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	<title>Rudolf Kleiminger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Itti: Neutralität</title>
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		<updated>2025-12-29T13:00:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neutralität&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Kleiminger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. November]] [[1884]] in [[Neustadt-Glewe|Neustadt i. Meckl.]]; † [[19. August]] [[1967]] in [[Wismar]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Pädagoge|Gymnasialdirektor]], [[Heimatforscher]] und [[Autor]] in [[Mecklenburg]].&lt;br /&gt;
{{Neutralität|gekaufter Artikelinhalt}}&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rudolf Kleiminger, ein Sohn des später in [[Teterow]] tätig gewesenen evangelischen Theologen und Pastors Ludwig Kleiminger, erhielt seine humanistische Bildung am [[Friderico-Francisceum]] in [[Bad Doberan|Doberan]]. Er studierte Mathematik, Physik, Zoologie, Botanik an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen]], der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Friedrichs-Universität Halle]] und der [[Universität Rostock]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://purl.uni-rostock.de/matrikel/200004366 Immatrikulation von Rudolf Kleiminger] im [[Rostocker Matrikelportal]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war Mitglied der [[Studentenverbindung]] [[Turnerschaft Hohenstaufia Tübingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{DDB|Objekt|ZVEUBG5VS2PMIEDAATJ2ZTOZAVQMX3NK?}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1906 wurde er in Rostock zum [[Dr. phil.]] promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;Dissertation: Die innere Energie des [[Isopentan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Studienseminar|Probejahr]] in [[Güstrow]] und [[Parchim]] war Kleiminger von 1912 bis 1924 Lehrer am [[Schwerin]]er Gymnasium. In der Zeit von 1924 bis 1945 leitete er als Oberstudiendirektor die [[Große Stadtschule Wismar]] (heute Geschwister-Scholl-Gymnasium). Nachdem die Schule 1923 vollständig verstaatlicht worden war, beeinflusste die [[NSDAP]] den Schulbetrieb nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten im Jahr 1933 maßgeblich.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Grosse Stadtschule in der NS-Diktatur&amp;#039;&amp;#039;. In: Ulrich Schacht: &amp;#039;&amp;#039;Mein Wismar&amp;#039;&amp;#039;. Ullstein Verlag, Frankfurt-Main und Berlin 1994, ISBN 3-550-06715-1, S. 96 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Reaktion gründete Kleiminger im Mai 1933 den Verein „Altschülerschaft der Großen Stadtschule zu Wismar“ mit dem Ziel, das Zusammengehörigkeitsgefühl der Vereinsmitglieder zu stärken und in Wahrung der humanistischen Tradition der Lehranstalt eine Gegenkraft zum [[Nationalsozialismus]] zu bilden. Der freiwillige Verbund aller ehemaligen Schüler besteht bis heute. Zum Gedenken an den ehemaligen Schulleiter wird an der Schule der „Dr. Kleiminger-Preis“ für herausragende Leistungen von Schülern verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Kleiminger ist Verfasser von Werken zur Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Mecklenburgs und zur Stadtgeschichte der Hansestadt Wismar.&amp;lt;ref&amp;gt;Christine Decker: &amp;#039;&amp;#039;Wismar 1665. Eine Stadtgesellschaft im Spiegel des Türkensteuerregisters&amp;#039;&amp;#039;. Lit, Münster 2006, ISBN 3-8258-9192-5, S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein bedeutendstes Werk ist &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Großen Stadtschule zu Wismar von 1541 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Das Heiligengeisthospital von Wismar in sieben Jahrhunderten&amp;#039;&amp;#039;, mit der Kleiminger einen Beitrag zur [[Hanse|Hanse-Forschung]] leistete, schrieb [[Hugo Weczerka]]: „Das Buch bietet sehr interessantes allgemeines wirtschaftsgeschichtliches Material, das in der Hauptsache erstmalig durch den Verfasser erschlossen worden ist. Man legt das vielseitige Buch mit großem Gewinn aus der Hand; es beleuchtet viele Dinge in besonderer Schärfe, führt zu neuen Erkenntnissen und regt zu Vergleichen und Weiterarbeit an“.&amp;lt;ref&amp;gt;Rezension von Hugo Weczerka in &amp;#039;&amp;#039;[[Hansische Geschichtsblätter]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 81 (1963), S. 216.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Rudolf Kleimingers Vorfahren wanderten 1732, ursprünglich vom Gleimingerhof in Gleiming (Salzburger Land) stammend, infolge des [[Salzburger Emigrationsedikt]] als [[Salzburger Exulanten]] nach Mecklenburg ein, wo die Familie bis heute weit verwurzelt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Kleiminger war mit Gertrud Kleiminger, geborene Gaster (* 2. Juni 1886 in Rostock; † 24. August 1955 in Wismar), verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Familie Kleiminger (1592–1952).&amp;#039;&amp;#039; Wismar 1952, 2. Auflage, Band 3, S. 729 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie war die Tochter des mecklenburgischen Architekten [[August Gaster]] (* 28. Oktober 1852 in Wismar; † 6. Januar 1929 in Bad Doberan)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Kleiminger.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Familie Kleiminger (1592–1952).&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Wismar 1952, Band 3, S. 729 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Aus der Ehe gingen drei Söhne hervor:&lt;br /&gt;
