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	<title>Rudolf Pummerer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T03:51:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Pummerer&amp;diff=341594&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;YMS: Namenskorrektur, Sprache</title>
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		<updated>2025-06-26T22:55:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Namenskorrektur, Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Quellen fehlen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Rudolf Pummerer.jpg|mini|Rudolf Pummerer, um 1920]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Pummerer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Juni]] [[1882]] in [[Wels (Stadt)|Wels]]; † [[7. November]] [[1973]] in [[Seehausen am Staffelsee]]) war ein österreichisch-deutscher [[Chemiker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rudolf Pummerer wurde am 26. Juni 1882 in Wels, [[Oberösterreich]] als Sohn der Hermine P., geb. Isbary (1862–1945) und des Leinölfabrikanten Rudolph Josef Wilhelm Pummerer (1855–1926) geboren. Sein Vater förderte von früher Kindheit an seine sportlichen Aktivitäten insbesondere im Tennisspiel. Um die Jahrhundertwende gewann er einmal das Tennisturnier der österreichischen und mehrfach der bayerischen Meisterschaften. Seine Großväter waren der Textilindustrielle [[Rudolf von Isbary]] (1827–1892) und der Kaufmann und Fabrikbesitzer [[Anton Georg Pummerer]] (1813–1866). Ab 1882 besuchte Rudolf Pummerer zunächst das Gymnasium in [[Kremsmünster]]. Nach dem Umzug der Familie von Wels nach [[München]] wechselte er ab 1896 an das [[Maximiliansgymnasium München|Münchner Maximiliansgymnasium]], an dem er 1900 das Abitur ablegte, unter anderem mit dem späteren Maler Hermann Ebers (1881–1955) und [[Karl Arthur Lange]].&amp;lt;ref&amp;gt;Jahresbericht über das K. Maximilians-Gymnasium in München für das Schuljahr 1899/1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend studierte er Chemie an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]] bei [[Adolf von Baeyer]], [[Heinrich Wieland]] und [[Johannes Thiele (Chemiker)|Johannes Thiele]] und promovierte 1905 bei [[Richard Willstätter]]. Ab 1906 war er als Laboratoriumschemiker bei der [[BASF|Badischen Anilin- und Sodafabrik]] in [[Ludwigshafen am Rhein|Ludwigshafen]] tätig, ab 1908 als Privatgelehrter am Staatslaboratorium in München. 1911 heiratete er Emilie (Milla) Pühn (1887–1984), die älteste Tochter des Bankdirektors der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank [[Ernst Pühn]] (1858–1920). Aus der Ehe gingen zwei Söhne, Robert (1912–1940) und Ernst (1922–1985) sowie zwei Töchter, Friederike (1915–2006) und Marie Luise (1918–2006) hervor. Nach der 1911 erfolgten Habilitation lehrte er als Privatdozent an der Universität München, ab 1914 mit einem Lehrauftrag für [[Technische Chemie|Chemische Technologie]]. Nach Kriegsausbruch wurde er 1915 als Hilfschemiker bei der Pulverfabrik Ingolstadt verpflichtet. 1917 wurde er am [[Max-Planck-Institut für Chemie|Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie]] in Berlin tätig, ab 1919 wieder an der Universität München und ab 1921 dort als a.o. Professor für Organische Chemie und Leiter der Organischen Abteilung am Staatslaboratorium.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gerhard Hesse |Titel=Rudolf Pummerer 26.6.1882-7.11.1973 |Hrsg=Bayerische Akademie der Wissenschaftern |Sammelwerk=Jahrbuch |Band=1974 |Ort=München |Online=https://badw.de/fileadmin/nachrufe/Pummerer%20Rudolf.pdf |Abruf=2024-12-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1923 wurde er zum Institutsdirektor im Rang eines o. Professor der Chemie an die [[Universität Greifswald]] berufen, 1925 in gleicher Eigenschaft an die [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg|Universität Erlangen]] und 1931 bis 1933 mit der Funktion des [[Rektor]]s betraut. [[Emil Buchta]] war 1935 einer seiner Doktoranden. 1951 emeritiert, führte er die Institutsleitung noch bis 1952 weiter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Untersuchungsgebiete waren u.&amp;amp;nbsp;a. die Chemie freier [[Radikale (Chemie)|Radikale]] und der [[Sulfoxide]], deren Ergebnisse er u.&amp;amp;nbsp;a. in den Berichten der deutschen chemischen Gesellschaft Berlin veröffentlichte.