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	<title>Rudolf Lempp - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T15:26:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Lempp&amp;diff=130720&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dk1909: typografische Anführungszeichen korrigiert</title>
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		<updated>2026-01-21T11:22:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typografische Anführungszeichen korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hohenkreuzkirche.jpg|miniatur|Die Hohenkreuzkirche, Esslingen|alternativtext=|198x198px]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Esslingen a.N. - Altstadt - Franziskanerkirche - Ansicht vom Südturm St. Dionys.jpg|miniatur|Gemeindehaus am Blarerplatz, Esslingen|alternativtext=|262x262px]][[Datei:Stuttgart Leonhardskirche05.JPG|mini|Leonhardskirche Stuttgart|alternativtext=|195x195px]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Lempp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. November]] [[1887]] in [[Schopfloch (Schwarzwald)|Oberiflingen]]; † [[7. Januar]] [[1981]] in [[Stuttgart]]) war ein deutscher [[Architekt]] und [[Baubeamter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rudolf Lempp, ein Sohn des Pfarrers Christian Eduard Lempp, studierte ab 1905 Architektur an der [[Universität Stuttgart#Geschichte|Technischen Hochschule Stuttgart]], wo er 1909 das Diplom erwarb. Als Schüler und Assistent von [[Paul Bonatz]] entwickelte er sich zu einem Vertreter der konservativen [[Stuttgarter Schule (Architektur)|Stuttgarter Schule]], die auf regionalen Bautraditionen aufbaute, auf einer handwerklich-soliden Gestaltung bestand und das Bauen mit industriell vorgefertigten Bauteilen ablehnte. 1912 eröffnete er mit [[Hermann Riethmüller]] ein eigenes Architekturbüro, dessen erstes großes Projekt das [[Rudolf-Sophien-Stift]] war. In Stuttgart engagierte er sich auch in der jugendbewegt-reformierten Verbindung &amp;#039;&amp;#039;Widar&amp;#039;&amp;#039;. Er war von 1922 bis 1929 Leiter des Hochbauamtes und Stadtbaurat in [[Esslingen am Neckar]]. Während dieser Zeit wurden der einsturzgefährdete Turmhelm der Frauenkirche gesichert, das Alte Rathaus renoviert und die Burg umgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1927 bis 1947 war Rudolf Lempp Professor für Hochbaukunde für Bauingenieure an der Technischen Hochschule Stuttgart. Als Vertreter des sogenannten &amp;#039;&amp;#039;[[Heimatschutzstil]]s&amp;#039;&amp;#039; konnte er, wie die Stuttgarter Architektenschule, auch während der Zeit der [[Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Diktatur]] weiterarbeiten. 1930 wurde in Esslingen das nach seinen Plänen gebaute Städtische Krankenhaus eingeweiht. Lempp war nie Mitglied der [[NSDAP]] im Unterschied zu [[Alfred Daiber]], dem Architekten der 1933 erbauten [[Brenzkirche (Stuttgart)|Brenzkirche]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.brenzkirche-stuttgart.de/ |titel=Zukunft der Brenzkirche – Förderverein und Diskussionsforum |sprache=de |abruf=2023-07-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in Stuttgart-Nord, die Lempp 1939 im Heimatstil umgestaltete. Im Entnazifizierungsverfahren wurde Lempp 1947 als nicht belastet eingestuft.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesarchiv Baden-Württemberg Bestand EL 902/20 Bü 84407 (https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/plink.php?f=2-1780409)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1947 bis 1953 war Rudolf Lempp Leiter der Stuttgarter Staatsbauschule. Während der 1950er Jahre wurde in Esslingen nach seinen Plänen die evangelische [[Hohenkreuz]]kirche gebaut. 