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	<title>Rudolf Nelson - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Nelson&amp;diff=14628&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;VolkerHaHa: /* Leben und Werk */ fehlendes Wort / typogr. Anf. / Tempus / Kleinigkeiten</title>
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		<updated>2025-06-26T13:40:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Werk: &lt;/span&gt; fehlendes Wort / typogr. Anf. / Tempus / Kleinigkeiten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rudolf Nelson (1952).jpg|mini|hochkant=0.70|Rudolf Nelson ([[Willem van de Poll]], 1952)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schallplatte Deutsche Grammophon Stimme seines Herrn.jpg|150px|mini|Schallplatte der Deutschen Grammophon-Aktiengesellschaft: &amp;#039;&amp;#039;Der Harem auf Reisen&amp;#039;&amp;#039; von Rudolf Nelson mit dem Tanzorchester [[Paul Godwin|Godwin]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Rudolf Nelson.jpg|150px|mini|Gedenktafel für Nelson am Kurfürstendamm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehrengrab Hüttenweg 47 (Dahl) Rudolf Nelson.jpg|150px|mini|Ehrengrab, Hüttenweg 47, in [[Berlin-Dahlem]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Nelson&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Rudolph Nelson&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. April]] [[1878]] in [[Berlin]]; † [[5. Februar]] [[1960]] ebenda; eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Lewysohn&amp;#039;&amp;#039;), war ein im Berlin der 1920er-Jahre berühmt gewordener Kabarettist, Pianist, Komponist und Theaterdirektor mit der Spezialität der „kleinen“ Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Nelson gab seinen Beruf als kaufmännischer Angestellter auf und brach auch seine musikalische Ausbildung ab, um sich ganz der Arbeit an [[Kleinkunstbühne]]n zu widmen. Mit [[Paul Schneider-Duncker]] eröffnete er 1904 den &amp;#039;&amp;#039;Roland von Berlin&amp;#039;&amp;#039; in der [[Potsdamer Straße]] und nach der Trennung von Schneider-Duncker (1907) das [[Chat Noir (Berlin)|Chat Noir]] [[Unter den Linden]] (1908–1914), wo er einem großbürgerlichen Publikum ein literarisch-musikalisches [[Kabarett]] bot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. Dezember 1909 heiratete er die Chansonette [[Käthe Erlholz]] (bürgerlicher Name: Katharina Reinholz),&amp;lt;ref&amp;gt;Standesamt Charlottenburg I, Heiratsregister 1909, Nr. 726.&amp;lt;/ref&amp;gt; die ihren 1904 geborenen Sohn [[Hanns Reinholz]] mit in die Ehe brachte. Der gemeinsame Sohn [[Herbert Nelson]] wurde im Oktober 1910 geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nelson schrieb auch die Musik zu [[Revue]]n, die am [[Metropol-Theater (Berlin-Mitte)|Metropol-Theater]] aufgeführt wurden, und komponierte einige [[Operette]]n. Im Jahr 1919 gründete er die &amp;#039;&amp;#039;Nelson-Künstlerspiele&amp;#039;&amp;#039;, die er 1920 in &amp;#039;&amp;#039;Nelson-Theater&amp;#039;&amp;#039; umbenannte. Für sein Theater im Haus [[Kurfürstendamm]] [[Liste der Kulturdenkmale in Berlin-Charlottenburg#Baudenkmale|217]]&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.kurfuerstendamm.de/berlin/historie/historie_weimar/&amp;lt;/ref&amp;gt;, das spätere Kino &amp;#039;&amp;#039;Astor&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/bezirk/lexikon/astor.html&amp;lt;/ref&amp;gt;, schrieb er in den 1920er-Jahren rund 30 Revuen. Die prachtvollen, zugleich unpolitischen Nelson-Revuen waren ein Bestandteil der [[Goldene Zwanziger|Goldenen Zwanziger]] in Berlin. Dass Berlin die Hauptstadt der Unterhaltung wurde, war ein gutes Stück Rudolf Nelson und seinem Ensemble zu verdanken: [[Marlene Dietrich]], [[Hans Albers]], [[Claire Waldoff]] und [[Willy Prager]] haben seine Lieder gesungen, [[Josephine Baker]] ist in seinem Theater aufgetreten und [[Kurt Tucholsky]] hat Texte für seine zahllosen Operetten und Revuen geschrieben. Eine seiner bekanntesten Kompositionen ist der Schlager &amp;#039;&amp;#039;[[Timur|Tamerlan]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der „[[Machtergreifung]]“ der Nationalsozialisten 1933 wich Nelson mit seiner Revue nach [[Wien]] aus, doch auch dort wurde die Absetzung erzwungen. Nelson ging in die [[Schweiz]], und während eines Gastspiels in [[Zürich]] 1934 wurde er nach [[Amsterdam]] engagiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier leitete er das [[Exilkabarett]] &amp;#039;&amp;#039;La Gaité&amp;#039;&amp;#039; (etwa: der Frohsinn) und gastierte während der Sommermonate in [[Scheveningen]]. Bis 1940 kreierte Nelson im 14-täglichen Wechsel annähernd 100 Programme. Gastauftritte von alten Mitstreitern aus Berliner Tagen, wie [[Max Ehrlich]], [[Kurt Lilien]], [[Otto Wallburg]] oder [[Willy Rosen]] rundeten das Programm ab und brachten es durch ihre Namen weit über Amsterdam hinaus zum Strahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Einmarsch der [[Wehrmacht]] entging er in einem Versteck der [[Deportation deutscher Juden]]. Bei Kriegsende kehrte er nach Berlin zurück und schrieb hier 1949 seine letzte Revue &amp;#039;&amp;#039;Berlin-W Weh&amp;#039;&amp;#039; mit Texten von [[Günter Neumann (Kabarettist)|Günter Neumann]]. Regie führte [[Erik Ode]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel-44436410&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=44436410 |Titel=REVUE: W-Weh mit Musik |Autor= |Jahr=1949 |Nr=19 |Datum=7.