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	<title>Rudolf Schleier - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Schleier&amp;diff=2720166&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;08Linus: PD-fix</title>
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		<updated>2025-10-21T11:47:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;PD-fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf August Emil Otto Schleier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. August]] [[1899]] in [[Hamburg]]; † [[4. Januar]] [[1959]] in Hamburg) war ein deutscher Kaufmann, NS-Funktionär und [[Diplomat]]. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] war er im [[Deutsche Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg|deutsch besetzten Frankreich]] Vertreter des Botschafters [[Otto Abetz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Ausbildung und Berufseinstieg ===&lt;br /&gt;
Rudolf Schleier absolvierte nach dem Ende seiner Schullaufbahn eine kaufmännische Ausbildung und nahm ab Juni 1917 am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Von September 1918 bis Januar 1920 war er in französischer Kriegsgefangenschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ray20&amp;quot;&amp;gt;Roland Ray: &amp;#039;&amp;#039;Annäherung an Frankreich im Dienste Hitlers? Otto Abetz und die deutsche Frankreichpolitik 1930–1942&amp;#039;&amp;#039;, München 2000, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1920 bis 1940 war er als Kaufmann tätig, zuletzt als [[Prokura|Prokurist]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jürgen Döscher: &amp;#039;&amp;#039;Das Auswärtige Amt im Dritten Reich. Diplomatie im Schatten der Endlösung.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1987, S. 219.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Käsegroßhändler&amp;lt;ref name=&amp;quot;Conze/Frei/Hayes/Zimmermann&amp;quot;&amp;gt;Eckart Conze, Norbert Frei, Peter Hayes, Moshe Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Amt und die Vergangenheit]]. Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik&amp;#039;&amp;#039;, München 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; war ab 1924 geschäftlich regelmäßig in [[Frankreich]] und nach eigenen Angaben ein zunehmend „überzeugterer Anhänger einer [[Deutsch-französische Beziehungen|deutsch-französischen Verständigung]]“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ray20&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Betätigung ===&lt;br /&gt;
Schleier war bereits 1920 Mitglied im [[Deutschvölkischer Schutz- und Trutzbund|Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund]] geworden und gehörte von 1920 bis 1924 der [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben vom Auswärtigen Amt, Historischer Dienst, Bearbeiter: Bernd Isphording, Gerhard Keiper, Martin Kröger. Paderborn u. a. 2012, S. 80.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 1. Dezember 1931 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 858.076).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/37650553&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ray20&amp;quot; /&amp;gt; Er war am Aufbau einer [[NSDAP/AO]]-Landesgruppe in [[Frankreich]] beteiligt und für diese NS-Organisation ab 1933 Frankreichreferent. Er wurde 1935 kommissarischer Landesgruppenleiter der NSDAP/AO in Frankreich im Rang eines Gaustellenleiters und war zum Gauamtsleiter befördert dort von 1936 bis Anfang April 1938 offiziell Landesgruppenleiter der NSDAP/AO.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ray20&amp;quot; /&amp;gt; Er gehörte zu den Mitbegründern und dem Vorstand der NS-nahen &amp;#039;&amp;#039;Deutsch-Französischen Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in [[Berlin]], saß ab 1936 einer Zweigstelle dieser Gesellschaft in [[Hamburg]] für die Hansestädte vor und wurde im November 1938 Vizepräsident der Deutsch-Französischen Gesellschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ray20&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweiter Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Nach Beginn des Zweiten Weltkrieges hielt er sich während des [[Sitzkrieg]]es von November 1939 bis April 1940 im deutsch besetzten [[Wartheland]] auf, um für die [[Handelskammer Hamburg]] die dortige Wirtschaftslage zu sondieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ray20&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesandter in Paris ===&lt;br /&gt;
