<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rudolf_Seiffert</id>
	<title>Rudolf Seiffert - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rudolf_Seiffert"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Seiffert&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T21:52:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Seiffert&amp;diff=2021676&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Grissef: /* Leben */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Seiffert&amp;diff=2021676&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-27T19:08:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Arbeitersportler und Widerstandskämpfer Rudolf Seiffert. Zu anderen Personen siehe [[Rudolf Seifert]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Stamps of Germany (DDR) 1963, MiNr 0985 mit Zierfeld.jpg|miniatur|hochkant=1.2|Seiffert auf einer Briefmarke der Deutschen Post der DDR (1963).]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Seiffert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Juli]] [[1908]] in [[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]; † [[29. Januar]] [[1945]] in [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Brandenburg-Görden]]) war ein deutscher [[Kommunist]], [[Arbeitersport in Deutschland|Arbeitersportler]] und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Seiffert, Sohn eines [[Bäcker]]s, arbeitete als Rohrleger. Er war schon als Lehrling Mitglied des Arbeitersportvereins „[[Fichte Berlin|Fichte]]“ in [[Berlin-Wedding]] und gehörte in der Hauptstadt zu den bekanntesten Langstreckenschwimmern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Kleine Enzyklopädie Körperkultur und Sport |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Verlag Enzyklopädie Leipzig |Ort=Leipzig |Datum=1960 |ISBN= |Seiten=600}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 schloss er sich dem [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|Kommunistischen Jugendverband]] (KJVD) und der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] (KPD) an. Im Frühjahr 1929 wurde er während einer Protestveranstaltung des KJVD durch den Wedding von Polizeikugeln so schwer verletzt, dass dem 20-Jährigen das linke Bein amputiert werden musste. Bis 1933 war er für die KPD in Berlin-Wedding tätig. Aufgrund seiner Invalidität war er lange Zeit arbeitslos. Erst 1936 fand er zunächst als Hilfsarbeiter und dann als Revisor eine Beschäftigung bei den [[Siemens|Siemens &amp;amp; Halske-Werken]] in [[Berlin-Siemensstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später war er dort Leiter einer illegalen Betriebsgruppe. Die Betriebsgruppe gehörte während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] zu der von den Kommunisten [[Anton Saefkow]], [[Franz Jacob]] und [[Bernhard Bästlein]] geleiteten Widerstandsorganisation. Seiffert war der Verbindungsmann im Betrieb zur Leitung der [[Saefkow-Jacob-Bästlein-Organisation]]. Unterstützt von dem Kommunisten [[Egmont Schultz]] nahm Seiffert Kontakt zu weiteren Hitlergegnern auf, die in anderen Betriebsteilen des Konzerns arbeiteten. Es gelang ihnen, neue Mitstreiter zu gewinnen. Seiffert stellte zudem seine Wohnung für Beratungen zur Verfügung, unterstützte illegal Lebende mit Lebensmittelmarken sowie Geld und half, die von der Organisation herausgegebenen „Soldatenbriefe“ an [[Feldpost]]adressen zu versenden und unter [[Wehrmacht]]sangehörigen, die in Berlin stationiert waren, zu verteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. September 1944 wurde Seiffert verhaftet. Gemeinsam mit [[Josef Höhn (Widerstandskämpfer)|Josef Höhn]] und [[Egmont Schultz]] wurde er am 18. Dezember 1944 vom [[Volksgerichtshof]] zum Tode verurteilt und am 29. Januar 1945 im Zuchthaus Brandenburg-Görden durch das [[Guillotine|Fallbeil]] hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Nach Rudolf Seiffert sind in [[Berlin-Fennpfuhl]] eine Straße (ab 1975) und ein Park benannt. Zu DDR-Zeiten gab es darüber hinaus die Rudolf-Seiffert-Oberschule in [[Berlin-Lichtenberg]].&lt;br /&gt;
* Die [[Deutsche Post der DDR]] gab 1963 zu Ehren Seifferts eine [[Sondermarke]] heraus.&lt;br /&gt;
* In [[Genua]] wird Rudolf Seiffert stellvertretend für den deutschen [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus]] im &amp;#039;&amp;#039;Museo della Resistenza Europea&amp;#039;&amp;#039; geehrt. Das Museum ist im Kellergeschoss des ehemaligen [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]]-Hauptquartiers von Genua untergebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://resistenza.eu/widerstandskaempfer-folterkeller-gestapo-genua/ Gedenken an deutschen Widerstandskämpfer im ehemaligen Folterkeller der Gestapo in Genua]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Stephan Hermlin]]: [https://archive.org/details/die-erste-reihe &amp;#039;&amp;#039;Die erste Reihe&amp;#039;&amp;#039;]. Verlag Neues Leben, Berlin 1951, S. 123–126.&lt;br /&gt;
* [[Luise Kraushaar]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Widerstandskämpfer 1933–1945. Biographien und Briefe.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Dietz, Berlin 1970, S. 265–268.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Rainer Sandvoß]]: &amp;#039;&amp;#039;Widerstand 1933–1945: Wedding, Berlin&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe über den Widerstand in Berlin von 1933 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1). [[Gedenkstätte Deutscher Widerstand]], Berlin 1983, passim.&lt;br /&gt;
* Gerhard Nitzsche: &amp;#039;&amp;#039;Die Saefkow-Jacob-Bästlein-Gruppe. Dokumente und Materialien des illegalen antifaschistischen Kampfes (1942 bis 1945).&amp;#039;&amp;#039; Dietz, Berlin 1957, S. 104.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.museum-lichtenberg.de/index.php/ns-widerstand-und-verfolgung/namensliste/460-rudolf-seiffert-1908-1945 Rudolf Seiffert]. Kurzbiographie mit Porträt auf der Seite des Museums Lichtenberg.&lt;br /&gt;
* {{LuiseLexStr|art=a|bez=17|id=R561|zlb98=1697|kaupert=Rudolf-Seiffert-Strasse-10369-Berlin|name=Rudolf-Seiffert-Straße}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-10-18}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Seiffert, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saefkow-Jacob-Bästlein-Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Arbeitersport)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KJVD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitersport (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Seiffert, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kommunist, Arbeitersportler und Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Juli 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin-Charlottenburg|Charlottenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Januar 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Brandenburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grissef</name></author>
	</entry>
</feed>