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	<title>Rudolf Gompper - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Gompper&amp;diff=2632309&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie, Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2026-01-22T14:02:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie, Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Grab Rudolf Gompper.jpg|mini|Das Grab von Rudolf Gompper auf dem [[Waldfriedhof (München)]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Gompper&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Februar]] [[1926]] in [[Stuttgart]]; † [[28. März]] [[1999]] in [[München]]) war ein deutscher Chemiker und Hochschullehrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Zwar wurde &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Christian Gompper&amp;#039;&amp;#039; in Stuttgart geboren, wuchs aber in [[Esslingen am Neckar]] auf. Er war der Sohn des Feinmechanikers &amp;#039;&amp;#039;Johannes Gompper&amp;#039;&amp;#039; und seiner Ehefrau &amp;#039;&amp;#039;Anna&amp;#039;&amp;#039;, geborene &amp;#039;&amp;#039;Mayer&amp;#039;&amp;#039;. Nach dem Besuch der Grundschule (Volksschule) in Esslingen sollte der nun ca. 12 Jahre alte Junge in einer sog. [[Aufbauschule]] für die höhere Schule vorbereitet werden. Jene befand sich jedoch in [[Nürtingen]]. Gompper besuchte sie von 1938 bis 1943. Dann geriet er ins Räderwerk des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]]; mit dem Jahr 1943 waren die militärischen Initiativen auf die Alliierten übergegangen. Nun wurde die deutsche Jugend rekrutiert. Der junge Gompper wurde als [[Luftwaffenhelfer]] nach [[Friedrichshafen]] beordert; nebenbei wurde er von Februar 1943 bis Januar 1944 an der dortigen [[Oberrealschule]] unterrichtet. Im Sommer 1944 begann der obligatorische [[Reichsarbeitsdienst]]; jedoch wurde Gompper schon am 12. Juli 1944 zum Wehrdienst eingezogen.&lt;br /&gt;
Gompper geriet in Kriegsgefangenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Entlassung immatrikulierte er sich im Jahr 1946 an der [[Universität Stuttgart|Technischen Hochschule Stuttgart]] für das Studium der Chemie. Das dafür benötigte Reifezeugnis („Reifevermerk“) hatte er noch am 20. März 1944 von der Aufbauschule Nürtingen erhalten. Am 16. Januar 1952 bestand er die Diplomchemiker-Hauptprüfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend begann er seine Doktorarbeit, betreut von [[Hellmut Bredereck]] (Januar 1952 bis Juni 1953). Die Dissertation (Juli 1953) hat den Titel &amp;#039;&amp;#039;Reaktionen des Formamids mit Halogenverbindungen und Synthesen in der Oxazolreihe&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Dissertation Rudolf Gompper, Technische Hochschule Stuttgart 1953.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Academictree |chemistry |97260|Name=Rudolf Gompper|Datum=7. Februar 2018}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 habilitierte er sich an derselben Hochschule mit der Schrift &amp;#039;&amp;#039;„Zur Struktur und Reaktivität der Carbonsäureamide“&amp;#039;&amp;#039; für das Fach Organische Chemie. 1964 wurde er zum [[Professor|außerplanmäßigen Professor]] an der TH Stuttgart ernannt. Im Jahr 1965 erhielt er einen Ruf an die [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] als [[außerordentlicher Professor]] am Institut für Organische Chemie. 1968 wurde er zum [[Professor|ordentlichen Professor]] für Organische Chemie ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Rudolf Gompper war ein leidenschaftlicher Chemiker und akademischer Lehrer, der seine Begeisterung auf fortgeschrittene Chemiestudenten übertragen konnte. Vielseitig interessiert, las er in seiner Stuttgarter Zeit u.&amp;amp;nbsp;a. Werke von [[Bertolt Brecht]]. Seine Mitarbeiter animierte er zum Skisport und strebte dabei für sich Perfektion an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Forschungsinteressen kreisten um die Felder [[Chemische Synthese]] und [[Reaktionsmechanismus|Reaktionsmechanismen]]. Mindestens 355 Veröffentlichungen seiner Forschungsgruppe wurden registriert.&amp;lt;ref&amp;gt;ResearchGate https://www.researchgate.net/scientific-contributions/Rudolf-Gompper...&amp;lt;/ref&amp;gt; Scholar Google listet über 600 Publikationen auf.&lt;br /&gt;
Seit seiner Doktorarbeit interessierte er sich für das Konzept der Ambifunktionalität, insbesondere für [[Ambident|ambidente Verbindungen]].&lt;br /&gt;
Viele Arbeiten befassten sich mit [[Pi-Elektronensystem|π-Elektronen-Systemen]] und dem Einfluss von Donor- und Acceptor-[[Substituent]]en auf die chemische Struktur und Reaktivität. Dies konnte zur Synthese stabiler [[Antiaromat]]en nutzbar gemacht werden, u.&amp;amp;nbsp;a. einem Derivat des labilen [[Cyclobutadien]]s. Organische Radikale konnten „stabilisiert“ werden. Aus diesen Studien wurde das Konzept der &amp;#039;&amp;#039;Allopolarisierung&amp;#039;&amp;#039; entwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Gompper, Hans-Ulrich Wagner: Das Allopolarisierungs-Prinzip. Substituenteneinflüsse auf Reaktionen ambifunktioneller Anionen. In: Angewandte Chemie, Jg. 1976, Bd. 88, Heft 12, S. 389–401. https://doi.org/10.1002/ange.19760881203&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gompper gilt auch als einer der Pioniere der [[Organische Elektronik|organischen Elektronik]] und der Synthese von [[Polymerchemie|konjugierten Polymeren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1996: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz 1. Klasse]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 2009: Rudolf-Gompper-Memorial-Lecture&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wer ist wer?, 1993/94: das Deutsche Who’s Who&amp;#039;&amp;#039; – Schmidt-Römhild, 1993&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1060186691|VIAF=311441775}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gompper, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ludwig-Maximilians-Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1999]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gompper, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chemiker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Februar 1926&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. März 1999&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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