Über seinen Bekannten Abetz kam Schleier zum [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amt]]. Nach dem [[Westfeldzug|Frankreichfeldzug]] gehörte Schleier zur sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Abetzgruppe&amp;#039;&amp;#039;, die am 14. Juni 1940 ins [[Reichskommissariat Belgien und Nordfrankreich|deutsch besetzte Belgien]] geflogen wurde und von dort in das gerade deutsch besetzte [[Paris]] gelangte.&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Ray: &amp;#039;&amp;#039;Annäherung an Frankreich im Dienste Hitlers? Otto Abetz und die deutsche Frankreichpolitik 1930–1942&amp;#039;&amp;#039;, München 2000, S. 284.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Paris führte Schleier zunächst den Titel Generalkonsul; nachdem Abetz Botschafter geworden war, wurde er zum Gesandten (Ende 1941 II. Klasse und im April 1943 I. Klasse) ernannt. Während der Abwesenheit von Abetz übernahm Schleier in Paris dessen Geschäfte.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]]&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 2007, S. 539.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schleier war auch an antijüdischen Maßnahmen beteiligt: Im Frühjahr 1942 ließ der Leiter des [[Eichmannreferat]]s [[Adolf Eichmann]] beim Auswärtigen Amt anfragen, ob 1.000 bereits in [[KZ Royallieu|Compiègne]] inhaftierte französische sowie staatenlose Juden als Sühnemaßnahme für Anschläge gegen Wehrmachtsoldaten in das [[KZ Auschwitz]] verbracht werden könnten. Kurz darauf wurde diese Anzahl von Eichmann um 5.000 weitere „staatspolizeilich in Erscheinung getretene Juden“ erhöht. Diese Anfrage wurde durch den Unterstaatssekretär im Auswärtigen Amt [[Martin Luther (Unterstaatssekretär)|Martin Luther]] telegrafisch an Schleier weitergeleitet, der „gegen beabsichtigte Judenaktion keine Bedenken“ erhob. Das Auswärtige Amt meldete daraufhin Eichmann, dass gegen die [[Deportation]] kein Einspruch erhoben werde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Biewer]], Rainer Blasius: &amp;#039;&amp;#039;In den Akten, in der Welt. Ein Streifzug durch das politische Archiv des Auswärtigen Amtes.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2007, S. 78f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 7. Mai 1942 konnte SS-Hauptsturmführer [[Theodor Dannecker]] mit Abetz, Schleier und dem [[Judenreferent]]en der Botschaft [[Carltheo Zeitschel]] die Kennzeichnungsverordnung zum [[Judenstern]] vereinbaren, die am 29. Mai von der Militärverwaltung erlassen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyer46&amp;quot;&amp;gt;Ahlrich Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Täter im Verhör. Die „Endlösung der Judenfrage“ in Frankreich 1940–1944&amp;#039;&amp;#039;, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2005, S. 46f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 1942 berichtete er an das Auswärtige Amt, dass bereits 28.069 Juden gemäß der Forderung des [[Reichssicherheitshauptamt]]es zum „Zwecke der [[Endlösung der Judenfrage|Endlösung]]“ deportiert worden seien.&amp;lt;ref&amp;gt;Auswärtiges Amt/Politisches Archiv und Historisches Referat: &amp;#039;&amp;#039;Akten zur deutschen auswärtigen Politik. 1918–1945. Aus dem Archiv des Auswärtigen Amtes&amp;#039;&amp;#039;, Serie E, Band III, Nr. 283, wieder abgedruckt bei: [[Serge Klarsfeld]]: &amp;#039;&amp;#039;Vichy – Auschwitz. Die „Endlösung der Judenfrage“ in Frankreich&amp;#039;&amp;#039;, Aus dem Französischen von [[Ahlrich Meyer]], Nördlingen 1989; Neuauflage [[Wissenschaftliche Buchgesellschaft]] WBG, Darmstadt 2007, ISBN 978-3-534-20793-0, S. 479.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Februar 1943 koordinierte er für die Botschaft die &amp;quot;Judenmaßnahmen&amp;quot;, also Deportationen zur Vernichtung, im neubesetzten Gebiet Vichy-Frankreichs und in der italienisch besetzten Zone Frankreichs.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Serge Klarsfeld]]: &amp;#039;&amp;#039;Vichy – Auschwitz. Die „Endlösung der Judenfrage“ in Frankreich&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Französischen von Ahlrich Meyer, Nördlingen 1989; WBG, Darmstadt 2007, ISBN 978-3-534-20793-0, S. 496f. Siehe auch S. 513.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit [[Werner Gerlach]] spielte Schleier eine Schlüsselrolle beim Erwerb der [[Adolphe Schloss|Schloss-Sammlung]] im Auftrag der deutschen [[Botschaft (Diplomatie)|Botschaft]] in [[Paris]]. Am 27. April 1943 sorgte Schleier dafür, dass [[Erhard Göpel|Dr. Göpels]] Brief, in dem er die Beschlagnahme der Schloss-Sammlung darlegte und die nächsten Schritte vorschlug, [[Martin Bormann]] erreichte. Am 24. Mai 1943 traf sich Schleier zum ersten Mal mit Präsident [[Pierre Laval|Laval]] bezüglich der Schloss-Sammlung, bei der er [[Adolf Hitler|Hitlers]] Interesse daran betonte. Während der Verkaufsverhandlungen war er dafür verantwortlich, das Auswärtige Amt in Berlin sowie [[Helmut von Hummel]], [[Hermann Voss (Kunsthistoriker)|Voss]] und Göpel auf dem Laufenden zu halten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://pilot-demo.jdcrp.org/people/schleier_rudolf/ |titel=People: Rudolf Schleier {{!}} JDCRP Pilot Project |abruf=2024-09-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. November 1943 wurde Schleier nach Berlin versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amts- und Abteilungsleiter im Auswärtigen Amt ===&lt;br /&gt;
