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	<title>Rudolf Leubuscher - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T06:21:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Vorlage:Worldcat id entfernt (toter Link), siehe WP:BOT/A und Löschdiskussion, Normdaten korrigiert (neues Format bei LCCN)</title>
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		<updated>2023-04-14T02:32:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Vorlage:Worldcat_id&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Vorlage:Worldcat id (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Vorlage:Worldcat id&lt;/a&gt; entfernt (toter Link), siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:BOT/A&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:BOT/A (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:BOT/A&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten/27._M%C3%A4rz_2023&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:Löschkandidaten/27. März 2023 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Löschdiskussion&lt;/a&gt;, Normdaten korrigiert (neues Format bei LCCN)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Carl Schenk - Rudolph Leubuscher 1858.jpg|mini|Rudolf Leubuscher auf einer Fotografie von [[Carl Schenk]] um 1858]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Leubuscher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Dezember]] [[1821]] in [[Breslau]]; † [[23. Oktober]] [[1861]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Arzt|Mediziner]], [[Innere Medizin|Internist]], [[Pathologe]] und [[Psychiater]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sein Vater August Leubuscher war Kaufmann. Leubuscher besuchte in Breslau das [[Maria-Magdalenen-Gymnasium]], das er 1840 – zusammen mit dem späteren Botaniker [[Ferdinand Cohn]] – mit dem Abitur verließ. Anschließend begann er in Berlin das Studium der [[Medizin]]. Einer seiner Lehrer war [[Moritz Heinrich Romberg]], der Begründer der [[Neurologie]]. Bereits 1844 promovierte Leubuscher und 1845 absolvierte er das Staatsexamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Assistenzarzt arbeitete er dann unter [[Heinrich Philipp August Damerow]] an der neu errichteten Provinzialirrenanstalt [[Nietleben]] in [[Halle (Saale)]]. Im Jahr 1847 kam er zurück nach Berlin. Er arbeitete in der [[Charité]] und war als Leiter eines [[Cholera]]lazaretts tätig. Daneben widmete er sich, zusammen mit seinem Studienfreund [[Rudolf Virchow]] – mit dem er die Wochenschrift &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die medicinische Reform&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;nowiki/&amp;gt;&amp;#039; herausgab&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Constantin Goschler |Titel=Rudolf Virchow. Mediziner - Anthropologe - Politiker |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Böhlau Verlag |Ort=Köln / Weimar / Wien |Datum=2002 |ISBN= |Seiten=75}}&amp;lt;/ref&amp;gt; – und mit [[Benno Reinhardt]] der pathologischen Anatomie. 1848 habilitierte sich Leubuscher als dritter jüdischer Privatdozent an der Berliner Universität. Im selben Jahr nahm Leubuscher den christlichen Glauben an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch nicht 40 Jahre alt, starb er 1861 in Berlin an einem Leberleiden. Beigesetzt wurde er auf dem [[Friedhöfe vor dem Halleschen Tor#Friedhof II der Jerusalems- und Neuen Kirchengemeinde|Friedhof&amp;amp;nbsp;II der Jerusalems- und Neuen Kirche]] vor dem [[Hallesches Tor|Halleschen Tor]]. Auch seine Enkelin [[Charlotte Leubuscher]] (1888–1961) fand ein Jahrhundert nach ihm hier ihre letzte Ruhestätte. Beide Gräber sind erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Jürgen Mende (Historiker)|Hans-Jürgen Mende]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Begräbnisstätten&amp;#039;&amp;#039;. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1, S.&amp;amp;nbsp;233.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Im Oktober 1848 habilitierte sich Leubuscher an der [[Humboldt-Universität|Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin]]. Themen seiner ersten Vorlesungen waren psychische [[Epidemie]]n und [[empirisch]]e Psychologie. Wie Virchow stand auch Leubuscher im Jahr der gescheiterten [[Märzrevolution]] 1848 auf der Seite der [[Linksliberal]]en. Sie strebten zusammen mit anderen eine Medizinalreform an. Mit der von ihnen gemeinsam herausgegebenen Wochenzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Die medicinische Reform&amp;#039;&amp;#039; kämpften Virchow und Leubuscher von Juli 1848 an ein Jahr lang für ihre Ideale, vor allem auch für den Einheitsstand der Ärzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Berlin