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	<title>Rudolf Leuckart - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Leuckart&amp;diff=100991&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Zoologen; für seinen Sohn, den Chemiker, siehe [[Rudolf Leuckart (Chemiker)]] (1854–1889).}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rudolf Leuckart.jpg|mini|Rudolf Leuckart]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Georg Friedrich Rudolf Leuckart&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Oktober]] [[1822]] in [[Helmstedt]]; † [[6. Februar]] [[1898]] in [[Leipzig]]) war ein deutscher [[Zoologe]] und Begründer der [[Parasitologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Familie und Nachkommen ===&lt;br /&gt;
Rudolf Leuckart war der Sohn des Buchdruckereibesitzers und Ratsherrn Gottfried Leuckart&amp;lt;ref&amp;gt;Nach &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Deutsche Biographie&amp;#039;&amp;#039;, siehe Literatur.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Neffe des Mediziners und Naturkundeprofessors [[Friedrich Leuckart|Friedrich Andreas Sigismund Leuckart]] (1794–1843). Seine Mutter Friederike Dorothea Charlotte (1785–1834) war die Tochter des Kupferschmiedes, Kupferhändlers und Brauers Leberecht Christian Philipp Theuerkauf (1739–90) aus Helmstedt.&lt;br /&gt;
Rudolf Leuckart heiratete in [[Schönberg (Bensheim)|Schönberg (Odenwald)]] die aus Halle stammende Amélie Henke (1827–1921), die Tochter des Juristen und Professors der Rechte in Halle [[Eduard Henke]] (1783–1869). Das Paar hatte mindestens vier gemeinsame Kinder. Sohn [[Rudolf Leuckart (Chemiker)|Rudolf]] wurde Chemiker und Hochschullehrer in Göttingen. Von den Töchtern heiratete Hermine [[Otto Karlowa]], Professor der Rechtsgeschichte und Romanist in Heidelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beruflicher Werdegang ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zoologie Institut (1880), Leipzig.jpg|mini|Zoologisches Institut (1880), Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstein von Rudolf Leuckart in Leipzipg.JPG|mini|Grabstein Rudolf Leuckart, Lapidarium [[Alter Johannisfriedhof]], sein Grab befand sich auf dem [[Neuer Johannisfriedhof|Neuen Johannisfriedhof]] in Leipzig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch des Gymnasiums in Helmstedt studierte Rudolf Leuckart ab 1842 in [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]] [[Medizin]] und Naturwissenschaften und wurde noch während seiner Studienzeit von [[Rudolf Wagner (Mediziner)|Rudolf Wagner]] mit der Fortsetzung von dessen Vorträgen über allgemeine Naturgeschichte und mit der Vollendung seines Lehrbuchs der [[Zootomie]] betraut.&lt;br /&gt;
Am 13. Dezember 1845 wurde Leuckart in Göttingen mit Auszeichnung promoviert, und als Assistent von Rudolf Wagner am Physiologischen Institut habilitierte er sich 1847 als Privatdozent für Zoologie und Physiologie. Für die Habilitationsschrift hatte Leuckart Studien vor allem an der [[Nordsee]] durchgeführt. Darin legte er eine neue Systematik der [[Wirbellose]]n vor, die ihn schnell bekannt machte.&amp;lt;ref&amp;gt;Leuckart Rudolf: &amp;#039;&amp;#039;Ueber die Morphologie und die Verwandtschaftsverhältnisse der wirbellosen Thiere. Ein Beitrag zur Charakteristik und Classification der thierischen Formen.&amp;#039;&amp;#039; F. Vieweg &amp;amp; Sohn, Braunschweig 1848.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1850 ging er als außerordentlicher Professor der Zoologie nach [[Justus-Liebig-Universität Gießen|Gießen]]. Leuckarts wissenschaftliche Arbeiten beziehen sich besonders auf die Erforschung des Lebens, des Baues und Werdens, auf die anatomisch-physiologische Analyse der Tiere, vor allem der niederen Tiere. Zusammen mit [[Carl Bergmann (Mediziner)|Carl Bergmann]] veröffentlichte er 1852 die &amp;#039;&amp;#039;Anatomisch-physiologische Uebersicht des Thierreichs. Vergleichende Anatomie und Physiologie&amp;#039;&amp;#039;, in der die Wirbellosen erstmals neben den Wirbeltieren ausführlich behandelt wurden. 1855 erhielt er mit 33 Jahren eine ordentliche Professur in Gießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen europaweit bekannt, folgte er 1869 einem Ruf nach Leipzig als Professor der Zoologie und Zootomie. Nicht nur sein Fachwissen, auch sein hervorragender Ruf als Lehrer&amp;amp;nbsp;– seine Vorlesungen waren immer gut belegt&amp;amp;nbsp;– machten ihn für die Universitäten interessant, die damals auf zahlende Studenten angewiesen waren. In Leipzig betreute er neben seiner normalen Tätigkeit die Planung eines neuen Institutsgebäudes mit angeschlossenem Museum. Nicht zuletzt die Aussicht auf dieses Museum ließ ihn einen Ruf (1871) von der [[Universität Straßburg]] ablehnen.&lt;br /&gt;
