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	<title>Rudolf Schlechter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Schlechter&amp;diff=475729&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leyo: Halbgeviertstrich</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Halbgeviertstrich&quot; title=&quot;Halbgeviertstrich&quot;&gt;Halbgeviertstrich&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rudolf Schlechter.jpg|mini|Rudolf Schlechter]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Friedrich Richard Rudolf Schlechter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Oktober]] [[1872]] in [[Berlin]]; † [[15. November]] [[1925]] ebenda) war ein deutscher [[Botaniker]]. Er war [[Kustos (Museum)|Kustos]] am [[Botanisches Museum Berlin|Botanischen Museum Berlin]] und Orchideenspezialist. Sein offizielles [[Autorenkürzel der Botaniker und Mykologen|botanisches Autorenkürzel]] lautet „{{Person|Schltr.}}“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Schlechter unternahm ausgedehnte Sammelreisen nach [[Afrika]], [[Mittelamerika|Mittel-]] und [[Südamerika]], [[Indonesien]], [[Australien]] und [[Neuguinea]]. Seine umfangreiche Pflanzensammlung ging bei der Bombardierung Berlins 1945 verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
=== Kindheit und erste Ausbildung ===&lt;br /&gt;
Rudolf Schlechter wurde am 16. Oktober 1872 in Berlin als drittes von sechs Kindern geboren. Sein Vater Hugo Schlechter war von Beruf Lithograph. Nach dem Besuch des [[Friedrich-Wilhelms-Gymnasium (Berlin)|Friedrich-Wilhelms-Gymnasium]] machte er eine Gärtnerlehre, zunächst in der Handelsgärtnerei von Fr. Bluth, danach im Berliner Universitätsgarten, wo er bis Herbst 1891 als Gehilfe Anstellung fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reisezeit: Botanische Expeditionen (1891 bis 1910) ===&lt;br /&gt;
Seine erste Forschungsreise unternahm er von November 1891 bis April 1895 nach Südafrika, wo er intensiv die Flora der Umgebung [[Kapstadt]]s und vor allem der Küstendistrikte erforschte. In dieser Zeit betrieb er im Auftrag von Harry Bolus herbariologische Studien an dessen Herbarium und versah das Amt eines [[Reblaus]]-Inspektors. Er verlegte zeitweise sein Hauptstandquartier nach [[Durban]] und unternahm Sammelreisen auch in [[KwaZulu-Natal|Natal]] und [[Transvaal]]. Die 7000 Hauptbelege dieser Reise hatte [[Hans Schinz]] für das Museum des [[Botanischer Garten Zürich|Zürcher Botanischen Gartens]] erworben; eine 4500 Teile umfassende Dublettenkollektion erhielt das Berliner Staatsherbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald nach seiner Rückkehr nach Deutschland bereitete Schlechter eine zweite Reise ins [[Kapkolonie|Kapland]] vor, die von Januar 1896 bis März 1898 dauern sollte. Diesmal sicherte sich das Berliner Botanische Museum die Anrechte auf die Hauptsammlung der Reise. Schlechters jüngerer Bruder Max nahm an der Reise teil und war für Trocknung und Umlegung der Herbarbelege zuständig. Ein Teil der Sammelreisen wurde mit einem 10-spännigen Ochsenkarren durchgeführt. Ziele waren unter anderem Klein-Namaland sowie die Lambertsbay mit den vorgelagerten Guano-Inseln. Bei der Heimreise von Südafrika legte Schlechter noch einen Stopp in Mosambik ein, wo er von Lourenco Marques an der Delagoa-Bay aus startend im Tropenwald sowie in Trockengebieten sammelte. Im Auftrag eines Industrieunternehmens unternahm er noch eine Expedition zur Erforschung von Kautschukpflanzen, während der er an einer fiebrigen Tropenkrankheit &amp;lt;!-- wahrscheinlich Malaria --&amp;gt;erkrankte. Unter anderem entdeckte er dort eine kautschukreiche Art der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Ficus&amp;#039;&amp;#039; sowie eine Vielzahl an epiphytisch lebenden Orchideen, unter anderem der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Angraecum]]&amp;#039;&amp;#039;. Während der Heimfahrt litt er stark an seiner Tropenkrankheit und war dem Tode nahe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder zurückgekehrt nahm Schlechter an der Universität Berlin das Studium der Botanik und Geologie auf. Zu seinen Lehrern zählten [[Adolf Engler]], [[Simon Schwendener]], [[Ludwig Diels]], [[Gustav Lindau]], Reinhardt, [[Wilhelm von Branca]] und Paulsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Funtumia elastica-Jardin botanique Meise (2).jpg|mini|Funtumia elastica]]&lt;br /&gt;
