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	<title>Rudolf Loh - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T04:18:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Loh&amp;diff=2148627&amp;oldid=prev</id>
		<title>2A09:BAC2:2D5B:2496:0:0:3A5:D: Doris Loh ist laut ihrem Wikipedia Eintrag im Jahr 2021 verstorben</title>
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		<updated>2025-02-28T02:35:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Doris Loh ist laut ihrem Wikipedia Eintrag im Jahr 2021 verstorben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Loh&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Dezember]] [[1913]] in [[Wetzlar]]; † [[21. April]] [[1971]] in [[Haiger]]) war ein deutscher Unternehmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rudolf Loh kam als fünftes von sechs Kindern seiner Eltern Georg und Anna Margaretha Loh zur Welt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IGL150&amp;quot;&amp;gt;Irene Gilbert-Loh: &amp;#039;&amp;#039;Alles hat seine Zeit. Erinnerungen 1919–1947.&amp;#039;&amp;#039; S. 150.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Vater betrieb eine eigene [[Tischler]]werkstatt, die er zu einer [[Möbel]]fabrik ausbaute.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel J. Hanke: &amp;#039;&amp;#039;Umweltbildungsarbeit der Kommunität Gnadenthal.&amp;#039;&amp;#039; S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Rudolf Loh wuchs in einem [[Christentum|christlichen]] Elternhaus auf. Nach dem Besuch des [[Goetheschule Wetzlar|Goethe-Gymnasiums]] in [[Wetzlar]] absolvierte er verschiedene Praktika. Von 1933 bis 1935 studierte er an der staatlichen [[Maschinenbau]]schule in [[Köln]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;WNZ&amp;quot;&amp;gt;Johannes Weil: &amp;#039;&amp;#039;Mit Alu-Leitern hoch hinauf.&amp;#039;&amp;#039; Wetzlarer Neue Zeitung, 8. Dezember 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um studieren zu können, musste er einer NS-Organisation beitreten und entschied sich für den technischen Notdienst, der später in die [[Sturmabteilung|SA]] eingegliedert wurde. Nach dem Studium trat Loh 1937 aus der SA aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Entlassungsverfügung, SA-Standarte 130, 25. Mai 1937.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er übernahm als Ingenieur die Stelle des technischen Leiters in der Metallwarenfabrik „Siegas“, die sein Vater für ihn und einen Bruder erworben hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WNZ&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1939 wurde er zum [[Wehrdienst|Militärdienst]] eingezogen und diente dann nach Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Weltkrieges]] an der [[Westfeldzug|Westfront]] als [[Soldat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Juni 1941 heiratete er Amalie Karoline Irene Horn. Das Paar hatte vier Kinder. Der älteste Sohn, [[Joachim Loh]], wurde 1942 während des Krieges geboren. Der zweite Sohn, [[Friedhelm Loh]], kam 1946 zur Welt. Ihre Tochter Annette verstarb 1950 kurz nach der Geburt. 1952 kam die Tochter Christiane-Margarethe zur Welt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IGL150&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 wurde Loh im [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Russlandfeldzug]] durch einen Lungensteckschuss lebensgefährlich verletzt. Nach seiner Genesung in einem [[Sanatorium|Lungensanatorium]] und Dienst in einer Genesenen-Einheit wurde er als Ingenieur nach [[Peenemünde]] auf [[Usedom]] versetzt und arbeitete fortan an der Entwicklung der [[Aggregat 4|V2]]-Raketen unter [[Wernher von Braun]]. Am 5. August 1947 erhielt er ein Entlastungszeugnis der [[Entnazifizierung]]sbehörde.&amp;lt;ref&amp;gt;Clearance Certificate, Entnazifizierung-Hauptausschuß Siegen-Land, ARN/LK/SGN/1545/7/13 vom 5. August 1947.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg kehrte Loh in die gemeinsame Firma nach Siegen zurück. Als es zwischen den Brüdern zu Spannungen hinsichtlich der Unternehmensführung kam,&amp;lt;ref name=&amp;quot;WNZ&amp;quot; /&amp;gt; löste sich Rudolf Loh am 1. April 1947 aus der Teilhaberschaft bei „Siegas“, um eine eigene Firma in [[Haiger]] zu gründen,&amp;lt;ref name=&amp;quot;IGL140&amp;quot;&amp;gt;Irene Gilbert-Loh: &amp;#039;&amp;#039;Alles hat seine Zeit. Erinnerungen 1919–1947.&amp;#039;&amp;#039; S. 140.&amp;lt;/ref&amp;gt; die [[Hailo|Metallwarenfabrik Rudolf Loh GmbH]], die 1963 rund 280 Mitarbeiter beschäftigte und nach seinem Tod von seinem Sohn Joachim geleitet wurde. In einer ehemaligen Zementfabrik begann er mit der Produktion von Sanitätsmöbeln und Metallbetten, ab 1960 produzierte die Firma Aluminiumleitern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WNZ&amp;quot; /&amp;gt; 1961 gründete er in einer ehemaligen Weberei in [[Rittershausen (Dietzhölztal)|Rittershausen]] das [[Rittal]]-Werk, das mit der Serienfertigung von Standard-Schaltschränken später von seinem Sohn Friedhelm in der [[Friedhelm Loh Group]] weitergeführt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.friedhelm-loh-gruppe.de/ |titel=Friedhelm Loh Group – Historie |autor= |hrsg= |werk= |datum= |zugriff=2010-12-03 |format=flash}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WNZ&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenamt ==&lt;br /&gt;
