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	<title>Rudolf Kommer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Kommer&amp;diff=2220961&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2026-01-22T12:53:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf K. Kommer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. August]] [[1886]]&amp;lt;ref&amp;gt;Datum aus der FBI-Akte bei: Karlheinz Wendler : &amp;#039;&amp;#039;Alfred Kerr im Exil&amp;#039;&amp;#039; S. 261, u. S. 345&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Czernowitz]]; † [[28. März]]&amp;lt;ref&amp;gt;Datum bei Gottfried Reinhardt, &amp;#039;&amp;#039;Der Liebhaber / Erinnerungen seines Sohnes Gottfried Reinhardt an Max Reinhardt&amp;#039;&amp;#039; S. 332&amp;lt;/ref&amp;gt; [[1943]] in [[Manhattan]]) war ein Journalist und [[Impresario]], der lange Zeit für [[Max Reinhardt]] arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kommers Eltern waren Adolf Kommer&amp;lt;ref&amp;gt;„Kommer, Adolf, Handelsagentur und Kommis, Schulgasse 14, Hauseigentümer“ Czernowitz: Einwohner und Hauseigentümer per 1. Oktober 1913. bei [http://czernowitz.ehpes.com/new/hauster/Cz1914Total.html czernowitz]&amp;lt;/ref&amp;gt; und Caecilia Kornblum. Kommer fügte seiner Unterschrift meist die Abkürzung „a. Cz.“ (für „aus Czernowitz“) hinzu und wies damit deutlich auf sein Judentum hin. Kommer schloss angeblich ein Studium in [[Wien]] mit der Promotion ab&amp;lt;ref&amp;gt;Die Promotion kann Wendler nicht verifizieren. Karlheinz Wendler: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Kerr im Exil&amp;#039;&amp;#039; S. 269&amp;lt;/ref&amp;gt; und arbeitete dann in [[Berlin]], [[London]] und [[New York City]] als Zeitungskorrespondent. Nach dem Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde er in den USA interniert, traf im [[Internierungslager]] auch auf [[Hanns Heinz Ewers]] und [[Ernst Hanfstaengl]] und wurde am 4. Mai 1917 zusammen mit dem deutschen Botschafter [[Johann Heinrich von Bernstorff]], sowie [[Eugen Kühnemann]], [[Kuno Meyer (Keltologe)|Kuno Meyer]] und [[Heinrich Albert (Politiker, 1874)|Heinrich Albert]] auf der SS Ryndam abgeschoben.&amp;lt;ref&amp;gt;Karlheinz Wendler: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Kerr im Exil&amp;#039;&amp;#039; S. 263&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Vereinigten Staaten habe er für die pro-deutsche Zeitung „The vital issue“ gearbeitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv The vital issue [http://onlinebooks.library.upenn.edu/webbin/serial?id=vitalissue upenn]&amp;lt;/ref&amp;gt; Vom österreichischen Geheimdienst wurde er als Diplomat in [[Stockholm]] und [[Bern]] eingesetzt. Nach Kriegsende wurde er Leiter der [[Genf]]er Filiale des United Press Bureau für Zentraleuropa. Eine Schrift von [[George D. Herron]] mit einer Kritik an der Politik [[Woodrow Wilson]]s übersetzte er für die Herausgabe bei Rowohlt. Bereits in dieser Zeit hatte er Verbindungen zu [[Stephanie von Hohenlohe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1922 war er Reinhardts Repräsentant für Gastspiele im englischsprachigen Raum, so in den 1920er Jahren für die Aufführung von &amp;#039;&amp;#039;Das  Mirakel&amp;#039;&amp;#039; von [[Karl Gustav Vollmoeller]] in den USA. [[Klaus Mann]] berichtete in seiner Autobiografie [[Der Wendepunkt (Klaus Mann)|Der Wendepunkt]] von dem &amp;#039;&amp;#039;geheimnisvollen Kauz mit dem Vollmondgesicht&amp;#039;&amp;#039;, der ihn bei Kommers Gönner, dem New Yorker Bankier [[Otto Hermann Kahn]], eingeführt habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Mann: &amp;#039;&amp;#039;Der Wendepunkt&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main [u.&amp;amp;nbsp;a.] : Büchergilde Gutenberg , 1994, S. 213&amp;lt;/ref&amp;gt; 1928/29 betreute er ein Gastspiel des Deutschen Theaters in den USA. [[Lea Singer]] schilderte später wie Kommer als [[Impresario]] das „Unternehmen Reinhardt“ in [[Salzburg]] durch die finanziellen Krisen nach 1933 steuerte&amp;lt;ref&amp;gt;Lea Singer, &amp;#039;&amp;#039;Vier Farben der Treue. Roman&amp;#039;&amp;#039;. Dtv, München 2009, ISBN 978-3-423-21154-3 passim&amp;lt;/ref&amp;gt; und für die US-amerikanischen Verbindungen und Aufträge sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommer übersetzte amerikanische Theaterstücke ins Deutsche und schrieb Artikel über literarische Werke. Unter anderem befasste er sich mit der Rezeption [[Eugene O’Neill]]s in Europa.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.eoneill.com/library/newsletter/ix_1/ix-1h.