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	<title>Rudolf Hilferding - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Hilferding&amp;diff=50672&amp;oldid=prev</id>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rudolf Hilferding.jpg|mini|Rudolf Hilferding (um 1931)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-00144, Rudolf Hilferding.jpg|mini|Rudolf Hilferding (1923)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Hilferding&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. August]] [[1877]] in [[Wien]]; † [[11. Februar]] [[1941]] in [[Paris]]) war ein [[Sozialdemokratie|sozialdemokratischer]] österreichisch-deutscher [[Politiker]] und Publizist. Als [[Marxismus|marxistischer]] Theoretiker und [[Wirtschaftswissenschaftler|Ökonom]] war er in der [[Weimarer Republik]] zweimal [[Reichsministerium der Finanzen|Reichsminister der Finanzen]]. Mit dem Hauptwerk &amp;#039;&amp;#039;[[Das Finanzkapital]]&amp;#039;&amp;#039; begründete er die spätere Theorie vom [[Staatsmonopolistischer Kapitalismus|Staatsmonopolistischen Kapitalismus]]. Von 1904 bis 1925 war er mit [[Max Adler (Jurist)|Max Adler]] Herausgeber der &amp;#039;&amp;#039;[[Marx-Studien]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hilferding war Kind des [[Judentum|jüdischen]] Kaufmanns Emil Hilferding und dessen Frau &amp;#039;&amp;#039;Anna geb. Liß&amp;#039;&amp;#039;. 1904 heiratete er [[Margarete Hilferding|Margarete Hönigsberg]], eine [[österreich]]ische [[Lehrer]]in, [[Arzt|Ärztin]], [[Sozialdemokratie|Sozialdemokratin]], Frauenrechtlerin und [[Individualpsychologie|Individualpsychologin]]. Die Ehe wurde 1922 geschieden. 1923 heiratete Hilferding die Ärztin &amp;#039;&amp;#039;Rose Lanyi&amp;#039;&amp;#039;, die geschiedene Frau des Biologen [[Curt Thesing]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;adsd&amp;quot;&amp;gt;[http://www.fes.de/archiv/adsd_neu/inhalt/nachlass/nachlass_h/hilferding-ro.htm Rose Hilferding], bei [[Archiv der sozialen Demokratie]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1896 bis 1901 studierte Hilferding an der [[Universität Wien]] Medizin. Daneben befasste er sich mit [[Volkswirtschaftslehre|Nationalökonomie]] und [[Finanzwirtschaft]]. Während der Studienzeit nahm er Kontakt zur [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|Sozialdemokratischen Partei]] auf und trat der sozialdemokratischen Studentenvereinigung bei. Nach der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] 1901 praktizierte Hilferding zunächst als Arzt, 1906 wechselte er als [[Dozent]] für Nationalökonomie an die neugegründete [[Reichsparteischule (SPD)|Parteischule]] der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] in Berlin, schied aber bereits im folgenden Jahr nach einer Ausweisungsandrohung seitens der [[preußisch]]en Polizei wieder aus und arbeitete von 1907 bis 1915 als politischer Redakteur und später Schriftleiter des SPD-Zentralorgans &amp;#039;&amp;#039;[[Vorwärts (Deutschland)|Vorwärts]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1915 bis 1918 war er Feldarzt im [[Sanitätswesen der Österreichisch-Ungarischen Streitkräfte]]. Hilferding war ab 1917 Mitglied der linkeren [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] und von 1918 bis 1922 Chefredakteur des USPD-Zentralorgans &amp;#039;&amp;#039;[[Freiheit (USPD)|Freiheit]]&amp;#039;&amp;#039;, das mit dem &amp;#039;&amp;#039;Vorwärts&amp;#039;&amp;#039; konkurrierte. [[Kurt Tucholsky]] meinte später polemisch, dass Hilferding das Blatt so harmlos gemacht habe, als ob er ein Vertreter des [[Reichsverband gegen die Sozialdemokratie|Reichsverbands zur Bekämpfung der Sozialdemokratie]] sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Kaspar Hauser: &amp;#039;&amp;#039;Dienstzeugnisse.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Weltbühne]].&amp;#039;&amp;#039; 3. März 1925, S. 329.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-07317, Berlin, Empfang der Reichs- und Staatsbehörden.jpg|mini|Rudolf Hilferding im Gespräch mit [[Otto Braun]] (rechts) und [[Paul Löbe]] (links), Aufnahme aus dem Jahr 1929]]&lt;br /&gt;
