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	<title>Rudolf Hammer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Politiker Rudolf Hammer, zum Generalleutnant siehe [[Rudolph Hammer]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Hammer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. November]] [[1830]] in [[Brandenburg an der Havel|Brandenburg (Havel)]], [[Königreich Preußen]]; † [[11. Dezember]] [[1915]] ebenda) war ein deutscher Verwaltungsjurist und liberaler Politiker (Liberale Vereinigung, Nationalliberale Partei). Er war Oberbürgermeister von Brandenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rudolf Hammer war der Sohn des Tuchgroßhändlers und Stadtältesten Gottlieb Hammer und seiner Frau Karoline geb. Blell, die aus einer der bekanntesten Brandenburger Familien stammte.&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch des Gymnasiums begann er 1848 an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]] Rechtswissenschaft zu studieren. Er wurde aktiv im [[Corps Vandalia Heidelberg]], das ihn 1850 [[Reception (Corps)|recipierte]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Korpslisten 1910, 122/189.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als [[Inaktiver]] wechselte er an die [[Humboldt-Universität zu Berlin| Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin]]. Den [[Vorbereitungsdienst]] absolvierte er ausschließlich am [[Kreisgericht (Preußen)]] in Brandenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entgegen dem Wunsch seines Vaters, ein unabhängiger Privatmann zu sein, bewarb Hammer sich 1864 in der Stadtverwaltung seiner Heimatstadt und trat im Mai 1864 seine Stelle als [[Syndikus]] und [[Stadtrat]] an. 1872 wurde er zum Zweiten Bürgermeister und 1897 zum Ersten Bürgermeister gewählt und erhielt 1900 den Titel [[Oberbürgermeister]]. Er galt als „überaus friedlicher, versöhnlicher und schwer in Harnisch“ zu bringender Mann, dem das Interesse der Heimatstadt als oberstes Leitziel seiner Tätigkeit galt ([[Otto Tschirch]]). In seine Amtszeit fielen 1897 die Eröffnung der [[Pferdebahn]], 1898 die Einführung einer Wasserentsorgung über eine [[Schwemmkanalisation]] mit Pumpenanlagen und [[Rieselfelder]]n, 1901 die Einweihung des [[Elektrizitätswerk]]es und des neuen [[Krankenhaus]]es und 1904 die Eröffnung der [[Brandenburgische Städtebahn|Brandenburgischen Städtebahn]]. Die 500-Jahr-Feier der [[St.-Katharinenkirche (Brandenburg an der Havel)|St.-Katharinen-Kirche]], in der er getauft und [[Konfirmation|konfirmiert]] worden war und deren [[Gemeindekirchenrat]] er angehörte, war ein besonderer Höhepunkt für ihn. Als Niederlage sah er das Scheitern der Verhandlungen zur Eingemeindung der Gemeinden auf der Dominsel während seiner Amtszeit an (erst 1928/29 erfolgt). 1905 wurde er pensioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben sah er es als eine Pflicht an, die geistige Kultur seiner Heimatstadt zu fördern. Er war Mitbegründer des Historischen Vereins Brandenburg (Havel), dessen Vorsitzender er von 1872 bis 1909 war, bevor zunehmende Schwerhörigkeit ihn zum Rückzug bewegte. Außerdem war er Mitglied in der &amp;#039;&amp;#039;Provinzialkommission für die Denkmalpflege in der Provinz Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Hammer war auch über die Stadt hinaus politisch tätig. So war er von 1881 bis 1884 für die [[Liberale Vereinigung]] Mitglied des [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Deutschen Reichstages]] für den Wahlkreis 8 Brandenburg (Havel), [[Landkreis Westhavelland|Westhavelland]], Provinz Brandenburg-[[Regierungsbezirk Potsdam]]. Nach der Fusion der Liberalen Vereinigung mit der [[Deutsche Fortschrittspartei|Deutschen Fortschrittspartei]] wandte er sich 1884 der [[Nationalliberale Partei|Nationalliberalen Partei]] zu, deren rechtem Flügel er angehörte. In seiner Funktion als Oberbürgermeister saß er von 1897 bis 1905 in der „OB-Fraktion“ des [[Preußisches Herrenhaus|Preußischen Herrenhauses]]&amp;lt;!--im [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtag]]--&amp;gt;. Weiterhin war er Mitglied im [[Provinziallandtag (Preußen)|Provinziallandtag]] und im [[Kommunallandtag]] der [[Provinz Brandenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1901: [[Charakter (Titel)|Geheimer Regierungsrat]] (anlässlich des 50-jährigen Amtsjubiläums)&lt;br /&gt;
* 1905: [[Königlicher Kronen-Orden (Preußen)]] III. Klasse (beim Ausscheiden aus dem Dienst)&lt;br /&gt;
* 1905: [[Ehrenbürger]] der Stadt Brandenburg (Havel)&lt;br /&gt;
* 1909: Ehrenvorsitzender des Historischen Vereins Brandenburg e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* 1911: Hammerstraße in Brandenburg  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Reichstagsabgeordneten des Deutschen Kaiserreichs (5. Wahlperiode)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Otto Tschirch]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Erinnerung. Lebensbilder verdienter Männer. 4. Gedächtnisworte für den Ehrenvorsitzenden des Historischen Vereins, Geheimen Regierungsrat Rudolf Hammer, ehemaligen Oberbürgermeister der Stadt Brandenburg, †&amp;amp;nbsp;11.&amp;lt;!-- ??Leerzeichen?? --&amp;gt;Dezember 1915.&amp;#039;&amp;#039; In: Historischer Verein Brandenburg (Havel), Otto Tschirch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift zur Gedenkfeier des 50jährigen Bestehens.&amp;#039;&amp;#039; Brandenburg (Havel) 1918, S. 284–290.&lt;br /&gt;
* Klaus Heß: &amp;#039;&amp;#039;Die Oberbürgermeister der Stadt Brandenburg im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; In: Historischer Verein Brandenburg (Havel) e.&amp;amp;nbsp;V., 10. Jahresbericht 2000–2001, Brandenburg an der Havel 2001, S. 46–58&lt;br /&gt;
* Klaus Heß: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Hammer – Oberbürgermeister.&amp;#039;&amp;#039; In: Marcus Alert / Wolfgang Kusior (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;45 namhafte Brandenburger&amp;#039;&amp;#039;. Neddermeyer, Berlin 2002, S. 35 f. ISBN 3-933254-34-5&lt;br /&gt;
* Klaus Heß: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Hammer.&amp;#039;&amp;#039; In: Udo Geiseler / Klaus Heß (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Brandenburg an der Havel. Lexikon zur Stadtgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; (Einzelveröffentlichungen der Brandenburgischen Historischen Kommission, XIII). Lukas Verlag, Berlin 2008, S. 142 f. ISBN 978-3-86732-001-6&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder der Vandalia zu Heidelberg nach dem Stande vom 29. September 1935.&amp;#039;&amp;#039; [Berlin 1936]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|13325383X|Hammer, Johann Friedrich Christian Rudolf}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|Johann Friedrich Christian Hammer|912}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtoberhäupter von Brandenburg an der Havel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13325383X|VIAF=3657375}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hammer, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Brandenburg an der Havel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Herrenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages von Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NLP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Liberalen Vereinigung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Regierungsrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 3. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Brandenburg an der Havel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preuße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1830]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hammer, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hammer, Johann Friedrich Christian Rudolf (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker (NLP), MdR, Oberbürgermeister von Brandenburg an der Havel&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. November 1830&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brandenburg an der Havel]], [[Königreich Preußen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Dezember 1915&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Brandenburg an der Havel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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