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	<title>Rudolf Keibel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rudolf Keibel.jpg|mini|Rudolf Keibel, ca. 1924]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Keibel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Juli]] [[1872]] in [[Berlin]]; † [[8. September]] [[1946]] in [[Lübeck]]) war ein deutscher [[Volkswirt]], Handelskammersyndikus und [[Politiker]] (WiG, HVB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Rudolf Keibel entstammte einer alten und wohlhabenden Berliner Kaufmanns- und Politikerfamilie, welche ursprünglich aus der Hansestadt [[Pasewalk]] in der [[Uckermark]] stammte.&amp;lt;ref&amp;gt;Nadja Stulz-Herrnstadt: [http://books.google.de/books?id=TFgNoxJPRj8C&amp;amp;pg=PA57&amp;amp;lpg=PA57&amp;amp;dq=Martin+Keibel+pasewalk&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=LaR8On7Wt1&amp;amp;sig=-xY6WqJKz1jiTzviN2xFAt5Hj3A&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=8WrUTO66F8SCOpLz5asG&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CBcQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Martin%20Keibel%20pasewalk&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Berliner Bürgertum im 18. und 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039;] De Gruyter, Berlin 2002, S. 57.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Ururgroßvater war der Pasewalker Kaufmann und Senator Martin Keibel. Nach seinem Großvater Carl Wilhelm Keibel (1792–1860), welcher [[Stadtältester von Berlin]] gewesen ist, ist in Berlin die Keibelstrasse in der Nähe des Alexanderplatzes benannt. Sein Vater war der [[Oberjustizrat]] und vortragende Rat im preußischen Justizministerium in Berlin Ludwig Keibel (1830–1894). [[Gotthilf Benjamin Keibel]] war sein Urgroßonkel. Rudolf Keibel war mit Marie geb. Heusler verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beruf ===&lt;br /&gt;
Rudolf Keibel studierte [[Geschichtswissenschaft|Geschichte]] und [[Volkswirtschaftslehre]] an den Universitäten in [[Universität Lausanne|Lausanne]], [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]], [[Universität Bonn|Bonn]], [[Universität Köln|Köln]] und an niederländischen Hochschulen. Während seines Studiums in Lausanne wurde er Mitglied der [[Société d’Étudiants Germania Lausanne]]. Nachdem er seine geschichtswissenschaftliche Dissertation unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;„[[Schlacht bei Hohenfriedberg|Die Schlacht von Hohenfriedberg]] am 4. Juni 1745“&amp;#039;&amp;#039; verfasst hatte, wurde er 1897 zum Dr. phil. promoviert. Ab 1903 war er zunächst als wissenschaftlicher Hilfsarbeiter bei der [[Industrie- und Handelskammer Düsseldorf|Handelskammer in Düsseldorf]] tätig. 1905 wurde er im jungen Alter von 33 Jahren [[Syndikus]] der Handelskammer in [[Landkreis Mülheim an der Ruhr|Mülheim a. d. Ruhr]] und hatte hier zusammen mit [[Paul Reusch]] die Fusion mit der Handelskammer in Essen vorangetrieben, wo er derzeit als zweiter Geschäftsführer tätig war. Schließlich war er als Syndikus für die [[Kreis Essen|Kreise Essen]], [[Landkreis Mülheim an der Ruhr|Mülheim a. d. Ruhr]] und [[Oberhausen]] in [[Essen]] tätig. Ab 1915 war er Syndikus der [[Industrie- und Handelskammer Mittleres Ruhrgebiet|Handelskammer in Bochum]]. Im Juli 1919 kam es in der Region zu Hungerunruhen, die gewaltsam unterdrückt wurden und im März 1920 – infolge des Generalstreiks gegen den [[Kapp-Putsch]] zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Rudolf Keibel verließ in dieser Phase die Bochumer Kammer, wegen der „zu schwierig erscheinenden Verhältnisse im Ruhrgebiet“ und ging nach Lübeck.