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	<title>Rudolf Helm - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Helm&amp;diff=1869062&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 22. Dezember 2025 um 22:26 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Klassischen Philologen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Helm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Für den gleichnamigen Politiker siehe [[Rolf Helm]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Wilhelm Oskar Helm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. März]] [[1872]] in [[Berlin]]; † [[29. November]] [[1966]] in [[Kiel]]) war ein deutscher [[Klassische Philologie|Klassischer Philologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Rudolf Helm.jpg|mini|hochkant|Grabstätte Rudolf Helm]]&lt;br /&gt;
Rudolf Helm studierte ab 1889 Klassische Philologie an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]] und wurde 1892 bei [[Johannes Vahlen]] mit einer Dissertation über das Epos &amp;#039;&amp;#039;Thebais&amp;#039;&amp;#039; von [[Publius Papinius Statius|Statius]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]] (&amp;#039;&amp;#039;De P. Papinii Statii Thebaide&amp;#039;&amp;#039;). Nach dem Studium unternahm er 1893/94 Reisen durch Italien und Griechenland mit dem [[Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts]] und unterrichtete für kurze Zeit als Hilfslehrer. 1897 wurde er auf die neu eingerichtete Assistentenstelle am Institut für Altertumskunde der Berliner Universität berufen. [[Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff]], der im selben Jahr aus Göttingen gekommen war, hatte die Einrichtung dieser Stelle bei der Universitätsleitung durchgesetzt. Als Assistent gab Helm Lehrveranstaltungen, verwaltete die Institutsbibliothek und war fachlicher Ansprechpartner für die Studenten. Der &amp;#039;&amp;#039;Akademisch-Philologische Verein Berlin&amp;#039;&amp;#039; im [[Deutscher Wissenschafter-Verband|Naumburger Kartellverband]] ernannte ihn zum Ehrenmitglied.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Göbel, A. Kiock, Richard Eckert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Alten Herren und Ehrenmitglieder des Naumburger Kartell-Verbandes Klassisch-Philologischer Vereine an deutschen Hochschulen&amp;#039;&amp;#039;, A. Favorke, Breslau 1913, S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1899 erreichte Helm seine [[Habilitation]] und damit die Ernennung zum Privatdozenten. Die Assistentenstelle wurde neu ausgeschrieben und 1900 an [[Richard Heinze (Philologe)|Richard Heinze]] vergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach sieben Jahren als Privatdozent in Berlin wurde Helm 1907 als außerordentlicher Professor an die [[Universität Rostock]] berufen. Als sein Kollege [[Otto Plasberg]] 1909 an die [[Karls-Universität]] nach [[Prag]] wechselte, wurde Helm zum ordentlichen Professor ernannt. 1920 nahm Helm als Mitglied eines gegen die Republik gerichteten Zeitfreiwilligenregiments am [[Kapp-Putsch]] teil. Deswegen wurde auch kurzzeitig wegen Hochverrats gegen ihn ermittelt. Aber schon im Juli 1920 wurde Helm zum Rektor der Universität Rostock bestimmt, was er bis 1922 blieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Buddrus, Sigrid Fritzlar: &amp;#039;&amp;#039;Die Professoren der Universität Rostock im Dritten Reich: Ein biographisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Walter de Gruyter, München 2007, ISBN 978-3-11-095730-3, S. 183.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] wurde er aufgrund der jüdischen Herkunft seiner Frau im Jahr 1937, in dem ohnehin seine [[Emeritierung]] erfolgt wäre, zwangsweise in den Ruhestand versetzt (und erhielt damit geringere Bezüge denn als Emeritus). Sein Lehrstuhl wurde durch [[Andreas Thierfelder]] vertreten, der 1938 zum außerordentlichen Professor ernannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] erhielt Helm 1947 seine Professur zurück und lehrte einige Jahre als Emeritus in Rostock sowie an der [[Universität Greifswald]]. Zu seinem formalen Nachfolger wurde 1948 [[Werner Hartke]] berufen. 1953, im Alter von 81 Jahren, trat Helm in den Ruhestand und zog nach [[Berlin-Charlottenburg]]. In seinen letzten Lebensjahren widmete er sich ganz seiner Forschungsarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Helm starb 94-jährig auf einer Reise in [[Kiel]] und wurde in [[Berlin-Wilmersdorf]] eingeäschert. Die Beisetzung erfolgte auf dem [[Friedhof Heerstraße]] in Charlottenburg im heutigen Ortsteil [[Berlin-Westend|Westend]] (Grablage: II-Ur&amp;amp;nbsp;3-144).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Jürgen Mende (Historiker)|Hans-Jürgen Mende]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Begräbnisstätten.&amp;#039;&amp;#039; Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1. S.&amp;amp;nbsp;487.