<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rudolf_Stahlecker</id>
	<title>Rudolf Stahlecker - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rudolf_Stahlecker"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Stahlecker&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T04:30:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Stahlecker&amp;diff=2539269&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ChickSR: /* Leben */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Stahlecker&amp;diff=2539269&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-31T12:56:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Eugen Stahlecker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. November]] [[1898]] in [[Sternenfels]] bei [[Pforzheim]]; † [[26. Oktober]] [[1977]] in [[Bad Urach|Urach]]) war ein deutscher Lehrer, [[Geologie|Geologe]] und [[Paläontologie|Wirbeltierpaläontologe]]. Sein Lehrer [[Friedrich von Huene]] benannte &amp;#039;&amp;#039;[[Stahleckeria potens]]&amp;#039;&amp;#039; nach ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
{{Galerie&lt;br /&gt;
|Name=Stahlecker 1926 bei der Geländearbeit in Ablagerungen&amp;lt;br&amp;gt;des [[Tertiär]]s im Norden Argentiniens im Rahmen der&amp;lt;br&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;2nd Captain Marshall Field Paleontological Expedition&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Größe=200&lt;br /&gt;
|align=right&lt;br /&gt;
|captionalign=left&lt;br /&gt;
|Datei:Rudolf Stahlecker at skull of Scalochrinotherium.jpg|Stahlecker neben einem aus dem Gestein herauswitternden Säugetierschädel („Scalochrinotherium“)&lt;br /&gt;
|Datei:Rudolf Stahlecker at Pronothrotherium.jpg|Stahlecker beim provisorischen Freilegen eines Fossils von &amp;#039;&amp;#039;[[Pronothrotherium]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Datei:Rudolf Stahlecker.jpg|Stahlecker noch einmal an der gleichen Grabungsstelle&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Rudolf Stahlecker war das erste von vier Kindern des [[Sternenfels]]er Pfarrers und späteren Oberstudiendirektors Paul Eugen Stahlecker (1867–1946) und seiner Ehefrau Anna, geb. Zaiser (1872–1932). Stahlecker wuchs ab seinem 8. Lebensjahr in [[Tübingen]] auf, nachdem sein Vater die Leitung der dortigen [[Wildermuth-Gymnasium Tübingen|Mädchenrealschule]] übernommen hatte. Er studierte bei dem [[Deutsch-Balten|deutsch-baltischen]] Paläontologen [[Friedrich von Huene]] an der [[Universität Tübingen]]. Er war seit 1918 Mitglied der [[Studentenverbindung]] &amp;#039;&amp;#039;Lichtenstein Tübingen&amp;#039;&amp;#039;, der auch sein Vater und seine Brüder [[Walter Stahlecker|Walter]] und Gerhard angehörten.&amp;lt;ref&amp;gt;Lichtenstein e.V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Tübinger Lichtenstein 1873–1933.&amp;#039;&amp;#039; 1933, S. 81.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er trat 1922 der [[NSDAP]] bei und im Jahr darauf wieder aus. Er nahm 1928 und 1929 an Expeditionen im [[Brasilien|brasilianischen]] Bundesstaat [[Rio Grande do Sul]] teil, um dort Fossilien zu sammeln. Er sammelte außerdem auch Fossilien in Argentinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihm zu Ehren erhielt &amp;#039;&amp;#039;[[Stahleckeria potens]]&amp;#039;&amp;#039; ihren Namen. Die [[fossil]]en Überreste dieses [[Dicynodontia|Dicynodontiers]] wurden bei [[São Pedro do Sul]] in der paläontologischen Fundstätte Chiniquá von Stahlecker entdeckt und in mühevoller Arbeit ausgegraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Promotion 1925 wurde Stahlecker nicht Wissenschaftler, sondern Lehrer. Er absolvierte 1926–28 die beiden Dienstprüfungen für das höhere Lehramt und wurde nach der Expedition nach Brasilien zunächst Biologielehrer an einem Stuttgarter Gymnasium. „Der Führer will das Volk lehren, wieder biologisch zu denken, wir Naturwissenschaftler müssen hier seine ersten Mitarbeiter sein“, verbreitete er als seine Devise. Zum 1. Mai 1933 trat er erneut der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 2.925.857).