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	<title>Rudolf Kerner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T08:47:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Kerner&amp;diff=1643467&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 15. November 2024 um 15:32 Uhr</title>
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		<updated>2024-11-15T15:32:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Franz Kerner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Februar]] [[1910]] in [[Saarbrücken]]; † [[21. Februar]] [[1997]] in [[Malschenberg]]) war [[Schutzstaffel|SS]]-[[Hauptsturmführer]] und [[Kriminalkommissar]] und ab 3. September 1941 Leiter der [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|deutschen]] [[Geheime Staatspolizei|Geheimen Staatspolizei]] in [[Kristiansand]] ([[Norwegen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rudolf Kerner 1945.JPG|miniatur|hochkant|Rudolf Kerner in Haft]]&lt;br /&gt;
Kerner legte 1928 in Saarbrücken die Reifeprüfung ab. Zum 1. Juni 1930 trat er der [[NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 246.937).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/19870675&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Fachschulausbildung in [[Pirmasens]] in der Pfalz und anschließendem Volontariat bei der Firma „Ela“ arbeitete er von 1932 bis 1936 im Schuhgeschäft seiner Eltern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=&lt;br /&gt;
 |url=http://www.stiftelsen-arkivet.no/rudolf-kerner&lt;br /&gt;
 |titel=Rudolf Kerner&lt;br /&gt;
 |titelerg=&lt;br /&gt;
 |werk=&lt;br /&gt;
 |hrsg=Stiftelsen Arkivet&lt;br /&gt;
 |datum=&lt;br /&gt;
 |seiten=&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130321101812/http://www.stiftelsen-arkivet.no/rudolf-kerner&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=2013-03-21&lt;br /&gt;
 |abruf=24. Oktober 2012&lt;br /&gt;
 |abruf-verborgen=&lt;br /&gt;
 |format=&lt;br /&gt;
 |sprache=norwegisch&lt;br /&gt;
 |kommentar=&lt;br /&gt;
 |zitat=&lt;br /&gt;
 |offline=ja&lt;br /&gt;
 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wechselte Kerner das Berufsfeld und wurde bei der Staatspolizei in Saarbrücken ausgebildet. 1937 bestand er eine Prüfung im [[Kriminaltechnisches Institut der Sicherheitspolizei|Kriminaltechnischen Institut]] in Berlin und durchlief danach in Saarbrücken weitere Ausbildungsstationen bei der Kriminalpolizei und dem Polizeipräsidium. Anfang 1938 legte er eine weitere Prüfung ab, wurde im März 1939 zum Staatspolizeiamt [[Linz]] abgeordnet und später als Hilfs-Sachbearbeiter beim Abteilungsleiter der Staatspolizei tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Februar 1940 wurde Kerner zum Kriminalkommissar befördert und erhielt eine eigene Abteilung. Im Juli 1940 wurde Kerner zum SS-Obersturmführer ernannt (SS-Nummer 5.243) und in [[Metz]] (Lothringen) bzw. [[Thionville]] eingesetzt. Im September 1941 erhielt er einen Marschbefehl nach [[Oslo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeit in Norwegen ==&lt;br /&gt;
1942 war Rudolf Kerner in Kristiansand als örtlicher Gestapo-Chef eingesetzt. Diese Stellung behielt er bis zur Kapitulation 1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Arkiv, dem Gebäude des Stadtarchivs in Kristiansand, verhörte die Gestapo Norweger, die des [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus#Norwegen|Widerstands]] verdächtigt wurden. Dort wurden 367 Personen von verschiedenen Gestapoleuten misshandelt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=&lt;br /&gt;
 |url=http://www.stiftelsen-arkivet.no/arkiv&lt;br /&gt;
 |titel=Folterknechte vor Gericht&lt;br /&gt;
 |titelerg=&lt;br /&gt;
 |werk=&lt;br /&gt;
 |hrsg=&lt;br /&gt;
 |datum=&lt;br /&gt;
 |seiten=&lt;br /&gt;
 |archiv-url=http://web.archive.org/web/20101125101103/http://www.stiftelsen-arkivet.no/arkiv_folterknechte_vor_gericht&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=2010-11-25&lt;br /&gt;
 |abruf=1. Mai 2009&lt;br /&gt;
 |abruf-verborgen=&lt;br /&gt;
 |format=&lt;br /&gt;
 |sprache=&lt;br /&gt;
 |kommentar=&lt;br /&gt;
 |zitat=&lt;br /&gt;
 |offline=&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zwölf Personen starben an den Folgen. Kerner selbst beteiligte sich an Übergriffen und Misshandlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter seine Verantwortung fällt auch die Tötung von 37 sowjetischen Kriegsgefangenen, die gefoltert und ohne Urteil erschossen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strafrechtliche Ahndung ==&lt;br /&gt;
