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	<title>Rudolf Gustav Puff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T09:25:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Gustav_Puff&amp;diff=1960138&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Glewe: Grabmal</title>
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		<updated>2023-12-24T10:17:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Grabmal&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Gustav Puff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Juli]] [[1808]] in Holzbaueregg bei [[Groß Sankt Florian|Großflorian]], [[Steiermark]]; † [[20. Juni]] [[1865]] in [[Maribor|Marburg an der Drau]]) war ein [[Untersteiermark|untersteirischer]] Gymnasialprofessor, Schriftsteller, Dichter und bedeutender (ursprünglich deutschsprachiger) Förderer der [[Slowenien|slowenischen Kultur]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Rudolf Gustav Puff (www.rtvslo.si).jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Gustav Puff&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Pobrežje_cemetery_20.JPG|mini|Grabmal von Rudolf Gustav Puff auf dem Friedhof Pobrežje]]&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Puff erhielt seine erste Ausbildung in [[Graz]], wohin die Familie wenige Jahre nach seiner Geburt übersiedelt war. Schon früh beschäftigte er sich mit der Geschichte (insbesondere seiner engeren Heimat) und dem Studium der modernen Sprachen, wobei er ein besonderes angeborenes Talent entfaltete. Er unternahm ausgedehnte Reisen durch die österreichischen Alpenländer, die seine Vorliebe für das kulturelle Leben und die Naturschönheiten dieser Gegenden erweckten. Nach dem Tod des Vaters (1823) übersiedelte die Mutter nach [[Wien]], wo Puff seine Studien von 1825 an fortsetzte und ausgedehnten Verkehr mit hervorragenden literarischen Größen der Residenzstadt pflegte. Daneben hatte er Gelegenheit, seinen ästhetischen Sinn an den dramatischen Leistungen des Hofburgtheaters zu bilden. Als plötzlich auch seine Mutter starb begab er sich zurück in die Steiermark, an die Universität Graz, wo er neben juristischen Studien (die er 1830 abschloss) auch zum Doktor der Philosophie [[Promotion (Doktor)|promovierte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Verehelichung im selben Jahr (1830) wurde er Supplent in Marburg und im Jahr 1831 Gymnasialprofessor in [[Koper|Capo d’Istria]] (heute Koper, Slowenien). Ein Diensttausch brachte ihn von dort wieder zurück nach Marburg, wo er eine ertragreiche pädagogische Tätigkeit entfaltete und bei seinen Schülern außerordentlich beliebt war. Seither stand er mit den literarischen Kreisen Steiermarks und ganz Österreichs in steter Verbindung, unternahm ausgedehnte Reisen im Lande, wie auch in die Nachbarländer (Tirol, die Schweiz, an den Rhein usw.). Trotz verlockender Anträge, seine engere Heimat zu verlassen, verblieb er in Marburg und war schriftstellerisch außerordentlich tätig. Die Stadt ehrte ihn 1846 durch Verleihung des [[Ehrenbürger]]rechtes. Im Revolutionsjahr 1848 tat Puff Dienst in der „Marburger Nationalgarde“ und zeichnete sich durch „Ruhe und Besonnenheit“ aus. Nachdem im Jahr 1854 seine Gattin gestorben war, vermählte sich Puff zum zweiten Mal, trat nach 32-jährigem Dienst im Lehrfach in den Ruhestand und starb am 20. Juni 1865 zu Marburg, das er in den letzten Jahren seines Lebens nicht mehr verlassen hatte.&lt;br /&gt;
Er wurde auf dem [[Friedhof von Pobrežje]], dem Zentralfriedhof von [[Stadtgemeinde Maribor|Maribor]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
Puffs Arbeiten behandeln historische, geographische und ethnographische Themata. Auf seinen Wanderungen und Reisen hatte zahlreiche Sagenstoffe gesammelt und Land und Leute beobachtet. Die Resultate dieser Sammlung und Beobachtung legte er in zahlreichen Aufsätzen nieder, die in hervorragenden Blättern Österreichs, sowie in der „Augsburger Allgemeinen Zeitung“ und anderen Journalen des Auslandes veröffentlicht wurden. Von seinen Einzelwerken seien hier angeführt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 6 Bändchen &amp;#039;&amp;#039;Gedichte&amp;#039;&amp;#039; (1835–1840), welche insbesondere zahlreiche Balladen und Romanzen aus der heimischen Geschichte enthalten,&lt;br /&gt;
* die treffliche Topographie: &amp;#039;&amp;#039;Marburg in Steiermark Seine Umgebung, Bewohner und Geschichte&amp;#039;&amp;#039; (1847), 2 Bände,&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Marburg in Steiermark. Seine Umgebung, Bewohner und Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Slowen.: &amp;#039;&amp;#039;Maribor. Njegova okolica, prebivalci in zgodovina&amp;#039;&amp;#039;. Maribor: Založba Obzorja 1999. ISBN 961-230-102-6 (=Documenta et studia historiae recentioris. 13.)&lt;br /&gt;
* reichhaltige &amp;#039;&amp;#039;Marburger Taschenbuch für Geschichte, Landes und Sagenkunde der Steiermark&amp;#039;&amp;#039; (1853–1855), 3 Jahrgänge,&lt;br /&gt;
