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	<title>Rudolf Heinze - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T09:03:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Xaver Querkel: erg.</title>
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		<updated>2025-11-01T19:09:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Reichstagsabgeordneten Rudolf Heinze. Für den Hochschullehrer an der Universität Heidelberg siehe [[Rudolf Heinze (Jurist, 1825)]], zum Wirtschaftsfunktionär siehe [[Rudolf Heinze (Generaldirektor)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:HeinzeRudolf1920.jpg|miniatur|Rudolf Heinze]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Rudolf Heinze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Juli]] [[1865]] in [[Oldenburg (Oldenburg)]]; † [[16. Mai]] [[1928]] in [[Dresden]]) war ein deutscher Jurist und rechtsliberaler Politiker ([[Nationalliberale Partei|NLP]], [[Deutsche Volkspartei|DVP]]). Er war 1907–1912 und 1920–1928 [[Mitglied des Reichstages]] sowie 1919/20 Vorsitzender der DVP-Fraktion in der [[Weimarer Nationalversammlung]]. 1920–1921 und 1922–1923 war er Reichsjustizminister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Reichsexekution]] gegen die sächsische Landesregierung im Herbst 1923 war Heinze [[Reichskommissar]]. Zuvor war er bereits von Oktober bis November 1918 letzter vom sächsischen König ernannter Vorsitzender des Gesamtministeriums (= Ministerpräsident).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Heinze, der evangelisch-lutherischer Konfession war, wurde als Sohn des Philosophieprofessors [[Max Heinze]] in [[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]] geboren. Sein jüngerer Bruder war der spätere klassische Philologe [[Richard Heinze (Philologe)|Richard Heinze]]. Nach dem Abitur in [[Leipzig]] studierte er von 1883 bis 1886 [[Rechtswissenschaften]] in [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Tübingen]], [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Heidelberg]], [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] und [[Universität Leipzig|Leipzig]]. Während seines Studiums wurde er Mitglied im [[Verein Deutscher Studenten]], dessen Vorortvorsitz er 1886 innehatte. 1887 wurde Heinze in Leipzig zum Doktor der Rechte promoviert. Nach seiner Militärzeit als [[Einjährig-Freiwilliger]] trat er in den sächsischen Justizdienst ein und wurde 1896 Amtsrichter in Dresden. 1900 heiratete er Anna Leue geb. Hotop. Aus dieser Ehe gingen vier Kinder hervor. Nach einigen Jahren als Landgerichtsrat wurde Heinze 1906 zum Landgerichtsdirektor berufen. 1912 schied Heinze aus dem sächsischen Justizdienst aus und wurde Mitarbeiter bei der [[Oberreichsanwaltschaft]] in Leipzig. 1914 erfolgt die Berufung zum Reichsgerichtsrat am [[Reichsgericht]] in Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war er von 1914 bis 1916 als Hauptmann in der Zentralpolizeistelle in Polen eingesetzt. Aufgrund persönlicher Kontakte in der [[Türkei]] war er von 1916 bis 1918 als Unter[[staatssekretär]] im türkischen Justizministerium in [[Konstantinopel]] tätig. Anschließend kehrte er nach Deutschland zurück. Von der Türkei empfohlen, wirkte Heinze 1926/27 als Vorsitzender des Konsularobergerichtes im [[Königreich Ägypten]] unter britischem Protektorat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Heinze war ursprünglich Mitglied der [[Nationalliberale Partei|Nationalliberalen Partei]], deren Zentralvorstand er von 1906 bis 1916 angehörte. Nach Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] beteiligte sich Heinze an der Gründung der [[Deutsche Volkspartei|Deutschen Volkspartei]] (DVP) und wurde zeitweise stellvertretender Parteivorsitzender unter [[Gustav Stresemann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dresden, Deutschland in der Welt voran–Drum sei Heinze unser Mann, PKSHN 10440 (Page 1).tif|mini|Wahlkampf-Postkarte von 1912]]&lt;br /&gt;
1899 wurde Heinze Stadtverordneter und 1903 Stadtrat in Dresden. 1907 zog er für den [[Reichstagswahlkreis Königreich Sachsen 5]] &amp;#039;&amp;#039;[[Dresden]] links der Elbe&amp;#039;&amp;#039; in den [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstag]] ein, dem er bis 1912 angehörte. Weitere Reichstagskandidaturen (1903 im [[Reichstagswahlkreis Königreich Sachsen 1]], 1912 im Reichstagswahlkreis Königreich Sachsen 5 und [[Reichstagswahlkreis Königreich Sachsen 6]]) blieben erfolglos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1915/16 war Heinze Abgeordneter der II. Kammer des [[Sächsischer Landtag (1831–1918)|Sächsischen Landtags]] für den Wahlkreis Dresden III. 1919/20 gehörte er der [[Weimarer Nationalversammlung]] an. Er war dort Vorsitzender der DVP-Fraktion und Mitglied im „Ausschuß zur Vorbereitung des Entwurfs einer Verfassung des Deutschen Reichs“. Er gilt als einer der Väter des Kompromisses zwischen Regierung und Teilen der Opposition im Ringen um die Annahme des [[Versailler Vertrag]]es. Von 1920 bis zu seinem Tode war Rudolf Heinze Abgeordneter des [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Walter Hentschel Grab Waldfriedhof Dresden.jpg|miniatur|Grab Rudolf Heinzes auf dem Waldfriedhof Weißer Hirsch]]&lt;br /&gt;