Hilferding engagierte sich im Folgenden für den Wiederanschluss der USPD an die SPD, der 1922 vollzogen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Kabinett Stresemann I]] (dem ersten Kabinett der Großen Koalition) war er vom 13. August bis zum 6. Oktober 1923 (während der [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923#Hyperinflation des Jahres 1923|Hyperinflation]]) [[Reichsministerium der Finanzen|Reichsminister der Finanzen]]. Von 1920 bis 1925 war er Mitglied im [[Vorläufiger Reichswirtschaftsrat|Vorläufigen Reichswirtschaftsrat]].&amp;lt;ref&amp;gt;Boris Schilmar: &amp;#039;&amp;#039;Der Europadiskurs im deutschen Exil 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 2004, ISBN 3-486-56829-9, Anhang S. 365.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von [[Reichstagswahl Mai 1924|Mai 1924]]&amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [[Liste der Reichstagsabgeordneten der Weimarer Republik (2. Wahlperiode)|Liste der Reichstagsabgeordneten (2. Wahlperiode)]].&amp;lt;/ref&amp;gt; bis 1933 saß er als Abgeordneter für die SPD im [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]]. Von 1923 bis 1933 war er Mitglied des Senats der [[Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft]].&amp;lt;br /&amp;gt;Im [[Kabinett Müller II]] (28. Juni 1928 bis zum 27. März 1930), der zweiten Großen Koalition der Weimarer Republik, war Hilferding erneut Finanzminister. In diesem sogenannten „Kabinett der Persönlichkeiten“ (unter Reichskanzler [[Hermann Müller (Reichskanzler)|Hermann Müller]] (SPD)) enttäuschte Hilferding die Erwartungen auch seiner eigenen Partei (laut [[Hagen Schulze]] galt er als „notorischer Faulpelz“) und verlor sein Amt nach dem New Yorker [[Schwarzer Donnerstag|Börsencrash]] Ende Dezember 1929, weil er an der [[Reichsbank]] vorbei [[Kassenkredit]]e für das Reich aufnehmen wollte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Rudolf Huber]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Verfassungsgeschichte seit 1789.&amp;#039;&amp;#039; Band 7, Kohlhammer, Stuttgart 1984, ISBN 3-17-008378-3, S. 706.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1933 [[Gesetz über den Widerruf von Einbürgerungen und die Aberkennung der deutschen Staatsangehörigkeit|ausgebürgert]], ging er zunächst nach [[Zürich]]; ab 1938 lebte er in [[Frankreich]]. Er arbeitete für den Exilvorstand der SPD ([[Sopade|SoPaDe]]), ohne dessen Mitglied zu sein. 1934 verfasste er das &amp;#039;&amp;#039;[[Prager Manifest]]&amp;#039;&amp;#039;, mit dem der Exilvorstand der Partei unter dem Druck der innerparteilichen Oppositionsgruppen [[Revolutionäre Sozialisten Deutschlands]] und „[[Neu Beginnen]]“ zum revolutionären Umsturz des [[NS-Regime]]s aufrief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Fall Rot|deutschen Besetzung Frankreichs]] wurde Hilferding zusammen mit [[Rudolf Breitscheid]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Koesters, Paul-Heinz |Titel=Ökonomen verändern die Welt Lehren, d. unser Leben bestimmen |Auflage=1. Aufl |Ort=Hamburg |ISBN=978-3-570-07015-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Marseille]] von [[Vichy-Regime|französischen Behörden]] verhaftet und am 9. Februar 1941 an die [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] ausgeliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.willy-brandt.org/bwbs_biografie/Social_democrats_turned_over_to_Germany_B964.html |titel=February 1941 – Social democrats turned over to Germany |werk=Biography |hrsg=[[Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung]] |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120207050030/http://www.willy-brandt.org/bwbs_biografie/Social_democrats_turned_over_to_Germany_B964.html |archiv-datum=2012-02-07 |abruf=2013-08-15 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei Tage später starb er unter ungeklärten Umständen im [[La Santé|Pariser Gestapo-Gefängnis]], nachdem er auf dem Weg dorthin schwer [[Folter|gefoltert]] worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine frühere Frau [[Margarete Hilferding]] wurde 1942 nach Theresienstadt deportiert und im selben Jahr in [[Treblinka]] ermordet; sein zum Katholizismus konvertierter Sohn [[Karl Hilferding|Karl]] starb am 2. Dezember 1942 in einem Außenlager des [[KZ Auschwitz]]. Peter Hilferding, der jüngere Bruder von Karl, überlebte die NS-Zeit im neuseeländischen Exil. Rose Hilferding war 1940 im Pariser Exil von Rudolf Hilferding getrennt worden und flüchtete im Mai 1941 in die [[USA]], wo sie 1959 starb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;adsd&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theorie ==&lt;br /&gt;
Hilferding weist in seinem bekanntesten Werk &amp;#039;&amp;#039;Das Finanzkapital&amp;#039;&amp;#039; (1910) darauf hin, dass [[Wirtschaftskartell|Kartellbildung]], Konzentration in Form von Konzernbildung und Organisierung der Finanzmärkte zu einer zunehmenden Monopolisierung des Kapitals führen, bei dem kleinere Betriebe aber auch Banken permanent geschluckt werden. Das Finanzkapital und damit die Großbanken, die die Großbetriebe finanzieren, bekommen eine zentrale Rolle im Prozess der Kapitalkonzentration. Sie können über das Aktienkapital das Geschäftsverhalten steuern. Es kommt zu einer Art von geplantem Kapitalismus. Das bedeutet, die anarchisch-kapitalistische Wirtschaftsentwicklung der freien Konkurrenz wird aufgehoben und entwickelt sich im Laufe der Zeit zur Wirtschaftsordnung des organisierten Kapitalismus, eine These, die erst nach dem Finanzkapital Hilferdings volle Aufmerksamkeit bekommt. Ursprünglich ging Hilferding davon aus, dass bei zunehmender Fortschreibung der Entwicklung letztlich nur noch ein Konzern bestehen könnte, der das gesamte Wirtschaftsleben kontrolliert. Dies würde zwar in der Realität nicht eintreffen, aber im Stadium höchster Monopolisierung wird die Revolution die verbleibenden Konzerne vergesellschaften. Später kommt Hilferding zu dem Gedanken, dass der demokratische Staat in der Lage wäre, in den Prozess der „Organisierung“, der „Vergesellschaftung“ und der „Planung“ einer kapitalistischen Ökonomie einzugreifen. In der skizzierten bürokratisierten Wirtschaft könnten durch Demokratisierung auch Arbeitnehmer und gesellschaftliche Akteure in die Entscheidungen eingebunden werden. Der organisierte Kapitalismus bereitet einer demokratisch organisierten und kontrollierten Wirtschaft den Boden. Der Sozialismus könnte über die Wirtschaftsdemokratie auf demokratischem Weg erreicht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Michael Krätke |Titel=Rudolf Hilferding und der Organisierte Kapitalismus |Sammelwerk=[[Spw – Zeitschrift für sozialistische Politik und Wirtschaft]] |Nummer=199 |Datum=2013 |Seiten=56-60 |ISSN=0170-4613 |Online=[http://www.spw.de/data/199_150j_kraetke.pdf Download] |Format=PDF |KBytes=126 |Abruf=2020-03-05}} Abrufbar unter [https://www.spw.de/xd/public/content/index.html?sid=heftarchiv&amp;amp;year=2013&amp;amp;bookletid=104 Heftarchiv – Ausgabe: spw 199].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Engelhard: &amp;#039;&amp;#039;Die Ökonomen der SPD&amp;#039;&amp;#039;, transcipt Verlag, Bielefeld 2010, ISBN 978-3-8376-1531-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hilferding - Finanzkapital, 1923 - 5171455.tif|mini|&amp;#039;&amp;#039;Finanzkapital&amp;#039;&amp;#039;, 1923]]&lt;br /&gt;
Hilferding gilt wegen seiner Herkunft als wichtiger Vertreter des so genannten [[Austromarxismus]]. Mitte der 1920er Jahre, nach der Wiedervereinigung von SPD und USPD, wurde er als „führender theoretischer Kopf der Partei“ (SPD) angesehen. [[Friedrich Stampfer]] bezeichnete Hilferding als &amp;#039;&amp;#039;Meister in der Kunst, die marxistischen Lehren den praktischen Bedürfnissen entsprechend zu adaptieren.