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	<title>Rudolf Menzel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Catullus26 am 10. Januar 2026 um 10:49 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den SED-Politiker Rudolf Menzel; zum Chemiker und NSDAP-Mitglied siehe [[Rudolf Mentzel]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Menzel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. November]] [[1910]] in [[Dresden]]; † [[16. Juli]] [[1974]]) war ein deutscher Politiker, Stellvertreter des [[Ministerium des Innern (DDR)|Ministers des Innern]] (MdI), des [[Minister für Staatssicherheit|Ministers für Staatssicherheit]] (MfS) sowie des [[Minister für Nationale Verteidigung|Ministers für Nationale Verteidigung]] (MfNV) der [[DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der als Sohn eines Fabrikarbeiters in Dresden geborene Menzel absolvierte nach der [[Volksschule]] zwischen 1924 und 1928 eine Lehre als kaufmännischer Angestellter. 1928 trat er der [[KPD]] bei und war dort ab 1930 als Mitarbeiter der Unterbezirksleitung [[Borna]] tätig. Nach einjähriger Arbeitslosigkeit arbeitete er zwischen 1930 und 1932 als Fabrikarbeiter. 1931 wurde er Unterbezirks-Politleiter des [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|KJVD]] Borna und arbeitete ab 1932 im KPD-Unterbezirksbüro [[Bautzen]]. Nach der [[Machtergreifung|Machterlangung der Nationalsozialisten]] 1933 wurde er verhaftet, im Dezember 1933 jedoch [[amnestie]]rt. 1934 [[Emigration|emigrierte]] er im Auftrag der KPD zunächst in die [[Tschechoslowakei]], 1936 schließlich in die [[UdSSR]]. Dort besuchte er die [[Leninschule]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Petra Weber: &amp;#039;&amp;#039;Justiz und Diktatur - Justizverwaltung und politische Strafjustiz in Thüringen 1945-1961&amp;#039;&amp;#039;, München 2000, S. 295.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 1937 und 1939 nahm er auf republikanischer Seite am [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]] teil und war Mitarbeiter der Kaderabteilung der [[Internationale Brigaden|Interbrigaden]], später dann beim Kriegskommissar im [[Thälmann-Bataillon]] der XI. Brigade. Nach dem Sieg [[Francisco Franco|Francos]] emigrierte er 1939 nach [[Belgien]], wurde in [[Frankreich]] interniert und nach Deutschland ausgeliefert. Hier saß er zunächst in Haft und kam 1941 in das [[KZ Buchenwald]]. 1942 wurde er wegen [[Hochverrat]]s zu zweieinhalb Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt und nach deren Verbüßung in [[Justizvollzugsanstalt Waldheim|Waldheim]] wieder ins KZ Buchenwald gebracht, wo er Mitglied des KPD-Parteiaktivs wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde er Leiter der Abteilung Elektrotechnik im Thüringer Landesamt für Wirtschaft und war dort ab 1946 Personalreferent. 1948 wurde er bei der [[Deutsche Volkspolizei|Volkspolizei]] (VP) eingestellt und war dort Kommandeur der Schutzpolizei [[Thüringen]]. 1949 wechselte er zur [[Hauptverwaltung zum Schutze der Volkswirtschaft|Verwaltung zum Schutz der Volkswirtschaft]] Thüringen, welche im Februar 1950 zur Länderverwaltung Thüringen des MfS wurde. Im selben Jahr übernahm er deren Leitung. Zwischen 1951 und 1954 absolvierte er ein Fernstudium an der [[Parteihochschule Karl Marx]] des [[ZK der SED]]. 1951 wechselte er als Leiter zur MfS-Länderverwaltung [[Mecklenburg]] und wurde 1952 zum stellvertretenden Minister für Staatssicherheit für Wirtschaftsfragen ernannt. Am Sturz von [[Wilhelm Zaisser]] soll er sich mit denunziatorischen Aussagen beteiligt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heike Amos]]: &amp;#039;&amp;#039;Politik und Organisation der SED-Zentrale 1949 - 1963&amp;#039;&amp;#039;, Münster 2003, S. 307.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Oktober 1953 bis 1955 war er zudem stellvertretender Innenminister für Finanzen und Verwaltung und danach Chef für Bauwesen der [[Kasernierte Volkspolizei|Kasernierten Volkspolizei]] (KVP). Am 1. November 1953 wurde er zum Generalmajor ernannt. 1956 wurde er Stellvertreter des Ministers für Nationale Verteidigung (für Bauwesen und Unterbringung, ab 1957 für Bewaffnung und Technik). Wegen mangelnder fachlicher Qualifikation wurde er 1959 abgesetzt und musste bis 1961 die [[Militärakademie der NVA]] besuchen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Andreas Herbst: &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Dickel&amp;#039;&amp;#039;, in Armin Wagner/Hans Ehlert (Hg): &amp;#039;&amp;#039;Genosse General! - Die Militärelite der DDR in biografischen Skizzen&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 2003, S. 197.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend wurde er Stellvertreter des Chefs der [[Rückwärtige Dienste|Rückwärtigen Dienste]] im MfNV. Ab 1965 war er Direktor der Deutschen Militärbibliothek [[Strausberg]] und ab 1967 [[Militärattachés der Deutschen Demokratischen Republik|Militärattaché]] in der DDR-Botschaft in [[Moskau]]. 1973 wurde er zum [[Generalleutnant]] befördert und Rentner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jens Gieseke (Historiker)|Jens Gieseke]]: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Menzel&amp;#039;&amp;#039;. In: [[BStU]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20210723142359/https://www.stasi-unterlagen-archiv.de/assets/bstu/de/Publikationen/HB_gieseke_wer-war-wer.pdf Wer war wer im Ministerium für Staatssicherheit?]&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 900&amp;amp;nbsp;kB), MfS-Handbuch V/4, Berlin 1998, S. 48.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=rudolf-menzel|lemma=Menzel, Rudolf|autor=Jens Gieseke|band=2|idNum=2291}}&lt;br /&gt;
* Klaus Froh und [[Rüdiger Wenzke]], [[Militärgeschichtliches Forschungsamt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Generale und Admirale der NVA: Ein biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; 5., durchges. Auflage. [[Ch. Links Verlag]], Berlin 2007, ISBN 978-3-86153-438-9.&lt;br /&gt;
* [[Roger Engelmann]], [[Bernd Florath]], [[Helge Heidemeyer]], [[Daniela Münkel]], [[Arno Polzin]], [[Walter Süß (Historiker)|Walter Süß]]: &amp;#039;&amp;#039;Das MfS-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 4. aktualisierte Auflage, Ch. Links Verlag, Berlin 2021, ISBN 978-3-96289-139-8, S. 228, [https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/stasi-unterlagen-einsehen/hinweise-zum-mfs/mfs-lexikon/ Online-Version].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Menzel, Rudolf.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 1980, S. 489.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesarchiv.de/glossar/detail/menzel-rudolf/ MfS-Lexikon: Rudolf Menzel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=|NDL=|VIAF=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2025-02-06}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Menzel, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stellvertretender Minister (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptamtlicher Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandskämpfer im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interbrigadist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Internationalen Leninschule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diplomat der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (SBZ bzw. DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (KVP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Nationale Volksarmee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Militärattaché]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Menzel, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD, SED), stellvertretender Innenminister, der Staatssicherheit, der Nationalen Verteidigung der DDR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. November 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Juli 1974&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Catullus26</name></author>
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