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	<title>Rudolf Scharfetter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;DCB: fix</title>
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		<updated>2024-10-19T21:21:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Scharfetter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Februar]] [[1880]] in [[Salzburg]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[26. September]] [[1956]] in [[Graz]]) war ein [[österreich]]ischer [[Botaniker]] und [[Geobotanik|Pflanzengeograph]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rudolf Scharfetter kam 1880 als Sohn des k.&amp;amp;nbsp;u.&amp;amp;nbsp;k. Postkontrollors Josef Scharfetter zur Welt. Die Vorfahren der väterlichen Linie stammten dabei aus dem Salzburgischen, die Vorfahren der mütterlichen Linie aus Niederbayern. Ab dem Alter von 10 Jahren besuchte er von 1890 bis 1898 das k.&amp;amp;nbsp;u.&amp;amp;nbsp;k. Staatsgymnasium in Salzburg. Anschließend [[Immatrikulation|schrieb]] er sich 1898 in Wien für [[Germanistik]] ein. Diesem Studium blieb er jedoch nur wenige Monate verbunden und wandte sich stattdessen den [[Naturwissenschaft]]en zu, genauer: der [[Biologiestudium|Biologie]]. Zu seinen Lehrern gehörten u.&amp;amp;nbsp;a. die [[Botanik]]er [[Richard Wettstein]] und [[Julius Wiesner]], der [[Zoologe]] [[Karl Grobben]], der [[Mineralogie|Mineraloge]] [[Gustav Tschermak]] und der [[Geologe]] [[Eduard Suess]]. Der ursprünglich als [[Doktorvater]] avisierte Wettstein konnte aufgrund einer Forschungsreise in Brasilien diese Aufgabe nicht übernehmen, so dass Scharfetter stattdessen mit seiner Arbeit „Zur Morphologie der Doridier“ bei Grobben über [[Dorididae|marine Nacktschnecken]] [[Promotion (Doktor)|promovierte]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;r-biebl-87-57-5f&amp;quot; /&amp;gt; Die Promotion zum [[Dr. phil.]] erfolgte am 1. Juli 1902, ein Jahr später am 20. Juni 1903 absolvierte er erfolgreich die Lehramtsprüfung für Mittelschulen ab. Sein Hauptfach war die Naturgeschichte, seine Nebenfächer Mathematik und Physik.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zbg-1956-96&amp;quot; /&amp;gt; Während seines Studiums wurde er 1898 Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Landsmannschaft (Studentenverbindung)|Landsmannschaft]] der Salzburger Wien&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Berthold Ohm und Alfred Philipp (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Anschriftenverzeichnis der Alten Herren der Deutschen Landsmannschaft.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1. Hamburg 1932, S. 415.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902–1904 wurde Scharfetter [[Supplieren|Supplent]], d.&amp;amp;nbsp;h. Hilfslehrer, für Naturwissenschaften, [[Physik]] und [[Mathematik]] am Staatsgymnasium in [[Klagenfurt]]. 1904 wurde er als wirklicher Lehrer an das Staatsgymnasium in [[Villach]] versetzt. In Villach erfolgten der Beginn seiner wissenschaftlichen Tätigkeiten und der Wandel vom Zoologen zum Pflanzengeographen. Zudem heiratete er dort Helene von Zsàk, mit der in den Folgejahren einen Sohn und drei Töchter zeugte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;r-biebl-87-57-6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911 kam es zur Ernennung zum Professor der [[Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Lichtenfels|II. Staatsrealschule]] in [[Graz]], wo er ab 1919 auch für lange Jahre Direktor wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zbg-1956-96&amp;quot; /&amp;gt; 1913 [[Habilitation|habilitierte]] er an der [[Universität Graz|Karl-Franzens-Universität Graz]] bei [[Karl Fritsch (Botaniker)|Karl Fritsch]]. 