Das Gebäude an der Ecke Brüder- und Talstraße wurde 1880 eingeweiht. Dort waren das Institut, das Museum mit ca. 60.000 Ausstellungsstücken und die Dienstwohnung untergebracht. Leuckart wohnte dort mit seiner Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wies mit [[Heinrich Frey (Mediziner)|Heinrich Frey]] das Vorhandensein zweier wesentlich verschiedener Organisationsstufen innerhalb der Zoophyten (festsitzende Meerestiere) nach und trennte dieselben in die beiden Gruppen der [[Hohltiere]] und [[Stachelhäuter]]. Aufgrund seiner Arbeiten über die Organisationsverhältnisse der [[Staatsquallen]] (Siphonophora) gelangte er im Anschluss an das zuerst von [[Henri Milne Edwards]] ausgesprochene Prinzip der Arbeitsteilung zu der Lehre vom [[Polymorphismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine Untersuchungen über die [[Mikropyle]] der Insekteneier (1855) und die [[Parthenogenese|Parthenogenesis]] der [[Insekten]] (1858), die Fortpflanzung der [[Rinderlaus|Rinderläuse]] (1862) und der viviparen [[Fliegen]]larven (1865) trug er wesentlich zur Reform der Lehre von der [[Zeugung]] bei. Des Weiteren konnte er durch Filtratversuche nachweisen, dass die Befruchtung durch Spermien erfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lebensgeschichte der Eingeweidewürmer, besonders der [[Trichinen]] und der [[Bandwürmer|Band- oder Blasenwürmer]] sowie des [[Großer Leberegel|Großen Leberegels]] klärte er durch zahlreiche, zum Teil sehr mühevolle Experimente auf. So konnte er erstmals nachweisen, dass sich die [[Rinderbandwurm|Rinderbandwürmer]] (&amp;#039;&amp;#039;Taenia saginata&amp;#039;&amp;#039;) ausschließlich in Rindern und die [[Schweinebandwurm|Schweinebandwürmer]] (&amp;#039;&amp;#039;Taenia solium&amp;#039;&amp;#039;) ausschließlich in Schweinen entwickeln. Durch seine Studien an &amp;#039;&amp;#039;[[Trichinella spiralis]]&amp;#039;&amp;#039; und die Aufklärung des Lebenszyklus dieses [[Fadenwürmer|Fadenwurms]] unterstützte er maßgeblich die Kampagne [[Rudolf Virchow]]s zur Fleischbeschau nach Trichinenfinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit zwischen 1877 und 1892 entstanden die bekannten, von Rudolf Leuckart initiierten Wandtafeln, auf denen verschiedene Autoren detailreich Vertreter des Tierreiches darstellten: „zum Gebrauch an Universitäten und Schulen“. Die zeitlich ersten zwölf Tafeln zeichnete [[Hinrich Nitsche]], der mit „HN“ signierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Leuckart Rudolf et al.: &amp;#039;&amp;#039;Systematisches Verzeichnis der vollständig erschienenen Zoologischen Wandtafeln der wirbellosen Thiere. Nr. 1—100.&amp;#039;&amp;#039; T. Fischer, Cassel 1894.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Redi C. A. et al. (Hg): &amp;#039;&amp;#039;Visual Zoology: The Pavia collection of Leuckart&amp;#039;s zoological wall charts (1877).&amp;#039;&amp;#039; Como, Ibis (Veronesi) 2002, dort S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Den Leuckart aufgrund seiner Leistungen gezollten Respekt bezeugen viele Ehrungen. Unter anderem ernannte ihn die [[Deutsche Zoologische Gesellschaft]], deren erster Präsident er von 1890 bis 1891 war, zu ihrem ersten Ehrenmitglied, er wurde Leipziger Ehrenbürger, und der Leipziger Bildhauer [[Carl Seffner]] wurde beauftragt, zu Ehren Leuckarts eine Marmorbüste von ihm anzufertigen, die heute im Besitz der [[Universität Leipzig]] ist. 1853 wurde Leuckart zum Mitglied der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Leopoldina]] berufen. 