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	<title>Rudolf Mosse - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;MalikaStevenson: statt einer Rudolf-Mosse-Straße gibt es jetzt eine Emilie-Mosse-Straße</title>
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		<updated>2025-09-01T10:26:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;statt einer Rudolf-Mosse-Straße gibt es jetzt eine Emilie-Mosse-Straße&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rudolf Mosse.jpg|mini|Rudolf Mosse (1900)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Mosse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Mai]] [[1843]] in [[Grodzisk Wielkopolski|Grätz]], [[Provinz Posen]]; † [[8. September]] [[1920]] in [[Schenkendorf (Mittenwalde)|Schenkendorf]]) war ein [[Deutschland|deutsch]]-[[Judentum|jüdischer]] [[Verleger]], [[Firma|Firmengründer]] und [[Unternehmer|Geschäftsmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Rudolf Mosse war Sohn eines kinderreichen Arztes. Er erlernte zunächst den Beruf des [[Buchhändler]]s u. a. bei Louis Merzbach in [[Posen]] und bei [[Heinrich Albert Hofmann]], dem Verleger des &amp;#039;&amp;#039;[[Kladderadatsch]].&amp;#039;&amp;#039; Anschließend war er bei der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Gartenlaube]]&amp;#039;&amp;#039; tätig und führte dort einen mehrseitigen [[Anzeige (Medien)|Anzeigenteil]] ein. Am 1. Januar 1867 gründete er in der [[Friedrichstraße]] 60 in Berlin die &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Mosse Zeitungs-[[Annoncen-Expedition]]&amp;#039;&amp;#039;, für die er selbst in Anzeigen warb: {{&amp;quot;|Inseraten-Annahme für sämmtl. existirenden&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt; Zeitungen der Welt}}.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Halen, U. Greve: &amp;#039;&amp;#039;Vom Mosse-Verlag zum Mosse-Zentrum.&amp;#039;&amp;#039; 1995, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als einer der ersten Verleger pachtete er komplette Anzeigenseiten mehrerer [[Zeitung]]en und wurde somit vom bloßen Vermittler zum Anbieter von Anzeigenraum, den er an Werbekunden verkaufte. Bereits fünf Jahre später verfügte das Unternehmen über 250 Zweigniederlassungen im In- und Ausland. Auf Mosse geht in diesem Zusammenhang auch der &amp;#039;&amp;#039;[[Rudolf-Mosse-Code]]&amp;#039;&amp;#039; zurück, mit dem im internationalen Telegrafenverkehr standardisierte Nachrichten kostengünstig übertragen werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Rudolf-Mosse-Str 9-11 (Wilmd) Rudolf Mosse.JPG|mini|[[Berliner Gedenktafel]] am [[Mosse-Stift]], Rudolf-Mosse-Straße 9–11, in [[Berlin-Wilmersdorf]]]]&lt;br /&gt;
Mosse baute sein Zeitungsimperium gemeinsam mit seinem Schwager [[Emil Cohn (Verleger)|Emil Cohn]] auf. Zu den Flaggschiffen und wirtschaftlich erfolgreichsten [[Publikation]]en des Verlags zählten das auflagenstarke &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Tageblatt]]&amp;#039;&amp;#039; (1872, Chefredakteur ab 1906 [[Theodor Wolff]]), die &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Morgen-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; (1889) sowie die &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Volks-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; (1904). Ausgeweitet wurde parallel der kostenlose Service für Anzeigenkunden, etwa die grafische Gestaltung von [[Anzeige (Medien)|Annoncen]]. Hinzu kamen über 130 Fachzeitschriften, wie der &amp;#039;&amp;#039;Bäder-Almanach. Mitteilungen der Bäder, Luftkurorte und Heilanstalten&amp;#039;&amp;#039;, welcher von 1882 bis 1933 erschien und ein beliebtes Nachschlagewerk für Ärzte und Patienten darstellte. Weitere Titel von Mosse-Zeitungen waren