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein theoretisches Hauptwerk &amp;#039;&amp;#039;[[Das Finanzkapital]]&amp;#039;&amp;#039; von 1910 und die darauf aufbauende Theorie des [[Organisierter Kapitalismus|Organisierten Kapitalismus]] oder auch [[Staatsmonopolistischer Kapitalismus|staatsmonopolistischen Kapitalismus]] (kurz: Stamokap)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; war die Basis für die sozialdemokratische Entwicklung hin zum [[Reformismus]] und [[Demokratischer Sozialismus|Demokratischen Sozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Teilnehmer auf der [[Geheimkonferenz der Friedrich List-Gesellschaft im September 1931 über Möglichkeiten und Folgen einer Kreditausweitung]] blockierte er den [[Wilhelm Lautenbach|Lautenbach]]-Plan – denn, so Hilferding, im Wesentlichen sei die kapitalistische Krise nur durch ihre „Selbstheilung“ behebbar.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Knut Borchardt]], Hans Otto Schötz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftspolitik in der Krise. Die (Geheim-)Konferenz der Friedrich List-Gesellschaft im September 1931 über Möglichkeiten und Folgen einer Kreditausweitung.&amp;#039;&amp;#039; Nomos Verlag, Baden-Baden 1991, ISBN 3-7890-2116-4, S. 280.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich August Winkler]], Elisabeth Müller-Luckner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Deutsche Staatskrise 1930–1933.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 1992, ISBN 3-486-55943-5, S. 120: „Nur noch Hilferding und [[Alfred Lansburgh|Lansburgh]] erwarteten alles von der Selbstheilung.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Büchersammlung ==&lt;br /&gt;
Die Büchersammlung Hilferdings befindet sich heute in der [[Universitäts- und Stadtbibliothek Köln|USB Köln]]. Jahre nach der Flucht seiner Frau aus Europa kehrten seine Bücher nach Deutschland zurück und wurden dem früheren Zentrumspolitiker und Reichskanzler [[Heinrich Brüning]] übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SarahEwart-138.JPG|mini|Gedenktafeln am Reichstag]]&lt;br /&gt;
* Seit 1992 erinnert in Berlin in der Nähe des [[Reichstagsgebäude|Reichstags]] eine der [[Denkmal zur Erinnerung an 96 von den Nationalsozialisten ermordete Reichstagsabgeordnete|96 Gedenktafeln für von den Nationalsozialisten ermordete Reichstagsabgeordnete]] an Hilferding.&lt;br /&gt;
* Der [[Rudolf-Hilferding-Platz]] vor dem [[Haus des Reichs]], Sitz des Senators für Finanzen in [[Bremen]], wurde nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* In der [[Gedenkstätte der Sozialisten]]  ist sein Name auf der großen Porphyr-Gedenktafel verzeichnet.&lt;br /&gt;
* Das Skulpturenensemble [[Fragment (Skulptur)|&amp;#039;&amp;#039;Fragment&amp;#039;&amp;#039;]] von 1991 am Rudolf-Hilferding-Platz in Bremen  ist eine Hommage an Hilferding.&lt;br /&gt;
* Die Rudolf-Hilferding-Straße in [[Frankfurt am Main]] trägt seinen Namen.&lt;br /&gt;
* Der Hilferdingweg in Wien-Floridsdorf ist nach Rudolf, Margarete und Karl Hilferding benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kriegskapitalismus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Arbeiter-Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039;, Wien 1915.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Böhm-Bawerks Marx-Kritik.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Marx-Studien. Blätter zur Theorie und Politik des wissenschaftlichen Sozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Wien 1904, S. 1–61 (Reprint: Auvermann, Glashütten 1971) [http://www.mxks.de/files/wert/EI4Hilferding.BoemBawerksMarxkritik.pdf mxks.de] (PDF, 1,5 MB).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Finanzkapital.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Marx-Studien. Blätter zur Theorie und Politik des wissenschaftlichen Sozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, Wien 1910, S. V–477 (Reprint: Auvermann, Glashütten 1971).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Organisierter Kapitalismus. Referate und Diskussionen vom Sozialdemokratischen Parteitag 1927 in Kiel.&amp;#039;&amp;#039; s.n., Kiel 1927.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rainer Behring: &amp;#039;&amp;#039;Option für den Westen. Rudolf Hilferding, Curt Geyer und der antitotalitäre Konsens.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Mike Schmeitzner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Totalitarismuskritik von links. Deutsche Diskurse im 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 34). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2007, ISBN 978-3-525-36910-4, S. 135–160.&lt;br /&gt;