&amp;amp;nbsp;Mai 1949 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Sohn Herbert Nelson (1910–1988) war Kabarettautor und Sachwalter des deutschen Kabaretts in den USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Nelson wurde auf dem [[Waldfriedhof Dahlem]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das umfangreiche Rudolf-Nelson-Archiv befindet sich im [[Archiv der Akademie der Künste]] in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.adk.de/de/archiv/archivbestand/darstellende-kunst/index.htm?hg=darstell&amp;amp;we_objectID=1108&amp;amp;seachfor=linker Archiv der Akademie der Künste (Berlin)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz]] 1. Klasse (22. April 1953)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundespräsidialamt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Paul-Lincke-Ring]] (1959)&lt;br /&gt;
* [[Liste der Ehrengräber in Berlin|Ehrengrab des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|19|62|63|Nelson, Rudolf|Karl Robert Brachtel|118738410}}&lt;br /&gt;
* Carmen Böker: [http://www.berliner-zeitung.de/archiv/verzeihn-sie--dass-ich-gluecklich-bin-,10810590,9658142.html &amp;#039;&amp;#039;Verzeihn Sie, daß ich glücklich bin!&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 25. Juni 1999&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;„Es wird im Leben dir mehr genommen als gegeben …“. Lexikon der aus Deutschland und Österreich emigrierten Filmschaffenden 1933 bis 1945. Eine Gesamtübersicht.&amp;#039;&amp;#039; S. 363 f., ACABUS-Verlag, Hamburg 2011, ISBN 978-3-86282-049-8&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nelson, Rudolf&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Frithjof Trapp]], Bärbel Schrader, Dieter Wenk, Ingrid Maaß: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des deutschsprachigen Exiltheaters 1933–1945. Band 2. Biographisches Lexikon der Theaterkünstler&amp;#039;&amp;#039;. München : Saur, 1999, ISBN 3-598-11375-7, S. 696f.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Martin Trageser&lt;br /&gt;
   |Titel=Millionen Herzen im Dreivierteltakt. Die Komponisten des Zeitalters der „Silbernen Operette“&lt;br /&gt;
   |Verlag=Königshausen und Neumann&lt;br /&gt;
   |Ort=Würzburg&lt;br /&gt;
   |Datum=2020&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8260-6924-6&lt;br /&gt;
   |Seiten=245-252}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118738410|TYP=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* {{Discogs}}&lt;br /&gt;
* [http://nerger.biz/html/nelsonrumusiker_64.html Rudolf Nelson] bei Musiker LXIV&lt;br /&gt;
* [https://www.fuerst-iven.de/shop/article_3021/Rudolf-Nelson,-%22Mir-ist-heut-so-nach-Tamerlan%22-%3Cbr%3E50-Jahre-Kleinkunst.html?sessid=KZADYoDCtQiAQ5i1SktgFhRFlBgVjO1YZgpn0pbBUtZRXknjYnm4uhGPhGXJBrzK&amp;amp;shop_param=cid%3D1%26aid%3D3021%26 &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Nelson, „Mir ist heut so nach Tamerlan“. 50 Jahre Kleinkunst&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/1180 Rudolf-Nelson-Archiv] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118738410|LCCN=no/92/14404|VIAF=76503973}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nelson, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Operette)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudonym]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabarettist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestattet in einem Ehrengrab des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Paul-Lincke-Ringes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nelson, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lewysohn, Rudolf (wirklicher Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kabarettist, Pianist, Komponist und Theaterdirektor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. April 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Februar 1960&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;VolkerHaHa</name></author>
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