Heinze wurde am 13. Juni 1918 zum sächsischen [[Justizminister]] ernannt, vom 26. Oktober bis zum 13. November war er der letzte königlich-sächsische Vorsitzende des [[Gesamtministerium]]s ([[Ministerpräsident]]). Dem Kabinett gehörten erstmals Sozialdemokraten an. Bevor seine Reformvorschläge diskutiert werden konnten, machte die [[Novemberrevolution]] seinem Amt ein Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den ersten Reichstagswahlen vom 6. Juni 1920 wurde Heinze mit der Bildung einer Reichsregierung beauftragt. Er scheiterte jedoch an der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokratischen Partei Deutschlands]] (SPD), welche die DVP wegen ihrer nationalistischen Haltung in der Außenpolitik für nicht koalitionsfähig hielt. Im Kabinett von [[Constantin Fehrenbach]] war er 1920/21 Vizekanzler und [[Justizminister]], unter [[Reichskanzler]] [[Wilhelm Cuno]] war Heinze 1922/23 Justizminister. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. Januar 1923 kam es zur [[Ruhrbesetzung]] durch französische und belgische Truppen. Die Regierung Cuno rief zum passiven Widerstand auf, Heinze organisierte die Versorgung der Bevölkerung. Aufgrund des passiven Widerstands brach das Wirtschaftsleben zusammen und es kam zu einer [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923|Hyperinflation]]. Die Regierung Cuno musste daraufhin zurücktreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. Oktober 1923 wurde durch eine [[Reichsexekution]] die sächsische Regierung aus Sozialdemokraten und Kommunisten durch [[Reichspräsident]] [[Friedrich Ebert]] auf Grundlage von Artikel 48 der [[Weimarer Reichsverfassung]] des Amtes enthoben, nachdem sich der sächsische Ministerpräsident [[Erich Zeigner]] geweigert hatte, die illegal aus kommunistischen Arbeitern gebildeten und bewaffneten Einheiten aufzulösen sowie die Entlassung kommunistischer Minister vorzunehmen. Reichskanzler [[Gustav Stresemann]] ernannte Heinze zum [[Reichskommissar]], der die Aufgaben Zeigners übernahm. Unterstützt durch die [[Reichswehr]] setzte Heinze weitere Kommissare für die einzelnen Ministerien ein. Nach wenigen Tagen konnte er die Geschäfte an eine neu gebildete sächsische Regierung unter dem Sozialdemokraten [[Alfred Fellisch]] übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johannes Dieckmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Heinze&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Karl Maßmann]], [[Rudolf Paul Oßwald]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;VDSter – 50 Jahre Arbeit für Volkstum und Staat. Den Vereinen Deutscher Studenten zum 6. August 1931 gewidmet&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1931, S. 61–65.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|h/heinze_k_r|band=26|autor=Marc Zirlewagen|spalten=686-689}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|8|448||Heinze, Rudolf|[[Klaus Malettke]]|124349471}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rudolf Heinze (Sachsen)|Rudolf Heinze}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124349471|NAME=Karl Rudolf Heinze}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|117513695|Heinze, Karl Rodolf}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|Rudolf Karl Heinze|977}}&lt;br /&gt;
* {{AdR|117513695}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124349471|LCCN=|NDL=|VIAF=10777251}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heinze, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vizekanzler (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Reichsminister (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Reichsgericht)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Mitglied der Zweiten Kammer der Ständeversammlung des Königreichs Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NLP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Reichskommissar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrat (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1865]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heinze, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Heinze, Karl Rudolf (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker (NLP, DVP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Juli 1865&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oldenburg (Oldenburg)|Oldenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Mai 1928&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Xaver Querkel</name></author>
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