039; schätzte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Pantle: &amp;#039;&amp;#039;Leitbild Reduktion. Beiträge zum Kirchenbau in Deutschland von 1945 bis 1950.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Universität Stuttgart 2003, S. 142. [http://elib.uni-stuttgart.de/opus/volltexte/2003/1465/pdf/kap01_04.pdf (davon Kapitel 1–4 online als PDF-Dokument mit ca. 2,3 MB)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wohnte im [[Gartenhaus Mantels]], einem Bauwerk des Barockbaumeisters [[Johann Joseph Couven]] auf dem [[Lousberg]] in Aachen, und schätzte das Wohnen im barocken Grundriss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Heidelberg Brücke mit Schiff.jpg|Alte Brücke Heidelberg: Wiederaufbau nach 1945&lt;br /&gt;
 SchlossHeidelberg2.jpg|Alte Brücke und Schloss Heidelberg&lt;br /&gt;
 Abtei vom heiligen Bartholomäus - panoramio.jpg|Abtei Neuburg&lt;br /&gt;
 St. Lambertus Düsseldorf.jpg|St.Lambertus Düsseldorf mit Gemeindezentrum&lt;br /&gt;
 Wuppertal Sankt Antonius 1972b.jpg|St.Antonius Wuppertal-Barmen&lt;br /&gt;
 Bilal-Moschee, Aachen.jpg|Bilal-Moschee Aachen&lt;br /&gt;
Pavillon Lousberg.jpg|Gartenhaus Mantels Lousberg, Aachen: Wohnstätte von Rudolf Steinbach&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Walter Schmitthenner]]: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Steinbach 1903–1966. Daten seines Lebens, seiner Werke, seiner Freunde.&amp;#039;&amp;#039; [[Selbstverlag]], 1990.&lt;br /&gt;
* Rudolf Steinbach: &amp;#039;&amp;#039;Die Alte Brücke in Heidelberg und die Problematik des Wiederaufbaus.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Conrads (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Städte himmeloffen. Reden und Reflexionen über den Wiederaufbau des Untergegangenen und die Wiederkehr des Neuen Bauens 1948/49.&amp;#039;&amp;#039; Birkhäuser, Basel / Stuttgart 2002, S. 171ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{archINFORM|arch|65879}}&lt;br /&gt;
* https://link.springer.com/chapter/10.1007%2F978-3-663-04545-8_2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124832725|VIAF=57556190}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Steinbach, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenbaumeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (RWTH Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Heidelberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Steinbach, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. April 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Barmen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Dezember 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ArthurMcGill</name></author>
	</entry>
</feed>