<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rudolf_Schiestl</id>
	<title>Rudolf Schiestl - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rudolf_Schiestl"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Schiestl&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-21T16:15:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Schiestl&amp;diff=1452388&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Schiestl&amp;diff=1452388&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-05T13:29:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rudolf Schiestl Selbstporträt 1928.jpg|mini|Rudolf Schiestl: Selbstporträt, 1928]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Margarete und Rudolf Schiestl.jpg|mini|270px|[[Max Heilmaier]]: Porträtrelief von Margarete und Rudolf Schiestl (1916)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Schiestl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. August]] [[1878]] in [[Würzburg]]; † [[30. November]] [[1931]] in [[Nürnberg]]) war ein deutscher [[Malerei|Maler]], [[Radierung|Radierer]], [[Grafiker]] und [[Glasmalerei|Glasmaler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Volksschule kam er im 12. Lebensjahr gleich seinen Brüdern [[Heinz Schiestl|Heinz]] und [[Matthäus Schiestl|Matthäus]] in die väterliche Lehre. Sein Vater Matthäus Schiestl der Ältere&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wuerzburgwiki.de/wiki/Matthäus_Schiestl_d.Ä. Webseite zu Matthäus Schiestl dem Älteren auf Würzburg-WIKI]&amp;lt;/ref&amp;gt;, ein Bildhauer, stammte aus dem [[Zillertal]] in [[Tirol (Bundesland)|Tirol]], seine Mutter Maria Schiestl, geb. Adamer („Bauerntochter zum Korn“) aus [[Langkampfen|Unterlangkampfen]] ([[Unterinntal]]), ebenfalls in Tirol. Frühe Berührung mit mittelalterlicher Plastik, von der manches Stück in der väterlichen Werkstatt restauriert wurde, sowie das Zeichnen nach Stichen und Schnitten von [[Albrecht Dürer|Dürer]], [[Martin Schongauer|Schongauer]], [[Moritz von Schwind|Schwind]] und anderen, sowie Skizzenausflüge in die [[Unterfranken|unterfränkischen]] Dörfer waren von starkem Einfluss auf seine künstlerische Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1896 ging er auf die [[Akademie der Bildenden Künste München|Akademie der Bildenden Künste]] in München zu [[Gabriel von Hackl|Gabriel Hackl]], nach zwei Semestern in die Malklasse von [[Franz von Stuck]]. Seiner eigenen Meinung nach war diese Akademiezeit nicht sehr fruchtbringend für ihn. Seine Naturstudien und die enge Berührung mit dem Volksleben waren vielmehr für seine spätere Entwicklung richtungsweisend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1899 arbeitete Rudolf Schiestl in der [[Tiroler Glasmalerei und Mosaik Anstalt|Tiroler Glasmalerei]] in [[Innsbruck]]. 1900 entstanden –&amp;amp;nbsp;zum Teil in Zusammenarbeit mit seinem Bruder [[Matthäus Schiestl|Matthäus]]&amp;amp;nbsp;– Wandmalereien in der Pfalz, unter anderem in [[Germersheim]], [[Landau in der Pfalz|Landau]], [[Kaiserslautern]] und in der Anna-Kapelle [[Burrweiler]].&lt;br /&gt;
Um 1900 entwarf er für den Kölner Schokoladeproduzenten [[Ludwig Stollwerck]] Stollwerck-[[Sammelbilder]] für das Stollwerck-Sammelalbum Nr. 3.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Stollwerck-Sammelalbum No. 3&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Gebr. Stollwerck, Berlin / Köln / Wien / Pressburg 1899.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1901 machte er sich selbstständig, u.&amp;amp;nbsp;a. als Gebrauchsgraphiker mit Steinzeichnungen, Illustrationen und Plakaten. Auf seinen drei Reisen nach Italien lernte er die [[Tempera]]technik kennen, die er in der Münchner Pinakothek in den maltechnischen Studien umsetzte und dabei nach eigenen Worten „die mühsam erworbenen akademischen Kenntnisse verwarf“. Die Sommermonate verbrachte er weitgehend in Würzburg. Zwei Bilder aus dieser Zeit erwarb der König von Rumänien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 erfolgte die Berufung als Professor an die [[Akademie der Bildenden Künste Nürnberg|Kunstgewerbeschule Nürnberg]] als Lehrer für Graphik. Er konnte sich nun intensiv mit der Kunst des Radierens beschäftigen, in der er sich durch Selbststudium weiterbildete. Es entstanden fränkische Landschaften, Bauernbilder, religiöse Themen und Gelegenheitsgrafik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1916 heiratete er die Schriftstellerin [[Margarete zur Bentlage]], die damals seine Schülerin war. Kurz nach der Heirat musste er zum Heeresdienst einrücken, wo er von Juli bis November 1917 an der Front in Französisch-Lothringen stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SchiestlGrab.jpg|mini|hochkant|Grabstelle auf dem Johannisfriedhof]]&lt;br /&gt;