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www.bochum.ihk.de/linebreak4/mod/netmedia_document/data/150%20Jahre%20Strukturwandel.pdf |text=150 Jahre Strukturwandel Kleine Geschichte der Industrie- und Handelskammer zu Bochum |archivebot=2019-05-11 02:30:41 InternetArchiveBot}} Von Dr. Karl-Peter Ellerbrock Direktor der Stiftung Westfälisches Wirtschaftsarchiv, Dortmund&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1924 bis 1932 war er als dienstältester Syndikus der [[Industrie- und Handelskammer zu Lübeck|Handelskammer in Lübeck]] tätig. Von 1924 bis 1932 war er gleichzeitig Abgeordneter der [[Bürgerschaft (Vertretungsorgan)|Bürgerschaft]] der [[Lübeck|Freien und Hansestadt Lübeck]], welcher bis 1937 der Rang eines Landesparlamentes zukam. Von 1924 bis 1926 gehörte er dabei der bürgerlichen &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftsgemeinschaft&amp;#039;&amp;#039; (WiG) an, 1926 bis 1929 sowie 1929 bis 1932 dem &amp;#039;&amp;#039;[[Hanseatischer Volksbund|Hanseatischen Volksbund]]&amp;#039;&amp;#039; (HVB).&amp;lt;ref&amp;gt;Angaben nach der Datenbank der Landtagsabgeordneten der Weimarer Republik, {{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://hsr-trans.zhsf.uni-koeln.de/volumes/bioweil/luebeck.htm |text=Projekt BIOWEIL |archivebot=2019-05-11 02:30:41 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1926 wurde er zudem zum stellvertretenden Wortführer des Parlamentes gewählt. Zudem war er Mitglied im parlamentarischen Ausschuss zur [[Lübeck-Büchener Eisenbahn]]gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keibel leitete außerdem von 1924 bis 1927 als Direktor die 1789 gegründete [[Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit]]. Als Direktor und Vorsteher der &amp;#039;&amp;#039;„Gemeinnützigen“&amp;#039;&amp;#039; lagen ihm die Lübecker Museen besonders am Herzen, die von der &amp;#039;&amp;#039;„Gemeinnützigen“&amp;#039;&amp;#039; getragen und erst 1934 verstaatlicht wurden. Die Zusammenarbeit in seiner Eigenschaft als Vorsteher der Kulturhistorischen und Kunstsammlungen mit dem Lübecker Museumsdirektor [[Carl Georg Heise]] endete mit dessen Entlassung durch die Nationalsozialisten im Zuge der Gleichschaltung 1933. Keibels Tätigkeit für die Gemeinnützige endete ebenfalls im Zuge der [[Gleichschaltung]]. Insofern ist es bemerkenswert, dass Heises „&amp;#039;&amp;#039;Lübecker Kunstpflege 1920–1933&amp;#039;&amp;#039;“ als abschließender Rechenschaftsbericht trotzdem 1934 noch erscheinen konnte. 1934 trat Keibel in den Ruhestand und war fortan vor allem schriftstellerisch tätig. Er veröffentlichte zahlreiche historisch-wirtschaftliche Arbeiten und verschiedene Festschriften anlässlich von Jubiläen der Unternehmen und Organisationen seines Tätigkeitsbereiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 wurde er bei &amp;#039;&amp;#039;Wiederbelebung&amp;#039;&amp;#039; der Gesellschaft zu Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit unter Rechtsanwalt [[Adolf Ihde]] mit herangezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* Rudolf Keibel: &amp;#039;&amp;#039;Finnlands Wirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; Lübeck, Schmidt-Römhild, 1942.&lt;br /&gt;
* Rudolf Keibel: &amp;#039;&amp;#039;[[Emil Possehl]].&amp;#039;&amp;#039; Lübeck, Rahtgens, 1941.&lt;br /&gt;
* Rudolf Keibel: &amp;#039;&amp;#039;Finnland.&amp;#039;&amp;#039; [Lübeck, Breite Str. 6]: [Deutsch-Finnische Vereinigg], 1940.&lt;br /&gt;
* Rudolf Keibel: &amp;#039;&amp;#039;Finnland.&amp;#039;&amp;#039; Lübeck, [s. n.], 1939.&lt;br /&gt;
* Rudolf Keibel: &amp;#039;&amp;#039;Die Spar- und Anleihe-Kasse zu Lübeck.&amp;#039;&amp;#039; Lübeck, [Spar- u. Anleihe-Kasse], 1939.&lt;br /&gt;
* Rudolf Keibel: &amp;#039;&amp;#039;Lübeck-Büchener Eisenbahn-Gesellschaft 1850 bis 1937.&amp;#039;&amp;#039; Lübeck, Rahtgens, 1938.&lt;br /&gt;
