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	<title>Rudolf Ramek - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SK Sturm Fan: + Kategorie:Person (Rotary International)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;+ &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Person_(Rotary_International)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Person (Rotary International) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Person (Rotary International)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:TomvonDregerRudolfRamek.jpg|mini|[[Tom von Dreger]]: Bundeskanzler Rudolf Ramek]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Ramek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. April]] [[1881]] in [[Cieszyn|Teschen]], [[Österreichisch-Schlesien]]; † [[24. Juli]] [[1941]] in [[Wien]]) war ein [[österreich]]ischer [[Jurist]] und [[Politiker]] der [[Christlichsoziale Partei (Österreich)|Christlichsozialen Partei]] und bekleidete in der [[Geschichte Österreichs#Erste Republik und Austrofaschismus (1918–1938)|Ersten Republik]] von 20. November 1924 bis zum 20. Oktober 1926 das Amt des [[Bundeskanzler (Österreich)|Bundeskanzlers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rudolf Ramek studierte nach dem Besuch des Gymnasiums in [[Teschen]] Rechtswissenschaften an der [[Universität Wien]] (Dr.iur 1907). Er war, von der [[Konstituierende Nationalversammlung|Konstituierenden Nationalversammlung]] am 17. Oktober 1919 gewählt, bis zu seinem Rücktritt am 24. Juni 1920 Staatssekretär (= Minister) für Justiz der [[Staatsregierung Renner III]], einer Koalitionsregierung von Sozialdemokraten und Christlichsozialen. Vom 10. November 1920 bis 30. April 1934 war er Abgeordneter zum [[Nationalrat (Österreich)|Nationalrat]], mit Unterbrechungen als Bundesminister für Inneres und Unterricht 1921 und als Bundeskanzler von 1924 bis 1926 (Kabinett Ramek I und seit 15. Jänner 1926 Ramek II). Sein Vorgänger und Nachfolger als Bundeskanzler war [[Ignaz Seipel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine Amtszeit als Kanzler fiel 1925 die Währungsumstellung von der [[Österreichische Krone|Krone]] auf den [[Österreichischer Schilling|Schilling]], 1926 das Ende der auf Grund der [[Genfer Protokolle]] von 1922 ausgeübten Finanzkontrolle des [[Völkerbund]]es; außerdem konnte er mit der [[Bundesverfassung (Österreich)#Bundes-Verfassungsnovelle 1925|Verfassungsreform von 1925]] den [[Finanzausgleich (Österreich)|Finanzausgleich]] mit den [[Land (Österreich)|Bundesländern]] durchsetzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schausberger&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Franz Schausberger]] |url=https://hdgoe.at/100x_foederalismus |titel=Föderalismus – gibt es den in Österreich überhaupt? |hrsg=[[HdGÖ|Haus der Geschichte]] |abruf=2024-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wirtschaft kam allerdings, bedingt durch Schwierigkeiten bei der Anpassung an die seit 1918 stark veränderten Wirtschaftsbeziehungen mit den früheren [[Kronland (Österreich)|Kronländern]], nicht in Schwung; die Arbeitslosigkeit stieg weiter an.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rudolf Ramek - Foto.jpg|mini|Rudolf Ramek, um 1924]]&lt;br /&gt;
In Rameks Amtszeit als Bundeskanzler schlitterten mehrere private Kreditinstitute, die sich in der bis 1922 starken [[Inflation]] und danach mit Spekulationsgeschäften übernommen hatten, in den Konkurs oder die zwingende Fusion. Auch das staatliche [[Österreichische Postsparkasse|Postsparkassenamt]] nahm durch fragwürdige Geschäfte enormen Schaden ([[Postsparkassenskandal]]). Finanzminister [[Jakob Ahrer]] (Kabinett Ramek I) wurde zur Bewältigung dieser Affären nach seinem Ausscheiden aus der Regierung heftigst kritisiert, obwohl er im Einvernehmen mit Ramek vorgegangen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 wurde Ramek [[Nationalratspräsident (Österreich)|Zweiter Präsident des Nationalrats]]. Als solcher trat er am 4. März 1933 wegen Geschäftsordnungsstreitigkeiten wie Präsident [[Karl Renner]] und der dritte Präsident [[Sepp Straffner]] zurück; der Vorgang wurde von Bundeskanzler [[Engelbert Dollfuß]] als „[[Selbstausschaltung des Parlaments]]“ bezeichnet, da die Nationalratsgeschäftsordnung damals keine Regel dafür vorsah, wer die Sitzung zu leiten hatte, wenn alle drei Präsidenten zurücktreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den [[Februarkämpfe]]n 1934, bei denen Dollfuß die [[SPÖ|Sozialdemokraten]] ausschaltete und ihre Parlamentsmandate für erloschen erklärte, beschloss die Bundesregierung diese fehlende Geschäftsordnungsregel. Ramek leitete nun am 30. April 1934 die [[Selbstausschaltung des