1954 wurde die Stuttgarter [[Erlöserkirche (Stuttgart)|Erlöserkirche]], die 1944 durch [[Brandbombe]]n zerstört worden war, unter Lempps Leitung wieder aufgebaut. Während er das Kircheninnere im Stil der fünfziger Jahre neu gestaltete, blieb das äußere Bild der Kirche unverändert. Weitere wichtige Bauten von Lempp sind das neue [[Rathaus (Worms)|Rathaus]] in [[Worms]] und der Wiederaufbau des [[Neues Schloss (Stuttgart)|Neuen Schlosses in Stuttgart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1949: Ehrenmitglied des [[Schwäbischer Heimatbund|Schwäbischen Heimatbunds]]&amp;lt;ref&amp;gt;Die Ernennung erfolgte im Rahmen der 40-Jahrfeier des Bundes am 22. Mai 1949: &amp;#039;&amp;#039;Ehrentafel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbisches Heimatbuch&amp;#039;&amp;#039; 1949. Hg. von Felix Schuster im Auftrag des Schwäbischen Heimatbundes. Stuttgart [1949], S. 176–177, S. 176.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1953: [[Liste von Trägern des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse|Bundesverdienstkreuz 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stuttgart Erlöserkirche u.jpg|miniatur|Erlöserkirche Stuttgart|alternativtext=|197x197px]]&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[Datei:Kriegerdenkmal Ulm (Michelsberg).JPG|mini|Kriegerdenkmal in Ulm]]Planung und Bauleitung des [[Rudolf-Sophien-Stift]]s Stuttgart (1912)&lt;br /&gt;
* Kriegerdenkmal auf der Rathausinsel, [[Lauffen am Neckar|Lauffen]] (1922)&lt;br /&gt;
* Regimentsdenkmal 1914–1918 des [[Infanterie-Regiment „Kaiser Wilhelm, König von Preußen“ (2. Württembergisches) Nr. 120|Infanterie-Regiments „Kaiser Wilhelm, König von Preußen“]] (2. Württembergisches) No. 120&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wiki.genealogy.net/IR_120 Infanterie-Regiment „Kaiser Wilhelm, König von Preußen“ (2. Württembergisches) Nr.120], auf wiki.genealogy.net&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Ulm]] (1923)&lt;br /&gt;
* Evangelisches Gemeindehaus am Blarerplatz, [[Esslingen am Neckar]] (1930)&lt;br /&gt;
* [[Klinikum Esslingen|Städtisches Krankenhaus Esslingen am Neckar]] (1930)&lt;br /&gt;
* Wiederaufbau nach den Kriegsschäden und umfangreiche bauliche Anpassung der evangelischen [[Brenzkirche (Stuttgart)|Brenzkirche in Stuttgart]] (erbaut 1933 von [[Alfred Daiber]]) (1947)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stuttgarter Nachrichten, Stuttgart Germany |url=https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.vereinsgruendung-fuer-kirche-in-stuttgart-nord-pfarrer-will-wiedergutmachung-fuer-sein-gotteshaus.c5bc88ab-6880-4b44-a9b8-e011d867031f.html |titel=Vereinsgründung für Kirche in Stuttgart-Nord: Pfarrer will Wiedergutmachung für sein Gotteshaus |sprache=de |abruf=2021-10-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Neubau der evangelischen [[Kreuzkirche (Hebsack)|Kreuzkirche Hebsack]] (1939–1947)&lt;br /&gt;
* Innenerneuerung der [[Mauritiuskirche (Schwaikheim)|Mauritiuskirche Schwaikheim]] (1948)&lt;br /&gt;
* [[Staustufe Hessigheim|Neckar-Staustufe Hessigheim]] (1948–1952). Beleg siehe unter Literatur bei Reclam.&lt;br /&gt;
* Bergstation der [[Sommerbergbahn]] Bad Wildbad (1953–1954)&lt;br /&gt;
* Wiederaufbau der bombengeschädigten evangelischen [[Erlöserkirche (Stuttgart)|Erlöserkirche Stuttgart]] (1954)&lt;br /&gt;
* Wiederaufbau der evangelischen [[Leonhardskirche (Stuttgart)|Leonhardskirche Stuttgart]] in vereinfachter Form (1954)&lt;br /&gt;
* Evangelische [[Hohenkreuz]]kirche, Esslingen am Neckar (1956)&lt;br /&gt;
* Restaurierung der [[St.-Candidus-Kirche (Kentheim)|St.-Candidus-Kirche Kentheim]] (1956)&lt;br /&gt;