u. a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Ulk]]&amp;#039;&amp;#039; (1872), &amp;#039;&amp;#039;Sonntagsblatt&amp;#039;&amp;#039; (1873), &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Lesehalle&amp;#039;&amp;#039; (1881), &amp;#039;&amp;#039;Handelszeitung&amp;#039;&amp;#039; (1886), &amp;#039;&amp;#039;Zeitgeist&amp;#039;&amp;#039; (1888), &amp;#039;&amp;#039;Technische Rundschau&amp;#039;&amp;#039; (1895), &amp;#039;&amp;#039;Haus, Hof, Garten&amp;#039;&amp;#039; (1899) und &amp;#039;&amp;#039;Weltspiegel&amp;#039;&amp;#039; (1902). Mosse ließ auch [[Almanach]]e in Buchform auflegen; so heißt es in einer Anzeige aus dem Jahr 1920: &amp;#039;&amp;#039;Mosse-Almach 1921. Das Jahrbuch der gebildeten Welt&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dfg-viewer.de/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fcontent.staatsbibliothek-berlin.de%2Fzefys%2FSNP27646518-19201121-1-0-0-0.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=15&amp;amp;cHash=7811faf57a15f5a2e0c22f0eb455e199 Anzeigen] im [[Berliner Tageblatt]], 21. November 1920.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen Konkurrenten gehörten der [[August Scherl|Scherl-Verlag]], der [[Ullstein Verlag]] und der [[Alfred Hugenberg|Hugenberg-Konzern]]. Rudolf Mosse war [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|kaisertreu]] und liberal-[[Konservatismus|konservativ]].&amp;lt;ref&amp;gt;Siegfried Jacobsohn: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Weltbühne|Die Schaubühne]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 13. Erich Reiss Verlag, 1980, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der [[Novemberrevolution]] 1918/1919 forderte er in seinen Zeitungen, den [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Vertrag]] nicht zu unterzeichnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Sösemann: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Wolff. Ein Leben mit der Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; Econ Verlag, 2000, S. 32 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die geistig-politische Orientierung des Verlags war die des [[Bürgertum]]s. Als Multimillionär hegte Mosse keine republikanischen oder sozialistischen Sympathien.&amp;lt;ref&amp;gt;Elisabeth Kraus: &amp;#039;&amp;#039;Die Familie Mosse: deutsch-jüdisches Bürgertum im 19. und 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 1999, S. 157.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1918 setzte er allerdings seine Unterschrift unter den Gründungsaufruf der [[Deutsche Demokratische Partei|Deutschen Demokratischen Partei (DDP)]].&amp;lt;ref&amp;gt;Elisabeth Kraus: &amp;#039;&amp;#039;Die Familie Mosse: deutsch-jüdisches Bürgertum im 19. und 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 1999, S. 474.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit seiner Frau [[Emilie Mosse|Emilie]] förderte er mit einem großen Teil seines Vermögens religiöse und sozialpolitische Bestrebungen. Bereits 1892 gründeten die Mosses mit einem Startkapital von 100.000 Mark eine Pensionskasse für ihre mehr als 500 Angestellten sowie in Berlin-Wilmersdorf die [[Mosse-Stift|Emilie- und Rudolf Mosse-Stiftung]], ein [[Konfession|interkonfessionelles]] [[Waisenhaus]]. 1917 stiftete Rudolf Mosse mit 100.000 Mark ein [[Stipendium]] und erhielt ehrenhalber die Doktorwürde der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]] verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerd Krumeich]], [[M. Rainer Lepsius|Mario Rainer Lepsius]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Max-Weber-Gesamtausgabe|Max Weber-Gesamtausgabe]]&amp;#039;&amp;#039;, Band II/9: &amp;#039;&amp;#039;Briefe 1915–1917.&amp;#039;&amp;#039; Mohr-Siebeck, Tübingen 2008, ISBN 978-3-16-149481-9, S. 846.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Jüdischer Friedhof Berlin weißensee - 38.jpeg|mini|Rudolf Mosses Grabstätte auf dem Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee]]&lt;br /&gt;