1859 wurde er zum korrespondierenden Mitglied der Göttinger [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Akademie der Wissenschaften]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Krahnke: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 246 = &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 50). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 149.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Dezember 1864 wurde er Ehrenmitglied (&amp;#039;&amp;#039;Honorary Fellow&amp;#039;&amp;#039;) der [[Royal Society of Edinburgh]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://rse.org.uk/wp-content/uploads/2021/07/RSE-Fellows-BiographicalIndex-2.pdf| titel=Fellows Directory. Biographical Index: Former RSE Fellows 1783–2002, Part Two | hrsg=Royal Society of Edinburgh| abruf=2020-01-01| format=PDF-Datei}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1868 war er auswärtiges Mitglied der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Bayerischen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{BAdW|1804 |Name=Rudolf Leuckart |Datum=15. November 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und seit 1869 ordentliches Mitglied der [[Sächsische Akademie der Wissenschaften|Königlich Sächsischen Gesellschaft der Wissenschaften]] zu Leipzig. 1877 wurde er in die [[American Academy of Arts and Sciences]] und als „Honorary Foreign Member“ der [[Linnean Society of London]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[:s:en:The Zoologist/3rd series, vol 1 (1877)/Issue 6/Proceedings of Scientific Societies#265|Proceedings of Linnean Society 3. Mai 1877]] in Englischen Wikisource&amp;lt;/ref&amp;gt; gewählt. 1885 wurde er Mitglied der [[Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://academieroyale.be/fr/who-who-detail/relations/carl-georg-friedrich-rudolf-leuckart/| titel=Académicien décédé: Carl Georg Friedrich Rudolf Leuckart| hrsg=Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique| abruf=2023-10-12| sprache=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1887  korrespondierenden Mitglied der [[Königlich-Preußische Akademie der Wissenschaften|Preußischen Akademie der Wissenschaften]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.bbaw.de/die-akademie/akademie-historische-aspekte/mitglieder-historisch/historisches-mitglied-rudolf-leuckart-1622| titel=Mitglieder – historisch: Rudolf Leuckart| hrsg=[[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften]]| zugriff=2025-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1861 wurde er als korrespondierendes Mitglied in die [[Russische Akademie der Wissenschaften]] in [[Sankt Petersburg]] aufgenommen, seit 1895 war er deren Ehrenmitglied.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| hrsg=Russische Akademie der Wissenschaften| url=https://www.ras.ru/win/db/show_per.asp?P=.id-51058.ln-en| sprache=englisch| titel=Ausländische Mitglieder der Russischen Akademie der Wissenschaften seit 1724| titelerg=Karl Georg Friedrich Rudolf Leuckart| abruf=2015-09-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls seit 1895 war Leuckert Mitglied der [[National Academy of Sciences]]. Am 5. April 1889 wurde er [[Mitglieder der Königlich Dänischen Akademie der Wissenschaften bis 1942|Mitglied]] der [[Königlich Dänische Akademie der Wissenschaften|Königlich Dänischen Akademie der Wissenschaften]]. Er war Mitglied der [[Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.org/stream/amtlicherbericht33gese#page/n33/mode/2up Mitglieder der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte 1857]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Deutsche Gesellschaft für Parasitologie]] verleiht seit 1974 die [[Rudolf-Leuckart-Medaille]] an Forscher, die sich durch bedeutende Arbeiten auf dem Gebiet der Parasitologie auszeichneten. Diese Medaille wurde von den Gießener Zoologen zum Andenken an Rudolf Leuckart gestiftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* mit [[Heinrich Frey (Mediziner)|Heinrich Frey]]: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Kenntnis wirbelloser Tiere&amp;#039;&amp;#039;, Braunschweig, 1847 [[doi:10.5962/bhl.title.2128]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Morphologie und Verwandtschaftsverhältnisse der wirbellosen Tiere&amp;#039;&amp;#039;, Braunschweig, Vieweg 1848 [[doi:10.5962/bhl.title.11549]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Morphologie und Anatomie der Geschlechtsorgane&amp;#039;&amp;#039;, Braunschweig, 1848&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Lehre der Befruchtung&amp;#039;&amp;#039;, Göttinger Nachrichten, 1849&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über den Polymorphismus der Individuen oder die Erscheinungen der Arbeitsteilung in der Natur&amp;#039;&amp;#039;, Gießen, 1851&lt;br /&gt;
