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	<title>Rudolf Haake - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Pessottino am 29. September 2025 um 13:29 Uhr</title>
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		<updated>2025-09-29T13:29:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hans Rudolf Haake&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Oktober]] [[1903]] in [[Leipzig]]; † [[12. April]] [[1945]] in [[Kelbra (Kyffhäuser)|Kelbra]]) war ein deutscher [[Kommunalpolitiker]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und übte 1937 sowie 1938/1939 [[Liste der Bürgermeister der Stadt Leipzig|das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Leipzig]] [[Kommissar#Kommissarische Amtsausübung|kommissarisch]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde als Sohn des Leipziger Kaufmanns Gustav Haake geboren und legte 1921 an der örtlichen &amp;#039;&amp;#039;[[Handelslehranstalt Leipzig|Öffentlichen Höheren Handelslehranstalt]]&amp;#039;&amp;#039; seine [[Reifezeugnis|Reifeprüfung]] ab. In den folgenden zwei Jahren erlernte er in einer kaufmännischen Großhandlung für Bäckereibedarf den Beruf eines [[Handlungsgehilfe]]n, bis 1924 war er in Leipzig als [[Kontorist]] und [[Lagerist]] tätig. Von 1924 bis 1928 arbeitete er im Unternehmen seines Vaters in Leipzig und Kelbra.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1922 wurde Haake Mitglied der kurz zuvor gegründeten Leipziger [[NSDAP-Ortsgruppe|Ortsgruppe]] der NSDAP, nach zeitweiligem Verbot trat er zum 1. April 1925 erneut der neu gegründeten Partei bei (Mitgliedsnummer 1.181).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/12661268&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu diesem Zeitpunkt war er bereits intensiv am Aufbau der örtlichen [[Hitlerjugend]] beteiligt. Nach seinem Neueintritt in die NSDAP besuchte er deren [[Reichsredner|Rednerschule]], in der Folgezeit wurde Haake häufig als [[Agitation|Agitator]] der Partei bei Versammlungen eingesetzt. 1930 wurde er in diesem Zusammenhang als [[Reichsredner]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er von 1926 bis 1928 berufsbedingt in Kelbra lebte, wo er die dortige NSDAP-Ortsgruppe gründete, zog er zurück nach Leipzig. Hier studierte er für ein Jahr an der [[Handelshochschule Leipzig]], von 1928 bis 1930 leitete Haake zusätzlich die Ortsgruppe in [[Borna]]. Bei den Leipziger Kommunalwahlen von 1929 und 1932 wurde Haake als [[Stadtverordneter]] gewählt, 1930 wurde er Leiter der Leipziger NSDAP-Geschäftsstelle. Ab 1933 war er Vizevorsteher der Stadtverordneten, im gleichen Jahr wurde er zum ehrenamtlichen Bürgermeister gewählt. 1935 erfolgte die Wahl zum berufsmäßigen Bürgermeister und damit gleichzeitig zum Stellvertreter des Oberbürgermeisters [[Carl Friedrich Goerdeler]]. Haake war [[Dezernent]] für das Statistische Amt, das Gewerbeamt, das Amt für Wehrmachtsangelegenheiten, das Schul- und Bildungsamt, das Markthallenamt, das Vermietungs- und Stadtverkehrsamt, das Stadtgesundheitsamt und die Beschäftigungsstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Machtergreifung|Machtantritt der Nationalsozialisten im Deutschen Reich]] verkörperte Haake wie kein Zweiter die [[Gleichschaltung]]spolitik in der Leipziger Stadtverwaltung. Nach der Ernennung des Oberbürgermeisters Carl Friedrich Goerdeler zum [[Reichskommissar für die Preisbildung]] im Jahre 1934 nutzte er die häufige Abwesenheit Goerdelers dazu aus, dessen zur NSDAP distanzierten kommunalpolitischen Kurs zu unterlaufen und zum Teil offen zu sabotieren. Im November 1936 wurde während einer Auslandsreise Goerdelers auf seine Veranlassung hin das [[Mendelssohn-Denkmal (Leipzig)|Mendelssohn-Denkmal]] für den jüdischen Komponisten [[Felix Mendelssohn Bartholdy]] abgerissen. Da Goerdeler die Wiedererrichtung nicht durchsetzen konnte, nahm er seine Wiederwahl zum Leipziger Oberbürgermeister nicht an. Deshalb führte Haake ab dem 1. Januar 1937 kommissarisch das Amt des Leipziger Oberbürgermeisters bis zum Amtsantritt [[Walter Dönicke]]s am 12. Oktober 1937. Nach der Absetzung Dönickes am 11. Oktober 1938 wurde Haake erneut zum kommissarischen Oberbürgermeister Leipzigs ernannt. In diesem Amt blieb er bis zum 20. August 1939. Sein Nachfolger wurde [[Alfred Freyberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In die Amtszeiten Haakes fallen die Bildung der [[Stadtwerke Leipzig|Leipziger Stadtwerke]] (1937), die 725-jährigen Feierlichkeiten von [[Thomasschule]]&amp;lt;ref&amp;gt;Corinna Wörner: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Anpassung und Resistenz. Der Thomanerchor Leipzig in zwei politischen Systemen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien und Materialien zur Musikwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 123). Georg Olms Verlag, Hildesheim 2023, S. 315–325.