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	<title>Rudolf Klostermann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T18:04:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Klostermann&amp;diff=689845&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (Commonscat)</title>
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		<updated>2026-03-01T18:36:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (Commonscat)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rudolf Klostermann Alter Friedhof Bonn 20080509.jpg|mini|Grabmal Rudolf Klostermann auf dem alten Friedhof Bonn]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eduard Rudolf Hermann Klostermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. November]] [[1828]] in [[Wengern]]; † [[10. März]] [[1886]] in [[Bonn]]) war ein deutscher Jurist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Gymnasialbesuch in [[Essen]] und [[Emmerich am Rhein|Emmerich]] studierte Klostermann  von 1846 bis 1849 in [[Halle (Saale)]], [[Bonn]] und [[Berlin]] [[Rechtswissenschaften]]. 1850 begann er sein Referendariat in [[Hamm]] und nach verschiedenen kurzfristigeren Anstellungen legte Klostermann 1856 in [[Bochum]] die Gerichtsassessorenprüfung ab. 1857 wurde der Bergrat Justiziar am Märkischen Bergamt und wechselte danach als Hilfskraft in das Preußische Handelsministerium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner baldigen Spezialisierung im Bereich des Bergrechts wurde Klostermann 1866 als Bergrat an das Oberbergamt Bonn berufen. Nach seiner Ernennung zum [[Ehrendoktor]] 1868 habilitierte er dort und wurde 1871 zum außerordentlichen Professor ernannt. Sein Tätigkeitsschwerpunkt lag sehr früh im Bergrecht, durch dessen Nähe zur technischen Entwicklung seiner Zeit er schließlich zu dem Gebiet des [[Patentschutz]]es bzw. des geistigen Eigentums im Ganzen kam. 1873 wurde er von Preußen als Teilnehmer zum [[Wien]]er Patentschutzkongress entsandt. 1875 wurde Klostermann der Titel [[Geheimer Bergrat]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klostermann entwickelte einen neuartigen Ansatz, um geistige Schöpfungen (Literatur, Kunst und Erfindungen) mit einem aus sich selbst heraus begründbaren Schutz auszustatten. Dazu stellte er die Voraussetzung eines neuartigen (nicht bereits bekannten) Geisteswerkes auf, welches der mechanischen Vervielfältigung zugänglich ist und dessen Schöpfer eben hierdurch einen potentiellen Vermögensvorteil erhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zog nicht nur eine argumentative Klammer um die Bereiche des Urheberrechts (Literatur und Kunstwerke) und des Patentrechts, sondern stellte eine Theorie des geistigen Eigentums auf, welche sich nicht auf ein naturrechtliches Persönlichkeitssubstrat des jeweiligen Schöpfers berufen musste.&lt;br /&gt;
Ferner umging er geschickt den pandektistischen Eigentumsbegriff, der „Eigentum“ ausschließlich an körperlichen Gegenständen zuließ, indem er das geistige Eigentum zum bloßen Kunstbegriff erklärte.&lt;br /&gt;
Dadurch, aber vor allem wegen seiner ökonomischen Argumentation, dass jeder Erfinder seine Arbeit bereitwillig mit der Allgemeinheit teile, wenn ihm nur der von Klostermann proklamierte Vermögensvorteil daraus garantiert würde, konnte er die sog. Freihandelsbewegung, welche die Abschaffung jeglicher Patente als Wirtschaftsbremsen forderte, mit ihren eigenen Waffen schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hatte maßgebliche Vorarbeit für die spätere Gesetzgebung des Kaiserreichs auf diesem Gebiet geleistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Theorie vom geistigen Eigentum wurde jedoch schon kurz darauf als undifferenziert und schlichtweg fehlerhaft angegriffen. Namentlich ersetzte [[Josef Kohler]] sie durch seine Lehre der Immaterialgüter und der (nun nicht mehr aus dem Naturrecht stammenden) Persönlichkeitsrechte.&lt;br /&gt;
Weiterhin gab Klostermann einen Kommentar zum preußischen Berggesetz heraus und publizierte Lehrbücher zum Bergrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klostermann war seit 1846 Mitglied und später Ehrenmitglied des Corps Teutonia Bonn.&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1930, 17/35&amp;lt;/ref&amp;gt; 1880 ernannte in der [[Verein Deutscher Ingenieure]] (VDI) wegen seiner Verdienste um die Ausarbeitung eines Patentgesetzentwurfs zu seinem [[Liste der Ehrenmitglieder des Vereins Deutscher Ingenieure|Ehrenmitglied]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Theodor Peters (Ingenieur)|Theodor Peters]] |Titel=Geschichte des Vereines deutscher Ingenieure |TitelErg=Nach hinterlassenen Papieren von Th. Peters – Im Auftrage des Vorstandes herausgegeben und bis 1910 vervollständigt |Verlag=Selbstverlag des Vereines deutscher Ingenieure |Ort=Berlin |Datum=1912 |Seiten=54}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Bemerkungen über den Entwurf eines allgemeinen Berggesetzes für die Preußischen Staaten&amp;#039;&amp;#039;, Stubenrauch, Berlin 1863&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Das Allgemeine Berggesetz für die Preußischen Staaten vom 24. Juni 1865, nebst Einleitung und Kommentar, mit vergleichender Berücksichtigung der übrigen deutschen Berggesetze&amp;#039;&amp;#039;, Guttentag, Berlin und Leipzig; mehrere Auflagen&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch des Preussischen Bergrechtes mit Berücksichtigung der übrigen deutschen Bergrechte&amp;#039;&amp;#039;, Guttentag, Berlin 1871&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Das Patentgesetz für das deutsche Reich vom 25. Mai 1877 nebst Einleitung und Commentar und mit vergleichender Uebersicht der ausländischen Patentgesetze&amp;#039;&amp;#039;, Vahlen, Berlin 1877&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Die Patentgesetzgebung aller Länder nebst den Gesetzen über Musterschutz und Markenschutz&amp;#039;&amp;#039;, Guttentag, Berlin 1876&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Das geistige Eigenthum an Schriften, Kunstwerken und Erfindungen, nach Preussischem und internationalem Rechte&amp;#039;&amp;#039;, Guttentag, Berlin 1867&lt;br /&gt;
** 1. Band als {{DTAW|klostermann_eigenthum01_1867}}&lt;br /&gt;
** 2. Band als {{DTAW|klostermann_eigenthum02_1869}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|51|240|241|Klostermann, Rudolf|Adolf Arndt|ADB:Klostermann, Rudolf}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Margrit Seckelmann&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Simon Apel, [[Louis Pahlow]], Matthias Wießner&lt;br /&gt;
   |Titel=Eduard Hermann Rudolf Klostermann (1828–1886)&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Biographisches Handbuch des Geistigen Eigentums&lt;br /&gt;
   |Verlag=Mohr Siebeck&lt;br /&gt;
   |Ort=Tübingen&lt;br /&gt;
   |Datum=2017&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-16-154999-1&lt;br /&gt;
   |Seiten=160–165}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116234989}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116234989|LCCN=no2019071348|VIAF=49971595}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Klostermann, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtswissenschaftler (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landsmannschafter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Bergrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1828]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wetter (Ruhr))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied eines Corps]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Klostermann, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Klostermann, Rudolph&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bergrechtler und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. November 1828&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wengern]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. März 1886&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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