* R. Leuckart, Bergmann, &amp;#039;&amp;#039;Vergleichende Anatomie und Physiologie&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart, 1852&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zoologische Untersuchungen&amp;#039;&amp;#039;, Gießen, 1853–54, 3 Hefte [[doi:10.5962/bhl.title.11410]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Blasenwürmer und ihre Entwicklung: Zugleich ein Beitrag zur Kenntnis der Cysticercusleber&amp;#039;&amp;#039;, Gießen, 1856&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Fortpflanzung und Entwicklung der Pupiparen&amp;#039;&amp;#039;, Halle, 1857 [[doi:10.5962/bhl.title.2867]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Kenntnis des Generationswechsels und der Parthenogenesis bei den Insekten&amp;#039;&amp;#039;, Meidinger, Frankfurt M. 1858 [[doi:10.5962/bhl.title.66065]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über Trichina spiralis&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig, Winter 1860, 2. Aufl. 1866&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Einheitsbestrebungen in der Zoologie: Rede des antretenden Rektors&amp;#039;&amp;#039;, Universität Leipzig 1877&lt;br /&gt;
* mit [[Hinrich Nitsche]]: &amp;#039;&amp;#039;Erklärungen zu den zoologischen Wandtafeln&amp;#039;&amp;#039;. Verlag von Theodor Fischer, Cassel 1877 [[doi:10.5962/bhl.title.5710]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Parasiten des Menschen und die von ihnen herrührenden Krankheiten&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig, 1863–76, 2 Bde.; 2. Aufl. 1879 ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Naturgeschichte der Parasiten. mit besonderer Berücksichtigung der bei dem Menschen schmarotzenden Arten&amp;#039;&amp;#039;. C.F. Winter, Heidelberg 1879. [[doi:10.5962/bhl.title.46773]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklungsgeschichte des Leberegels (&amp;#039;&amp;#039;Distonum hepaticum&amp;#039;&amp;#039;, dt.)&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Zoologischer Anzeiger&amp;#039;&amp;#039; 4, 1881&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neue Beiträge zur Kenntnis des Baues und der Lebensgeschichte der Nematoden&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Abbh. Königl. Sächs. Ges. Wiss. Math.-physikal. Cl.&amp;#039;&amp;#039; 1887&lt;br /&gt;
* Leuckart Rudolf, Nitsche Hinrich (Hg): &amp;#039;&amp;#039;Erklärungen zu den Zoologischen Wandtafeln.&amp;#039;&amp;#039; T. Fischer, Cassel 1892.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spongiologische Beiträge&amp;#039;&amp;#039;. C.F. Winter’sche, Leipzig 1892. [[doi:10.5962/bhl.title.61018]]&lt;br /&gt;
* Leuckart Rudolf et al.: &amp;#039;&amp;#039;Systematisches Verzeichnis der vollständig erschienenen Zoologischen Wandtafeln der wirbellosen Thiere. Nr. 1—100.&amp;#039;&amp;#039; T. Fischer, Cassel 1894.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Ophthalmologie&amp;#039;&amp;#039; von [[Albrecht von Graefe|Graefe]] und Sämisch lieferte er eine eingehende Darstellung der vergleichenden Anatomie des Auges, seit 1857 schrieb er die &amp;#039;&amp;#039;Berichte über die wissenschaftlichen Leistungen in der Naturgeschichte der niedern Tiere&amp;#039;&amp;#039;, Berlin, 1859 ff. und außerdem gab er die Wandtafel &amp;#039;&amp;#039;Die Anatomie der Biene&amp;#039;&amp;#039;, Kassel 1885, heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* John Richard Dolan: &amp;#039;&amp;#039;Protozoa in the remarkable wall charts of Leuckart and Nitsche&amp;#039;s Zoologische Wandtafeln.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Protist&amp;#039;&amp;#039; 174, 4, 2023: 125974. [[doi:10.1016/j.protis.2023.125974]].&lt;br /&gt;
