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	<title>Rudolf Laun - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ichigonokonoha: HC: Entferne Kategorie:Richter (Staatsgerichtshof der Freien Hansestadt Bremen); Ergänze Kategorie:Präsident (Staatsgerichtshof der Freien Hansestadt Bremen)</title>
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		<updated>2026-01-02T11:10:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Richter_(Staatsgerichtshof_der_Freien_Hansestadt_Bremen)&quot; title=&quot;Kategorie:Richter (Staatsgerichtshof der Freien Hansestadt Bremen)&quot;&gt;Kategorie:Richter (Staatsgerichtshof der Freien Hansestadt Bremen)&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Pr%C3%A4sident_(Staatsgerichtshof_der_Freien_Hansestadt_Bremen)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Präsident (Staatsgerichtshof der Freien Hansestadt Bremen) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Präsident (Staatsgerichtshof der Freien Hansestadt Bremen)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Franz Anton Laun&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;von Laun&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Auf den dem Vater verliehenen Adelstitel verzichtete Laun bereits 1915. Vgl. Rainer Nicolaysen: &amp;#039;&amp;#039;Laun, Rudolf.&amp;#039;&amp;#039; In: Franklin Kopitzsch, Dirk Brietzke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hamburgische Biografie. Personenlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 5. 2010, S. 227–230, hier: S. 227.&amp;lt;/ref&amp;gt;, * [[1. Januar]] [[1882]] in [[Prag]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[20. Januar]] [[1975]] in [[Ahrensburg]]) war ein österreichisch-deutscher [[Völkerrecht]]ler, [[Rechtsphilosoph]] und [[Pazifist]]. Seit 1919 an der [[Universität Hamburg]] lehrend, wurde er mehrmals zum [[Rektor]] gewählt. Im Nebenamt war er außerdem Richter am [[Hamburgisches Oberverwaltungsgericht|Hamburgischen Oberverwaltungsgericht]] und Präsident des [[Staatsgerichtshof der Freien Hansestadt Bremen|Staatsgerichtshofs der Freien Hansestadt Bremen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des [[k.u.k.]] Obersten [[Anton von Laun]] besuchte Gymnasien in [[Pilsen]], Prag und [[Gorizia|Görz]] und studierte anschließend ab 1901 an der [[Universität Wien]] Rechts- und Staatswissenschaften sowie Philosophie. Nach Promotion (1906) und [[Habilitation]] (1908) war Laun zunächst im österreichischen Handelsministerium beschäftigt und lehrte nebenher als [[Privatdozent]] an der Wiener Universität, die ihn 1911 zum außerordentlichen Professor für [[Verwaltungsrecht]] und [[Verwaltungslehre]] ernannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Rudolf von Laun.jpg|mini|hochkant|Grabstätte auf dem Friedhof Ahrensburg]]&lt;br /&gt;
Am Ersten Weltkrieg nahm Laun als Leutnant der Reserve teil und wurde mehrfach ausgezeichnet. Unter dem Eindruck der Kriegserlebnisse wandelte er sich jedoch zum Pazifisten und engagierte sich in der Friedensbewegung. 1917 wurde er daher vom Kriegsdienst freigestellt und in das [[k.k. Ministerratspräsidium]] versetzt. Nach Kriegsende berief ihn die neue Regierung [[Karl Renner]] als Referent für Nationalitätenfragen ins [[Österreichisches Außenministerium|Staatsamt für Äußeres]]; in dieser Eigenschaft gehörte Laun im Frühjahr 1919 auch der österreichischen Delegation bei den Friedensverhandlungen über den [[Vertrag von Saint-Germain]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1919 wurde Laun als Ordinarius für [[Öffentliches Recht]] an die neugegründete Universität Hamburg berufen und wurde hier 1924 und 1925 zweimal hintereinander zum Rektor gewählt. Im Nebenamt wirkte er hier seit 1922 als Mitglied des [[Hamburgisches Oberverwaltungsgericht|Hamburgischen Oberverwaltungsgerichts]]. Ebenfalls 1922 trat Laun in die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] ein und war neben [[Eduard Heimann]] der einzige sozialdemokratische Lehrstuhlinhaber in Hamburg. Zugleich trat er als überzeugter [[Sudetendeutsche]]r für die Vereinigung [[Deutschösterreich]]s mit dem [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] ein und engagierte sich im [[Verein für das Deutschtum im Ausland]]. Unter Berufung auf dieses Engagement gelang es ihm auch nach 1933, seinen Lehrstuhl zu behaupten, musste jedoch auf einen Teil seiner Bezüge und Publikationsmöglichkeiten verzichten und trug sich zeitweise mit [[Emigration]]splänen, die er jedoch nicht realisierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gehörte Laun „zum engen Kreis derer, die glaubwürdig den Übergang zur Demokratie zu repräsentieren vermochten“.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Nicolaysen: &amp;#039;&amp;#039;Laun, Rudolf.&amp;#039;&amp;#039; In: Franklin Kopitzsch, Dirk Brietzke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hamburgische Biografie. Personenlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 5. 2010, S. 227–230, hier: S. 228.