Ab 1885 residierten die Mosses im [[Mosse-Palais (1885)|Mosse-Palais]] am [[Leipziger Platz (Berlin)|Leipziger Platz]], in welchem das Paar eine große Anzahl von Gemälden sammelte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NDB&amp;quot;&amp;gt;{{NDB|18|213|216|Mosse, Rudolf|Hans-Henning Zabel|118785109}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1896 ließ Mosse das [[Schloss Schenkendorf]] bei [[Mittenwalde]] im italienischen Landhausstil als Privatdomizil erbauen. Für seinen boomenden Verlag erwarb er in der Berliner Innenstadt, in der Schützenstraße, ein Baugrundstück. Darauf ließ er von den Architekten [[Wilhelm Cremer (Architekt)|Wilhelm Cremer]] und [[Richard Wolffenstein (Architekt)|Richard Wolffenstein]] ein mehretagiges Verlagshaus errichten und stattete es mit den damals modernsten Druckmaschinen aus. Das später als [[Mossehaus]] bezeichnete Gebäude beherbergte  bis 1992 eine Druckerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem &amp;#039;&amp;#039;Schloss&amp;#039;&amp;#039; starb Rudolf Mosse am 8. September 1920 an einem Herzinfarkt. Sein [[Liste der Ehrengräber des Landes Berlin|Ehrengrab]] befindet sich auf dem [[Jüdischer Friedhof Berlin-Weißensee|Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Rudolf Mosses Tod übernahm sein Schwiegersohn, [[Hans Lachmann-Mosse]], die Führung des Mosse-Konzerns. Bereits während der [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923|Hyperinflation 1922/1923]] ging ein Teil des Firmenvermögens verloren. 1926 geriet der Verlag in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten. Die bisher angenommene Konkursanmeldung am 13. September 1932&amp;lt;ref&amp;gt;Elisabeth Kraus: &amp;#039;&amp;#039;Die Familie Mosse. Deutsch-jüdisches Bürgertum im 19. und 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 1999, S. 502.&amp;lt;/ref&amp;gt; konnte durch neueste Forschung revidiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Claudia Marwede-Dengg |url=https://www.mari-portal.de/page/die-enteignung-der-familie-lachmann-mosse#Der-Mosse-Konzern-bis-Herbst-1932 |titel=Die Enteignung der Familie Lachmann-Mosse: Der Mosse Konzern bis Herbst 1932 |werk=MARI-Portal |datum=2018 |abruf=2020-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben den Auswirkungen der [[Weltwirtschaftskrise]] schwächten eine Reihe wirtschaftlicher Fehlentscheidungen der Geschäftsleitung das Mosse-Imperium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach der nationalsozialistischen [[Machtergreifung|Machtübernahme]] wurde das Unternehmen [[Arisierung|arisiert]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Claudia Marwede-Dengg |url=https://www.mari-portal.de/page/die-enteignung-der-familie-lachmann-mosse#Zwangsuebertragung-im-April-1933 |titel=Die Enteignung der Familie Lachmann-Mosse: Zwangsübertragung im April 1933 |werk=MARI-Portal |datum=2018 |abruf=2020-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Kunstbesitz aus dem Nachlass von Rudolf Mosse wurde im Mai 1934 in [[Rudolph Lepke’s Kunst-Auctions-Haus]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/lepke1934_05_24/0005 |titel=Kunstsammlung Rudolf Mosse, Berlin: Ausstellung und Versteigerung in der Galerie Mosse am Leipziger Platz; Versteigerung: Dienstag, den 29. Mai, Mittwoch, den 30. Mai, (Katalog Nr. 2075) - Berlin, 1934 |hrsg=Rudolf Lepke’s Kunst-Auctions-Haus |kommentar=Digitalisat bei der Universitätsbibliothek Heidelberg |abruf=2020-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und im Juni 1934 im Auktionshaus Union&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/union1934_06_06/ |titel=Besitz L.-M., Villa Maassenstrasse 28, Berlin W: altes und modernes Kunstgewerbe, China-Porzellan, Mobiliar, Gemälde, Teppiche, Silber, Porzellan : (6. und. 7. Juni 1934) |hrsg=Auktions-Haus „Union“. Tafel 04 |kommentar=Digitalisat bei der Universitätsbibliothek Heidelberg |abruf=2020-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; versteigert. Seit dem 1. März 2017 erforscht die &amp;#039;&amp;#039;Mosse Art Research Initiative&amp;#039;&amp;#039; (MARI) an der Freien Universität Berlin die genauen Umstände der Enteignung sowie den Verbleib der einzelnen Kunstwerke.