1921 wurde er [[Universitätsprofessor]] in Graz und Verfasser von grundlegenden Arbeiten über die [[Alpen|alpine Vegetation]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;r-biebl-87-57-6&amp;quot; /&amp;gt; Kurz nach dem Ersten Weltkrieg gehörte er an der Universität Graz gemeinsam mit [[Hans Benndorf]], [[Karl Linsbauer]], [[Bernhard Seuffert]], [[Karl Polheim]] und [[Heinrich von Srbik]] zudem einer Kommission an, die sich mit der Gleichstellung von Mann und Frau in der akademischen Welt, genauer: hinsichtlich der Habilitation, auseinanderzusetzen hatten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Else-QujVDAAAQBAJ&amp;quot; /&amp;gt; Ab 1924 hatte er einen Lehrauftrag für Methodik des Naturgeschichteunterrichts.&amp;lt;ref name=&amp;quot;r-biebl-87-57-6&amp;quot; /&amp;gt; 1937 erfolgte zusätzlich die Ernennung zum Landesschulinspektor für die Mittelschulen Steiermarks, später erfolgten noch die Mitgliedschaft im Reichsprüfungsamt für das Lehramt an höheren Schulen (1941) und die Ernennung zum Direktor der Lehramtsprüfungkommission an der Grazer Universität.&amp;lt;ref name=&amp;quot;r-biebl-87-57-7&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scharfetter starb am 26. September 1956. Ihn habe laut Nachruf „ein sanfter Tod am Schreibtisch ereilt“. Obwohl er sich eine Beerdigung „in aller Stille“ gewünscht habe und es auch keine kurzfristige Todesanzeige gab, versammelte sich bei seiner Beisetzung auf dem [[Friedhof St. Leonhard|St.-Leonhard-Friedhof in Graz]] am 28. September 1956 eine große Trauergemeinde. Dabei hielt u&amp;amp;nbsp;a. [[Josef Matl]], Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Graz, eine Trauerrede.&amp;lt;ref name=&amp;quot;r-biebl-87-57-5f&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner wissenschaftlichen Aktivität war Scharfetter Mitglied in einer Reihe wissenschaftlicher Gesellschaften. Das umfasst die Forstwissenschaftliche Gesellschaft Finnlands als korrespondierendes Mitglied (ab 1924), die [[Zoologisch-Botanische Gesellschaft]] in Wien als Ehrenmitglied (1951), den Naturwissenschaftlichen Verein für Steiermark und den Naturwissenschaftlichen Verein für Kärnten (beide ab 1955) sowie die Pflanzengeographische Gesellschaft Schwedens als korrespondierendes Mitglied (1955).&amp;lt;ref name=&amp;quot;r-biebl-87-57-7&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Scharfetter erhielt 1928 das [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1922)|Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich]]. 1931 wurde ihm der Titel [[Hofrat]] verliehen, nach dem Erreichen der Altersgrenze erfolgte 1950 die Ernennung zum [[Honorarprofessor]]. 1956 wurde ihm die Ehrenpräsidentschaft über die 11. Internationale Pflanzengeographische Exkursion (IPE) übertragen, die durch die Ostalpen führte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;r-biebl-87-57-7&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;sLl9BwAAQBAJ&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Nachruf wurde er als „ohne Zweifel der letzte große österreichische Pflanzengeograph alter Schule“ bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zbg-1956-96&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Pflanzenkunde für die unteren Klassen der Mittelschulen&amp;#039;&amp;#039;, Wien : Deuticke, 1913&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Einheitsmittelschule nach Grazer Typus&amp;#039;&amp;#039;, Graz : Leykam-Verlag, 1926&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alpenpflanzen&amp;#039;&amp;#039;, Bielefeld : Velhagen &amp;amp; Klasing, 1927&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Pflanzenkunde für die unteren Klassen der Mittelschulen&amp;#039;&amp;#039;, 5. Aufl., Im Wesentl. unveränd. Abdr. d. 3. Aufl., Wien : F. Deuticke, 1929&lt;br /&gt;
* mit Hubert Schmut: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Botanik für die 5. Klasse der Mittelschulen&amp;#039;&amp;#039;, Wien : Deuticke, 1932&lt;br /&gt;
* mit Andreas Thurner: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Tierkunde für die unteren Klassen der Mittelschulen&amp;#039;&amp;#039;, Wien : Deuticke, 1932&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Vegetationsverhältnisse der Gerlitzen in Kärnten&amp;#039;&amp;#039;, Wien ; Leipzig : Hölder-Pichler-Tempsky, 1932&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Pflanzenleben der Ostalpen&amp;#039;&amp;#039;, Wien : Deuticke, 1938&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pflanzenschicksale&amp;#039;&amp;#039;, Wien : Deuticke, 1952&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Biographien von Pflanzensippen&amp;#039;&amp;#039;, Wien : Springer, 1953&lt;br /&gt;
