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	<title>Rudolf Schicketanz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Schicketanz&amp;diff=1766961&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Leben und Wirken */ - doppelten link</title>
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		<updated>2026-02-15T16:31:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken: &lt;/span&gt; - doppelten link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:SchicktanzRudolf.jpg|thumb|Rudolf Schicketanz]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Schicketanz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. September]] [[1900]] in [[Mimoň|Niemes]], [[Bezirk Böhmisch Leipa]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[20. September]] [[1945]] in [[Prag]], [[Tschechoslowakei]]) war ein sudetendeutscher Jurist, [[Politiker]] der [[Sudetendeutsche Partei|SdP]] und der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] sowie [[SS]]-Standartenführer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der [[Volksschule]] in Niemes als Angehöriger einer dortigen Textil-Industriellenfamilie und des [[Gymnasium]]s in [[Česká Lípa|Leipa]] gehörte Schicketanz gegen Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] für einige Monate der [[Österreich-Ungarns Heer im Ersten Weltkrieg|k.u.k. Armee Österreich-Ungarns]] an. Er war Student der Rechtswissenschaften an der [[Karl-Ferdinands-Universität]] in [[Prag]]. 1922 schloss er das Studium mit der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum JUDr. ab. 1918 wurde er Mitglied der [[Burschenschaft]] [[Carolina Prag]] ([[Liste der Studentenverbindungen in Prag]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 5: &amp;#039;&amp;#039;R–S.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2002, ISBN 3-8253-1256-9, S. 234.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1927 arbeitete er als Rechtsanwaltsanwärter in Niemes und Leipa; anschließend ließ er sich bis 1938 als Rechtsanwalt in [[Nový Bor|Haida]] nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 während der [[Weltwirtschaftskrise]] schloss sich Schicketanz der Sudetendeutschen Heimatfront [[Konrad Henlein]]s an, die sich 1935 in Sudetendeutsche Partei (SdP) umbenannte. 1934 und 1935 war er in führender Position am Aufbau des sudetendeutschen [[Winterhilfswerk]]s und der sudetendeutschen Volkshilfe beteiligt. 1935 war er der Beauftragte der SdP für die Verbindungen zum [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amt]] und dem Wirtschaftsministerium in Berlin. ([[Deutsches Reich 1933 bis 1945]]) und war seit 1935 Herausgeber der [[Die Zeit (sudetendeutsche Zeitung)|Zeit]], dem Zentralorgan der SdP. Die &amp;#039;&amp;#039;Volksschutzgesetzanträge&amp;#039;&amp;#039; der SdP wurden 1937 von Schicketanz initiiert und in der Hauptsache verfasst. 1938 während der [[Sudetenkrise]] gehörte er der Verhandlungskommission der SdP unter Vermittlung von [[Walter Runciman, 1. Viscount Runciman of Doxford]] bei der [[Regierung Jan Syrový I|Prager Regierung]] an. Im September und Oktober 1938 hielt sich Schicketanz in Berlin auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Abtretung des [[Sudetenland]]es als [[Reichsgau Sudetenland]] an das Deutsche Reich war Schicketanz vorübergehend Stellvertreter des Reichskommissars für die sudetendeutschen Gebiete. Am 11. Januar 1939 beantragte er die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. November 1938 aufgenommen ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 6.697.309).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/18661146&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab November 1938 arbeitete Schicketanz als Rechtsanwalt in [[Liberec|Reichenberg]], wo er die enteignete Villa des jüdischen Textilhändlers [[Robert Benda]] und dessen Frau [[Else Bendová]] bezog, die beide 1942 im [[Ghetto Litzmannstadt|Ghetto Łódź]] ermordet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Isa Engelmann: &amp;#039;&amp;#039;Reichenberg und seine jüdischen Bürger. Zur Geschichte einer einst deutschen Stadt in Böhmen.&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;#039;&amp;#039;Erträge böhmisch-mährischer Forschungen,&amp;#039;&amp;#039; Band 10) Lit-Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-643-11737-3, S. 113, 203.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Ergänzungswahl zum [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]] vom 4. Dezember 1938 trat Schicketanz auf Reichswahlvorschlag in den Reichstag ein. Schicketanz, der Mitglied im Aufsichtsrat von [[Škoda (Maschinenbau)]] war, legte sein Reichstagsmandat am 31. März 1943 auf Grund einer Anordnung von [[Adolf Hitler]] über Aufsichtsratsmitgliedschaften nieder. Sein Mandat wurde von [[Fritz Amreich]] übernommen. In der [[Schutzstaffel]], der Schicketanz (SS-Nummer 382.353) im Januar 1939 beigetreten war, hatte er den Rang eines [[SS-Standartenführer|Standartenführers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] 1945 wurde Rudolf Schicketanz inhaftiert, von einem Gericht der [[Tschechoslowakei]] zum Tode verurteilt und im September 1945 im [[Gefängnis Pankrác]] hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 5: &amp;#039;&amp;#039;R–S.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2002, ISBN 3-8253-1256-9, S. 234–235.&lt;br /&gt;
* Akademische Burschenschaft Carolina zu Prag in München (Hrsg.): Erscheinungsjahr 2014, Schlussredaktion Hansjörg Brockmann, Rudolf Simm, Jürgen Wokoek; bei &amp;#039;&amp;#039;Kurzbiographien bedeutender Karoliner&amp;#039;&amp;#039; S. 138 ff. S. 142 Schicketanz, Rudolf&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770052544|Seite=554}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130564133}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130564133|VIAF=28181167}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schicketanz, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Täter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Tschechoslowakei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SdP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schicketanz, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. September 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mimoň|Niemes]], [[Bezirk Böhmisch Leipa]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. September 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Prag]], [[Tschechoslowakei]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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