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	<title>Rudolf Gleye - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rudolf_Gleye&amp;diff=2599172&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-17211-29: das war sprachlich falsch</title>
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		<updated>2026-03-18T16:51:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;das war sprachlich falsch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Gleye&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Dezember]] [[1880]] in [[Braunschweig]]; † [[8. Juni]] [[1926]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Bauingenieur]] und kommunaler [[Baubeamter]] im Berliner [[Bezirk Lichtenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Rudolf Gleye legte im Herbst 1900 seine [[Abitur]]prüfung am [[Gymnasium Neue Oberschule|Realgymnasium]] ab und studierte anschließend an der [[Technische Universität Braunschweig#Geschichte|Technischen Hochschule Braunschweig]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lebenslauf&amp;quot;&amp;gt;laut Gleyes selbst verfasstem Lebenslauf zu seiner [[Dissertation]]; Archiv-Nummer N II G 17, Archiv der Technischen Universität Braunschweig&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1902 absolvierte er die Vorprüfung und bestand Ostern 1905 die Hauptprüfung im Fach [[Ingenieurbau]] mit Auszeichnung. Mittels einer Ergänzungs-Diplomarbeit erwarb er dann den [[Akademischer Grad|akademischen Grad]] eines Diplom-Ingenieurs. Bereits in den Semesterferien konnte Gleye erste praktische Erfahrungen beim Bau der [[Urfttalsperre]] sammeln und auch an Veröffentlichungen mitwirken. Nach seinem Studienabschluss war er nacheinander in den Stadtbauämtern [[Breslau]], [[Potsdam]] und [[Halle (Saale)|Halle an der Saale]] tätig. Er spezialisierte sich in dieser Zeit auf moderne Städte[[kanalisation]] von der Planung bis zur Bauleitung. Im Sommer 1908 unternahm Gleye dank einer ihm vom Braunschweigischen Staatsministerium verliehenen Reiseprämie eine größere Reise zum Studium der neueren städtischen Abwasserbeseitigung. Die gesammelten Erfahrungen führten anschließend zu einer Anstellung in [[Greifswald]], wo er sowohl ein Kanalbauamt aufzubauen als auch einen Gesamtplan für die Kanalisation der Hansestadt anzufertigen hatte. Wegen finanzieller Engpässe kam es dann jedoch nicht zur Ausführung. Er blieb in Greifswald und übernahm die Vertretung des Direktors der städtischen Gas-, Wasser- und Elektrizitätswerke.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lebenslauf&amp;quot; /&amp;gt; Seine praktischen Erfahrungen und theoretischen Überlegungen führten dazu, dass er am 16.&amp;amp;nbsp;Dezember 1910 mit einer Arbeit über [[Kanalisation]] in Städten (siehe [[#Schriften|Schriften]]) zum &amp;#039;&amp;#039;Dr.-Ing.&amp;#039;&amp;#039; [[Promotion (Doktor)|promoviert]] wurde. 1912 zog er nach [[Berlin-Lichtenberg|Lichtenberg bei Berlin]] in das Haus [[Möllendorffstraße]]&amp;amp;nbsp;120&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1911|833|Gleye, Rudolf|Teil=Teil 1|Seite=810|Zitat=Diplomingenieur}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und widmete sich hier neuen Aufgaben der kommunalen Bauverwaltung. Gleye wurde 1914 zum Stadtbaumeister ernannt; das verband er mit einem Umzug in das Haus [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Friedrichshain#Weichselstraße*|Weichselstraße]]&amp;amp;nbsp;1.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1914|894|Gleye, Rudolf|Teil=Teil 1|Seite=872|Zitat=Dr.-Ing., Stadtbaumeister}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Position hatte Gleye wesentlichen Anteil an der Errichtung kommunaler Gebäude wie des [[Stadtbad Lichtenberg|Stadtbads Lichtenberg]] und an der baulichen Entwicklung von [[Berlin-Karlshorst|Karlshorst]]. Besonders setzte er sich für die Realisierung der von [[Peter Behrens]] projektierten [[Waldsiedlung Wuhlheide|Waldsiedlung Berlin-Lichtenberg]] ein, für die er die [[Bauleitung]] in der ersten Bauphase 1919/1920 übernahm. So entstanden unter seiner Leitung Einfamilienreihenhäuser und Vierfamilienhäuser mit Elektro-, Gas-, Wasser- und Abwasser-Komplettanschluss sowie zugehörige Gärten und Ställe für Kleintiere.&amp;lt;ref&amp;gt;Regine Broch: {{Webarchiv |url=http://archiv.ub.uni-marburg.de/diss/z2006/0065/pdf/01drb.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Peter Behrens’ Wohnungsbaukonzepte 1910–1920. Von der repräsentativen Industriesiedlung zur kostengünstigen Kleinsiedlung&amp;#039;&amp;#039;. |format=PDF; 715&amp;amp;nbsp;kB |wayback=20110428022459 |archiv-bot=2019-05-11 02:06:37 InternetArchiveBot}} Dissertation, ub.uni-marburg.de, 2006; Abschnitt 4: „Die Waldsiedlung von 1919/20“, S.&amp;amp;nbsp;4&amp;amp;nbsp;f.; abgerufen am 20. März 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Groß-Berlin#Das Groß-Berlin-Gesetz|Gesetz zur Bildung der Stadtgemeinde Berlin]] im Jahr 1920 wurde Gleye gemeinsam mit weiteren zwölf bisherigen Gemeindemitgliedern in die erste Lichtenberger [[Bezirksverordnetenversammlung]] übernommen. In der Sitzung am 9.&amp;amp;nbsp;Februar 1921 wählte man den parteilosen Gleye zum besoldeten Mitglied des [[Bezirksamt (Berlin)|Bezirksamts]], in das er am 30.