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Tochter Ilse Warkentien geb. Helm (1889–1988) leitete mit ihrem Mann die Universitätsbuchhandlung Warkentien in [[Rostock]] bis zu ihrer Schließung in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Tochter [[Dörte Helm|Dorothea „Dörte“]], verh. Heise (1889–1941) wurde als Malerin und Grafikerin bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Tochter Dr. Ursula Makowski geb. Helm (1905–2005) studierte Pharmazie und arbeitete als Apothekerin in einem Berliner Krankenhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Rudolf Helm war hauptsächlich [[Latinistik|Latinist]]. Sein Forschungsschwerpunkt war die römische Literatur seit dem 1. Jahrhundert v. Chr., besonders zur [[Römische Kaiserzeit|Kaiserzeit]] und in der [[Spätantike]]. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts beschäftigte er sich mit dem griechischen Satiriker [[Lukian von Samosata]], dessen Werk er als Bearbeitung der (nicht erhaltenen) [[Menippeische Satire|Satiren]] des [[Menippos von Gadara]] sah. Helms zentrale Schriften in diesem Bereich sind seine Aufsatzreihe &amp;#039;&amp;#039;Lucian und die Philosophenschulen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Neue Jahrbücher für das klassischer Altertum&amp;#039;&amp;#039;, Band 5, 1902, S. 188–213. 263–288. 351–369.&amp;lt;/ref&amp;gt;, seine Monografie &amp;#039;&amp;#039;Lucian und Menipp&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Leipzig 1906, Nachdruck Hildesheim 1967.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Artikel &amp;#039;&amp;#039;Lukianos&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;[[Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Band XXIII,2 (1927), Sp. 1725–1778.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Helms Positionen zu Lukian sind heute teilweise überholt.&amp;lt;ref&amp;gt;David S. Du Toit, &amp;#039;&amp;#039;Theios anthropos: Zur Verwendung von theios anthrōpos und sinnverwandten Ausdrücken in der Literatur der Kaiserzeit&amp;#039;&amp;#039;, Tübingen 1997, S. 201 Anm. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helms lebenslange Beschäftigung mit dem antiken Roman mündete in seine Schrift &amp;#039;&amp;#039;Der antike Roman&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Berlin 1948. Zweite Auflage, Göttingen 1956.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das damals grundlegende Werk ist heute durch [[Niklas Holzberg]]s Monografie &amp;#039;&amp;#039;Der antike Roman. Eine Einführung&amp;#039;&amp;#039; weitgehend ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;München/Zürich 1986. Dritte Auflage Darmstadt 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helm veröffentlichte außerdem Übersetzungen der Dichter [[Horaz]], [[Catull]], [[Martial]], [[Tibull]] und [[Properz]] und die kritische Ausgabe der &amp;#039;&amp;#039;Metamorphosen, Apologia und Florida&amp;#039;&amp;#039; des [[Apuleius]] in der [[Bibliotheca Teubneriana]] (1908/1931, 1910).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Biographische Enzyklopädie]].&amp;#039;&amp;#039; Band 4 (1996), S. 571.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arbeiten aus dem Gebiet der Altertumswissenschaft. Festschrift Rudolf Helm zum 2. März 1962&amp;#039;&amp;#039;, Rostock 1963 (mit Schriftenverzeichnis).&lt;br /&gt;
* [[Michael Buddrus]], Sigrid Fritzlar: &amp;#039;&amp;#039;Die Professoren der Universität Rostock im Dritten Reich. Ein biographisches Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. München 2007. S. 183f [https://open.ifz-muenchen.de/entities/reihenband/5619ae23-6931-4c56-a564-3da8688d5919 online]&lt;br /&gt;
* [[Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff]]: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen 1848–1914.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1928, S. 283.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116690755}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|32435505X}}&lt;br /&gt;
* {{CPR}}&lt;br /&gt;
* {{BBF Personaldaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Klassische Philologie in Rostock}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116690755|LCCN=n/95/80950|VIAF=66557061}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Helm, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Latinist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer aus dem Latein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer ins Deutsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Rostock)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Rostock)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1872]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Helm, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Helm, Rudolf Wilhelm Oskar (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Klassischer Philologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. März 1872&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. November 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kiel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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