* Redi Carlo Alberto, Garagna Silvia, Zuccotti Maurizio, Capanna Ernesto, Zacharias Helmut (Hg): &amp;#039;&amp;#039;Visual Zoology: The Pavia collection of Leuckart&amp;#039;s zoological wall charts (1877).&amp;#039;&amp;#039; Como, Ibis (Veronesi) 2002. ISBN 88-7164-130-2.&lt;br /&gt;
* [[Theodor Hiepe]]: &amp;#039;&amp;#039;Parasitology in East Germany: Roots, period of the G.D.R., future.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Angew Parasitol&amp;#039;&amp;#039; 32, 1, 1991: 45–54.&lt;br /&gt;
* {{NDB|14|372|373|Leuckart, Rudolf|[[Hans Querner]]|118572180}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|51|672|675|Leuckart, Karl Georg Friedrich Rudolf|[[Wilhelm Heß (Zoologe)|Wilhelm Heß]]|ADB:Leuckart, Rudolf}}&lt;br /&gt;
* [[Otto Taschenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Leuckart: Eine biographische Skizze.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Leopoldina – Amtliches Organ der kaiserlichen Leopoldino-Carolinischen Deutschen Akademie der Naturforscher.&amp;#039;&amp;#039; 35/1899, S. 62–66, 82–94, 102–112.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118572180}}&lt;br /&gt;
* {{HistVV|leuckart_r|S|1869|W|1897}}&lt;br /&gt;
* {{CPL|Leukart_1271}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118572180|titel=Leuckart, Karl Georg Friedrich Rudolf|datum=2023-04-20}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor= N.N.|url= https://www.orden-pourlemerite.de/mitglieder/rudolf-leuckart|titel= Rudolf Leuckart|werk=Orden Pour le mérite |hrsg=Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien |datum= |abruf=2017-04-22}}&lt;br /&gt;
* Ariane Hoffmann: [https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/rudolf-leuckart-parasitologe-100.html &amp;#039;&amp;#039;07.10.1822 - Geburtstag des Zoologen Rudolf Leuckart&amp;#039;&amp;#039;] [[WDR]] [[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]] vom 7. Oktober 2017 (Podcast).&lt;br /&gt;
=== Wandtafeln 1877–1900 ===&lt;br /&gt;
* Mailand: 107 Tafeln im Museo didattica di zoologia:  [https://users.unimi.it/museozoo/TavoleParietali/Cd/inizia.html Leuckart im Menü „Autori“].&lt;br /&gt;
* [[Meeresbiologisches Laboratorium Woods Hole]]: 101 Tafeln der Serie 1; 13 Tafeln der Serie 2 [http://hpsrepository.asu.edu/handle/10776/1157 Leuckart Wall Charts].&lt;br /&gt;
* Wien Universität: [https://phaidra.univie.ac.at/detail/o:1093483 106 sogenannte Leuckart-Tafeln] zusätzlich 24 Tafeln von [[Paul Pfurtscheller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118572180|LCCN=n88633065|VIAF=5722992}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Leuckart, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parasitologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Justus-Liebig-Universität Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Justus-Liebig-Universität Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlich Dänischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der National Academy of Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Royal Society of Edinburgh]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlichen Akademie der Wissenschaften und Schönen Künste von Belgien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Linnean Society of London]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Friedensklasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Maximiliansordens für Wissenschaft und Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Georg-August-Universität Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1822]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Leuckart, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Leuckart, Karl Georg Friedrich Rudolf (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Zoologe, Begründer der Parasitologie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Oktober 1822&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Helmstedt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Februar 1898&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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