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	<title>Rudolf Kanzler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Naronnas: +Kategorie:Bayer</title>
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		<updated>2024-03-06T22:20:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Bayer&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Bayer (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Bayer&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Kanzler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Februar]] [[1873]] in [[Wasserburg am Inn]]; † [[26. Februar]] [[1956]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] Vermessungsingenieur und [[Politiker]]. Als Abgeordneter des [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrums]] gehörte er von 1905 bis 1918 der [[Kammer der Abgeordneten (Bayern)|Zweiten Kammer]] des [[Bayerischer Landtag|Bayerischen Landtags]] an. 1920 war er der Begründer der [[Einwohnerwehr]] [[Organisation Kanzler]] (Orka).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Sohn des Königlichen [[Rechtsanwalt|Advokaten]] I.B. Kanzler und seiner Ehefrau Crescenz Stechlin besuchte er die Realschule und das Polytechnikum in München. Er qualifizierte sich beruflich zum Geometer (Vermessungstechniker). Als Mitglied der [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrumspartei]] errang er 1905 das Mandat in der [[Kammer der Abgeordneten (Bayern)|Zweiten Kammer]] des [[Bayerischer Landtag|Landtages von Bayern]] für den Wahlkreis [[Bad Staffelstein|Staffelstein]].&lt;br /&gt;
Von 1912 bis 1919 war er Leiter des Vermessungsamtes in [[Rosenheim]]. Gegen Ende des Jahres 1918 organisierte Kanzler in Bayern den Aufbau von bürgerlichen Wehrverbänden. Beim „Grenzschutz Süd“ und beim „Freikorps Chiemgau“ nahm er leitende Positionen der Bürgerwehren ein, die den revolutionären Tendenzen Widerstand leisten wollten. Aus dem [[Salzburg]]er und Tiroler Raum kamen 1919 die Vorschläge und Bitten, sogenannte Selbstschutzverände aufzustellen. In Bayern erklärten [[Georg Escherich]] und Kanzler am 27. September 1919 in München offiziell den Beschluss zur Gründung von Einwohnerwehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kanzler und Escherlich bemühten sich bei diesem Aufbau der Einwohnerwehren um die offizielle Unterstützung der bayerischen Landesregierung, die durch den Ministerpräsidenten [[Gustav von Kahr]] zugesagt wurde. Dabei sollte der „Grenzschutz Süd“ die notwendige Aufbauhilfe leisten. Diese Zusagen ergaben sich aus Verhandlungen, die sich im Jahre 1920 über die Monate Februar und März erstreckten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Mai 1920 gründete Escherich in [[Regensburg]] die [[Georg Escherich#Die „Organisation Escherich (Orgesch)“|Organisation Escherich]] (Orgesch), die sich aus Mitgliedern der Einwohnerwehren rekrutierte. Kanzler wurde der Stellvertreter von Escherich in der Orgesch. Offensichtlich gab es aber verschiedene Differenzen zwischen Escherich und Kanzler. Denn Kanzler hatte schon am 4. Mai 1920 die Organisation Kanzler (Orka) mit Sitz in Rosenheim gegründet, der später nach München verlegt wurde. Kanzler gab aber im August 1921 die Leitung der Orka wieder auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/artikel/artikel_44559 Rolle von Rudolf Kanzler bei der Gründung der Organisation Kanzler]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1923 arbeitete Kanzler mit [[Waldemar Pabst]] zusammen, wobei sie sich mit der Organisation österreichischer Wehrverbände befassten. Kanzler übernahm am 11. Januar des gleichen Jahres in Rosenheim den Vorstand des [[Bayernbund|&amp;#039;&amp;#039;Bayerischen Heimat- und Königsbundes&amp;#039;&amp;#039; (BHKB)]]. Angesichts der drohenden Machtübernahme durch die Nationalsozialisten versuchte der BHKB mit Billigung des bayerischen [[Rupprecht von Bayern|Kronprinzen Rupprecht]], die [[Monarchie]] in Bayern wieder einzuführen und damit ein eigenständiges Bayern innerhalb eines bundesstaatlichen Deutschen Reiches zu etablieren. Der Plan wurde von konservativen Politikern unterstützt. So sprach [[Fritz Schäffer]] mehrmals in Berlin vor, um mit dem Reichspräsidenten Paul von Hindenburg über die Wiedereinführung der Monarchie in Bayern zu sprechen. Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten im Reich unterstützte auch die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] den Plan des BHKB als letzten Rettungsanker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „[[Machtergreifung]]“ der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] in Bayern am 9. März 1933 vereitelte die Bemühungen. Kanzler und Enoch Freiherr zu Guttenberg traten als Vorsitzende am 31. Juli 1933 zurück. Der BHKB wurde am 2. Februar 1934 verboten.&lt;br /&gt;
Als die bayerischen Monarchisten Ende 1949 begannen, sich wieder zu sammeln, wurde Kanzler zum provisorisch bestellten Präsidenten gewählt. Er wurde von der ehemaligen bayerischen Herrscherfamilie der [[Wittelsbacher]] jedoch abgelehnt, so dass [[August Desiderius Graf Basselet de la Rosée]] seine Stelle übernahm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger|00000018992|August D. Graf Basselet de la Rosée||In: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv.&amp;#039;&amp;#039; 10/1952 vom 25. Februar 1952}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bayerns Kampf gegen den Bolschewismus – Geschichte der bayerischen Einwohnerwehren&amp;#039;&amp;#039;, München 1931&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.bayernbund-muenchen.de/Zeittafel_ab_1921.htm | wayback=20070930040809 | text=Kanzler als Vorsitzender des Bayerischen Heimat- und Königsbundes (BHKB) 1923}}&lt;br /&gt;
* [[Herrmann  A. L. Degener]], &amp;#039;&amp;#039;Wer ist&amp;#039;s?&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1928.&lt;br /&gt;
* [[Dieter Fricke (Historiker)|Dieter Fricke]] (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Lexikon zur Parteiengeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 3, Leipzig 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HdBG Parlament|12442726X}}&lt;br /&gt;
* „&amp;#039;&amp;#039;[https://www.wasserburg.de/de/stadtarchiv/archivaliedesmonats/2010/AdM-1010.pdf Ein Archivbenützer blättert im Archivbestand: Nachlassbestand Rudolf Kanzler – ein Leben für die bayerische Einwohnerwehr (PDF; 713&amp;amp;nbsp;kB)]&amp;#039;&amp;#039;“, Archivalie des Monats des Stadtarchives Wasserburg a. Inn, Ausgabe 10/2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12442726X|LCCN=n2002068879|VIAF=42770976}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kanzler, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Führer einer Freiformation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Organisation Escherich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zentrum-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1873]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kanzler, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Vermessungsingenieur und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Februar 1873&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wasserburg am Inn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Februar 1956&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Naronnas</name></author>
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