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://mari-portal.de/ |titel=Mosse Art Research Initiative (MARI) |hrsg=Kunsthistorisches Institut der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]] |abruf=2020-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2021 wurde die Rückgabe von zwei inzwischen im [[Tel Aviv Museum of Art|Kunstmuseum von Tel Aviv]] befindlichen flämischen Wandteppichem mit biblischen Szenen an die Erben angekündigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://news.artnet.com/art-world/tel-aviv-museum-art-will-restitute-two-17th-century-tapestries-looted-nazis-1930s-1958339 Taylor Dafoe: &amp;#039;&amp;#039;Das Kunstmuseum von Tel Aviv wird zwei von den Nazis in den 1930er Jahren geplünderte Wandteppiche von Moses aus dem 17. Jahrhundert zurückgeben.&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;Artnet News&amp;#039;&amp;#039;, 12. April 1921. Abgerufen am 15. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familiäres und Privates ==&lt;br /&gt;
Mosse hatte fünf Schwestern und sieben Brüder. Zu den Geschwistern zählten Salomon, Max und Paul Mosse sowie der Jurist [[Albert Mosse]] und Emil Mosse (* 1. Februar 1854–1911), der seit 1884 als sein Geschäftspartner fungierte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Isidor Warsaw |url=https://www.jewishencyclopedia.com/articles/11175-mosse-rudolf |titel=Mosse, Rudolf |werk=[[Jewish Encyclopedia]] |hrsg=Band 9 |seiten=96 |datum=1906 |sprache=en |abruf=2020-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ehe von Rudolf Mosse mit Emilie war kinderlos geblieben. 1910 [[Adoption|adoptierten]] sie Felicia Marx (1888–1972), eine leibliche Tochter Rudolf Mosses. Als diese heiratete, stimmten die Mosses zu, dass der Schwiegersohn, ein gelernter [[Bank]]fachmann, den zusätzlichen Nachnamen Mosse führen durfte. Dieser stieg als leitender Angestellter in das Verlegerimperium mit ein und bezog eine Büroetage im Mossehaus.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Halen, U. Greve: &amp;#039;&amp;#039;Vom Mosse-Verlag zum Mosse-Zentrum.&amp;#039;&amp;#039; 1995, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mosses Enkel war der Historiker [[George L. Mosse]], Sohn seiner Tochter Felicia und ihres Ehemanns, Hans Lachmann-Mosse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Mosse gehörte ab 1872 der &amp;#039;&amp;#039;[[Gesellschaft der Freunde]]&amp;#039;&amp;#039; an. Als Kunstsammler trug er über 400 Werke zusammen, insbesondere von [[Deutscher Impressionismus (Malerei)|deutschen Impressionisten]] wie [[Eugen Bracht]], [[August von Brandis]], [[Lovis Corinth]] und [[Max Liebermann]]. Er war Vorstandsmitglied der [[Jüdische Reformgemeinde zu Berlin|Jüdischen Reformgemeinde zu Berlin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ladwig-Winters, Simone: &amp;#039;&amp;#039;Freiheit und Bindung, Zur Geschichte der Jüdischen Reformgemeinde zu Berlin von den Anfängen bis zu ihrem Ende 1939.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Peter Galliner. Hentrich &amp;amp; Hentrich, Teetz 2004, ISBN 3-933471-65-6, S. 128, 234.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Berlin erinnert seit dem 9. Mai 1989 eine am [[Mosse-Stift]] angebrachte Gedenktafel an sein Leben und Wirken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/ueber-den-bezirk/geschichte/gedenktafeln/artikel.125716.php |titel=Gedenktafel für Rudolf Mosse |werk=berlin.de |datum=2015-12-17 |abruf=2020-06-04}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Bernd Sösemann]] |url=https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/aktuelles/reden/artikel.418895.php |titel=Rede anläßlich der Enthüllung einer „Berliner