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	<title>Rudolf Knietsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T19:23:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Knietsch&amp;diff=934406&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Theophil Josef Knietsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Dezember]] [[1854]] in Oppeln, heute [[Opole]]; † [[28. Mai]] [[1906]] in [[Ludwigshafen am Rhein]]) war ein deutscher Chemiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rudolf Knietsch.jpg|miniatur|Rudolf Knietsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rknietsch grab.JPG|miniatur|Grabmal von Rudolf Knietsch [[Bergfriedhof (Heidelberg)]] in der Abteilung C]]&lt;br /&gt;
Geboren als Sohn eines Schmiedemeisters, erlernte er, nachdem er das Gymnasium ohne Abschluss verlassen hatte, das Schlosserhandwerk (Abschluss 1870) und besuchte anschließend von 1873 bis 1875 die Königliche Gewerbeschule in [[Gleiwitz]]. Seinen Militärdienst absolvierte er im 4. oberschlesischen Infanterieregiment Nr. 63 in Neiße. Knietsch studierte von 1876 bis 1880 Chemie an der [[Berliner Gewerbeinstitut|Königlichen Gewerbeakademie]] bei [[Karl Rammelsberg]] und [[Carl Liebermann]]. Bei [[Josef Weber (Chemiker)|Josef Weber]] in Berlin sammelte er praktische Erfahrungen in der [[Chemische Fabrik Theodor Goldschmidt|Chemischen Fabrik Theodor Goldschmidt]]. Das Thema seiner Abschlussprüfung lautete „Schilderung und Kritik der neuesten Methoden für die Bestimmung von [[Dampfdichte]]n und spezifischer Wärme nebst Angabe, inwieweit die gewonnenen Resultate mit dem chemischen Verhalten der Körper übereinstimmen“. Im Jahr 1881 wurde er in Jena mit einer Arbeit &amp;#039;&amp;#039;„Über das [[Aesculin|Äsculin]] und seine Derivate“&amp;#039;&amp;#039;, die er im Labor von Carl Liebermann entwickelt hatte, [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine erste Anstellung als Chemiker fand er in Görlitz bei der chemischen Fabrik von [[Theodor Schuchardt]], die Im Jahr 1972 von [[Merck KGaA|Merck]] übernommen wurde. Nach kurzer Zeit verließ er diese jedoch wieder und arbeitete in Berlin für [[Emil Jacobsen]]. 1882 trat er in die Firma [[Bindschedler &amp;amp; Busch]] in Basel (spätere [[Ciba-Geigy]]) und 1884 in die Firma [[BASF]] ein. Er war dort als Chemiker und ab 1904 als Direktor und Vorstandsmitglied tätig. Dort entwickelte er 1888, aufbauend auf Ergebnissen von [[Clemens Winkler]], das [[Kontaktverfahren]] zur industriellen Synthese von [[Schwefelsäure]]. Ebenso gelang ihm erstmals die technische Verflüssigung von [[Chlor]] als eine der Grundlagen der technischen [[Chlorchemie]]. Er ist der Fachwelt ebenfalls bekannt durch die Herstellung des synthetischen [[Indigo]]s. Nach Verbesserungen des Syntheseverfahrens nach [[Karl Heumann (Chemiker)|Karl Heumann]] von ihm und [[Johannes Pfleger]] konnte die BASF die Großproduktion des Indigos aufnehmen. 1897 kam Indigo unter der Bezeichnung „Indigo rein BASF“ in den Handel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grabmal für Rudolf Knietsch auf dem Bergfriedhof Heidelberg zeigt die lebensgroße Bronze eines Jünglings in der ikonographischen Tradition des antiken &amp;#039;&amp;#039;Todesgenius&amp;#039;&amp;#039;, auf einer Ruhebank kauernd. Die &amp;#039;&amp;#039;Lebens Fackel&amp;#039;&amp;#039; in der Linken gesenkt haltend, umfasst die Rechte den [[Lorbeerkranz]]. Zwei bronzene Schrifttafeln zeigen die Lebensdaten der Familie.&amp;lt;ref&amp;gt;L. Ruuskanen: &amp;#039;&amp;#039;Der Heidelberger Bergfriedhof im Wandel der Zeit&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Regionalkultur, 2008, S. 81. Zitat [[Leena Ruuskanen]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Sinnlichkeit dieser Grabfigur scheint auch die alte Bezeichnung (vor Lessing) &amp;quot;Grab-Eros&amp;quot; angemessen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1904 [[Liebig-Denkmünze]] des [[Verein Deutscher Chemiker|Vereins deutscher Chemiker]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Justus von Liebig Medaille knietsch 24.05.1904.jpg|miniatur|Die Justus-von-Liebig-Medaille von Rudolf Knietsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* In den BASF-Siedlungen von [[Limburgerhof]] sowie [[Maxdorf]] wurde die Knietschstraße nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* Ehrendoktorwürde, Dr.-Ing. h. c. der Technischen Hochschule Dresden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{NDB|12|183|184|Knietsch, Rudolf|Helmut Pfitzner|117524557}}&lt;br /&gt;
* {{Academictree|chemistry|51929}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [http://www.standort-ludwigshafen.basf.de/fileadmin/user_upload/BASF-Inhalte/standort_lu/pdf/1865-1901.pdf Die Entstehung der chemischen Industrie und das Zeitalter der Farben, Firmenschrift der Fa. BASF] (PDF-Datei; 1,57&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [https://tu-dresden.de/die_tu_dresden/zentrale_einrichtungen/ua/navpoints/archiv/doku/ehrendok#K Biografischer Hinweis der TU Dresden]&lt;br /&gt;
* Ludwigshafener Chemiker II, Econ Verlag, 1960, Hrsg. Kurt Oberdorffer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117524557|LCCN=no/2010/45458|VIAF=792117}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Knietsch, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (BASF)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1854]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Knietsch, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Knietsch, Rudolf Theophil Josef (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Dezember 1854&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Oppeln, heute [[Opole]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Mai 1906&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ludwigshafen am Rhein]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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