* die 10 Hefte steirischer Volkssagen: &amp;#039;&amp;#039;Von der Mur und der Drau&amp;#039;&amp;#039; (1830),&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sagen und Erzählungen&amp;#039;&amp;#039; (1837 u. 1838), 2 Bände,&lt;br /&gt;
* eine Reihe von Bändchen unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Frühlingsgruß&amp;#039;&amp;#039; (1839 ff.), zumeist Gedichte, Sagen und Erzählungen aus Steiermark und den Nachbarländern enthaltend,&lt;br /&gt;
* die Monographien über die steirischen Badeorte: Gleichenberg, Römerbad-Tüffer, Sauerbrunn-Rohitsch, der &amp;#039;&amp;#039;Wegweiser in sämmtliche Gesundbrunnen und Bäder der Steiermark&amp;#039;&amp;#039; (1854),&lt;br /&gt;
* die &amp;#039;&amp;#039;Wanderungen durch Steiermark&amp;#039;&amp;#039; (1843).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche ungedruckte historische, topographische, poetische und dramatische Arbeiten fanden sich in seinem Nachlass, der sich im steirischen Landesarchive zu Graz befindet. Viele seiner Stoffe entnahm Puff dem Volksleben der slawischen Bevölkerung des Landes, da er der slowenischen Sprache mächtig war und mit den slowenischen Literaten seiner Zeit in fortwährender Verbindung stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Selbstbiographie in der &amp;#039;&amp;#039;Südsteirischen Post&amp;#039;&amp;#039; [Marburg], laut Tanja Žigon&amp;lt;ref&amp;gt;Tanja Žigon, Deutschsprachige Presse in Slowenien (1707–1945), 2./3. Teil. In: [https://books.google.de/books?id=9n_PfasbPhYC&amp;amp;pg=PA174&amp;amp;hl=de Berichte und Forschungen. Jahrbuch des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Bd. 13 (2006), von Oldenbourg, hier: Seiten 174-175] ISBN 3-486-57936-3 (eingeschränkte Vorschau)&amp;lt;/ref&amp;gt; „eine politische Zeitschrift, die in deutscher Sprache die Interessen der Slowenen, vor allem der Konservativen in der Untersteiermark, vertrat“, Jahrgang 1881, Nr. 34.&lt;br /&gt;
* Selbstbiographie in der &amp;#039;&amp;#039;Südsteirischen Post&amp;#039;&amp;#039; [Marburg], Jahrgang 1881, Nr. 34.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?apm=0&amp;amp;aid=spo&amp;amp;datum=18810730&amp;amp;seite=1&amp;amp;zoom=2 Von der Österreichischen Nationalbibliothek digitalisierte Ausgaben:] Südsteirische Zeitung (Online bei ANNO)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* P. Seelinger: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Rudolf Gustav Puff.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Joseph Kehrein]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisch-literarisches Lexikon der katholischen deutschen Dichter, Volks- und Jugendschriftsteller im 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, Woerl, Zürich, Stuttgart und Würzburg 1871, S. 24–33 ([https://books.google.de/books?id=DME5AAAAcAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA24&amp;amp;redir_esc=y&amp;amp;hl=de Digitalisat])&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Puff, Rudolph Gustav|24|63|66}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|26|708|709|Puff, Rudolf Gustav|[[Anton Schlossar]]|ADB:Puff, Rudolf Gustav}}&lt;br /&gt;
* Matjaž Birk: &amp;#039;&amp;#039;Der Recensent und die Kleinstädter. Zur Gesellschaftskritik in der Prosa Rudolf Puffs (1808–1865), eines Mariborer Vormärzliteraten&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Mirko Križman 70 let, zaslužni profesor Univerze v Mariboru.&amp;#039;&amp;#039; (Festschrift). Maribor 2003, S. 28–52 ISBN 86-80693-67-7&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Rudolf Gustav Puff&lt;br /&gt;
   |Verlag=Občina Sveti Jurij v Slovenskih goricah&lt;br /&gt;
   |Übersetzer= Urška Madžarac&lt;br /&gt;
   |Titel=Die treue Wendin&lt;br /&gt;
   |Datum=2017&lt;br /&gt;
   |Seiten =63&lt;br /&gt;
   |ISBN= 978-961-285-862-9&amp;lt;!--|cobiss=92953345 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
   |Originaltitel=Zvesta Slovenka : zgodovinska povest doktorja Rudolfa Gustava Puffa / [prevod v slovenščino in v sodobno nemščino Urška Madžarac]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124774148|LCCN=n2003047636|VIAF=50169870}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Puff, Rudolf Gustav}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatforscher (Steiermark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sagensammler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1808]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1865]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Puff, Rudolf Gustav&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=untersteirischer Schriftsteller und Dichter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Juli 1808&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Holzbaueregg bei Großflorian, [[Steiermark]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Juni 1865&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Maribor|Marburg an der Drau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Glewe</name></author>
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