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe OPAC der Bayerischen Staatsbibliothek (online)&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war zudem Herausgeber (1947/48) bzw. Mitherausgeber (1949/50) der Zeitschrift „Angewandte Chemie“ und Herausgeber der „Sammlung chemischer und technischer Vorträge“ (seit 1937). Die von ihm entdeckte [[Pummerer-Umlagerung]] trägt seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1940 wurde er zum ordentlichen Mitglied der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen Akademie der Wissenschaften]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7.&amp;amp;nbsp;November 1973 verstarb Rudolf Pummerer in seiner Villa Riedwies am Staffelsee (1903/1905 nach Entwurf von [[Emanuel von Seidl|Emmanuel Seidl]] erbaut). Seine Urne wurde am Münchner Nordfriedhof in der Familienkapelle der vier Pühnschwestern aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1963: [[Bayerischer Verdienstorden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über [[Pyrone|Pyron]]&amp;#039;&amp;#039;. Inaugurial-Dissertation. Höfling, München 1905.&lt;br /&gt;
* Untersuchungen in der [[Indigo]]gruppe. Habilitationsschrift. Höfling, München 1911.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Konstitution der Dehydronaphthole und die Darstellung von Dehydro‐[α‐brom‐β‐naphthol]. (4. Mitteilung) über die Oxydation der Phenole&amp;#039;&amp;#039;, in: Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft (A and B Series), Nerlin, 12. Juli 1919, Bd. 52(7), S. 1403–1413.&lt;br /&gt;
* Organische Chemie. Bearbeitet von R. Pummerer (Wissenschaftliche Forschungsberichte, Naturwissenschaftliche Reihe, Bd. 3). Theodor Steinkopf, Dresden und Leipzig 1921.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Entwicklung und Leistungen der organischen Strukturlehre&amp;#039;&amp;#039;, Rede anläßlich der Übernahme des Rektorats gehalten am 4. November 1931. Palm &amp;amp; Enke, Erlangen 1931.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bemerkung zu meiner Arbeit mit L. Seligsberger „Über 4.4‐Derivate des Sexiphenyls und Quaterphenyls“&amp;#039;&amp;#039;, in: Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft (A and B Series), Berlin, 3. Mai 1933, Bd. 66(5), S. 802–802.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Übersichtstafel der organischen Chemie. Mit Sachverzeichnis und Erläuterungen. Ein Repetitorium&amp;#039;&amp;#039;. Enke, Stuttgart 1936.&lt;br /&gt;
* Chemische Textilfasern, Filme und Folien. Grundlagen und Technologie. Unter Mitarbeit von C. A. Bodenstein und anderen, hrsg. von Rudolf Pummerer, Enke, Stuttgart 1951.&lt;br /&gt;
* Unveröffentlichte Lebenserinnerungen von Rudolf Pummerer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Oberösterreichischer Kulturbericht&amp;#039;&amp;#039;, XVI. Jg., F. 16 vom 22. Juni 1962.&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|8|9|Pummerer, Rudolf|Claus Priesner|117705721}}&lt;br /&gt;
* Gerhard Hesse: Rudolf Pummerer. In &amp;quot;das neue Erlangen&amp;quot;, Heft 9, 1967&lt;br /&gt;
* Gerhard Hesse: Rudolf Pummerer. Nachruf im Jahrbuch der Bayerischen Akademie der Wissenschaften 1974&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117705721}}&lt;br /&gt;
* Gerhard Hesse: [https://www.badw.de/fileadmin/nachrufe/Pummerer%20Rudolf.pdf &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Pummerer&amp;#039;&amp;#039;] auf badw.de (PDF, 671 kB), abgerufen am 1. März 2018.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Auf OpacPlus / Bayerische Staatsbibliothek ist unter den Sichworten „Gerhard Hesse“ und „Rudolf Pummerer“ kein „Nachruf“ zu finden. Könnte jedoch als Literaturliste/Referenz sinnvoll sein --- * Gerhard Hesse: Nachruf, in: https://opacplus.bsb-muenchen.de/metaopac/start.do --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117705721|VIAF=15553084}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pummerer, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Standort Erlangen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Ludwig-Maximilians-Universität München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pummerer, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichisch-deutscher Chemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Juni 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wels (Stadt)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. November 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Seehausen am Staffelsee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;YMS</name></author>
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