Loh engagierte sich in der [[Industrie- und Handelskammer]] [[Dillenburg]], der „Eisen-, Blech- und Metallverarbeitenden Industrie von [[Hessen]]“ und im Geschäftsausschuss der [[Allgemeine Ortskrankenkasse|AOK]] Dillenburg. Von 1968 bis 1971 war er im Vorstand des [[ERF Medien (Deutschland)|Evangeliumsrundfunks]] (ERF) und leitete bis dahin auch dessen Wirtschaftsausschuss. Seit 1958 war er in der Vollversammlung, seit 1959 im Beirat (Schatzmeister und Leiter des Wirtschaftsausschusses) und von 1963 bis zu seinem Tod im Vorstand des [[Forum Wiedenest|Missionshauses Bibelschule Wiedenest]] tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Schupp |Titel=Gott macht Geschichte |Verlag=R. Brockhaus Verlag |Ort=Wuppertal |Datum=1995 |ISBN=3417214122 |Seiten=167ff., 194ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Loh gehörte einer [[Brüderbewegung|Brüdergemeinde]] in Haiger an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WNZ&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie Loh ==&lt;br /&gt;
Rudolf Loh war ein Bruder des Unternehmers [[Wilhelm Loh]], von Anna Schulte, Ehefrau des Verlegers [[Gerth Medien|Hermann Schulte]], von Ernst Loh, mit dessen Sohn Klaus die Sängerin [[Doris Loh]] verheiratet war, sowie von Martha und Hermann Loh. Rudolf Loh ist Vater der Unternehmer [[Friedhelm Loh]] und [[Joachim Loh]] sowie von Margarete Hühnerbein, der langjährigen Vorsitzenden des [[Christlicher Medienverbund KEP|Christlichen Medienverbundes KEP]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20180108063942/http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/wechsel-an-der-spitze-vom-christlichen-medienverbund-kep.html Wechsel an der Spitze vom Christlichen Medienverbund KEP], ead.de, Meldung vom 15. Dezember 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Ehefrau von Pfarrer [[Hartmut Hühnerbein]] (in erster Ehe verheiratet mit [[Kupsch (Supermarkt)|Bernhard Kupsch]] und in dieser Zeit als Margarete Kupsch-Loh bekannt). Nach Rudolf Lohs Tod heiratete seine Witwe Irene (1919–2015) den langjährigen Vorsitzenden der [[Deutsche Evangelische Allianz|Deutschen]] und [[Weltweite Evangelische Allianz|Europäischen Evangelischen Allianz]] Wilhelm Gilbert und wurde unter dem Namen Irene Gilbert-Loh unter anderem als Mitbegründerin der [[Evangelische Nachrichtenagentur idea|Evangelischen Nachrichtenagentur Idea]] bekannt. Die christliche Liedermacherin [[Christiane Loh]], geborene Schmuck, war verheiratet mit Sieghard Loh, einem Neffen zweiten Grades der Unternehmerbrüder Friedhelm und Joachim sowie der verschwägerten Sängerin Doris Loh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Daniel J. Hanke&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Umweltbildungsarbeit der Kommunität Gnadenthal&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Rudolf-Loh-Hof. Umweltbildung in Gnadenthal&lt;br /&gt;
   |Verlag=Kommunität Gnadenthal&lt;br /&gt;
   |Ort=Gandenthal&lt;br /&gt;
   |Datum=2000}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Irene Gilbert-Loh&lt;br /&gt;
   |Titel=Alles hat seine Zeit. Erinnerungen 1919–1947&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag Frank-Michael Rommert&lt;br /&gt;
   |Ort=Gummersbach&lt;br /&gt;
   |Datum=2009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=1098456483|titel=Loh, Rudolf|datum=2023-12-08}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1098456483|VIAF=7146217864209142667}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Loh, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wetzlar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Loh, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Dezember 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wetzlar]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. April 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Haiger]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2A09:BAC2:2D5B:2496:0:0:3A5:D</name></author>
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