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	<title>Rudolf Schilberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Schilberg&amp;diff=1493361&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Silewe: +Normdaten</title>
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		<updated>2025-04-05T09:21:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Normdaten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wiener Zentralfriedhof - Gruppe 35A - Grab von Rudolf Schilberg - Detail.jpg|miniatur|Bild auf seinem Grab am Wiener Zentralfriedhof]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Schilberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. September]] [[1894]] in [[Wien]]; † [[30. Juli]] [[1961]] ebenda) war ein [[österreich]]ischer [[Gewichtheben|Gewichtheber]]. Er war 1929 und 1930 Vize[[europameister]] im Schwergewicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Rudolf Schilberg wuchs in [[Wien]] auf. Er kam erst nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] mit dem Gewichtheben in Berührung, also zu einem Zeitpunkt, als er schon über 20 Jahre alt war. Die österreichischen Gewichtheber waren zwischen 1900 und dem Beginn des Ersten Weltkrieges in der Welt tonangebend. Insbesondere die Schwergewichtler heimsten in dieser Zeit einen Erfolg nach dem anderen ein. Es sei dabei an die Namen [[Josef Grafl (Gewichtheber)|Josef Grafl]], [[Josef Steinbach]], [[Karl Swoboda (Gewichtheber)|Karl Swoboda]] und [[Berthold Tandler]] erinnert. Rudolf Schilberg trat Mitte der 1920er Jahre zusammen mit [[Josef Leppelt]] in die Fußstapfen dieser großen Heber, wenngleich er auf der internationalen Heberbühne nicht ganz so erfolgreich wurde. Er gehörte dem Schwerathletik-Klub &amp;#039;&amp;#039;Germania Wien&amp;#039;&amp;#039; an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Schilberg lebte während seiner ganzen Gewichtheber-Karriere von seiner Kraft. Mit den technischen Übungen, insbesondere dem beidarmigen Reißen, stand er auf Kriegsfuß. Wäre er hierin nur etwas stärker gewesen, hätte er sicher noch größere Erfolge eingeheimst. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass seine erste Leistung, die international Aufsehen erregte ein Weltrekord im beidarmigen Drücken war. Er erzielte diesen am 18. März 1926 in Wien mit 122,5&amp;amp;nbsp;kg und übertraf damit den alten Weltrekord von [[Josef Alzin]] aus [[Luxemburg]] um 2 Kilogramm. Im Laufe der nächsten Jahre schraubte er diesen Weltrekord auf 133&amp;amp;nbsp;kg, den er 1930 in Wien erzielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Teilnahme an den Olympischen Spielen 1924 in [[Paris]] konnte sich Rudolf Schilberg noch nicht qualifizieren. Deshalb wurde der Sieg bei den deutschen Kampfspielen 1926 in [[München]] sein erster großer Erfolg. Er besiegte dabei im Schwergewicht im Fünfkampf mit 530&amp;amp;nbsp;kg [[Josef Straßberger (Gewichtheber)|Josef Straßberger]] aus München, den [[Weltmeisterschaft|Weltmeister]] von 1920 und [[Europameister]] von 1921 und den künftigen [[Olympiasieger]] von 1928, der auf 525&amp;amp;nbsp;kg kam. Das war die erste Niederlage, die Straßberger nach 1920 bei einer Meisterschaft einstecken musste. An anderen internationalen Meisterschaften zwischen 1924 und 1928 konnte Rudolf Schilberg nicht teilnehmen, weil schlichtweg keine stattfanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Schilberg war dann bei den Olympischen Spielen 1928 in [[Amsterdam]] am Start und erreichte im Schwergewicht mit 355&amp;amp;nbsp;kg im olympischen Dreikampf den 4. Platz. Bis zur Silbermedaille fehlten ihm dabei nur 5&amp;amp;nbsp;kg. Der erste Medaillengewinn bei einer internationalen Meisterschaft gelang ihm dann bei der Europameisterschaft 1929 in Wien. Hier erzielte er im olympischen Dreikampf 360&amp;amp;nbsp;kg und wurde damit hinter Josef Straßberger, der 372,5&amp;amp;nbsp;kg erzielte, zweiter Sieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den