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/557709&amp;lt;/ref&amp;gt; Vier Jahre später, am 3. April 1937 wurde er auch Mitglied der [[SS]] (SS-Nummer 291.174). Zu diesem Zeitpunkt wurde er Leiter der Deutschen Heimschule für Jungen in [[Nürtingen]], einer [[NAPOLA]] ähnlichen Einrichtung, die in den Räumen des zuvor geschlossenen Lehrerseminars Nürtingen untergebracht wurde. Diese Position hatte er bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende war Stahlecker bis zum 3. Januar 1949 interniert, zunächst in der amerikanischen, dann in der französischen Zone in [[Balingen]]. Er musste also einige Jahre als Pädagoge pausieren, obwohl er als Biologielehrer nicht so intensiv in den Nationalsozialismus involviert war wie sein jüngerer Bruder, der SS-Brigadeführer und Befehlshaber der [[Einsatzgruppe A]] [[Walter Stahlecker]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Hans-Joachim Lang (Historiker)|Hans-Joachim Lang]] |url=http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/hochschule_artikel,-Prunkstueck-aus-der-Steinwueste-_arid,55033.html |titel=Stahleckeria seit 80 Jahren in der hiesigen Paläontologischen Sammlung – Schädelabguss für südbrasilianisches Museum: Prunkstück aus der Steinwüste |werk=[[Schwäbisches Tagblatt]] |datum=2009-05-20 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150924112927/http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/hochschule_artikel,-Prunkstueck-aus-der-Steinwueste-_arid,55033.html |archiv-datum=2015-09-24 |abruf=2024-10-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Mai 1949 war er Werkgeologe im Ölschieferwerk [[Frommern]], danach arbeitete er im Auftrag des Geologischen Amtes Tübingen. Zum Schuljahr 1950 kehrte Stahlecker in den Schuldienst zurück. Bis zu seiner Pensionierung wirkte er am Stuttgarter [[Schickhardt-Gymnasium Stuttgart|Schickardt-Gymnasium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von Vater Kotzdes Leben und Schaffen&amp;#039;&amp;#039;, Kanzlei der Adler und Falken, Tübingen 1924.&lt;br /&gt;
* {{Literatur| Titel= Brauner Jura und Tektonik im Kirchheim-Uracher Vulkangebiet| Verlag= Schweizerbart| Ort= Stuttgart| Jahr= 1926}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur| Autor= zusammen mit Friedrich von Huene| Titel= Geologische Beobachtungen in Rio Grande do Sul| Sammelwerk= Neues Jahrbuch für  Mineralogie| Band=Bd. 65| Jahr= 1931| Seiten= 1–82}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine soziologische Untersuchung. Lebensverhältnisse in den Jahren 1940-1950 bei 120 Stuttgarter Oberschülern&amp;#039;&amp;#039;, Villingen-Schwnningen 1952.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Antônio Isaia: &amp;#039;&amp;#039;Os Fascinantes Caminhos da Paleontologia.&amp;#039;&amp;#039; Pallotti Verlag (in Portugiesisch).&lt;br /&gt;
* Romeu Beltrão: &amp;#039;&amp;#039;Cronologia Histórica de Santa Maria e do extinto município de São Martinho.&amp;#039;&amp;#039; 1787–1933. Band I. Pallotti Verlag, 1958. (in Portugiesisch).&lt;br /&gt;
* Petra Garski-Hoffmann: Nürtingen 1918–1950, Stuttgart 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1181295068|VIAF=60099968}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stahlecker, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paläontologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (Studentenverbindung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stahlecker, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stahlecker, Rudolf Eugen (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Lehrer, Geologe und Wirbeltierpaläontologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. November 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sternenfels]] bei [[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Oktober 1977&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Urach|Urach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ChickSR</name></author>
	</entry>
</feed>