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	<title>Rudolf Sendig - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T15:58:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Sendig&amp;diff=668876&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derbrauni: /* Schriften */ Digitalisat</title>
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		<updated>2026-02-25T07:27:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schriften: &lt;/span&gt; Digitalisat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Nicola Perscheid - Rudolf Sendig um 1905.jpg|mini|hochkant|Rudolf Sendig um 1905 auf einer Fotografie von [[Nicola Perscheid]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Sendig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Januar]] [[1848]] in [[Breslau]]; † [[28. Januar]] [[1928]] in [[Bad Schandau]]; vollständiger Name: &amp;#039;&amp;#039;Emil Friedrich Rudolf Sendig&amp;#039;&amp;#039;) war ein deutscher Visionär, [[Hotelier]], Stadtrat und [[Ehrenbürger]] von Bad Schandau in der [[Sächsische Schweiz|sächsischen Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Roessemann &amp;amp; Kühneman 25th jubilee album 24.jpg|mini|Rudolf Sendig mit Familie, 1907]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Schandau Personenaufzug asv2023-02 img1.jpg|mini|hochkant|links|Freistehender elektrischer Personenaufzug, technisches Denkmal, geschaffen von Rudolf Sendig]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkplatz an Rudolf Sendig, unweit des Personenaufzuges.jpg|mini|hochkant|Gedenkplatz an Rudolf Sendig, unweit des Personenaufzuges]]Sein Vater stammte aus einer alten Dresdner Kaufmannsfamilie. Er war verheiratet mit Anna Lucile Dorn (* 22. August 1850; † 5. Oktober 1927), die er am 11. Februar 1879 in der [[Katholische Hofkirche|Katholischen Hofkirche]] in Dresden heiratete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1871 kam Rudolf Sendig erstmals nach Schandau, zuerst arbeitete er als Koch im Hotel „Forsthaus“ und später dann im Hotel „Deutsches Haus“. 1876 richtete er die „Villa Königin Carola“ als Logierhaus ein. Im Jahr 1880 wurde „Villa Quisisana“ im Stil der italienischen [[Renaissance]] nach Plänen des Dresdner Architekten [[Christian Friedrich Arnold]] durch Zimmermeister Porsche und Baumeister Berndt aus Schandau erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1882 pachtete Rudolf Sendig das neuerbaute Kurhaus auf zehn Jahre und begann damit nach Plänen des Gartenbauingenieurs Bertram aus Dresden einen [[Park]], den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Sendigpark&amp;#039;&amp;#039; anzulegen. In diesem wurde 1883 ein Denkmal von König [[Albert (Sachsen)|Albert]] eingeweiht, das von dem aus Dresden nach Schandau übergesiedelten [[Bildhauerei|Bildhauer]] &amp;#039;&amp;#039;Johann Friedrich Heynert&amp;#039;&amp;#039; (1857–1888)&amp;lt;ref&amp;gt;{{ThiemeBecker |Lemma=Heynert, Johann Friedrich |Band=17 |Seite=39}}&amp;lt;/ref&amp;gt; geschaffen wurde. Später folgte der Bau des Porticus und der Wandelhalle im Sendigpark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Januar 1884 wurde Sendig zu einer Audienz bei der russischen Zarin [[Dagmar von Dänemark (1847–1928)|Dagmar]] in St. Petersburg zugelassen. Infolgedessen wurde am 2. Juli 1884 die nach Plänen von Christian Friedrich Arnold ebenfalls im Stil der italienischen Renaissance mit [[Loggia|Loggien]] erbaute „Russische Villa“ als Offizierskurhaus eröffnet. Seit 1927 befindet sich hier die katholische Kirche von Bad Schandau, zwischenzeitlich hieß sie auch „Villa Rudolf“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1886 erwarb Rudolf Sendig die der „Villa Quisisana“ ostwärts benachbarte „Villa Lucia“. Im Folgejahr wandelte er die Sendig’schen Etablissements in die [[Aktiengesellschaft]] „Vereinigte Hotels Sendig - Schandau“ um, in der er als Vorstand agierte. Mit dem auf diese Weise beschafften Kapital ließ er 1887/1888 die „Königsvilla“ nach Plänen der Architekten [[Oswald Haenel]] und Drechsler aus Dresden durch Baumeister Sänger aus Schandau erbauen. Zur Absicherung weiterer Baumaßnahmen (z. B. Beseitigung baufälliger und unschöner Häuser, Errichtung von Kolonnaden mit Verkaufseinrichtungen wie in anderen Badeorten) gründete er 1888 den Schandauer Bauverein. So wurden 1888 das Kolonnaden- bzw. Millionenhaus mit Verkaufseinrichtungen und sechs Bauvereinshäuser errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1891 übernahm Rudolf Sendig das Hotel „Europäischer Hof“ in Dresden. In der Folge verlagerte sich der Schwerpunkt seiner unternehmerischen Aktivitäten nach Dresden, wo er 1895 die &amp;#039;&amp;#039;Europäischer Hof AG&amp;#039;&amp;#039; als Betriebsgesellschaft gründete, die schließlich auch die Sendig-Häuser in Schandau und an weiteren Orten übernahm.