* mit Hans Reiter (als Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Naturgeschichtliche Lehrwanderungen in der Heimat : Ein Behelf f. Lehrer, Schüler u. Naturfreunde&amp;#039;&amp;#039;, Graz : Leykam, o.&amp;amp;nbsp;J.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|138021007}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;r-biebl-87-57-5f&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Richard Biebl |Titel=Rudolf Scharfetter 1880–1956 |Sammelwerk=Mitteilungen des naturwissenschaftlichen Vereins für Steiermark |Nummer=87 |Datum=1957 |ISSN=0369-1136 |Seiten=5–11 |Online={{ZOBODAT/URL|biografien/Scharfetter_Rudolf_MittNatVerSt_87_0005-0011.pdf}} |Format=PDF |KBytes=710 |Abruf=2018-11-07}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;r-biebl-87-57-6&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Richard Biebl |Titel=Rudolf Scharfetter 1880–1956 |Sammelwerk=Mitteilungen des naturwissenschaftlichen Vereins für Steiermark |Nummer=87 |Datum=1957 |ISSN=0369-1136 |Seiten=6 |Online={{ZOBODAT/URL|biografien/Scharfetter_Rudolf_MittNatVerSt_87_0005-0011.pdf}} |Format=PDF |KBytes=710 |Abruf=2018-11-07}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;r-biebl-87-57-7&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Richard Biebl |Titel=Rudolf Scharfetter 1880–1956 |Sammelwerk=Mitteilungen des naturwissenschaftlichen Vereins für Steiermark |Nummer=87 |Datum=1957 |ISSN=0369-1136 |Seiten=7 |Online={{ZOBODAT/URL|biografien/Scharfetter_Rudolf_MittNatVerSt_87_0005-0011.pdf}} |Format=PDF |KBytes=710 |Abruf=2018-11-07}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;sLl9BwAAQBAJ&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Heinrich Wagner, Gustav Wendelberger |Titel=Exkursionsführer für die XI. Internationale Pflanzengeographsiche Exkursion durch die Ostalpen 1956 |Verlag=Springer-Verlag |Ort=Wien |Datum=1956 |Seiten=5 |Online={{Google Buch |BuchID=sLl9BwAAQBAJ |Seite=5| Linktext=Volltext/Vorschau |Hervorhebung=Vorwort}} |Abruf=2018-11-07}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;zbg-1956-96&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Gustav Wendelberger |Titel=Rudolf Scharfetter, Nachruf |Sammelwerk=Verhandlungen der Zoologisch-Botanischen Gesellschaft in Wien. Früher: Verh.des Zoologisch-Botanischen Vereins in Wien. seit 2014 „Acta ZooBot Austria“ |Nummer=96 |Datum=1956 |ISSN=0084-5647 |Seiten=7–9 |Online={{ZOBODAT/URL|biografien/VZBG_96_1956_0007-0009_Scharfetter_Rudolf.pdf}} |Format=PDF |KBytes=400 |Abruf=2018-11-07}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Else-QujVDAAAQBAJ&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=Elisabeth Grabenweger |Titel=Germanistik in Wien: Das Seminar für Deutsche Philologie und seine Privatdozentinnen (1987–1933) |Verlag=Walter de Gruyter |Ort=Berlin/Boston |Datum=2016 |ISBN=978-3-11-044941-9 |Seiten=188f |Online={{Google Buch|BuchID=QujVDAAAQBAJ|Seite=188| Linktext=Volltext/Vorschau|Hervorhebung=&amp;quot;Rudolf Scharfetter&amp;quot;}} |Abruf=2018-11-07}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138021007|VIAF=86174172}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scharfetter, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botaniker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich (1922)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landsmannschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scharfetter, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Botaniker und Pflanzengeograph&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Februar 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Salzburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. September 1956&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DCB</name></author>
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