<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rudolf_Mandrella</id>
	<title>Rudolf Mandrella - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rudolf_Mandrella"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Mandrella&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T22:45:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Mandrella&amp;diff=727218&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;A. Hartong: /* Literatur */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Mandrella&amp;diff=727218&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-03-06T10:37:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gedenktafel Mandrellaplatz 6 (Köpe) Rudolf Mandrella.jpg|miniatur|Gedenktafel am Mandrellaplatz 6, in [[Berlin-Köpenick]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Hinter der Katholischen Kirche 3 (Mitte) Christen im Widerstand4.jpg|400px|miniatur|Gedenktafel der Märtyrer der NS-Zeit in der Krypta der Sankt-Hedwigs-Kathedrale in Berlin-Mitte]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Mandrella&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. März]] [[1902]] in [[Oświęcim|Auschwitz, Polen]] (damals [[Österreich-Ungarn]]); † [[3. September]] [[1943]] in [[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Brandenburg-Görden]]) war ein deutscher Jurist, [[Römisch-katholische Kirche|Katholik]] und Gegner des [[Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seines Vaters wuchs Rudolf Mandrella in bescheidenen Verhältnissen auf und konnte auf Grund seiner sehr guten schulischen Leistungen das [[Gymnasium]] absolvieren, das er 1920 mit dem [[Abitur]] beendete. In den Wirren der Zeit nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war er zunächst deutsch-national eingestellt. Er trat dem [[Oberschlesischer Grenzschutz|Oberschlesischen Grenzschutz]] bei und nahm in dessen Reihen an den bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Deutschen und [[Polen]] in [[Oberschlesien]] teil. Nach dem Abitur konnte er nicht wunschgemäß studieren, sondern nahm zunächst eine Tätigkeit als [[Zoll (Behörde)|Zollbeamter]] auf. Hier brachte er es bis zum Zollsekretär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Elternhaus im katholischen Glauben erzogen, trat Mandrella dem katholischen Jugendbund &amp;#039;&amp;#039;[[Quickborn-Arbeitskreis|Quickborn]]&amp;#039;&amp;#039; bei. Mit finanzieller Unterstützung seiner katholischen Freunde konnte Mandrella dann doch [[Jurisprudenz]] in [[Berlin]] studieren. 1936 wurde er zum [[Amtsgerichtsrat]] beim [[Amtsgericht]] in [[Berlin-Köpenick]] berufen und bezog eine Wohnung in [[Berlin-Karlshorst]]. Hier gehörte er zur Gemeinde der [[St. Marien (Berlin-Karlshorst)|Marienkirche]]. Zunehmend geriet Mandrella durch seinen Glauben in Widerspruch mit der [[Nationalsozialismus|Naziideologie]]. Bestärkt wurde er in seinen Zweifeln durch das Verbot und die Zwangsauflösung des Jugendbundes &amp;#039;&amp;#039;Quickborn&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1939. Der drohenden [[Einberufung]] zur [[Wehrmacht]] entging Mandrella 1941 mit einer freiwilligen Meldung zur [[Kriegsmarine]]. Zunächst war er in [[Kiel]] stationiert, wurde aber nach kurzer Zeit nach [[Stettin]] versetzt. Hier nahm er Verbindung zu einem Kreis von Geistlichen auf, die dem NS-Regime ablehnend gegenüberstanden. Mit Hilfe eingeschleuster Spitzel gelang es der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] 1942 schließlich, den Kreis der Regimekritiker zu zerschlagen, die Mitglieder wurden verhaftet und vor Gericht gestellt. In einem [[Prozess (Recht)|Prozess]] vor dem Reichskriegsgericht in [[Dessau]] wurde Rudolf Mandrella am 12. Mai 1943 wegen [[Wehrkraftzersetzung]] zum Tode verurteilt. Im Zuchthaus Brandenburg-Görden wurde Rudolf Mandrella am 3. September 1943 [[Hinrichtung|hingerichtet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Rudolf Mandrella war verheiratet und hatte drei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Im Berliner Stadtteil [[Berlin-Köpenick|Köpenick]] wurde 1947 der frühere &amp;#039;&amp;#039;Hohenzollernplatz&amp;#039;&amp;#039; (ab 1939 dann &amp;#039;&amp;#039;[[Emil Kirdorf|Kirdorf]]-Platz)&amp;#039;&amp;#039; vor dem Gerichtsgebäude nach Rudolf Mandrella umbenannt (&amp;#039;&amp;#039;Mandrellaplatz&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;{{LuiseLexStr|art=a|bez=16|id=M86|zlb98=1287|kaupert=Mandrellaplatz-12555-Berlin|name=Mandrellaplatz}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die katholische Kirche nahm Rudolf Mandrella im Jahr 1999 als Glaubenszeugen in das [[Deutsches Martyrologium des 20. Jahrhunderts|deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinz Kühn: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Mandrella.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Blutzeugen des Bistums Berlin.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Morus-Verlag, Berlin 1952, S. 88–104.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Rainer Sandvoß]]: &amp;#039;&amp;#039;Widerstand in Friedrichshain und Lichtenberg.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. [[Gedenkstätte Deutscher Widerstand]], Berlin 1998, S. 253–254.&lt;br /&gt;
* Ursula Pruß, Art.: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Mandrella&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Helmut Moll]] (Hrsg. im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz), &amp;#039;&amp;#039;Zeugen für Christus. Das deutschen Martyrologium des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Paderborn u. a. 1999, 8., erweiterte und aktualisierte Auflage 2024, Band I, ISBN 978-3-506-79130-6, S. 165–168.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{GDW|rudolf-mandrella}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mandrella, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholische Kirche im Deutschen Reich 1933–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Militärjustiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Märtyrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Erzbistum Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zöllner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mandrella, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Gegner des Naziregimes&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. März 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oświęcim|Auschwitz]] ([[Österreich-Ungarn]])&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. September 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Justizvollzugsanstalt Brandenburg a. d. Havel|Brandenburg-Görden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;A. Hartong</name></author>
	</entry>
</feed>