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	<title>Rudolf Kusel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-09T14:05:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Kusel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Mai]] [[1809]] in [[Karlsruhe]]; † [[26. Januar]] [[1890]] ebenda) war [[Rechtsanwalt]] und der erste Jude, der in die Zweite Kammer der [[Badische Ständeversammlung|badischen Landstände]] gewählt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Kusel war der Sohn eines Bankiers in Karlsruhe. Er war mit Karoline geborene Trautmann verheiratet, die Tochter einer bekannten jüdischen Familie in [[Mannheim]]. Dieser Ehe entstammen mehrere Söhne, sein Sohn Albert wurde ebenfalls Rechtsanwalt und übernahm die Kanzlei des Vaters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Kusel studierte [[Rechtswissenschaften]] an den Universitäten [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]] und [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] und wurde 1832 Rechtspraktikant. Während seiner Ausbildung arbeitete er in den Ämtern [[Bezirksamt Durlach|Durlach]] und [[Bezirksamt Oberkirch|Oberkirch]]. Da für einen Juden zu diesem Zeitpunkt eine Anstellung im badischen Staatsdienst nicht möglich war, wurde Kusel 1835 [[Advokat]] beim [[Hofgericht#Landesherrliche Hofgerichte|Hofgericht]] in [[Rastatt]] und 1847 nach der Verlegung des Gerichts in [[Bruchsal]]. 1859 wurde er zum [[Fiskus|Fiskalanwalt]] ernannt, sein Nachfolger wurde 1886 [[Leopold Regensburger]]. 1849 vertrat er als Rechtsanwalt vor dem Militärgericht in Rastatt den angeklagten Revolutionär und Chef des Generalstabs der [[Badische Revolution|Aufständischen]] [[Otto von Corvin]] und erreichte, dass die [[Todesstrafe]] in eine Zuchthausstrafe umgewandelt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kusel engagierte sich in verschiedenen politischen Gremien. Ab 1865 war er Mitglied der Kreisversammlung und von 1868 bis 1871 deren Vorsitzender. Von 1871 bis 1875 war er Mitglied des Bürgerausschusses in Karlsruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter 1861 bis 1871 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die badische Verfassung von 1818 legte in § 37 fest, dass Abgeordnete einer der drei christlichen [[Konfession]]en angehören müssen. 1849 wurde diese Einschränkung des [[Passives Wahlrecht|passiven Wahlrechts]] für Juden aufgehoben, und es dauerte zwölf Jahre, bis mit Rudolf Kusel der erste jüdische Abgeordnete in die Zweite Kammer der Badischen Ständeversammlung gewählt wurde. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kusel wurde 1861 im Wahlkreis 8, Karlsruhe Stadt I, gewählt und kam als Liberaler in die Zweite Kammer. Die Wahl erfolgte nach den damaligen Bestimmungen indirekt durch [[Wahlmänner]]. Er trat 1867 der [[Nationalliberale Partei|nationalliberalen Partei]] bei und vertrat Karlsruhe neun Jahre lang bis 1871. Er beteiligte sich vor allem an der Beratung bürgerlich-rechtlicher und verfassungsrechtlicher Fragen. Für die Kammer war er Berichterstatter für Entwürfe zur Änderung der Verfassung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1872 Ritterkreuz 1. Klasse des [[Zähringer Löwenorden|Zähringer Löwen-Ordens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Generallandesarchiv Karlsruhe: Nachlass Dr. Rudolf Kusel (1809–1890), Rechtsanwalt, Fiskalanwalt und Landtagsabgeordneter (nicht ausgewertet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Online-Findbuch [[Landesarchiv Baden-Württemberg]], [[Generallandesarchiv Karlsruhe]], [http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=4-792680 N Kusel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Schmitt, Heinz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Juden in Karlsruhe. Beiträge zu ihrer Geschichte bis zur nationalsozialistischen Machtergreifung.&amp;#039;&amp;#039; Badenia-Verlag, Karlsruhe 1988 (2.&amp;amp;nbsp;überarbeitete Auflage 1990), ISBN 978-3-89735-339-8, S.&amp;amp;nbsp;413–416.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116626771|VIAF=49981770}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kusel, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Karlsruhe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Zweiten Kammer der Badischen Ständeversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens vom Zähringer Löwen (Ritter I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Badener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1809]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kusel, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rechtsanwalt und Abgeordneter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Mai 1809&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Januar 1890&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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