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	<title>Rudolf Heymann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;08Linus: BKL ersetzt mit bkl-replace</title>
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		<updated>2025-11-12T23:29:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL ersetzt mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;bkl-replace&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Richter Rudolf Heymann. Zum Innenarchitekten siehe [[Rudi Haymann]].}} &amp;lt;!-- Wegen Verwechslungsmöglichkeit bitte lassen! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Heymann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[22. Juli]] [[1874]] in [[Braunschweig]]; gestorben am [[10. Mai]] [[1947]] ebenda) war ein deutscher [[Richter]]. Von 1925 bis 1939 war er [[Oberlandesgerichtsrat]] in [[Freistaat Braunschweig|Braunschweig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des jüdischen Rechtsanwaltes [[Victor Heymann]] und dessen Ehefrau Pauline, geborene [[Ramdohr (Adelsgeschlecht)|Ramdohr]] († 1874), einer Christin, wurde evangelisch getauft. Er legte 1893 das Abitur ab und studierte [[Rechtswissenschaft]] in [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Freiburg]] und Berlin. Nach der Referendarszeit und der Promotion nahm er im Jahre 1900 eine Tätigkeit als Gerichtsassessor im braunschweigischen Justizdienst auf. Er wurde 1908 zum Landrichter und 1913 zum Landgerichtsrat befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heymann nahm am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] als [[Major]] der [[Landwehr (Militär)|Landwehr]] teil und wurde mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuz]] I. und II. Klasse sowie dem [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Königlichen Hausorden von Hohenzollern]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bert Bilzer]], [[Richard Moderhack]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Brunsvicensia Judaica. Gedenkbuch für die jüdischen Mitbürger der Stadt Braunschweig 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweiger Werkstücke.&amp;#039;&amp;#039; Band 35, Braunschweig 1966, S. 177.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde an der Front schwer verwundet und verlor den linken Arm. Im Jahre 1925 wurde er Oberlandesgerichtsrat und später auch Justitiar der Reichsbankstelle Braunschweig. Er war mit einer Protestantin verheiratet und hatte vier Kinder. Seine Tochter Ilse heiratete 1933 den Braunschweiger Juristen [[Friedrich-Wilhelm Holland]], seine Tochter Ursula den Juristen Gerhard Meine.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wassmann&amp;quot;&amp;gt;Rudolf Wassermann: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Oberlandesgerichts Braunschweig.&amp;#039;&amp;#039; 1989 in: Rudolf Wassermann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Justiz im Wandel der Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Festschrift des Oberlandesgerichts Braunschweig. 1989 Braunschweig S.&amp;amp;nbsp;11–110.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Heymann fiel sowohl als vor 1914 ernannter Lebenszeitbeamter als auch als sogenannter Frontkämpfer des Ersten Weltkrieges unter die Ausnahmebestimmungen des [[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums|Berufsbeamtengesetzes]], so dass er trotz seiner zur Hälfte jüdischen Herkunft bis zur Pensionierung 1939 im Justizdienst und auf Betreiben des Reichsbankpräsidenten [[Hjalmar Schacht]] zunächst auch Reichsbankjustitiar blieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wassmann&amp;quot; /&amp;gt; Seine Stiefmutter, die Hamburger Bankierstochter Adele, geb. Jonas, wurde am 16. März 1943 in das [[Ghetto Theresienstadt|KZ Theresienstadt]] verschleppt, wo sie im selben Jahr starb. Die Halbschwester Bertha (1884–1942), die als Malerin zur [[Zeit des Nationalsozialismus]] Ausstellungs- und Malverbot erhielt, starb in einem [[Deutsche Konzentrationslager|KZ]] im Osten.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingeborg Bloth: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kunst 1933–1945 in Braunschweig.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 2000, S.&amp;amp;nbsp;90.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heymanns Sohn Hans Viktor wurde zum Kriegsdienst herangezogen und verhungerte in sowjetischer Kriegsgefangenschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Bergemann, Simone Ladwig-Winters: &amp;#039;&amp;#039;Richter und Staatsanwälte jüdischer Herkunft im Nationalsozialismus. Eine Dokumentation.&amp;#039;&amp;#039; Köln 2004, S. 375.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach dem Zweiten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende war Heymann, der als Nicht-Nationalsozialist auf der „Weißen Liste“ seines nach England geflohenen Kollegen Dr. [[Walter Gutkind]] stand, zeitweise Vorsitzender des [[Entnazifizierung|Braunschweiger Entnazifizierungsausschusses]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dieter Miosge]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Diskriminierung, die Diskriminierung und die Verfolgung jüdischer Juristen in Braunschweig.&amp;#039;&amp;#039; 1989 in: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Richterzeitung.&amp;#039;&amp;#039; 1989 S.&amp;amp;nbsp;49ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er starb 1947 in Braunschweig und wurde auf dem dortigen [[Hauptfriedhof Braunschweig|Hauptfriedhof]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Bein]]: &amp;#039;&amp;#039;Ewiges Haus. Jüdische Friedhöfe in Stadt und Land Braunschweig.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 2004, ISBN 3-925268-24-3, S. 221.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3775258388|Seite=276}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1034904361|VIAF=301739684}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heymann, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Oberlandesgericht Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Judentum, Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1874]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heymann, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Juli 1874&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Braunschweig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Mai 1947&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Braunschweig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;08Linus</name></author>
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