Im Auftrag des [[Kolonialwirtschaftliches Komitee|&amp;#039;&amp;#039;Kolonial-Wirtschaftlichen Komitees&amp;#039;&amp;#039;]], das den gewinnbringenden [[Naturkautschuk|Kautschuk]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;anbau vor allem der britischen Kolonien auch in den deutschen Kolonien einzuführen gedachte, wurde er unter [[Otto Warburg (Agrarwissenschaftler)|Otto Warburgs]] Vermittlung zum Leiter einer Kautschukexpedition nach Westafrika ernannt. Im Verlaufe dieser Expedition, die von Februar 1899 bis Mai 1900 dauerte, ließ er zunächst in der britischen Kolonie im Gebiet der [[Joruba|Yoruba]]&amp;amp;nbsp;– obschon gegen die Verordnung des dortigen englischen [[Residentur (Kolonialgeschichte)|Residenten]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schlechter_1899&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rudolf Schlechter |Titel=Westafrikanische Kautschuk-Expedition 1899/1900. |Hrsg=Kolonial-Wirtschaftliches Komitee, Berlin 1900. |Auflage=Faksimile-Reproduktion der 1. |Verlag=Forgotton Books |Ort=London |Datum=2017 |ISBN=978-1-333-84276-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;amp;nbsp;– größere Mengen von Pflanzensamen der Gattung Kickxia sammeln. In den Wäldern des Yoruba-Landes waren auch Landolphien zu finden, deren koagulierte Pflanzenmilch im dortigen Handelszentrum [[Lagos (Kolonie)|Lagos]] unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Silkrubber&amp;#039;&amp;#039; verkauft wurde. Im weiteren Verlauf der Expedition, die auch nach [[Kamerun]], Kongo und [[Togo]] führte, zapfte Schlechter unterschiedliche Kautschukpflanzen an, mit deren Saft er noch vor Ort Koagulationsexperimente machte. Er testete den erzeugten Kautschuk auf dessen Tauglichkeit für industrielle Anwendungen. Sein besonderes Interesse galt dabei der Pflanzenart &amp;#039;&amp;#039;Kickxia elastica&amp;#039;&amp;#039; (Synonym: &amp;#039;&amp;#039;Funtumia elastica&amp;#039;&amp;#039;), da diese einen guten Kautschuk liefert. Nach Abschluss der Expedition wurden die besten dieser Materialproben in Berlin nochmals untersucht. Schlechter stellte außerdem für seine Auftraggeber Überlegungen zur landwirtschaftlichen Nutzung der Kautschukpflanzen an, um den üblichen Raubbau bzw. das vorschnelle Pflanzenabsterben durch zu exzessives oder falsches Anzapfen zu verbessern. Nebenbei fand er auch hier noch ihm unbekannte [[Orchideen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Tagebuch&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schlechter_1899&amp;quot; /&amp;gt; dieser Expedition werden nebenbei die stark vom [[Kolonialismus]] geprägten Machtbeziehungen zu den Eingeborenen, die auch Rudolf Schlechter als seine persönlichen Diener und barfüßige Träger einsetzen konnte, deutlich: Der junge Botaniker, gekleidet in Stiefeln, als Reiter auf einem Pferd oder von Eingeborenen in einer Hängematte getragen, bewegte sich in Westafrika auf dem damals von [[Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland|Großbritannien]], [[Frankreich]], [[Portugal]], [[Belgien]] oder [[Deutschland]] besetzten Boden. Unter dem Schutz der jeweiligen Residenten reiste er in Regierungsbooten mit, von denen er auf [[Flusspferd|Nilpferde]] oder [[Krokodile]] schoss. Seine nach jeder Grenze wechselnden Trägerkolonnen wurden in Konfliktregionen von bewaffneten [[Söldner]]n begleitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schlechter_1899&amp;quot; /&amp;gt; Der hohe Kautschukbedarf für die [[Reifen]]- und [[Elektroindustrie]] Europas wurde in dieser Zeit auf dem Hintergrund von [[Sklaverei]], [[Zwangsarbeit]] und schrecklichsten Misshandlungen gewonnen, insbesondere im Kongo wird der Kautschukanbau dieser Zeit als &amp;#039;&amp;#039;[[Kongogräuel]]&amp;#039;&amp;#039; erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach seiner Heimkehr von Westafrika wurde Schlechter vom &amp;#039;&amp;#039;Kolonial-Wirtschaftlichen Komitee&amp;#039;&amp;#039; abermals mit einer Reise betraut, diesmal zum indonesischen Archipel, insbesondere zu den deutschen Kolonien [[Kaiser-Wilhelms-Land]] und [[Bismarck-Archipel]]. Hauptgegenstand dieser von Dezember 1900 bis März 1903 dauernden Reise war die Erforschung, Bestandssicherung und Fragen zur Kultivierung von [[Guttaperchabäume]]n (&amp;#039;&amp;#039;Palaquium&amp;#039;&amp;#039;). Im Kaiser-Wilhelms-Land entdeckte er eine neue Guttapercha produzierende Art, die er &amp;#039;&amp;#039;Palaquium Supfianum&amp;#039;&amp;#039; benannte. Neben dem Hauptforschungsziel widmete sich Schlechter wie bei allen seinen Reisen auch generell der Flora des Landes und vor allem seinem liebsten Spezialgebiet, den Orchideen. Gesundheitlich war er während dieser Reise durch zahlreiche Fieberanfälle stark beeinträchtigt. Vor seiner Rückkehr nach Europa hängte Schlechter noch Aufenthalte in Australien, Neukaledonien und Ceylon an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr 1903 schloss Schlechter sein Universitätsstudium ab und wurde am 3.&amp;amp;nbsp;Dezember 1904 promoviert; seine Dissertation trug den Titel &amp;#039;&amp;#039;Pflanzengeographische Gliederung der Insel Neu-Kaledonien&amp;#039;&amp;#039;. Danach übernahm er am Botanischen Museum Berlin Bestimmungsarbeiten vor allem zu den [[Seidenpflanzengewächse]]n (Asclepiadoideae) und den Orchideen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Juni bis Dezember 1905 unternahm Schlechter eine kürzere Reise nach Kamerun, um für das &amp;#039;&amp;#039;Kolonial-Wirtschaftliche Komitee&amp;#039;&amp;#039; die im Jahr 1900 aus seinen gesammelten Samen angelegten Kulturen von &amp;#039;&amp;#039;Kickxia&amp;#039;&amp;#039;-Pflanzen zu inspizieren und an den inzwischen fünfjährigen Pflanzen Zapfversuche durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Mitteln, die teils von der Deutschen Kolonialgesellschaft, teils von der deutschen Regierung und teils von der kautschukverarbeitenden Industrie aufgebracht wurden, wurde eine zweite Guttapercha- und Kautschukexpedition ins [[Kaiser-Wilhelms-Land]] ausgerüstet unter der Oberleitung von [[Albert Hahl]];&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Gründer: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der deutschen Kolonien.&amp;#039;&amp;#039; UTB, 2018, ISBN 3825249727, S. 193 ({{Google Buch|BuchID=52pODwAAQBAJ|Seite=193}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der Ausführung der Expedition wurde wieder Schlechter betraut. Die Reise dauerte von Oktober 1906 bis Mai 1910. Die Ergebnisse dieser Reise hat Schlechter in einem 171&amp;amp;nbsp;Seiten fassenden Werk dokumentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rudolf Schlechter |Titel=Die Guttapercha- und Kautschuk-Expedition des Kolonialwirtschaftlichen Komitees (wirtschaftl. Ausschuß der Deutschen Kolonialgesellschaft) nach Kaiser-Wilhelms-Land 1907–1909 |Hrsg=Kolonial-Wirtschaftliches Komitee |Ort=Berlin |Datum=1909}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der Rückreise hängte Schlechter noch kürzere Sammelausflüge auf [[Celebes]], [[Java (Insel)|Java]] und [[Sumatra]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Heimataufenthalte seiner von Reisen geprägten 18&amp;amp;nbsp;Jahre von 1891 bis 1910 besuchte Schlechter, teils mehrmals, die naturhistorischen Museen von London, Paris, Leiden, Brüssel und Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der Reisezeit (1911 bis 1925) ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn seiner letzten Reise hatte Schlechter &amp;#039;&amp;#039;Alexandra Vasilewna Sobennikoff&amp;#039;&amp;#039;, die Tochter eines russischen Teegroßhändlers, kennengelernt. Nach Ende der Reise heirateten die beiden. Ihr zu Ehren benannte er die Pflanzengattung &amp;#039;&amp;#039;[[Sobennikoffia]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Schltr.}} aus der Familie der [[Orchideen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt_2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1913 wurde er als Assistent am Berliner Botanischen Museum angestellt und erlangte so eine gesicherte Lebensstellung. 