Parlaments#Die Sitzung des Rumpfparlaments vom 30. April 1934|letzte Sitzung des Nationalrates in der 1. Republik]] (formal: Beendigung der Sitzung vom 4. März 1933; nur noch als Rumpfparlament, [[SDAPÖ|Sozialdemokraten]] waren ausgeschlossen, die meisten großdeutschen Abgeordneten boykottierten die Sitzung wegen Verfassungswidrigkeit; siehe [[Bundesstaat Österreich|Ständestaat]]). Die Sitzung diente ausschließlich dazu, der bereits verkündeten diktatorischen [[Maiverfassung|Ständestaatsverfassung]] einen demokratischen Anstrich zu geben; tatsächlich wäre nach dem [[Bundes-Verfassungsgesetz]] von 1929 zu dieser Gesamtänderung der Verfassung, wie die Großdeutschen feststellten, eine Volksabstimmung abzuhalten gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ramek war Mitglied der [[KaV Norica Wien]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Ehrenmitglieder, Alten Herren und Studierenden des C.V.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1925, S. 643.&amp;lt;/ref&amp;gt;, damals im [[Cartellverband|CV]], heute im [[Österreichischer Cartellverband|ÖCV]], sowie der K.ö.St.V. Almgau Salzburg im [[Mittelschüler-Kartell-Verband]]. Darüber hinaus war er 1926 ein Gründungsmitglied des [[Rotary International|Rotary Club]] Salzburg, dessen Präsidentschaft er im rotarischen Jahr 1928/29 innehatte. Aufgrund der Verurteilung der rotarischen Bewegung durch die Katholische Kirche sah er sich anschließend jedoch veranlasst, aus dem RC Salzburg auszutreten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Oliver Rathkolb]] |Titel=Zum Vergleich: Österreich 1925-1938 |Hrsg=Hermann Schäfer, Peter Diepold, Carl-Hans Hauptmeyer, Kurt-Jürgen Maaß |Sammelwerk=Rotary unter dem Nationalsozialismus. Lehren aus der Geschichte für die Zukunft. |Auflage=2. |Verlag=Schleiner |Ort=Freiburg |Datum=2020 |ISBN=978-3-00-064450-4 |Seiten=74 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Ramek wurde auf dem [[Salzburger Kommunalfriedhof]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrung ==&lt;br /&gt;
Im März 2019 wurde auf dem Salzburger Kommunalfriedhof ein Denkmal für Ramek enthüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Gerald Lehner (Journalist)|Gerald Lehner]] |url=https://salzburg.orf.at/news/stories/2968051/ |titel=Neues Denkmal für vergessenen Bundeskanzler |werk=[[Österreichischer Rundfunk|salzburg.orf.at]] |datum=2019-03-05 |zugriff=2019-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|8|407||Ramek Rudolf|[[Walter Goldinger]]}}&lt;br /&gt;
* [[Franz Schausberger]]: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Ramek – Notizen zu einer politischen Biographie&amp;#039;&amp;#039;. In: Reinhard Krammer, [[Christoph Kühberger]], Franz Schausberger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der forschende Blick. Beiträge zur Geschichte Österreichs im 20. Jahrhundert. Festschrift für [[Ernst Hanisch (Historiker)|Ernst Hanisch]] zum 70. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Wien / Köln / Weimar 2010, ISBN 978-3-205-78470-8, S. 179–227.&lt;br /&gt;
* Franz Schausberger: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Ramek 1881–1941. Konsenskanzler im Österreich der Gegensätze&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek.&amp;#039;&amp;#039; Band 62). Böhlau, Wien / Köln / Weimar 2017, ISBN 978-3-205-20644-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Parlament-at|1526}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Ramek,_Rudolf}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|126762589}}&lt;br /&gt;
* {{ÖCV|12500820}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Zweite Nationalratspräsidenten&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126762589|LCCN=no/2018/32846|VIAF=23142203}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ramek, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundeskanzler (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweiter Nationalratspräsident (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenminister (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Verfassungsgerichtshofs (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im MKV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Rotary International)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ramek, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Jurist und Politiker (CS)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. April 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Cieszyn|Teschen]], Österreichisch-Schlesien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Juli 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SK Sturm Fan</name></author>
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