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	<title>Rudolf Grulich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bartleby08: /* Publikationen */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Publikationen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Grulich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. April]] [[1944]] in [[Runářov|Runarz]], [[Landkreis Mährisch Trübau]], [[Reichsgau Sudetenland]]) ist ein deutscher Theologe und [[Kirchenhistoriker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rudolf Grulich wurde im September 1946 mit seiner Mutter nach Oberfranken vertrieben. Nach dem Besuch der Volksschule in [[Creußen]] ([[Landkreis Bayreuth]]) und des Gymnasiums in Bayreuth studierte er Katholische Theologie und slawische Sprachen an der [[Philosophisch-theologische Hochschule#Deutschland|Philosophisch-theologischen Hochschule]] in [[Königstein im Taunus]], in [[Zagreb]] und in [[Augsburg]]. 1976 erfolgte seine Promotion mit der Dissertation „Die unierte Kirche in Mazedonien“ bei [[Gerhard B. Winkler]] in [[Regensburg]]. 1980 folgte die Habilitation mit dem Thema „Der Beitrag der böhmischen Länder zur Weltmission des 17. und 18. Jahrhunderts“ in Würzburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er arbeitete an der Akademie für Politik und Zeitgeschehen der [[Hanns-Seidel-Stiftung]] in [[München]] und als Wissenschaftlicher Assistent an den Theologischen Fakultäten in Bochum und Regensburg, später als Leiter der Informationsabteilung des Hilfswerkes „[[Kirche in Not/Ostpriesterhilfe]]“ und des &amp;#039;&amp;#039;Institutum Balticum&amp;#039;&amp;#039; in Königstein. Seit 1988 ist Rudolf Grulich Wissenschaftlicher Direktor des &amp;#039;&amp;#039;Institutes für Kirchengeschichte von Böhmen-Mähren-Schlesien&amp;#039;&amp;#039; in [[Nidda]]&amp;lt;ref&amp;gt;Pressemitteilung der Justus-Liebig-Universität vom 22. Februar 2008. URL: http://idw-online.de/pages/de/news248132&amp;lt;/ref&amp;gt;, seit 1990 [[Honorarprofessor]] für Kirchengeschichte an der [[Justus-Liebig-Universität]] Gießen und seit 2016 Zweiter Vorsitzender des &amp;#039;&amp;#039;Jüdischen Museums Nidda&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Impressum der Website des Jüdischen Museums Nidda. URL: https://web.archive.org/web/20161108134540/http://niddas-juden.lima-city.de/new/index.html&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Grulich hat über ein Dutzend Bücher verfasst und ebenso viele herausgegeben sowie Hunderte von Artikeln und Beiträgen geschrieben, die seine Schwerpunkte zeigen:&lt;br /&gt;
* Geschichte und Kultur der böhmischen Länder&lt;br /&gt;
* Die Kirchen im Osten&lt;br /&gt;
* Volksgruppen und Minderheiten in Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 gründete er auf der Bildungsstätte Heiligenhof in [[Bad Kissingen]] den Arbeitskreis für Volksgruppen- und Minderheitenfragen. Im gleichen Jahr wurde er Mitglied im Gründungskuratorium des [[Internationales Institut für Nationalitätenrecht und Regionalismus|&amp;#039;&amp;#039;Internationalen Instituts für Nationalitätenrecht und Regionalismus (INTEREG)&amp;#039;&amp;#039;]] in München. Er ist Mitglied des &amp;#039;&amp;#039;Sudetendeutschen Rates&amp;#039;&amp;#039; und des Bundesvorstandes der [[Sudetendeutsche Landsmannschaft|&amp;#039;&amp;#039;Sudetendeutschen Landsmannschaft&amp;#039;&amp;#039;]] sowie der Arbeitsgruppe Vertriebenenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz. Seit 1981 ist er ordentliches Mitglied der Geisteswissenschaftlichen Klasse der [[Sudetendeutsche Akademie der Wissenschaften und Künste|Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2005 ist er mitverantwortlich für ein Projekt der [[Karlsuniversität Prag]] mit dem Namen „Kirche und Nationalismus im 19. und 20. Jahrhundert in den böhmischen Ländern“. Außerdem ist er für das internationale katholische Hilfswerk [[Kirche in Not]] als Berater für Türkei-Fragen tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Jahren führt er Studienreisen durch die östlichen Länder. 2005 und 2006 veröffentlichte er Texte zur Lage der [[Christen in der Türkei]] und zum [[Völkermord an den Armeniern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1990 [[Sudetendeutscher Kulturpreis]] für Wissenschaft&lt;br /&gt;
* 1996 Orden Pleter Hrvatska ([[Orden des Kroatischen Flechtwerks]])&lt;br /&gt;
* 1996 Orden Danica Hrvatska ([[Orden des kroatischen Morgensterns]])&lt;br /&gt;
* 2004 Schönhengster Kulturpreis&lt;br /&gt;
* 2008 Verdienstkreuz am Bande des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland]]&amp;lt;ref&amp;gt;Meike Mossig ([[Justus-Liebig-Universität Gießen|JLU]]): &amp;#039;&amp;#039;[https://idw-online.de/en/news248132 Bundesverdienstkreuz für Honorarprofessor der JLU.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Informationsdienst Wissenschaft]]&amp;#039;&amp;#039;, 22. Februar 2008, abgerufen am 14. Juli 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2010 [[Sudetendeutscher Kulturpreis|Großer Sudetendeutscher Kulturpreis]]&lt;br /&gt;
* 2012 [[Ehrenplakette des Bundes der Vertriebenen]] (BdV)&lt;br /&gt;
* 2015 Patriarch-Kovář-Medaille der Hus-Fakultät (Husitská teologická fakulta) der [[Karls-Universität|Karls-Universität Prag]]&lt;br /&gt;
* 2018 der Ehrenbrief der [[Sudetendeutsche Landsmannschaft|Sudetendeutschen Landsmannschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