1913 ging der Besitz seiner Hauptsammlung, die insbesondere seine wertvolle Orchideenkollektion enthielt, vertragsgemäß an das Botanische Museum Berlin über. Schlechters Familienglück wurde durch den Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] unterbrochen. Er wurde zum Heeresdienst einberufen und an der Front in [[Flandern]] eingesetzt. Nach Kriegsende dauerte es noch bis Frühling 1921, dass Schlechter die ersehnte Ernennung zum [[Kustos (Museum)|Kustos]] erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als eine Art wissenschaftlicher Wettstreit zwischen Deutschen, Briten und Niederländern um die botanische Erforschung [[Neuguinea]]s ausbrach, wurden deutsche Beiträge unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Flora von Papuasien&amp;#039;&amp;#039; in den &amp;#039;&amp;#039;Botanischen Jahrbüchern&amp;#039;&amp;#039; von [[Adolf Engler]] veröffentlicht. Hier trug Schlechter mit der Abhandlung einer Vielzahl von Pflanzenfamilien, unter anderem Saxifragaceae, Cunoniaceae, Ericaceae, Scrophulariaceae und Gesneraceae, intensiv bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlechter litt an Spätfolgen mehrerer durchgemachter Tropenkrankheiten. Im Alter von 53&amp;amp;nbsp;Jahren verstarb er 1925 in Berlin und hinterließ seine Frau und zwei noch schulpflichtige Töchter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine größten Forschungsleistungen erbrachte Schlechter für die Orchideen; er dürfte darunter rund 1000 Arten erstmals beschrieben haben. Sein umfangreiches Herbarium jedoch ging im Zweiten Weltkrieg verloren, als in der Nacht des 1.&amp;amp;nbsp;März 1943 das Botanische Museum in Berlin von Bomben getroffen und zerstört wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Carlos Ossenbach, Rudolf Jenny |url=https://www.redalyc.org/journal/443/44366684006/html/#f8 |titel=Rudolf schlechter’s south-american orchids i. historical and bibliographical background |werk=Lankesteriana. International Journal on Orchidology. Vol. 19, no. 2, S.&amp;amp;nbsp;125–193, 2019 |hrsg=Lankester Botanical Garden, University of Costa Rica |datum=2019-08-24 |sprache=en |abruf=16.06.2023}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften, Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Schlechter trat 1891 dem Botanischen Verein für die Provinz Brandenburg als Mitglied bei. In der Deutschen Gartenbaugesellschaft war er einige Jahre Leiter der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Orchis&amp;#039;&amp;#039;, deren meiste Artikel er während dieser Zeit selbst beisteuerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 wurde er zum Mitglied der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|6446|IDName=rudolf-schlechter|Name=Rudolf Schlechter|Kommentar=|Datum=21. Juni 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihm sind unter anderem die [[Gattung (Biologie)|Pflanzengattungen]] &amp;#039;&amp;#039;[[Schlechterella]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|K. Schum.}} aus der Familie der [[Hundsgiftgewächse]] (Apocynaceae), &amp;#039;&amp;#039;[[Schlechteria]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|H. Bol.}} aus der Familie der [[Kreuzblütler]] (Brassicaceae), &amp;#039;&amp;#039;[[Schlechterina]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Harms}} aus der Familie der [[Passionsblumengewächse]] (Passifloraceae), &amp;#039;&amp;#039;[[Rudolfiella]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Hoehne}} und &amp;#039;&amp;#039;[[Rudolfangraecum]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Szlach., Mytnik &amp;amp; Grochocka}} aus der Familie der [[Orchideen]] (Orchidaceae) und &amp;#039;&amp;#039;[[Schlechterosciadium]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|H. Wolff}} aus der Familie der [[Doldenblütler]] (Apiaceae) benannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt_2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Pflanzengattung &amp;#039;&amp;#039;[[Schlechteranthus]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Schwant.