beherbergte das sogenannte Arbeitshaus auch die Geisteskranken der Stadt. Hier wurde Leubuscher im Jahre 1850 Oberarzt. Sein Kampf für bessere Verhältnisse an dieser Anstalt fand nicht den gewünschten Erfolg. Und so übernahm er 1855 den Posten des Direktors der medizinischen Klinik in [[Jena]]. Er erhielt den Titel eines großherzoglich sächsischen Hof- und [[Geheimer Medizinalrat|Medizinalrat]]s. Dennoch nahm Leubuscher wieder Abschied von Jena und kehrte nach Berlin zurück. Er praktizierte als Arzt, wurde außerordentlicher Professor, lehrte an der Universität und wurde Mitglied der Kommission für das medizinische [[Staatsexamen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leubuscher war nicht nur ein hervorragender Wissenschaftler, er war auch ein guter Lehrmeister und Vortragskünstler. Das Werk &amp;#039;&amp;#039;De la Folie&amp;#039;&amp;#039; des französischen Psychiaters [[Louis Florentin Calmeil|Juste Louis Calmeil]] übersetzte und bearbeitete er unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Der Wahnsinn in den vier letzten Jahrhunderten&amp;#039;&amp;#039; (Halle: Schwetschke, 1848). Leubuscher zählte in seinem Artikel &amp;#039;&amp;#039;Über Abulie&amp;#039;&amp;#039; 1847 zahlreiche Störungen des Willens auf. Unter Abulie verstand er wie auch Johann Christian August Heinroth Willenlosigkeit. Im Jahr 1858 wurde er zum Mitglied der [[Leopoldina]] gewählt. Er war Mitglied der [[Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.org/stream/amtlicherbericht33gese#page/n33/mode/2up Mitglieder der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte 1857]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* R. Leubuscher: &amp;#039;&amp;#039;Über Abulie&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschr. für Psychiat.&amp;#039;&amp;#039; 4, 1847, S. 562–578&lt;br /&gt;
* R. Virchow u. R. Leubuscher, &amp;#039;&amp;#039;Die medicinische Reform&amp;#039;&amp;#039;. Wochenschrift, erschienen vom 10. Juli 1848 bis 29. Juni 1849, Berlin 1848–1849&lt;br /&gt;
* R. Leubuscher: &amp;#039;&amp;#039;Über die Wehrwölfe und Thierverwandlungen im Mittelalter. Ein Beitrag zur Geschichte der Psychologie&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1850&lt;br /&gt;
* R. Leubuscher: &amp;#039;&amp;#039;Über die Entstehung der Sinnestäuschung. Ein Beitrag zur Anthropologie&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1852&lt;br /&gt;
* R. Leubuscher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Benno Reinhardt’s pathologisch-anatomische Untersuchungen&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1852&lt;br /&gt;
* R. Leubuscher: &amp;#039;&amp;#039;Die Pathologie und Therapie der Gehirnkrankheiten&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1854&lt;br /&gt;
* R. Leubuscher: &amp;#039;&amp;#039;Die Krankheiten des Nervensystems&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1860&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|18|472|473|Leubuscher, Rudolf|[[Melchior Josef Bandorf]]|ADB:Leubuscher, Rudolf}}&lt;br /&gt;
* Albert Erlanger: &amp;#039;&amp;#039;Der Psychiater Rudolf Leubuscher 1821–1861&amp;#039;&amp;#039;. Zürich 1971.&lt;br /&gt;
* [[Jonas Graetzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Leubuscher.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Lebensbilder hervorragender schlesischer Aerzte aus den letzten vier Jahrhunderten&amp;#039;&amp;#039;, Druck und Verlag von Salo Schottländer, Breslau 1889, S. 134–137 ([https://archive.org/stream/lebensbilderherv00gr#page/134/mode/2up Digitalisat])&lt;br /&gt;
* Michael Kutzer: &amp;#039;&amp;#039;Leubuscher, Rudolf.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner E. Gerabek]], Bernhard D. Haage, [[Gundolf Keil]], Wolfgang Wegner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, Berlin und New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 846.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117670081|LCCN=n90609235|VIAF=19827690}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Leubuscher, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pathologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychiater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1821]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Humboldt-Universität zu Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Leubuscher, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Arzt, Pathologe, Psychologe und Psychiater&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Dezember 1821&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Oktober 1861&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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