&amp;amp;nbsp;März 1921 durch den Berliner Oberbürgermeister [[Gustav Böß]] offiziell eingeführt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LuiseLexStr&amp;quot;&amp;gt;{{LuiseLexStr |art=a |bez=17 |id=G301 |zlb98= |kaupert=Gleyeweg-10318-Berlin |name=Gleyeweg (Karlshorst)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleye arbeitete hier einige Zeit mit dem Architekten [[Carlo Jelkmann]] zusammen, der sich auf die Errichtung von Schwimmbädern konzentrierte und später vor allem für das nach seinen Entwürfen errichtete [[Stadtbad Mitte (Berlin)|Stadtbad Mitte]] (1927–1930) bekannt wurde. Dieses enge Miteinander führte mit großer Wahrscheinlichkeit dazu, dass sich Gleye mit dem Bau bzw. Weiterbau der Lichtenberger [[Volksbad]]eanstalt und mit der Planung des Flussbads an der [[Rummelsburger Bucht]] befasste. Aufgrund seiner Ausbildung verwendete er große Sorgfalt auf die technische Ausstattung des Stadtbades Lichtenberg (Schwimmbecken, Wasserversorgungsanlagen, Saunas, Duschen, Sonnen- und Luftbad mit Umkleidezellen auf dem Dach).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das [[Städtisches Flußbad Lichtenberg|Flussbad Lichtenberg]] (Zugang [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Rummelsburg#Köpenicker Chaussee*|Köpenicker Chaussee]]&amp;amp;nbsp;1–4), am 21. Mai 1927 feierlich eröffnet, besaß etliche wohldurchdachte Konstruktionen der Schwimmbecken, Verbindungen, versteckte Pumpenanlagen und berücksichtigte sogar die winterliche Nutzung als Eislaufbahn. Auf Gleyes Anregung vereinbarte das Lichtenberger Bezirksamt mit den Eigentümern des [[Kraftwerk Klingenberg|Kraftwerks Klingenberg]] die Einbeziehung der Heizungsanlage des Betriebes zur Erzeugung angewärmten Wassers für das große Schwimmbecken. Gleye konnte darüber hinaus einen Baukostenzuschuss für das Freibad in Höhe von 30.000&amp;amp;nbsp;[[Reichsmark]] erreichen. Die geplanten Kosten für die Freibadeanstalt lagen bei rund 540.000&amp;amp;nbsp;Reichsmark, deren größerer Anteil vom [[Magistrat von Berlin|Berliner Magistrat]] übernommen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.spree2011.de/de/bildserien/elektropolis/ |text=Berliner Bademöglichkeiten im beginnenden 20. Jahrhundert. |wayback=20121010022619 |archiv-bot=2019-05-11 02:06:37 InternetArchiveBot}} spree2011.de, S.&amp;amp;nbsp;7&amp;amp;nbsp;ff.; abgerufen am 21. März 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleye wurde auf dem [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.museum-lichtenberg.de/index.php/menschen/person-des-monats/617-2016-06-person Person des Monats Juni 2016.] museum-lichtenberg.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein erfolgreiches Engagement würdigte der Bezirk Lichtenberg postum durch die Umbenennung des Haselhorstwegs und des Amselwegs in der Waldsiedlung Wuhlheide in [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Karlshorst|Gleyeweg]] am 9.&amp;amp;nbsp;September 1931.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudolf Gleye war verheiratet mit Gertrude, die nach seinem Tod in die Steglitzer Straße&amp;amp;nbsp;80 in Berlin W&amp;amp;nbsp;35 (heute [[Berlin-Schöneberg]]) umzog.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Berliner Adressbuch|1927|960|Gleye, Gertrude, verw.|Teil=Teil 1|Seite=936}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauten ==&lt;br /&gt;
* [[Lichtenberger Stadion]], 1914–1920&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=Kr. |Titel=Das Lichtenberger Stadion |Jahr=1920 |Heft=89 |Seiten=564 |Kommentar=Vermischtes |zlb=580}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Stadtbad Lichtenberg]], 1919–1920 und 1925–1928&lt;br /&gt;
* [[Städtisches Flußbad Lichtenberg]], 1925–1928&lt;br /&gt;
* [[Stadtbad Mitte (Berlin)|Stadtbad Mitte]], 1927–1930&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die leitenden Gesichtspunkte zur Durchführung der Kanalisation einer Stadt. Eine wirtschaftlich-technische Studie, als Beitrag zur Kanalisations-Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Technische Hochschule Carolo-Wilhelmina, Braunschweig 1910.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=Siedler |Titel=Die künstlerische Verwendung des Wassers im Städtebau |Jahr=1911 |Heft=68 |Seiten=421–422 |zlb=439}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das [[Lichtenberger Stadion]]. Denkschrift zur Einweihung im Juli 1920.&amp;#039;&amp;#039; Städtische Deputation für Spiel-, Sport- und Turnwesen (Hrsg.), Berlin 1920.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1178482693|VIAF=201648989}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gleye, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gleye, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bauingenieur und kommunaler Baubeamter in Berlin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Dezember 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Braunschweig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Juni 1926&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-17211-29</name></author>
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