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde daher 1945 zunächst zum Prorektor bestellt und 1947 erneut zum Rektor der Hamburger Universität gewählt. Ab 1947 bereitete er außerdem die Wiedergründung der [[Deutsche Gesellschaft für Internationales Recht|Deutschen Gesellschaft für Völkerrecht]] vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hermann Mosler |Titel=Die Deutsche Gesellschaft für Völkerrecht. Ihr Beitrag zum Internationalen Recht seit der Wiedergründung im Jahre 1949 |Hrsg=Deutsche Gesellschaft für Völkerrecht |Sammelwerk=Rechtsfragen der Rüstungskontrolle im Vertragsvölkerrecht der Gegenwart|Verlag=C.F. Müller |Ort=Heidelberg |Datum=1990 |ISBN=3-8114-1390-2 |Seiten=9}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1949 bis 1955 war er zudem Präsident des [[Bremer Staatsgerichtshof]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Öffentlichkeit trat Laun nach 1945 insbesondere als profilierter Verfechter des [[Recht auf Heimat|Heimatrechts]] der deutschen [[Heimatvertriebene|Ostvertriebenen]] in Erscheinung. Die [[Vertreibung der Deutschen aus Osteuropa]] und die Kriegsgefangenenpolitik der [[Alliierte]]n interpretierte Laun als Menschenrechtsverletzungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.geschichte-menschenrechte.de/schluesseltexte/entschliessungen-deutscher-voelkerrechtler/|titel=Entschließungen deutscher Völkerrechtler|autor=Daniel Stahl|hrsg=Arbeitskreis Menschenrechte im 20. Jahrhundert|werk=Quellen zur Geschichte der Menschenrechte|datum=2015-05|sprache=|zugriff=2017-01-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine letzte Ruhestätte erhielt Rudolf Laun auf dem Friedhof Ahrensburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Ehrendoktor]] der Universitäten Innsbruck (1952), Hamburg (1956) und Thessaloniki (1962)&lt;br /&gt;
* [[Medaille für Kunst und Wissenschaft (Hamburg)|Medaille für Kunst und Wissenschaft der Freien und Hansestadt Hamburg]] (1957)&lt;br /&gt;
* Großes [[Bundesverdienstkreuz]] (1961)&lt;br /&gt;
* [[Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst]] (1961)&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied der [[Österreichische Akademie der Wissenschaften|Österreichischen Akademie der Wissenschaften]] (1961)&lt;br /&gt;
* [[Europäischer Karlspreis der Sudetendeutschen Landsmannschaft]] (1962)&lt;br /&gt;
* [[Ehrenplakette des Bundes der Vertriebenen]] (1963)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist seit 1965 ein Hamburger Studentenwohnheim nach Rudolf Laun benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118570188}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/011026}}&lt;br /&gt;
* Daniel Stahl: [https://www.geschichte-menschenrechte.de/schluesseltexte/entschliessungen-deutscher-voelkerrechtler/ Entschließungen deutscher Völkerrechtler], in: Quellen zur Geschichte der Menschenrechte, herausgegeben vom Arbeitskreis Menschenrechte im 20. Jahrhundert, Mai 2015, abgerufen am 11. Januar 2017.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rainer Biskup: &amp;#039;&amp;#039;Staatsrechtslehrer zwischen Republik und Diktatur: Rudolf Laun. (1882–1975).&amp;#039;&amp;#039; ConferencePoint-Verlag, Hamburg 2010, ISBN 978-3-936406-26-9 (Zugleich: Hamburg, Universität, Dissertation, 2010).&lt;br /&gt;
* [[Rainer Nicolaysen]]: &amp;#039;&amp;#039;Laun, Rudolf.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Franklin Kopitzsch]], [[Dirk Brietzke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Hamburgische Biografie]]. Personenlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 5. Wallstein-Verlag, Göttingen 2010, ISBN 978-3-8353-0640-0, S. 227–230.&lt;br /&gt;
* {{NDB|13|715|717|Laun, Rudolf Edler von|[[Georg Stadtmüller]]|118570188}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Festschrift zu Ehren von Rudolf Laun. Anlässlich der Vollendung seines 65. Lebensjahres am 1. Januar 1947.&amp;#039;&amp;#039; Toth, Hamburg 1948&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Rektoren und Präsidenten der Universität Hamburg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Präsidenten des Staatsgerichtshofes der Freien Hansestadt Bremen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118570188|LCCN=n/87/806963|VIAF=108852058|NDL=00446973}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Laun, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Völkerrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident (Staatsgerichtshof der Freien Hansestadt Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Oberverwaltungsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Hanseatisches Oberlandesgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des österreichischen Ehrenzeichens für Wissenschaft und Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Europäischen Karlspreises der Sudetendeutschen Landsmannschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Innsbruck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Aristoteles-Universität Thessaloniki]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Laun, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Laun, Rudolf von; Laun, Rudolf Edler von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Völkerrechtler und Rechtsphilosoph, Rektor der Universität Hamburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Januar 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Prag]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Januar 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ahrensburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ichigonokonoha</name></author>
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