Als örtlicher Chef der deutschen Sicherheitspolizei trug Rudolf Kerner Verantwortung für die [[Norwegen unter deutscher Besatzung|Schreckensherrschaft]] und das Gewaltregime. Im Laufe des Jahres 1946 wurde Kerner von der norwegischen Polizei wegen seiner Tätigkeit als Gestapo-Beamter in Norwegen mehrmals verhört. Der schwerwiegendste Anklagepunkt war, dass er selbst die Folterung befahl, die zum Tod zweier Norweger führte. Am 16. Juni 1947 wurden Kerner und einige seiner Mitangeklagten wegen [[Verbrechen gegen die Menschlichkeit]] von einem norwegischen Gericht [[Todesstrafe|zum Tode verurteilt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Todesurteil wurde im Jahr 1948 in [[Lebenslange Freiheitsstrafe|lebenslange Haft]] umgewandelt. Die wichtige Rolle Westdeutschlands als Verbündeter im [[Kalter Krieg|Kalten Krieg]] und seine angestrebte Wiederaufrüstung führte auch in Norwegen zu einer Amnestie der Kriegsverbrecher.&amp;lt;ref&amp;gt;Stein U. Larson: &amp;#039;&amp;#039;Ahndung des Unvorhersehbaren. Die strafrechtliche Aufarbeitung deutscher Kriegsverbrechen in Norwegen.&amp;#039;&amp;#039; In: Norbert Frei: &amp;#039;&amp;#039;Transnationale Vergangenheitspolitik. Der Umgang mit deutschen Kriegsverbrechern in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2002, ISBN 3-892-44940-6, S. 385.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 16. Oktober 1953 wurde Kerner aus der Haft entlassen und nach Deutschland abgeschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mahnmal ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rudolf Kerner Skrekens hus.JPG|miniatur|Museum im Gestapo-Gebäude]]&lt;br /&gt;
Das Gestapo-Gebäude&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=&lt;br /&gt;
 |url=http://www.stiftelsen-arkivet.no/gestapo-keller&lt;br /&gt;
 |titel=Gestapisten in Die Gestapokeller&lt;br /&gt;
 |titelerg=&lt;br /&gt;
 |werk=&lt;br /&gt;
 |hrsg=&lt;br /&gt;
 |datum=&lt;br /&gt;
 |seiten=&lt;br /&gt;
 |archiv-url=&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=&lt;br /&gt;
 |abruf=2014-04-14&lt;br /&gt;
 |abruf-verborgen=&lt;br /&gt;
 |format=&lt;br /&gt;
 |sprache=&lt;br /&gt;
 |kommentar=&lt;br /&gt;
 |zitat=&lt;br /&gt;
 |offline=&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde von Bewohnern als „Schreckenshaus“ (&amp;#039;&amp;#039;Skrekkens hus&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet. Heute ist das &amp;#039;&amp;#039;Arkiv&amp;#039;&amp;#039; das einzige erhaltene Gestapo-Quartier in Norwegen, in dem ein Museum untergebracht ist. Im Laufe des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurden etwa 3.500 Norweger von der Gestapo verhaftet und mehrere Tage im &amp;#039;&amp;#039;Arkiv&amp;#039;&amp;#039; festgehalten. Die Namen von 162 norwegischen Opfern, die in [[Konzentrationslager]]n starben oder [[Hinrichtung|hingerichtet]] wurden, sind auf einem Denkmal vor dem Gebäude angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.stiftelsen-arkivet.no/676/660/rudolf-kerner Rudolf Kerner]&lt;br /&gt;
* [http://www.stiftelsen-arkivet.no/deutsch Stiftung Arkivet]&lt;br /&gt;
* [http://www.stiftelsen-arkivet.no/unsere-ausstellungen Ausstellungen] (Stiftung Arkivet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=|NDL=|VIAF=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-06-03}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kerner, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Norwegens 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestapo-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1997]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kerner, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kerner, Rudolf Franz (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsches Gestapo- und SS-Mitglied&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Februar 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Saarbrücken]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Februar 1997&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Malschenberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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