1917 war er künstlerischer Leiter der Liller Kriegszeitung als Nachfolger von [[Karl Arnold (Künstler, 1883)|Karl Arnold]] und anschließend daran Zeichner für die in Brüssel neu gegründete Armeezeitung &amp;#039;&amp;#039;Heer und Heimat&amp;#039;&amp;#039;. Nach Kriegsende wieder in Nürnberg, beschäftigte er sich intensiv mit glühenden Farben und setzte dies in den Hinterglasbildern (Verkündigung u.&amp;amp;nbsp;a.) um. In den darauf folgenden Jahren tritt neben größere Radierungen vor allem der Holzschnitt (Der Tod von Basel u.&amp;amp;nbsp;a.). In der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche Spielmann&amp;#039;&amp;#039; gestaltete und illustrierte er vier Hefte. Ab 1927 widmete er sich vornehmlich der Malerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach längerer Krankheit starb Rudolf Schiestl am 30. November 1931. Auf dem historischen Nürnberger [[Johannisfriedhof (Nürnberg)|Johannisfriedhof]] wurde er unweit des Grabes von Albrecht Dürer begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der größten Schiestl-Sammlungen hatte der Unternehmer [[Gustav Schickedanz]] angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der [[Basler Totentanz|Tod von Basel]]: acht Holzschnitte von Rudolf Schiestl zu dem alten Volksliede&amp;#039;&amp;#039;. Heyder, Berlin 1924 ({{URN|nbn:de:hbz:061:1-76855}}, digitalisierte Ausgabe der [[Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fränkische Wanderungen. Zeichnungen aus den Skizzenbüchern&amp;#039;&amp;#039;. Wegweiser-Verlag, Berlin 1925&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Rudolf Schiestl (1878-1931) - Tod von Basel.jpg|Tod von Basel, Holzschnitt, um 1910&lt;br /&gt;
   Schiestl Rudolf Spielmann Menschenherzen.jpg|Der deutsche Spielmann, Nr. 36, 1925. Buchschmuck und Illustrationen von Rudolf Schiestl&lt;br /&gt;
   Schiestl Bittgang.jpg|Der Bittgang, Holzschnitt, 1929&lt;br /&gt;
   Gößweinstein Schiestl1.jpg|Wallfahrt nach [[Basilika Gößweinstein|Gößweinstein]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Schüler ==&lt;br /&gt;
* [[Richard Rother]] (1890–1980), Bildhauer und Holzschneider&lt;br /&gt;
* [[Hermann Wilhelm (Maler)|Hermann Wilhelm]] (1897–1970), Maler und Professor&lt;br /&gt;
* [[Alf Depser]] (1899–1990), Chemiker, Maler, Zeichner, Holzschneider und Grafiker&lt;br /&gt;
* [[Karl Hemmeter]] (1904–1986), Bildhauer und Holzschneider&lt;br /&gt;
* [[Alfred Finsterer]] (1908–1996), Maler, Grafiker und Typograph&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Max Körner: &amp;#039;&amp;#039;Der Graphiker Rudolf Schiestl.&amp;#039;&amp;#039; In: Gebrauchsgraphik, Jg. 9 (1932), Heft 9, S. 38–42 ([https://www.arthistoricum.net/werkansicht/dlf/157411/52 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118607537}}&lt;br /&gt;
* [http://www.goethezeitportal.de/index.php?id=6444 Illustrationen von Rudolf Schiestl für die Reihe „Der deutsche Spielmann“]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118607537|LCCN=n78017396|VIAF=62341395}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schiestl, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Akademie der Bildenden Künste Nürnberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Nürnberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schiestl, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler, Radierer, Grafiker und Glasmaler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. August 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Würzburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. November 1931&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Nürnberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
</feed>