Gedenktafel“ für Rudolf Mosse am 9.5.1989 (Tonbandprotokoll) |werk=berlin.de |hrsg=Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin |datum=2015-12-08 |abruf=2020-06-04}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Horst Dohm]] |url=https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/aktuelles/reden/artikel.190749.php |titel=Rede zur Enthüllung der Gedenktafel für Rudolf Mosse am 9.5.1989 am Rudolf-Mosse-Stift |werk=berlin.de |hrsg=Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin |datum=2014-09-25 |abruf=2020-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Löwe aus der Voßstraße 1949 ==&lt;br /&gt;
[[Kurt Reutti]] hatte 1949 ein Fundstück katalogisiert: „Großer liegender Panther, Marmor. Sichergestellt aus einem Garten in der [[Voßstraße]]“. Dieser Panther entpuppte sich später als Löwe aus Kalkstein und wurde nach Reuttis Bergung und Übergabe auf der [[Museumsinsel (Berlin)|Berliner Museumsinsel]] eingelagert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010, durch Nachforschungen der Leiterin des Zentralarchivs und [[Provenienzforschung]] der Staatlichen Museen Berlin Petra Winter, wurde er als Nachlass von Rudolf Mosse identifiziert. Dies führte zur Suche in Berliner Staatlichen Museen nach weiteren von den Nationalsozialisten 1933 beschlagnahmten Kunstsammlungsgegenstände der Erben von Rudolf Mosse, der Adoptivtochter Felicia Lachmann-Mosse, ihrem Ehemann und den drei Kindern. Ihnen als Juden war in dieser Zeit die [[Auswanderung|Emigration]] in die [[Schweiz]] gelungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Löwe von [[August Gaul]] steht seit 2019 im oberen Foyer der [[James-Simon-Galerie]] auf der Museumsinsel. Zuvor wurden wiedergefundene Kunstwerke der Mosse-Sammlung in den Jahren 2015 und 2016 an die Mosse-Erben rückübertragen oder angekauft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Staatliche Museen zu Berlin Preußischer Kulturbesitz|url=https://blog.smb.museum/biografien-der-objekte-der-loewe-aus-der-vossstrasse/ |titel=Provenienzforschung Biografie der Objekte: Der Löwe aus der Voßstraße|hrsg=Museum and the City Blog der Staatlichen Museen zu Berlin|datum= |abruf=2022-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mosse als Romanvorlage ==&lt;br /&gt;
In dem Roman &amp;#039;&amp;#039;Die Fanfare&amp;#039;&amp;#039; (1888) karikierte der Schriftsteller [[Fritz Mauthner]], seit 1876 „romantisch-genialer“ Mitarbeiter des &amp;#039;&amp;#039;Berliner Tageblatts&amp;#039;&amp;#039;, den Aufstieg von Mosse zum Großverleger. Held der [[Satire]] ist Richard Mettmann, ein idealistischer Schöngeist und Opernkomponist, der unter seinem ungebildeten, aber geschäftstüchtigen Vater leidet. Dieser hält sich für einen großen Kunstkenner, ist Papierfabrikant und hat sich in den Kopf gesetzt, mit der &amp;#039;&amp;#039;Fanfare&amp;#039;&amp;#039; eine eigene Tageszeitung zu gründen. Offenkundig orientierte sich Mauthner an der Entstehungsgeschichte des &amp;#039;&amp;#039;Berliner Tageblatts&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Carolin Kosuch: &amp;#039;&amp;#039;Missratene Söhne: Anarchismus und Sprachkritik im Fin de Siècle.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2015, S. 118.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Möchtegern-Verleger wird als ignorant, aber großzügig, spendabel und liberal beschrieben, erwartet jedoch, dass sich alle seinen Geschäftsinteressen unterwerfen. Fritz Mauthner, selbst in Böhmen geborener Jude, nutzte dabei, wenn auch ironisch, antisemitische Vorurteile gegenüber &amp;#039;&amp;#039;Ost-Juden&amp;#039;&amp;#039;, mit denen er sich ausdrücklich nicht gemein machen wollte. Ungeachtet der scharfen Satire blieben Mosse und Mauthner einander in Freundschaft verbunden, auch wenn der Autor seine Mitarbeit am &amp;#039;&amp;#039;Tageblatt&amp;#039;&amp;#039; kurzzeitig unterbrechen musste.