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der deutschen Aktiengesellschaften]].&amp;#039;&amp;#039; 30. Ausgabe 1925, Band II, S. 3719&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Mai 1896 schenkte er zum 25. Jahrestag seines Wirkens in Bad Schandau der Stadt den [[Sendigbrunnen]]. Daraufhin wurde die alte Postelwitzer Straße in &amp;#039;&amp;#039;Rudolf-Sendig-Straße&amp;#039;&amp;#039; umbenannt und er bekam die Ehrenbürgerwürde der Stadt Bad Schandau verliehen. Nach 1903 entstand auf der [[Ostrauer Scheibe]] in [[Ostrau (Bad Schandau)|Ostrau]] eine Villenkolonie im Landhausstil aus Fertigteilen der Firma Witt in [[Osterwieck]] ([[Harz (Mittelgebirge)|Harz]]). Sendig selbst nannte sie &amp;#039;&amp;#039;„meine lieblichen Landhäuser“&amp;#039;&amp;#039;. Diese ließ er dann mit einem [[Personenaufzug Bad Schandau|elektrischen Personenaufzug]] von Schandau aus erschließen. Sendig kaufte noch weitere Grundstücke in Ostrau und plante einen „Weltsportplatz“ und einen [[Luftschiff]]hafen. Kurz vor dem Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] scheiterten diese Pläne.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Luftschlösser&amp;quot;&amp;gt;Katrin Koritz: &amp;#039;&amp;#039;Luftschlösser in der Sächsischen Schweiz. Geschichten und Wanderungen zu den Orten spektakulärer Bauprojekte.&amp;#039;&amp;#039; Dresden 2008, ISBN 978-3-938325-56-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921, im Alter von 73 Jahren, fasste Sendig nach 58 Jahren Tätigkeit im Hotelgewerbe zwei vorher erschienene Schriften zum Erinnerungsbuch &amp;#039;&amp;#039;„Im Hotel. Diskrete Indiskretion.“&amp;#039;&amp;#039; zusammen. Er nannte es &amp;#039;&amp;#039;„eine Art fröhlichen Vermächtnisses“&amp;#039;&amp;#039;, ein mit viel Geschick für Werbung geschriebenes kulturgeschichtliches Zeugnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 starb Sendig im Alter von 80 Jahren in Bad Schandau. Seine Grabstätte befindet sich auf dem [[Trinitatisfriedhof (Dresden)|Trinitatisfriedhof]] in Dresden-Johannstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rudolf Sendig Buch Fremdenstadt Dresden.jpg|mini|hochkant|Titelseite des Buches „Dresden – Eine Fremdenstadt mit ihren Schönheiten in Kunst und Natur“, handgezeichnet und unterschrieben von Rudolf Sendig.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Trinkgeld. Vorschläge.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Vortrupp-Verlag A. Jenssen, Hamburg 1916. (= &amp;#039;&amp;#039;Vortrupp-Flugschrift&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 37.)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Seine stiefmütterlich behandelte Geliebte. Ernstes und Heiteres aus Schandaus Vergangenheit.&amp;#039;&amp;#039; (Vorwort von Alexander O. Weber) o. O. 1918.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Hotel. Diskrete Indiskretionen.&amp;#039;&amp;#039; Bad Schandau / Berlin 1920. (mehrere Auflagen, evtl. mit variierenden Titeln; [http://digital.slub-dresden.de/id1933565705 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Hotel. 2. Teil: Diskretes und etwas mehr Indiskretes.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1921. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dresden. Eine Fremdenstadt mit ihren Schönheiten in Kunst und Natur.&amp;#039;&amp;#039; Von Rudolf Sendig | 1. Januar 1898&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.rudolf-sendig.de/ www.rudolf-sendig.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1016537239|VIAF=85832090}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sendig, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bad Schandau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunalpolitiker (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1848]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sendig, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sendig, Emil Friedrich Rudolf&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Hotelier, Stadtrat und Ehrenbürger der Stadt Bad Schandau&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Januar 1848&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Januar 1928&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Schandau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derbrauni</name></author>
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