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	<title>Rudolf Hallmeyer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Literatur */ Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-22T11:09:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Hallmeyer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Februar]] [[1908]] in [[Plauen]]; † [[8. September]] [[1943]] in [[Gedenkstätte Plötzensee|Berlin-Plötzensee]]) war ein deutscher [[Kommunismus|Kommunist]] und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hallmeyer, Sohn eines [[Buchbinder]]s, wuchs in Plauen auf. Bereits während seiner Lehre als Rohrleger betätigte er sich aktiv für den [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1918)|KJVD]], dem er mit 16 Jahren beigetreten war. 1931 wurde er Mitglied der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]. Im Dezember 1932 wurde er zum Stadtverordneten in Plauen gewählt. Nach dem [[Reichstagsbrand]] fahndete die [[Sturmabteilung|SA]] nach ihm, so dass Hallmeyer im März 1933 Plauen verlassen musste. Er arbeitete zunächst illegal als Instrukteur der KPD-Bezirksleitung Sachsen in [[Meerane]] und im Unterbezirk [[Hohndorf]]-[[Rödlitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] gesucht, emigrierte er im April 1934 nach [[Prag]]. Jedoch war er bereits im Herbst desselben Jahres wieder bereit als Instrukteur des [[Zentralkomitee|ZK]] des KJVD nach Deutschland zurückzukehren. Er kam in den Bezirken [[Hannover]] und [[Magdeburg]] zum Einsatz. Besonders in Magdeburg konnte er die Verbindungen zu Betriebsgruppen, unter anderem der [[Eugen Polte|Firma Polte]] und der [[Maschinenfabrik Buckau R. Wolf]], festigen. Im Sommer 1935 verließ Hallmeyer erneut Deutschland, da ihm Verhaftung drohte. Im September und Oktober 1935 nahm er am VI. Weltkongress der [[Kommunistische Jugendinternationale|Kommunistischen Jugendinternationale]] in [[Moskau]] teil, anschließend besuchte er zwei Jahre lang die [[Internationale Lenin-Schule]] der [[Kommunistische Internationale|Komintern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1937 ging Hallmeyer nach Prag und ab 1938 nach [[Göteborg]]. Dort arbeitete Hallmeyer in der KPD-Auslandsabschnittsleitung. Er kam wiederholt aus der [[Tschechoslowakei]] und aus [[Schweden]] nach [[Berlin]], um den illegalen Gruppen der KPD Beschlüsse über die Organisierung und Leitung des Widerstandskampfes zu übermitteln und zu erläutern. Im Frühjahr 1940 wurde er nach [[Kopenhagen]] geschickt, gelangte aber durch die Kriegsereignisse erst Ende Juni 1940 über [[Stettin]] nach Berlin. Dort verschaffte ihm [[Ottilie Pohl]] ein Quartier bei ihrer Freundin Martha Krüger. Hallmeyers Anlaufpartner [[Willi Gall]] war bereits verhaftet worden. Als Instrukteur hatte er den Auftrag, die illegalen Parteiorganisationen zu unterstützen, Verbindungen zwischen ihnen herzustellen und sie zu einer festen Organisation zusammenzufassen. Während seines Aufenthaltes in Berlin verfasste Hallmeyer die Schrift „Kampf gegen alle Verfälschungen des Sozialismus“. Zusammen mit [[Hans Schulz (Widerstandskämpfer)|Hans Schulz]] und [[Friedrich Klemstein|Fritz Klemstein]] schuf er eine Widerstandsgruppe im Betrieb [[Ludwig Loewe]] in [[Berlin-Moabit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Hallmeyer seine Kontaktpartner in Magdeburg, [[Halle (Saale)|Halle]] und [[Dresden]] aufgesucht hatte, wurde er am 24. August 1940 in Berlin verhaftet. Am 5. August 1943 wurde er vom „[[Volksgerichtshof]]“ zum Tode verurteilt und wenige Wochen später in [[Gedenkstätte Plötzensee|Plötzensee]] hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dessau-Roßlau, Hallmeyerstraße(1).jpg|miniatur|Hallmeyerstraße in Dessau]]&lt;br /&gt;
In [[Dessau]] ist eine Straße und in [[Mylau]] eine Siedlung nach ihm benannt. Eine nach ihm benannte Straße in seiner Geburtsstadt Plauen wurde nach der [[Wende (DDR)|Wende]] wieder in Wettinstraße umbenannt. Gedenktafel und Straßenname für den kommunistischen Stadtverordneten in [[Meerane]] sind nach dem Ende der DDR ebenfalls entfernt worden. Die SG Dynamo Magdeburg, die 32. Kampfgruppenhundertschaft (mot.) Plauen sowie die [[Raketenabteilung]] 10 der [[Nationale Volksarmee|NVA]] in [[Schneeberg (Erzgebirge)|Schneeberg]] trugen ebenfalls seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[DEFA]]-Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;Protokoll für einen&amp;#039;&amp;#039; (1966) von [[Joachim Hellwig]] schildert Hallmeyers letzte Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Luise Kraushaar]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Widerstandskämpfer 1933–1945. Biographien und Briefe.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Dietz, Berlin 1970, S. 358–361.&lt;br /&gt;
* Johannes Richter: &amp;#039;&amp;#039;Leben und Kampf des Plauener Antifaschisten Rudolf Hallmeyer: geboren am 3. Februar 1908 in Plauen, ermordet am 7. September 1943 in Berlin-Plötzensee.&amp;#039;&amp;#039; Vogtländisches Kreismuseum, Plauen 1974. (&amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Vogtländischen Kreismuseums&amp;#039;&amp;#039;, Band 42).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/rudolf-hallmeyer?ID=4412 Hallmeyer, Rudolf]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hallmeyer, Rudolf&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Bd. 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München : Saur 1980, S. 266&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119284596X|VIAF=5470156619126928780000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hallmeyer, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KJVD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Internationalen Leninschule]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Berlin-Plötzensee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Plauen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hallmeyer, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Februar 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Plauen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. September 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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