* Rudolf Keibel: &amp;#039;&amp;#039;Finnland.&amp;#039;&amp;#039; Lübeck, Kohlmarkt 7–11, Deutsch-Finnische Vereinigung, 1937.&lt;br /&gt;
* Rudolf Keibel: &amp;#039;&amp;#039;Finnland und die deutsch-finnischen Wirtschaftsbeziehungen.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, Lehrmittelzentrale d. Amtes f. Berufserziehg u. Betriebsführg d. Dt. Arbeitsfront, 1937, Als Hs. vervielfältigt.&lt;br /&gt;
* Rudolf Keibel: &amp;#039;&amp;#039;Finnland-Deutschland 1933–1936.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, Limpert, 1937.&lt;br /&gt;
* Rudolf Keibel: &amp;#039;&amp;#039;Fahrt ins „Finnische Ruhrgebiet“.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, Limpert, 1937.&lt;br /&gt;
* Rudolf Keibel: &amp;#039;&amp;#039;Finnland.&amp;#039;&amp;#039; Lübeck, Wullenwever, 1936.&lt;br /&gt;
* Rudolf Keibel: &amp;#039;&amp;#039;Lübecker Industrie-Verein 1889–1935.&amp;#039;&amp;#039; Lübeck, Schmidt-Römhild, 1935.&lt;br /&gt;
* Carl Georg Heise / Rudolf Keibel: &amp;#039;&amp;#039;Lübecker Kunstpflege 1920–1933.&amp;#039;&amp;#039; Lübeck, Freie u. Hansestadt, 1934.&lt;br /&gt;
* Rudolf Keibel: &amp;#039;&amp;#039;Aus hundert Jahren deutscher Eisen- und Stahlindustrie.&amp;#039;&amp;#039; Essen, Verl. Wirtschaftl. Nachrichten aus d. Ruhrbezirk, 1920.&lt;br /&gt;
* Rudolf Keibel: &amp;#039;&amp;#039;Ansichten über Freiheit und Beschränkung des inneren Handelsverkehrs.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der deutschen Volkswirtschaftslehre im neunzehnten Jahrhundert. Gustav Schmoller zur siebenzigsten Wiederkehr seines Geburtstages, 24. Juni 1908. Zweiter Teil.&amp;#039;&amp;#039; (Festschrift)&lt;br /&gt;
* Rudolf Keibel: &amp;#039;&amp;#039;Die schräge Schlachtordnung in den beiden ersten Kriegen König Friedrichs des Großen.&amp;#039;&amp;#039; In: FBPG 14, 1901, S. 95–139.&lt;br /&gt;
* Rudolf Keibel: &amp;#039;&amp;#039;[[Schlacht bei Hohenfriedberg|Die Schlacht von Hohenfriedberg]] am 4. Juni 1745.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation 1897, Berlin. A. Bath. 1899.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg Behrens: &amp;#039;&amp;#039;175 Jahre Gemeinnütziges Wirken.&amp;#039;&amp;#039; Lübeck 1964, {{DNB|450311112}}, Abbildung Porträt vor S. 49.&lt;br /&gt;
* Abram Enns: &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Bürgertum – Die kontroversen zwanziger Jahre in Lübeck.&amp;#039;&amp;#039; Lübeck 1978, ISBN 3-7672-0571-8.&lt;br /&gt;
* [[Erwin Garvens]]: &amp;#039;&amp;#039;Mitgliederverzeichnis der Société d’Étudiants Germania Lausanne.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1937.&lt;br /&gt;
* Carl Georg Heise: &amp;#039;&amp;#039;Lübecker Kunstpflege 1920–1933.&amp;#039;&amp;#039; Im Auftrage der Vorsteherschaft des Museums für Kunst- u. Kulturgeschichte herausgegeben. Lübeck 1934. (mit einem Vorwort von Rudolf Keibel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1055310045|VIAF=52072835}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Keibel, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bürgerschaft (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (Studentenverbindung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1872]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Keibel, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Volkswirt, Handelskammersyndikus und Politiker (WiG, HVB)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Juli 1872&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. September 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lübeck]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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