Anfang 1944 wurde Schleier mit der Leitung der von Ribbentrop in Auftrag gegebenen und von SS-Standartenführer [[Horst Wagner (Diplomat)|Horst Wagner]] gebildeten &amp;#039;&amp;#039;Informationsstelle X&amp;#039;&amp;#039; des Auswärtigen Amtes beauftragt. Sie wurde mehrfach umbenannt und firmierte zuletzt als &amp;#039;&amp;#039;Informationsstelle XIV (Antijüdische Auslandsaktion)&amp;#039;&amp;#039;. Diese Dienststelle sollte die antijüdische Propaganda zentral koordinieren, u.&amp;amp;nbsp;a. wurden antijüdische Radiosendungen für den Auslandsfunk produziert – mit Hinweis auf die angebliche Kriegsschuld der [[Juden]], deren angebliche Verbindungen zum [[Bolschewismus]] (s. [[Jüdischer Bolschewismus]]) bzw. Weltherrschaftspläne (s. [[Weltjudentum]]), um antisemitische Bewegungen zu stärken In diesem Zusammenhang beabsichtigte Schleier u.&amp;amp;nbsp;a. ein „Diplomatisches Jahrbuch zur jüdischen Weltpolitik“ zu publizieren, eine Wanderausstellung zu organisieren und ein antijüdisches Archiv anzulegen. Die auf Initiative von [[Horst Wagner (Diplomat)|Horst Wagner]] zustande gekommene und von [[Franz Alfred Six]] organisierte „Arbeitstagung der [[Judenreferent]]en der Deutschen Missionen in Europa“ in [[Krummhübel]] am 3. und 4. April 1944 wurde von Schleier geleitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Conze/Frei/Hayes/Zimmermann&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Weitere Teilnehmer siehe Lemma Krummhübel&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. April 1944 übernahm er als Nachfolger von [[Hans Bernd von Haeften]] das Amt des [[Ministerialdirigent]]en in der Kulturpolitischen Abteilung im Auswärtigen Amt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Conze/Frei/Hayes/Zimmermann&amp;quot; /&amp;gt; Als Vertreter des Auswärtigen Amtes wurde er im Mai 1944 zusätzlich Vizepräsident der &amp;#039;&amp;#039;Vereinigung zwischenstaatlicher Verbände&amp;#039;&amp;#039;. Von Ende März 1945 bis Mitte April 1945 leitete er die nach [[Thüringen]] ausgelagerten Dienststellen des Auswärtigen Amtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit ==&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende befand sich Schleier in [[alliierte]]r [[Internierung]]shaft. Während seiner Internierung wurde er 1947 in [[Nürnberg]] im Rahmen der [[Nürnberger Prozesse]] mehrmals vernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.archives.gov/research/captured-german-records/microfilm/m1019.pdf &amp;#039;&amp;#039;Publication Number: M-1019, Publication Title: Records of the United States Nuernberg War Crimes trials Interrogations, 1946–1949, Date Published: 1977&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 186&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Schleier betonte in den Verhören, dass er persönlich gegen die Juden seines persönlichen Umkreises nichts gehabt habe; er habe bis 1939 einen jüdischen Schneider gehabt und auf Dienstreisen in Frankreich bei einem jüdischen Hotelier übernachtet und mit diesem gefrühstückt. Das von ihm ausgefertigte Telegramm zur Deportation bestritt er im Verhör; vom Vernichtungslagern wollte er erst nach Kriegsende erfahren haben, so dass der Mitarbeiter der Anklagebehörde [[Robert Kempner]] nach monatelangen Vernehmungen die Einbeziehung Schleiers in den [[Wilhelmstraßen-Prozess]] verwarf, um sich auf die Anklage gegen den Staatssekretär [[Ernst von Weizsäcker]] zu konzentrieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyer31&amp;quot;&amp;gt;Ahlrich Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Täter im Verhör. Die „Endlösung der Judenfrage“ in Frankreich 1940–1944&amp;#039;&amp;#039;, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2005, S. 31–33.