;als Autor&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die [[Katholische Ostkirchen|unierte Kirche]] in Mazedonien (1856–1916)&amp;#039;&amp;#039;. Augustinus-Verlag, Würzburg 1977, ISBN 3-7613-0114-6 (Das östliche Christentum; 29).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kreuz, Halbmond und Roter Stern. Zur Situation der katholischen Kirche in Jugoslawien&amp;#039;&amp;#039;. Aktion West-Ost, München 1979 (Werkmappe; 9).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Beitrag der böhmischen Länder zur Weltmission des 17. und 18. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Institut für Kirchengeschichte von Böhmen, Mähren, Schlesien, Königstein 1981, ISBN 3-921344-10-7 (zugl. Habilitationsschrift, Universität Würzburg 1981).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Antwort der Liebe. Leben und Werk von Mutter Annuntiata Chotek.&amp;#039;&amp;#039; Gründerin der [[Eucharistieschwestern]], 2. Aufl. Sudetendeutsches Priesterwerk, Königstein 1997 (= Für Kirche und Volksgruppe; 9).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Glaubenszeugen heute&amp;#039;&amp;#039;. Kirche in Not, München 1987 (= Kirche unter dem Kreuz; 3).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„O Prag, wir ziehn in die Weite“. Sudetendeutsche in aller Welt&amp;#039;&amp;#039;. Sudetendeutsches Priesterwerk, Königstein 1992, ISBN 3-926038-34-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Advocata Croatiae. Wallfahrten im ehemaligen Jugoslawien&amp;#039;&amp;#039;. Universität, Gießen 1994 (= Texte zum Ost-West-Dialog; 9).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Konstantinopel. Ein Reiseführer für Christen&amp;#039;&amp;#039;. Hess Verlag, Gießen 2006, ISBN 3-87336-271-6 (Nachdr. d. Ausg. Ulm 1998).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Ethnische Säuberung“ und Vertreibung als Mittel der Politik im 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. 4. Aufl. Internationales Institut für Nationalitätenrecht und Regionalismus, München 2002, ISBN 3-9806626-0-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mit den Benes-Dekreten in die EU? Auseinandersetzung zum Verhältnis von Sudetendeutschen und Tschechen&amp;#039;&amp;#039;. Hess Verlag, Ulm 2002, ISBN 3-87336-015-2 (= Texte zum Ost-West-Dialog; 15).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Christen unterm Halbmond. Vom osmanischen Reich bis in die moderne Türkei&amp;#039;&amp;#039;. Sankt Ulrich Verlag, Augsburg 2008, ISBN 978-3-86744-066-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;als Herausgeber&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verfolgte Kirche heute&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage. Kirche in Not, München 1986 (= Kirche unter dem Kreuz; 1).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Römisch-katholische Kirche in der Sowjetunion&amp;#039;&amp;#039;. 2. Aufl. Kirche in Not, München 1990 (= Beiträge zur Religions- und Glaubensfreiheit; 2).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sudetendeutsche Katholiken als Opfer des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. Neuaufl. Sudetendeutsches Priesterwerk, Brannenburg 2009&amp;lt;ref&amp;gt;tschechische Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Sudetoněmečti katolíci jako oběti nacismu&amp;#039;&amp;#039;. Marek, Brno 2002, ISBN 80-86263-33-9&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zeitzeugen der ethnischen Säuberung 1945/46. Katholische Priester berichten aus dem Schönhengstgau&amp;#039;&amp;#039;. Schönhengstgauer Heimatbund, Göppingen 2003.&lt;br /&gt;
* [[Franz-Josef Bäumer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Europassion. Kirche, Konflikte, Menschenrechte; Rudolf Grulich zum 60. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. Hess Verlag, Bad Schussenried 2006, ISBN 3-87336-350-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|108410765}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20140905104827/http://www.sudeten.de/cms/st/?download=10_ST_Grulich.pdf Lebenslauf] (PDF)&lt;br /&gt;
* [http://www.institut-kirchengeschichte-haus-koenigstein.de/ Homepage des Instituts für Kirchengeschichte von Böhmen-Mähren-Schlesien]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20190421173854/https://www.kirche-in-not.de/kirchengeschichte/2019/04-11-rudolf-grulich-wird-75 Ein Leben für Heimat, Menschenrechte und Europa] – Eine Würdigung zum 75. Geburtstag&lt;br /&gt;
* [https://www.kirche-in-not.de/allgemein/aktuelles/wallfahrten-von-kirche-in-not-mit-rudolf-grulich/ Beiträge von Prof. Grulich auf den Seiten der Päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=108410765|LCCN=n/82/50688|VIAF=268999822}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grulich, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenhistoriker (Theologe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Justus-Liebig-Universität Gießen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sudetendeutschen Kulturpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Grulich, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Theologe und Kirchenhistoriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. April 1944&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Runarz bei [[Brodek u Konice|Deutsch Brodek]], [[Mähren]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bartleby08</name></author>
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