* Wolfgang Kleiminger (* 1912; † 1942), habil. Kunsthistoriker, gefallen im Zweiten Weltkrieg&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Familie Kleiminger (1592–1952)&amp;#039;&amp;#039;. Wismar 1952, 2. Auflage, Band 3, S. 735 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ulrich Kleiminger (* 1915; † 1942), Dipl. Ing., Reichsbahnrat, ebenfalls im Krieg gefallen&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Familie Kleiminger (1592–1952)&amp;#039;&amp;#039;. Wismar 1952, 2. Auflage, Band 3, S. 762 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Heinz Kleiminger (* 19. Dezember 1919 in Schwerin; † 21. September 1996 in Osnabrück), Augenarzt&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Familie Kleiminger (1592–1952)&amp;#039;&amp;#039;. Wismar 1952, 2. Auflage, Band 3, S. 796 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf und Gertrud Kleiminger sowie ihr Sohn Heinz Kleiminger wurden auf dem städtischen Friedhof Wismar beigesetzt. Eine von Hinrich Siedenschnur gestiftete Gedenktafel am Familiengrab erinnert an das Wirken Rudolf Kleimingers.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wismar.fm/wismar-ehrung-des-besonderen-engagements-fuer-den-friedhof/ |titel=Wismar: Ehrung des besonderen Engagements für den Friedhof |datum=2022-04-20 |sprache=de |abruf=2025-10-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Neffen sind der DDR-Fußballnationalspieler [[Heino Kleiminger]] sowie der ehemalige Rostocker Landessuperintendent [[Matthias Kleiminger]], sein Enkel der ehemalige Rostocker Bundestagsabgeordnete [[Christian Kleiminger]] (SPD). Er ist zudem verwandt mit dem international bedeutenden Physiker und NS-Gegner [[Gustav Mie]] ([[Mie-Streuung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das graue Mönchenkloster in Wismar. Ein Beitrag zur Erschließung der Bauweise der Franziskaner in Mecklenburg&amp;#039;&amp;#039;. Eberhardt’sche Hof- und Ratsbuchdruckerei, Wismar 1934.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Schwarze Kloster in Seestadt Wismar. Ein Beitrag zur Kultur- und Baugeschichte der norddeutschen Dominikanerklöster im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;. Neuer Filser-Verlag, München 1938.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Heiligengeisthospital von Wismar in sieben Jahrhunderten. Ein Beitrag zur Wirtschaftsgeschichte der Stadt, ihrer Höfe und Dichter&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen zur Handels- und Sozialgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 6). Weimar 1962.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Großen Stadtschule zu Wismar von 1541–1945&amp;#039;&amp;#039;. Schmidt und Klaunig, Kiel 1991, ISBN 3-88312-087-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Große Stadtschule in der NS-Diktatur&amp;#039;&amp;#039;. In: Ulrich Schacht: &amp;#039;&amp;#039;Mein Wismar&amp;#039;&amp;#039;. Ullstein Verlag Frankfurt und Main, Berlin 1994, ISBN 3-550-06715-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|13319311X}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|336109423}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PER|Kleiminger,+Rudolf}}&lt;br /&gt;
* Dietmar Haubfleisch: [http://archiv.ub.uni-marburg.de/sonst/1996/0003.html &amp;#039;&amp;#039;Neuerscheinungen zur Erziehungs- und Bildungsgeschichte 1993/I&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Rund-Brief der Historischen Kommission der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. Jahrgang 2, 1993, Heft 1: März 1993, S. 18–28. Durchges. Neuausg. Marburg 1996&lt;br /&gt;
* [http://www.altschuelerschaft-wismar.de/verein/vereinsgeschichte/geschichte_der_grossen_stadtschule.htm Die Geschichte der Großen Stadtschule zu Wismar 1541–1945]&lt;br /&gt;
* [http://www.anzeigenkurier.de/index.php?objekt=nk.magazin.heimatgeschichte&amp;amp;id=371354 Nordkurier vom 5. Mai 2008]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13319311X|VIAF=47945035}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kleiminger, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatforscher (Mecklenburg-Vorpommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mecklenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wismar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Rostock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turnerschafter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kleiminger, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gymnasialdirektor und Heimatforscher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. November 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Neustadt-Glewe|Neustadt (Mecklenburg)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. August 1967&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wismar]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Itti</name></author>
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