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Kühn: &amp;#039;&amp;#039;Gescheiterte Sprachkritik: Fritz Mauthners Leben und Werk.&amp;#039;&amp;#039; München 1975, S. 130 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jana Helmbold-Doyé]], Thomas L. Gertzen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mosse im Museum. Die Stiftungstätigkeit des Berliner Verlegers Rudolf Mosse (1843–1920) für das Ägyptische Museum Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Geleitwort von [[Julius H. Schoeps]] und einem Vorwort von Friederike Seyfried. Berlin 2017, ISBN 978-3-95565-221-0.&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Jacobsohn]], [[Kurt Tucholsky]]: &amp;#039;&amp;#039;Dem siebzigjährigen Mosse.&amp;#039;&amp;#039; In: Siegfried Jacobsohn: &amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Wallstein-Verlag, Göttingen 2005, ISBN 3-89244-672-5, S. 264–270.&lt;br /&gt;
* Elisabeth Kraus: &amp;#039;&amp;#039;Die Familie Mosse. Deutsch-jüdisches Bürgertum im 19. und 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 1999, ISBN 3-406-44694-9.&lt;br /&gt;
* Andreas Halen, Uwe Greve: &amp;#039;&amp;#039;Vom Mosse-Verlag zum Mosse-Zentrum.&amp;#039;&amp;#039; dbm Media Verlag, 1995, ISBN 3-930541-03-3.&lt;br /&gt;
* [[Peter de Mendelssohn]]: &amp;#039;&amp;#039;Zeitungsstadt Berlin: Menschen und Mächte in der Geschichte der deutschen Presse Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, Frankfurt am Main u.&amp;amp;nbsp;a. 1959. (2. Auflage. 1982)&lt;br /&gt;
* Wilfried Scharf: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Mosse (1843–1920).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Heinz-Dietrich Fischer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Presseverleger des 18. bis 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Publizistik-historische Beiträge.&amp;#039;&amp;#039; Band 4). Verlag Dokumentation, Pullach bei München 1975, {{Falsche ISBN|3-7940-3604-4}}, S. 204–213.&lt;br /&gt;
* Kurd Wenkel: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Mosse – ein Schöpfer des deutschen Zeitungswesens.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Kaufmann und das Leben. Beiblatt zur Zeitschrift für Handelswissenschaft und Handelspraxis.&amp;#039;&amp;#039; Heft 6, Juni 1926, S. 41–45.&lt;br /&gt;
* {{NDB|18|213|216|Mosse, Rudolf|Hans-Henning Zabel|118785109}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118785109}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Isidor Warsaw&lt;br /&gt;
   |url=https://www.jewishencyclopedia.com/articles/11175-mosse-rudolf&lt;br /&gt;
   |titel=Mosse, Rudolf&lt;br /&gt;
   |werk=[[Jewish Encyclopedia]]&lt;br /&gt;
   |hrsg=Band 9&lt;br /&gt;
   |seiten=96&lt;br /&gt;
   |datum=1906&lt;br /&gt;
   |sprache=en&lt;br /&gt;
   |abruf=2020-06-04&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Stanislav Pejša&lt;br /&gt;
   |url=http://findingaids.cjh.org//MosseFamily.html&lt;br /&gt;
   |titel=Guide to the Papers of the Mosse Family, 1676–2001 (bulk 1828–1982) AR 25184&lt;br /&gt;
   |werk=cjh.org&lt;br /&gt;
   |hrsg=American Jewish Historical Society&lt;br /&gt;
   |datum=2005-03&lt;br /&gt;
   |sprache=en&lt;br /&gt;
   |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160310043310/http://findingaids.cjh.org//MosseFamily.html&lt;br /&gt;
   |archiv-datum=2016-03-10&lt;br /&gt;
   |offline=1&lt;br /&gt;
   |abruf=2020-06-04&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Stanislav Pejša&lt;br /&gt;
   |url=http://digifindingaids.cjh.org/?pID=121452&lt;br /&gt;
   |titel=Guide to the Papers of the Mosse Family, 1676–2001 (bulk 1828–1982) AR 25184 / MF 648&lt;br /&gt;
   |hrsg=[[Leo Baeck Institute]]&lt;br /&gt;
   |datum=2008-09&lt;br /&gt;
   |sprache=en&lt;br /&gt;
   |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180719113558/http://digifindingaids.cjh.org/?pID=121452&lt;br /&gt;
   |archiv-datum=2018-07-19&lt;br /&gt;