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Kommer, mit Spitznamen „Kätchen“ gerufen, unterstützte offenbar während des [[Drittes Reich|Dritten Reichs]] zahlreiche Exilanten aus der Kulturszene, die nach England und in die USA ausgewandert waren, so nachweislich Alfred Kerr und Hermann Sinsheimer in England. Für Sinsheimer war er „der selbstloseste Mensch“, den er jemals gekannt hatte. (Anmerkung Hermann Sinsheimer, Gelebt im Paradies, Berlin 2013 S. 336–340) Sein letzter Wohnsitz in Österreich war [[Schloss Leopoldskron]], ab dem 20. September 1933 hatte Kommer seinen Wohnsitz in den USA, seine Einbürgerungsanträge wurden aber wiederholt abgelehnt. Kommer verwaltete eine Zeit lang das Vermögen der Amerikanerin Ava Alice Muriel Astor, der einzigen Tochter des [[John Jacob Astor IV]] und seit 1933 kurzzeitig die Frau von Raimund von Hofmannsthal. Kommer lebte achtzehn Jahre lang in einem der teuersten Hotels Manhattans im „Ambassador“ in der [[Park Avenue (Manhattan)|Park Avenue]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommer wurde vom [[FBI]] verdächtigt, als [[Agent (Nachrichtendienst)|Agent]] für die [[Achsenmächte]] tätig gewesen zu sein und wurde seit 1940 bis zu seinem Tode überwacht. Der Abschlussbericht des FBI nach seinem Tode konnte nicht bestätigen, dass Kommer in den dreißiger oder vierziger Jahren zum Schaden der Vereinigten Staaten konspiriert habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Karlheinz Wendler: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Kerr im Exil&amp;#039;&amp;#039; S. 295&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommers Beisetzung wurde von [[William S. Paley]], dem Herausgeber von [[Vogue (Zeitschrift)|Vogue]] und [[Vanity Fair (Magazin)|Vanity Fair]], der eine englische Trauerrede hielt, und [[Gottfried Reinhardt]]&amp;lt;ref&amp;gt;Gottfried Reinhardt, &amp;#039;&amp;#039;Der Liebhaber / Erinnerungen seines Sohnes Gottfried Reinhardt an Max Reinhardt&amp;#039;&amp;#039;, S. 333&amp;lt;/ref&amp;gt; organisiert, unter den vielen Trauergästen waren neben Max Reinhardt und dessen Familie auch [[Hermann Borchardt]] und [[Tilly Losch]], [[Erika Mann]] sprach den [[Kaddisch]] auf Deutsch. [[Alfred Kerr]] schrieb einen Nachruf in Form eines Gedichtes, das am 2. Juli 1943 im [[Aufbau (jüdische Zeitung)|Aufbau]] veröffentlicht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;http://deposit.d-nb.de/cgi-bin/exilframe.pl?ansicht=3&amp;amp;zeitung=aufbau&amp;amp;jahrgang=09&amp;amp;ausgabe=27&amp;amp;seite=07930017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stories from the Vienna cafe or Hungary and the New York Times&amp;#039;&amp;#039;, New York : Vital issue company, 1915, 2. ed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Deborah Vietor-Engländer]]: &amp;#039;&amp;#039;The Mysteries of Rudolfo&amp;#039; — Rudolf Kommer from Czernowitz — &amp;#039;That Spherical, Remorselessly Shaved, Enigmatic “Dearest Friend”&amp;#039;— A Puller of Strings on the Exile Scene&amp;#039;&amp;#039;, in: German Life and Letters 51, 2, April 1998, S. 165–184&lt;br /&gt;
* Karlheinz Wendler: &amp;#039;&amp;#039;Alfred Kerr im Exil.&amp;#039;&amp;#039; (Diss.). Berlin 1981. Darin: &amp;#039;&amp;#039;Sein Freund Rudolf Kommer&amp;#039;&amp;#039;, S. 172–295&lt;br /&gt;
* [[Alexander Woollcott]], &amp;#039;&amp;#039;While Rome Burns&amp;#039;&amp;#039;, New York : Grosset and Dunlap , 1937, darin: &amp;#039;&amp;#039;The Mysteries of Rudolfo&amp;#039;&amp;#039;, p. 153–161. Zuerst in: &amp;#039;&amp;#039;[[The New Yorker]]&amp;#039;&amp;#039; vom 18. März 1933.&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Reinhardt]], &amp;#039;&amp;#039;Der Liebhaber / Erinnerungen seines Sohnes Gottfried Reinhardt an Max Reinhardt&amp;#039;&amp;#039; München: Droemer Knaur , 1973, ISBN 3-426-05576-7&lt;br /&gt;
* Klaus E. Bohnenkamp, &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Kommer. Kulturvermittler und Brückenbauer zwischen Europa und Amerika. Dokumente zu seiner Biographie samt Briefen [[Rudolf Kassner]]s und dem Briefwechsel mit [[Hugo von Hofmannsthal]]&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Korrespondenzen&amp;#039;&amp;#039;. Band 7). LIT Verlag, Berlin/Münster 2024, ISBN 978-3-643-15457-6&lt;br /&gt;
Deborah Vietor-Engländer, Alfred Kerr. Die Biographie. Reinbek: Rowohlt 2016&lt;br /&gt;
Seine Korrespondenz mit Diana Cooper liegt in England in einem Archiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://deposit.d-nb.de/cgi-bin/exilframe.pl?ansicht=3&amp;amp;zeitung=aufbau&amp;amp;jahrgang=09&amp;amp;ausgabe=14&amp;amp;seite=03910007 Nachruf vom 2. April 1943 im &amp;#039;&amp;#039;Aufbau&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116330945|LCCN=no2024063019|VIAF=77064538}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kommer, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitungsjournalist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Czernowitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kommer, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kommer, Rudolf K.&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Impresario Max Reinhardts&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. August 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Czernowitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. März 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Manhattan]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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