<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rudolf_Raschka</id>
	<title>Rudolf Raschka - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rudolf_Raschka"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Raschka&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T14:39:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Raschka&amp;diff=624382&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hejkal: a</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Raschka&amp;diff=624382&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-31T18:33:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;a&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:RaschkaRudolf.jpg|mini|hochkant|Rudolf Raschka]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Raschka&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Oktober]] [[1907]] in [[Moravské Budějovice|Mährisch-Budwitz]]; † [[2. Dezember]] [[1948]] in [[Weinsberg]]) war ein Ingenieur, Landwirt und Politiker im [[Großdeutsches Reich|Großdeutschen Reich]]. Er wirkte als Landesbauernführer und war ab 1938 Mitglied im [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|nationalsozialistischen Reichstag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raschka erhielt seine Ausbildung zuerst am Gymnasium in [[Jihlava|Iglau]] (Jihlava) und ging danach an die [[Universität für Bodenkultur Wien|Hochschule für Bodenkultur]] in [[Wien]]. Danach war er erst Gaugeschäftsführer der Organisation der deutschen Landwirte [[Mähren]]s in [[Moravská Třebová|Mährisch Trübau]] (Moravská Třebová), danach von 1933 bis 1935 Leiter der Bauernschule in [[Velké Losiny|Groß Ullersdorf]]. Raschka war Mitglied im [[Kameradschaftsbund für volks- und sozialpolitische Bildung]], einer Vereinigung, die sich an den Theorien [[Othmar Spann]]s von einem autoritären [[Ständestaat]] orientierte. Im Mai 1935 trat er der [[Sudetendeutsche Partei|Sudetendeutschen Partei]] (SdP) bei. Bis Oktober 1938 leitete er hauptamtlich das SdP-Hauptamt für Agrarpolitik und Bauernfragen und die Zentralstelle der Sudetendeutschen Bauernschaft in [[Prag]]. Zudem war er Mitglied des Sudetendeutschen Bauernrates. Im August 1938 wurde er Beauftragter der SdP für Bevölkerungspolitik und Rassenfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Abtretung der Sudetengebiete der [[Tschechoslowakei]] an das Deutsche Reich infolge des [[Münchner Abkommen]]s trat Raschka zum 1.&amp;amp;nbsp;November 1938 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 6.870.685).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-II/1042134&amp;lt;/ref&amp;gt; Zugleich übernahm er Aufgaben als Landesbauernführer und Gauamtsleiter des Amtes für Agrarpolitik des [[Reichsgau Sudetenland|Reichsgaus Sudetenland]] mit Sitz in [[Liberec|Reichenberg]]. Im Dezember 1938 erhielt er ein Mandat im nationalsozialistischen Reichstag. Zum 30. Januar 1939 trat er der [[Schutzstaffel|SS]] bei (SS-Nummer 314.983),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/549202&amp;lt;/ref&amp;gt; in der er zuletzt im November 1940 zum [[SS-Obersturmbannführer|Obersturmbannführer]] befördert wurde. Raschka war Vorsitzender des Aufsichtsrates der Deutschen Bodenverkehrsgenossenschaft und Mitglied des Aufsichtsrates der Kreditanstalt der Deutschen in Reichenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1943 wurde Raschka zum SS-Mann degradiert und aus der SS ausgeschlossen. In einem Verfahren vor einem SS-Gericht war ihm die Absicht zur Last gelegt worden, gegen die Interessen der SS zu handeln. Zudem wurde ihm seine frühere Mitgliedschaft im Kameradschaftsbund vorgehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Stanislaw Biman: &amp;#039;&amp;#039;Verführt und machtlos? Der Anteil der Sudetendeutschen an der Verwaltung des Reichsgaus Sudetenland.&amp;#039;&amp;#039; In: Monika Glettler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geteilt, besetzt, beherrscht. Die Tschechoslowakei 1938–1945. Protektorat Böhmen und Mähren, Slowakei.&amp;#039;&amp;#039; Klartext, Essen 2004, ISBN 3-89861-126-4, S. 155–184, hier S. 173.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Februar 1943 verlor er seine Ämter als Landesbauernführer und Gauamtsleiter. Das [[Oberstes Parteigericht der NSDAP|Oberste Parteigericht der NSDAP]] schloss ihn im Mai 1943 aus der Partei aus. Raschkas Reichstagsmandat wurde im September 1943 für ungültig erklärt; für ihn rückte [[Rudolf Schittenhelm]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770052544|Seite=491}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|130562890}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|130562890}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130562890|VIAF=33108522}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Raschka, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Protektorat Böhmen und Mähren)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Sudetenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SdP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agrarpolitiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesbauernführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Raschka, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sudetendeutscher Ingenieur, Landwirt und Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Oktober 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Moravské Budějovice|Mährisch Budwitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Dezember 1948&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Weinsberg]], Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hejkal</name></author>
	</entry>
</feed>