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ray20&amp;quot; /&amp;gt; Vom [[Internierungslager Dachau]] aus wurde er im Dezember 1947 entlassen. Im November 1948 wurde Schleier erneut festgenommen und nach Frankreich überstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nationalarchives.gov.uk/catalogue/ &amp;#039;&amp;#039;The National Archives. Untitled Personal Files. Rudolf Schleier (KV 2/1274)&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Von einem [[Militärgericht]] in Paris wurde er „außer Verfolgung gesetzt“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyer364&amp;quot;&amp;gt;Ahlrich Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Täter im Verhör. Die „Endlösung der Judenfrage“ in Frankreich 1940–1944&amp;#039;&amp;#039;, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2005, S. 364.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Entlassung aus der Internierung lebte Schleier als Gesandter [[131er|zur Wiederverwendung]] (z. Wv.) in [[Hamburg-Blankenese]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee539&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 2007, S. 539.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er beging 1959 [[Suizid]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyer364&amp;quot; /&amp;gt; Nach seinem Tod kam sein umfangreicher [[Nachlass]] in das [[Politisches Archiv des Auswärtigen Amts|Politische Archiv des Auswärtigen Amts]] in [[Bonn]].&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang A. Mommsen (Bearbeiter): &amp;#039;&amp;#039;Die Nachlässe in den deutschen Archiven: (mit Ergänzungen aus anderen Beständen)&amp;#039;&amp;#039;, Teil II, Schriften des Bundesarchivs, Harald Boldt Verlag, Boppard am Rhein 1983, (Nr. 7092), S. 1097.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Roland Ray: &amp;#039;&amp;#039;Annäherung an Frankreich im Dienste Hitlers? Otto Abetz und die deutsche Frankreichpolitik 1930–1942&amp;#039;&amp;#039;, Oldenbourg, München 2000, ISBN 3-486-56495-1[http://www.h-net.org/reviews/showrev.php?id=16958 Wissenschaftliche Rezension].&lt;br /&gt;
* [[Eckart Conze]], [[Norbert Frei]], [[Peter Hayes (Historiker)|Peter Hayes]], [[Moshe Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Amt und die Vergangenheit]]. Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik&amp;#039;&amp;#039;, Karl Blessing Verlag, München 2010, ISBN 978-3-89667-430-2. [http://books.google.de/books?id=86U_zifLXlYC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false (online)]&lt;br /&gt;
* [[Hans-Jürgen Döscher]], &amp;#039;&amp;#039;Das Auswärtige Amt im Dritten Reich. Diplomatie im Schatten der Endlösung.&amp;#039;&amp;#039; Siedler Verlag Berlin 1987, ISBN 3-88680-256-6.&lt;br /&gt;
*{{BibISBN|9783596160488}}&lt;br /&gt;
* [[Ahlrich Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Täter im Verhör. Die „Endlösung der Judenfrage“ in Frankreich 1940–1944&amp;#039;&amp;#039;, Wissenschaftliche Buchgesellschaft WBG, Darmstadt 2005, ISBN 3-534-17564-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch des deutschen Auswärtigen Dienstes 1871–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;. Hg. Auswärtiges Amt, Historischer Dienst, Bearbeiter: Bernd Isphording, Gerhard Keiper, Martin Kröger. Schöningh, Paderborn 2012, ISBN 978-3-506-71843-3&lt;br /&gt;
* Jean-Paul Cointet: &amp;#039;&amp;#039;Hitler et la France.&amp;#039;&amp;#039; Perrin, Paris 2014, ISBN 9782262039639. Schleier passim, s. Namensregister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Archiv des [[Institut für Zeitgeschichte|Instituts für Zeitgeschichte]], München: [http://www.ifz-muenchen.de/archiv/zs/zs-0622.pdf &amp;#039;&amp;#039;Vernehmungen des Rudolf Schleier 1947 im Rahmen der Nürnberger Prozesse und Schriftwechsel mit dem IfZ&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 8,7&amp;amp;nbsp;MB), Signatur ZS-0622.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1029438226|VIAF=293024241}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schleier, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaufmann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeuge in den Nürnberger Prozessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Diplomat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der deutschen Außenpolitik 1933–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Polens 1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Frankreichs 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täter des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerialdirigent (NS-Staat)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schleier, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schleier, Rudolf August Emil Otto (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kaufmann, Diplomat und Nationalsozialist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. August 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Januar 1959&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;08Linus</name></author>
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