* Rainer Behring: &amp;#039;&amp;#039;Vom marxistischen Theoretiker zum politischen Denker. Rudolf Hilferdings Konzept des „organisierten Kapitalismus“ und die angelsächsischen Demokratien.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Detlef Lehnert]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Soziale Demokratie und Kapitalismus. Die Weimarer Republik im Vergleich&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Historische Demokratieforschung&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 16). Metropol Verlag, Berlin 2019, ISBN 978-3-86331-489-7, S. 115–148.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Hilferding&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Werner Blumenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Kämpfer für die Freiheit&amp;#039;&amp;#039;. Nachf. J. H. W. Dietz, Berlin/Hannover 1959, {{DNB|450506118}}, S.&amp;amp;nbsp;141–147.&lt;br /&gt;
* Jerry Coakley: &amp;#039;&amp;#039;Hilferding’s Finance Capital.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Capital and Class&amp;#039;&amp;#039;, Band 17, S.&amp;amp;nbsp;134–141.&lt;br /&gt;
* Jerry Coakley: &amp;#039;&amp;#039;Hilferding, Rudolf.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Philip Arestis]], Malcolm C. Sawyer: &amp;#039;&amp;#039;A Biographical Dictionary of Dissenting Economists.&amp;#039;&amp;#039; Eldgar, Cheltenham 2000, ISBN 1-85898-560-9, S.&amp;amp;nbsp;290–298.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Encyclopaedia Judaica]]&amp;#039;&amp;#039;, 1971.&lt;br /&gt;
* {{LuiseBMS |Autor=[[Eberhard Fromm]] |Titel=Vom Kinderarzt zum Reichsfinanzminister |ID=deua |Nr=8 |Jahr=1997 |Seite=65–71 |Kommentar=Biografie}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|9|137|138|Hilferding, Rudolf|[[Wilfried Gottschalch]]|11870480X}}&lt;br /&gt;
* [[Wilfried Gottschalch]]: &amp;#039;&amp;#039;Strukturveränderungen der Gesellschaft und politisches Handeln in der Lehre von Rudolf Hilferding&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Soziologische Abhandlungen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 3). Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1962, {{DNB|451626974}}.&lt;br /&gt;
* Jan Greitens: &amp;#039;&amp;#039;Finanzkapital und Finanzsysteme, „Das Finanzkapital“ von Rudolf Hilferding.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete Auflage. Metropolis, Marburg 2018 [http://geld-theorie-geschichte.de/wp-content/uploads/2023/01/Greitens_Finanzkapital_2018.pdf].&lt;br /&gt;
* [[Heinz-Gerhard Haupt]]: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Hilferding.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans-Ulrich Wehler]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Historiker&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 8, Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1982, ISBN 3-525-33467-2, S. 56–77.&lt;br /&gt;
* M. C. Howard, J. King: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Hilferding.&amp;#039;&amp;#039; In: W. J. Samuels (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;European Economists of the Early 20th Century.&amp;#039;&amp;#039; Band II. Eldgar, Cheltenham 2003, ISBN 1-85898-810-1, S.&amp;amp;nbsp;119–135.&lt;br /&gt;
* Günter Krause: &amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen zu Rudolf Hilferding aus historischem Anlaß: 100 Jahre „Zur Geschichte der Werttheorie“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jahrbuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung]].&amp;#039;&amp;#039; Heft I/2003.&lt;br /&gt;