   |kommentar=Findmittel zu den digitalisierten Archivalien der Familie Mosse&lt;br /&gt;
   |offline=1&lt;br /&gt;
   |abruf=2020-06-04&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://mosseartproject.com/&lt;br /&gt;
   |titel=Mosse Art Restitution Project&lt;br /&gt;
   |hrsg=Mosse Foundation&lt;br /&gt;
   |sprache=en&lt;br /&gt;
   |abruf=2020-06-04&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://mari-portal.de/&lt;br /&gt;
   |titel=Mosse Art Research Initiative (MARI)&lt;br /&gt;
   |hrsg=Kunsthistorisches Institut der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]]&lt;br /&gt;
   |abruf=2020-06-04&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://www.mossestrasse.de/&lt;br /&gt;
   |titel=Mossestrasse&lt;br /&gt;
   |hrsg=Webseite des Projekts &amp;quot;Mosse erinnern!&amp;quot; mit interaktiver Karte zu Erinnerungsorten&lt;br /&gt;
   |abruf=2020-12-09&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Martin Krauss&lt;br /&gt;
   |url=https://taz.de/Rueckbenennung-einer-Strasse/!6097261/&lt;br /&gt;
   |titel=Rückbenennung einer Straße&lt;br /&gt;
   |titelerg=Familie Mosse kehrt zurück&lt;br /&gt;
   |werk=[[Die Tageszeitung]]&lt;br /&gt;
   |datum=2025-07-13&lt;br /&gt;
   |abruf=2025-09-01&lt;br /&gt;
   |zitat=In Berlin trug einst eine Straße den Namen des jüdischen Verlegers Rudolf Mosse. Seit Samstag ist ein Stück davon nach seiner Ehefrau Emilie benannt. … Dass sie nun nicht nach Rudolf Mosse heißt, liegt daran, dass es in Wilmersdorf bereits eine solche Straße gibt, und dass der Bezirk Pankow Straßen vor allem nach Frauen benennen möchte.&lt;br /&gt;
   }}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=[[Holger Siemann]]&lt;br /&gt;
   |url=https://www.deutschlandfunkkultur.de/rudolf-mosse-die-geschichte-eines-deutschen-verlegers.976.de.html?dram:article_id=477910&lt;br /&gt;
   |titel=Rudolf Mosse – Die Geschichte eines deutschen Verlegers&lt;br /&gt;
   |werk=[[Deutschlandfunk Kultur|Deutschlandfunk-Kultur]]-Sendung „Zeitfragen“&lt;br /&gt;
   |datum=2020-06-03&lt;br /&gt;
   |kommentar=auch als [https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2020/06/03/rudolf_mosse_die_geschichte_eines_deutschen_verlegers_drk_20200603_1930_72a5b6a9.mp3 mp3-Audio], 27,5&amp;amp;nbsp;MB, 30&amp;amp;nbsp;Minuten&lt;br /&gt;
   |abruf=2020-06-04&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/041796|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=Berliner Druck- und Zeitungsbetrieb AG}}&lt;br /&gt;
* [http://www.landesarchiv-berlin-viewer.de/mosse/index.php Korrespondenz-Nachlass Emilie und Rudolf Mosse]. [[Landesarchiv Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118785109|LCCN=no2017143068|VIAF=13103565}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mosse, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitungsverleger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstsammler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berliner Tageblatt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Medien, Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medien (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestattet in einem Ehrengrab des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mosse|Rudolf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1843]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mosse, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-jüdischer Verleger, Firmengründer und Geschäftsmann&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Mai 1843&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Grodzisk Wielkopolski|Grätz]], [[Provinz Posen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. September 1920&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Schenkendorf (Mittenwalde)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MalikaStevenson</name></author>
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