gleichen Platz belegte er auch bei der Europameisterschaft 1930 in [[München]]. Er erzielte im olympischen Dreikampf 370&amp;amp;nbsp;kg und hatte dabei die Genugtuung Josef Straßberger, der ebenfalls 370&amp;amp;nbsp;kg erzielte, durch sein geringeres Körpergewicht auf den 3. Platz zu verweisen. An den Sieger, den als Gast an diesen Meisterschaften teilnehmenden Ägypter [[Sayed Nosseir]], kamen beide nicht heran, der für ihn schwache 375&amp;amp;nbsp;kg erzielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der österreichischen Meisterschaft 1931 in Wien erzielte Rudi Schilberg im olympischen Dreikampf mit 380&amp;amp;nbsp;kg (130-105-145&amp;amp;nbsp;kg) die beste Leistung seiner Laufbahn. Bei der Europameisterschaft 1931 in [[Luxemburg]] musste er jedoch vor dem beidarmigen Stoßen wegen einer Verletzung aufgeben, sodass er bei dieser Meisterschaft unplatziert blieb. An den Olympischen Spielen 1932 in [[Los Angeles]] konnte er nicht teilnehmen, weil der österreichische Gewichtheber-Verband kein Geld hatte, um ihn nach Los Angeles zu entsenden. Auch bei der Europameisterschaft 1933 in [[Essen]] fehlte er, wie die gesamte österreichische Mannschaft, weil der österr. Gewichtheber-Verband nach der Machtergreifung der Nazis in [[Deutschland]] aus politischen Gründen keine Mannschaft nach Deutschland schickte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Europameisterschaft 1934 in [[Genua]] war Rudi Schilberg, inzwischen schon 40 Jahre alt, wieder am Start. Er erzielte im Dreikampf 357,5&amp;amp;nbsp;kg und erreichte damit im Schwergewicht den 5. Platz. Er sah dabei auch den Stern des Deutschen [[Josef Manger]] aufgehen, der 1936 in [[Berlin]] [[Olympiasieger]] wurde und 1934 in Genua erstmals bei einer internationalen Meisterschaft am Start war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschluss seiner Laufbahn startete Rudolf Schilberg 1936 in [[Berlin]] noch einmal bei Olympischen Spielen. Er hatte sich dazu in eine gute Form gebracht und erzielte mit 372,5&amp;amp;nbsp;kg im olympischen Dreikampf ein gutes Ergebnis, das aber nur mehr für den 8. Platz reichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bestleistungen von Rudolf Schilberg in den einzelnen Disziplinen waren 133&amp;amp;nbsp;kg im beidarmigen Drücken, 107,5&amp;amp;nbsp;kg im beidarmigen Reißen und 150&amp;amp;nbsp;kg im beidarmigen Stoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner aktiven Laufbahn blieb Rudolf Schilberg dem Gewichtheben treu. Er wurde Obmann von Wien im österreichischen Gewichtheber-Verband und war nach 1950 lange Jahre Sportwart im österreichischen Gewichtheber-Verband. Als solcher war er Mitorganisator der Weltmeisterschaften, die 1954 und 1961 in Wien stattfanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internationale Erfolge ==&lt;br /&gt;
(OS = Olympische Spiele, EM = Europameisterschaft, FK = Fünfkampf, OD = olympischer Dreikampf, S = Schwergewicht, damals über 82,5&amp;amp;nbsp;kg Körpergewicht)&lt;br /&gt;
* 1926, &amp;#039;&amp;#039;1. Platz&amp;#039;&amp;#039;, Deutsche Kampfspiele in [[Köln]], FK, S, mit 530&amp;amp;nbsp;kg, vor [[Josef Straßberger (Gewichtheber)|Josef Straßberger]], [[München]], 525&amp;amp;nbsp;kg u. Otto Österlin, [[Karlsruhe]], 490&amp;amp;nbsp;kg;&lt;br /&gt;
* 1928, &amp;#039;&amp;#039;4. Platz&amp;#039;&amp;#039;, OS in [[Amsterdam]], OD, S, mit 355&amp;amp;nbsp;kg, hinter Josef Straßberger, [[Deutschland]], 372,5&amp;amp;nbsp;kg, [[Arnold Luhaäär]], [[Estland]], 360&amp;amp;nbsp;kg und [[Jaroslav Skobla]], [[Tschechoslowakei]], 357,5&amp;amp;nbsp;kg, vor [[Josef Leppelt]], [[Österreich]], 355&amp;amp;nbsp;kg;&lt;br /&gt;
* 1929, &amp;#039;&amp;#039;1. Platz&amp;#039;&amp;#039;, Intern. Meisterschaft von [[Böhmen]] u. [[Mähren]] in [[Zlín]], OD, S, mit 350&amp;amp;nbsp;kg, vor Jaroslav Skobla, 345&amp;amp;nbsp;kg u. Stropek, Österreich, 300&amp;amp;nbsp;kg;&lt;br /&gt;