&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Verhandlungen über die Eingliederung des [[Thomanerchor]]s in die [[Hitlerjugend]]&amp;lt;ref&amp;gt;Corinna Wörner: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Anpassung und Resistenz. Der Thomanerchor Leipzig in zwei politischen Systemen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien und Materialien zur Musikwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 123). Georg Olms Verlag, Hildesheim 2023, S. 249ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die 125-Jahr-Feier der [[Völkerschlacht]] (1938), die Abschiebung von 1.598 [[Jüdische Gemeinde Leipzig|Leipziger Juden]] im Rahmen der sogenannten [[Polenaktion]] nach [[Zweite Polnische Republik|Polen]] sowie die [[Novemberpogrome 1938]], bei der sechs Leipziger Synagogen zerstört wurden, darunter die [[Große Gemeindesynagoge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1943 wurden von dem amtierenden Oberbürgermeister Freyberg Korruptionsvorwürfe gegen Haake erhoben, woraufhin er aus der Stadtverwaltung entlassen wurde und mit seiner Familie nach Kelbra übersiedelte. Im Anschluss war Haake zeitweise Hauptarbeitsgebietsleiter der NSDAP in [[Litauen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. April 1945 schoss Haake als Leiter des örtlichen [[Volkssturm]]s aus einem Fenster des Rathauses in Kelbra auf amerikanische Soldaten, von denen er zwei verletzte. Bei der anschließenden Erstürmung des Hauses kam er ums Leben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hinterließ seine Frau Gertrud, geborene Dreiling (1907–2000), die er 1931 geheiratet hatte, und sieben Kinder im Alter zwischen drei Monaten und dreizehn Jahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RG&amp;quot;&amp;gt; Robert Giesel: &amp;#039;&amp;#039;Leipzigs nationalsozialistische Oberbürgermeister …&amp;#039;&amp;#039;, S. 228&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Versammlungsleiter&amp;#039;&amp;#039;. Theodor Fritsch jun., Leipzig 1931.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Leipziger Stadtbankskandal. Eine Anklage gegen bürgerlich marxistische Misswirtschaft&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der NSDAP, Leipzig 1932.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kämpfer unter dem Hakenkreuz. Roman unserer Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Blömer, Leipzig 1933.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das tönende Buch der Stadt Leipzig&amp;#039;&amp;#039;. Bibliographisches Institut, Leipzig 1935. [als Herausgeber]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das städtische Messe- und Ausstellungswesen&amp;#039;&amp;#039;. Kohlhammer, Stuttgart 1938.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leipzig, die Stadt ohne Raum&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1939.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karin Kühling, [[Doris Mundus]]: &amp;#039;&amp;#039;Leipzigs regierende Bürgermeister vom 13. Jahrhundert bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Sax-Verlag, Beucha 2000, ISBN 3-934544-02-9.&lt;br /&gt;
* Andreas Peschel: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Haake und die Leipziger NSDAP.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Stadtgeschichte. Mitteilungen des Leipziger Geschichtsvereins e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; (Jahrbuch 2009), S. 133–152.&lt;br /&gt;
* Robert Giesel: &amp;#039;&amp;#039;Leipzigs nationalsozialistische Oberbürgermeister (1937–1945).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Leipziger Stadtgeschichte: Jahrbuch 2011&amp;#039;&amp;#039;, Sax-Verlag, Markkleeberg 2012, ISBN 978-3867291026, S. 171–232.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Säbi|Andreas Peschel|101621434|Rudolf Haake (1903–1945)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberbürgermeister von Leipzig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=101621434|VIAF=47133479}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Haake, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Haake, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Haake, Hans Rudolf&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), Oberbürgermeister von Leipzig&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Oktober 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. April 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kelbra]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pessottino</name></author>
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