* Umbau der evangelischen [[Mauritiuskirche (Pleidelsheim)|Mauritiuskirche Pleidelsheim]] (1956)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mauritiuskirche.de/kirchenmuseum |titel=Mauritiuskirche Pleidelsheim |sprache=de |abruf=2022-10-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Neues [[Rathaus (Worms)|Rathaus in Worms]] (1958)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.regionalgeschichte.net/rheinhessen/worms/kulturdenkmaeler/rathaus.html|titel=Das Rathaus in Worms - regionalgeschichte.net|zugriff=2017-10-04|sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Umbau der evangelischen [[Hospitalkirche (Stuttgart)|Hospitalkirche Stuttgart]] (1960)&lt;br /&gt;
Um 1920 war Rudolf Lempp auch als Berater tätig für die [[Dorfkirche Bernbach]] (siehe Foto von 1962) bei Bad Herrenalb, für die Evangelische Kirche [[Dachtel]] und für die [[Jakobuskirche (Haslach)|Evangelische Jakobuskirche]] in [[Haslach (Herrenberg)]] bezüglich hölzerner Gedenktafeln für im Krieg gefallene Soldaten. Wie aus den Belegen hervorgeht, war Rudolf Lempp in dieser Zeit [[Regierungsbaumeister]]. Belege siehe unter Literatur. Es ist anzunehmen, dass er nicht nur diese drei genannten, sondern auch noch andere Orte in dieser Sache beraten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Bauwerk, eine Einführung in die Grundlagen des Bauens für Bauingenieure und Architekten.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1945, 1947, 1950.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Alte Rathaus in Esslingen.&amp;#039;&amp;#039; Bechtle, EsslingenMünster 1926.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Oberbaurat Professor Rudolf Lempp.&amp;#039;&amp;#039; Laudatio zum 50. Geburtstag. In: &amp;#039;&amp;#039;Schwäbisches Heimatbuch 1938.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1938, S. 151.&lt;br /&gt;
* Ev. Kirchengemeinde Haslach: &amp;#039;&amp;#039;200 Jahre Jakobuskirche in Haslach.&amp;#039;&amp;#039; Evangelische Kirchengemeinde, Herrenberg 1992, S. 15.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reclams Führer zu den Denkmalen der Industrie und Technik in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. 1992.&lt;br /&gt;
* Gemeinde Aidlingen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Aidlingen, Lehenweiler, Dachtel und Deufringen.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Aidlingen, Aidlingen 1999, ISBN 3-00-004521-X, S. 305.&lt;br /&gt;
* Ellen Pietrus: &amp;#039;&amp;#039;Der Esslinger Stadtbaumeister Rudolf Lempp (1887–1981): ein „warmherziger Pfleger der Baudenkmale“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Esslinger Studien&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 44 (2005), S. 153–190.&lt;br /&gt;
* Eberhard Mannschreck: &amp;#039;&amp;#039;Die Bernbacher Kirche. Entstehungsgeschichte in Text und Bild.&amp;#039;&amp;#039; tredition, Hamburg 2015, ISBN 978-3-7323-4779-7, S. 79–80.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Architekt Rudolf Lempp.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Brenzkirche&amp;#039;&amp;#039; (= stuttgarter bauheft; 1). Schaff-Verlag, Hamburg 2017, ISBN 978-3-944405-31-5, S. 38 ([https://www.evangelischenordgemeinde.de/wp-content/uploads/2020/04/stuttgarter-bauheft-01-.pdf PDF-Datei]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|106344684}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=106344684|VIAF=32485048}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lempp, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter in der DG]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lempp, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt und Baubeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. November 1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schopfloch (Schwarzwald)|Oberiflingen]] ([[Landkreis Freudenstadt]])&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Januar 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dk1909</name></author>
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