* 1929, &amp;#039;&amp;#039;2. Platz&amp;#039;&amp;#039;, EM in [[Wien]], OD, S, mit 360&amp;amp;nbsp;kg (122,5-102,5-135), hinter Joser Straßberger, 372,5&amp;amp;nbsp;kg u. vor Jaroslav Skobla, 350&amp;amp;nbsp;kg;&lt;br /&gt;
* 1930, &amp;#039;&amp;#039;2. Platz&amp;#039;&amp;#039;, Deutsche Kampfspiele in [[Breslau]], OD, S, mit 360&amp;amp;nbsp;kg (125-100-135), hinter Josef Straßberger, 370&amp;amp;nbsp;kg (125-105-140) u. vor Ernst Krebs, Österreich, 345&amp;amp;nbsp;kg;&lt;br /&gt;
* 1930, &amp;#039;&amp;#039;2. Platz&amp;#039;&amp;#039;, EM in [[München]], OD, S, mit 370&amp;amp;nbsp;kg (127,5-107,5-135), hinter [[Sayed Nosseir]], [[Ägypten]], 375&amp;amp;nbsp;kg (105-120-150) und vor Josef Straßberger, 380&amp;amp;nbsp;kg (120-110-140);&lt;br /&gt;
* 1931, &amp;#039;&amp;#039;unpl.&amp;#039;&amp;#039;, EM in [[Luxemburg]], OD, S, Aufgabe wegen Verletzung nach 120&amp;amp;nbsp;kg im Drücken und 105&amp;amp;nbsp;kg im Reißen; Sieger: Sayed Nosseir mit 395&amp;amp;nbsp;kg vor [[Nikolaus Ries]], Deutschland, 367,5&amp;amp;nbsp;kg u. Josef Straßberger, 365&amp;amp;nbsp;kg;&lt;br /&gt;
* 1934, &amp;#039;&amp;#039;5. Platz&amp;#039;&amp;#039;, EM in [[Genua]], OD, S, mit 357,5&amp;amp;nbsp;kg (120-102,5-135) hinter [[Václav Pšenička senior|Vaclav Psenicka]], Tschechoslowakei, 395&amp;amp;nbsp;kg, [[Josef Manger]], Deutschland, 382,5&amp;amp;nbsp;kg, Josef Straßberger, 382,5&amp;amp;nbsp;kg u. Dumoulin, [[Frankreich]], 357,5&amp;amp;nbsp;kg;&lt;br /&gt;
* 1936, &amp;#039;&amp;#039;8. Platz&amp;#039;&amp;#039;, Olympische Spiele in [[Berlin]], OD, S, mit 372,5&amp;amp;nbsp;kg (125-107,5-140); Sieger: Josef Manger, 410&amp;amp;nbsp;kg vor Vaclav Psenicka, 402,5&amp;amp;nbsp;kg u. Arnold Luhaäär, 402,5&amp;amp;nbsp;kg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Österreichische Meisterschaften ==&lt;br /&gt;
Rudolf Schilberg war vielemale österreichischer Meister im Schwergewicht. Bekannt sind seine Siegesleistungen von 1930: 372,5&amp;amp;nbsp;kg, 1931: 380&amp;amp;nbsp;kg u. 1933: 362,5&amp;amp;nbsp;kg jeweils im olympischen Dreikampf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weltrekorde ==&lt;br /&gt;
* 1926 in Wien, 122,5&amp;amp;nbsp;kg im beidarmigen Drücken,&lt;br /&gt;
* 1928 in Wien, 126&amp;amp;nbsp;kg im beidarmigen Drücken,&lt;br /&gt;
* 1929 in Wien, 128&amp;amp;nbsp;kg im beidarmigen Drücken,&lt;br /&gt;
* 1929 in Wien, 130&amp;amp;nbsp;kg im beidarmigen Drücken,&lt;br /&gt;
* 1930 in Wien, 133&amp;amp;nbsp;kg im beidarmigen Drücken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Athletik (Zeitschrift)|Athletik]]&amp;#039;&amp;#039;, Nummern 45/1929, 49/1930, 42/1931, 46/1934, 31/32/1936, 12/1950, 18/1961 u. 9/1967.&lt;br /&gt;
* Website „www.sport-komplett.de“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Olympedia|55215}}&lt;br /&gt;
* [http://www.chidlovski.net/liftup/l_athleteResult.asp?a_id=854 Rudolf Schilberg in Top Olympic Lifters of the 20th Century]&lt;br /&gt;
* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ios&amp;amp;datum=19250425&amp;amp;seite=7&amp;amp;zo Mannschaftsphoto mit Rudolf Schilberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|VIAF=5407152865744204940002|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2025-04-05}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schilberg, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Meister (Gewichtheben)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Meister (Gewichtheben)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewichtheber (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportler (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schilberg, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Gewichtheber&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. September 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Juli 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Silewe</name></author>
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