}} aus der Familie der [[Mittagsblumengewächse]] (Aizoaceae) dagegen ist zu Ehren seines Bruders, Max Schlechter (1874–1960), benannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt_2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele weitere Pflanzennamen mit dem Zusatz „Schlechteri“ oder „Schltr.“ archivierte Rudolf Schlechter in der Liste der bei seiner Kautschuk-Expedition im Jahr 1899/1900 in Afrika gesammelten Exemplare, darunter Varianten aus Arten von ihm selbst entdeckter Gattungen ([[Liste lateinischer Abkürzungen#det|Det.]] R.&amp;amp;nbsp;Schlechter) der Pflanzenfamilien [[Schwertliliengewächse|Iridaceae]] (Schwertliliengewächse), [[Burmanniaceae]] (Yamswurzelartige) und [[Orchideen|Orchidaceae]] (Orchideen).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schlechter_1899&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
Eine Werkliste findet sich im 1926 erschienenen Artikel &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Schlechters Leben und Wirken&amp;#039;&amp;#039; von [[Ludwig Eduard Theodor Loesener|Theodor Loesener]] (siehe Literatur). Hier eine Auswahl einiger Schriften:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Orchideen von Deutsch-Neu-Guinea&amp;#039;&amp;#039;, 1914&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Orchideen, ihre Beschreibung, Kultur und Züchtung&amp;#039;&amp;#039;, 1915, Paul-Parey-Verlag.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Orchideologiae sino-japonicae prodromus&amp;#039;&amp;#039;, 1919&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Orchideenflora der südamerikanischen Kordillerenstaaten&amp;#039;&amp;#039; (zusammen mit [[Rudolf Mansfeld]]), 1919–1929&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Monographie und Iconographie der Orchideen Europas und des Mittelmeergebietes&amp;#039;&amp;#039; (zusammen mit G. Keller), 1925–1943&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Blütenanalysen neuer Orchideen&amp;#039;&amp;#039;, (herausgegeben von R. Mansfeld), 1930–1934&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Ludwig Eduard Theodor Loesener|Theodor Loesener]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Rudolf Schlechters Leben und Wirken&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Notizblatt des Königlichen botanischen Gartens und Museums zu Berlin&lt;br /&gt;
   |Band=9&lt;br /&gt;
   |Nummer=89&lt;br /&gt;
   |Datum=1926-11&lt;br /&gt;
   |Seiten=912–958}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Robert Zander]]: &amp;#039;&amp;#039;Zander Handwörterbuch der Pflanzennamen.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Fritz Joseph Encke|Fritz Encke]], Günther Buchheim, [[Siegmund Seybold]]. 13., neubearbeitete und erweiterte Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart 1984, ISBN 3-8001-5042-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117643467}}&lt;br /&gt;
* {{IPNI|Schltr.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt_2018&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lotte Burkhardt: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen – Erweiterte Edition.&amp;#039;&amp;#039; Teil I und II. [[Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem|Botanic Garden and Botanical Museum Berlin]], [[Freie Universität Berlin]], Berlin 2018, ISBN 978-3-946292-26-5 [[doi:10.3372/epolist2018]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117643467|LCCN=n50080414|VIAF=69013610}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schlechter, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botaniker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Namensgeber für eine Pflanzengattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1872]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schlechter, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schlechter, Friedrich Richard Rudolf (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Botaniker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Oktober 1872&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. November 1925&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leyo</name></author>
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