* [[Giannis Milios|J. Milios]]: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Hilferding.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Encyclopedia of International Economics.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Routledge, London 2001, ISBN 0-415-24351-3, S. 676–679.&lt;br /&gt;
* [[Alex Möller]]: &amp;#039;&amp;#039;Im Gedenken an Reichsfinanzminister Hilferding.&amp;#039;&amp;#039; In: Bundesministerium für Wirtschaft und Finanzen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Blickpunkt Finanzen&amp;#039;&amp;#039; 6, Bonn 1971.&lt;br /&gt;
* Guenther Sandleben: &amp;#039;&amp;#039;Nationalökonomie und Staat. Zur Kritik der Theorie des Finanzkapitals.&amp;#039;&amp;#039; VSA, Hamburg 2003, ISBN 3-89965-030-1.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770051831}} über Rudolf Hilferding als [[Mitglied des Reichstages|MdR]]&lt;br /&gt;
* William Smaldone: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Hilferding. The Tragedy of a German Social Democrat.&amp;#039;&amp;#039; Northern Illinois University Press, 1998, ISBN 0-87580-236-2.&lt;br /&gt;
* William Smaldone: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Hilferding.&amp;#039;&amp;#039; Dietz, Bonn 2000, ISBN 3-8012-4113-0.&lt;br /&gt;
* F. Peter Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Hilferding: Theory and Politics of Democratic Socialism.&amp;#039;&amp;#039; Atlantic Highlands Humanities Press, New Jersey 1996.&lt;br /&gt;
* Jonas Zoninsein: &amp;#039;&amp;#039;Monopoly Capital Theory: Hilferding and Twentieth-Century Capitalism.&amp;#039;&amp;#039; Greenwood Press, New York 1990, ISBN 0-313-27402-9.&lt;br /&gt;
* Jonas Zoninsein: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Hilferding’s theory of finance capitalism and todays world financial markets.&amp;#039;&amp;#039; In: P. Koslowski (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Theory of Capitalism in the German Economic Tradition.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin/Heidelberg 2000, ISBN 3-540-66674-5, S.&amp;amp;nbsp;275–304.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11870480X}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|11870480X}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/007823}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|11870480X}}&lt;br /&gt;
* [http://www.marxists.org/deutsch/archiv/hilferding/index.htm Schriften Rudolf Hilferdings] im [[Marxists Internet Archive]]&lt;br /&gt;
* {{GDW|rudolf-hilferding}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Reichsfinanzminister&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Stresemann I&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kabinett Müller II&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11870480X|LCCN=n/82/32268|VIAF=9909144}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hilferding, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsminister (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Vorläufigen Reichswirtschaftsrats]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Sopade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichsfinanzwesen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Austromarxist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marxistischer Ökonom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertreter von Imperialimustheorien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzminister (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marxistischer Theoretiker (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chefredakteur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Folteropfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1877]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hilferding, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Karl Emil (Pseudonym); Dr. Richard Kern (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SPD, USPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. August 1877&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Februar 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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