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	<title>Rudolf Gleichauf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T03:00:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-02-02T04:23:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rudolf Gleichauf Mädchenportrait.jpg|mini|Rudolf Gleichauf: &amp;#039;&amp;#039;Porträt eines Mädchens&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Gleichauf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Juli]] [[1826]] in [[Hüfingen]]; † [[15. Oktober]] [[1896]] in [[Karlsruhe]]) war deutscher Historien- und Trachtenmaler. Er hat insbesondere Wandgemälde für Bauten der badischen Oberbaudirektion geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gleichauf besuchte die ländliche Zeichenschule des Oberlehrers [[Lucian Reich (Vater)|Lucian Reich]] (Vater des Bildhauers [[Franz Xaver Reich]] und des Malerpoeten [[Lucian Reich (Sohn)|Lucian Reich]]). Nachdem Reich einige Illustrationen des damals erst zehnjährigen Gleichauf an [[Julius Schnorr von Carolsfeld]] geschickt hatte und dieser Gleichaufs Talent bestätigte, erhielt Gleichauf ein Stipendium des Fürsten [[Karl Egon III. zu Fürstenberg]] an der [[Akademie der Bildenden Künste München|Münchner Akademie]] bei Schnorr von Carolsfeld. Gleichauf folgte Schnorr von Carolsfeld 1846 dann nach Dresden an die [[Hochschule für Bildende Künste Dresden|Dresdner Akademie]], wo er zahlreiche Kopien von Gemälden Alter Meister anfertigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 kehrte er zeitweilig nach Baden zurück. 1850 war er an der [[Staatliche Hochschule für Bildende Künste – Städelschule|Städelschule]] in [[Frankfurt am Main]]. Um jene Zeit schmückte er die Trinkhalle in [[Baden-Baden]] mit einem Kinderfries aus. Dort befindet sich auch ein Relief aus gebrannter Tonerde von Gleichauf, das den [[Ludwig Wilhelm (Baden-Baden)|Türkenlouis]] darstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.hist-ver-rastatt.de/html/body_350_jahre_turkenlouis.html | wayback=20110929081058 | text=Markgraf-Ludwig-Wilhelm Statue in der Museumstraße.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Frankfurt wurde er von Oberbaudirektor [[Heinrich Hübsch]] nach Karlsruhe berufen, um Bauten der Oberbaudirektion mit Wandgemälden zu versehen. Diese Tätigkeit führte er auch unter Hübschs Nachfolger [[Josef Durm]] fort. Zu Gleichaufs Werken aus dieser Zeit gehört die Darstellung der [[Hygieia]] am Giebel des [[Vierordtbad]]es. Gleichauf schuf hier ein Bild in Freskomalerei, das allerdings binnen zweier Jahrzehnte verblasst war. Daher wurde das Bild 1892 im [[Lithokaustik]]-Verfahren auf Keramik übertragen und blieb so erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.vierordtbad.info/6gesch6.htm | wayback=20130214080557 | text=Seite 6 Portikus und Brunnen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Decken[[Tondo|tondi]] in der [[Aula der Alten Universität (Heidelberg)|Alten Aula]] der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]] schuf Gleichauf in den Jahren 1885/86.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archiv.ub.uni-heidelberg.de/artdok/2204/1/Tacke_Ruperto_Carola_1386_1886_1997.pdf Ruperto-Carola 1386 -1886 – Rudolf Gleichaufs Entwürfe der Fakultätsbilder zum 500. Heidelberger Universitätsjubiläum]&amp;lt;/ref&amp;gt; Erhalten geblieben ist auch ein Altarbild von Rudolf Gleichauf in der katholischen Kirche in [[Kronau]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kronau.de/index.php?id=128 Kronauer Kirche]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Kirche Heilig Kreuz in [[Bietigheim]] wurde mit einem Altarbild von Gleichauf geschmückt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Titel= 1000 Jahre Bietigheim: aus der Geschichte eines Hardtdorfes | Autor= Rummel, U. | Ort= Bietigheim (Rastatt, Germany) | ISBN=978-3-87989-215-0 | Online= [https://books.google.at/books?id=z7CCAAAACAAJ Google Books]| Jahr= 1991 | Verlag= H. Dürrschnabel }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es zeigt die Auffindung des heiligen Kreuzes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.bietigheim-hl-kreuz.de/bietigheim/kirchengeistliche/neuekirche/altarbildnkbietigheim2.htm | archive-is=20120803145508 | text=Altarbild in der neuen Kirche}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein weiteres Gemälde in einem sakralen Raum ist &amp;#039;&amp;#039;Der erstandene Christus mit den Frauen am Grabe&amp;#039;&amp;#039; in der [[Apsis]] der Friedhofskapelle auf dem [[Hauptfriedhof Karlsruhe|Karlsruher Hauptfriedhof]].&amp;lt;ref&amp;gt;Anett Beckmann, &amp;#039;&amp;#039;Mentalitätsgeschichtliche und ästhetische Untersuchungen der Grabmalsplastik des Karlsruher Hauptfriedhofes&amp;#039;&amp;#039;, Kit Scientific Publishing 2006, ISBN 978-3-86644-032-6, S. 13&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer zahlreichen Wandgemälden hat Gleichauf im Auftrag des badischen Hofs und der badischen Regierung zwischen 1862 und 1869 auch 39 Aquarellbilder und eine Vielzahl von Kostümstudien geschaffen, die sich in der Badischen Landessammlung erhalten haben und für ein „umfängliches badisches Trachtenwerk“ geplant waren, das jedoch nicht vollendet wurde. Im Museum für Kunst und Geschichte Hüfingen war 2009/2010 die Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Gegenüber&amp;#039;&amp;#039; mit Werken von Rudolf Gleichauf zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.stadtmuseumhuefingen.de/index.php?id=7 | wayback=20100528163535 | text=Museum für Kunst und Geschichte Hüfingen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schwester von Rudolf Gleichauf war mit dem Hüfinger Künstler Joseph Heinemann, einem Bruder von [[Johann Nepomuk Heinemann]], verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Orden vom Zähringer Löwen]]&lt;br /&gt;
* [[Hausorden vom Weißen Falken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Badische Landes-Trachten&amp;#039;&amp;#039;. Müller’s Kunstverlag, Stuttgart ca. 1863.&lt;br /&gt;
* Brigitte Heck: &amp;#039;&amp;#039;Badische Landestrachten: dargestellt und beschrieben durch den Maler Rudolf Gleichauf in den Jahren 1861 bis 1869&amp;#039;&amp;#039;. verlag regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2019, ISBN 978-3-95505-178-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Lucian Reich: &amp;#039;&amp;#039;Wanderblühten aus dem Gedenkbuche eines Malers&amp;#039;&amp;#039;. Herder, Karlsruhe 1855.&lt;br /&gt;
* Balthasar Moser: &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Gleichauf&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Badische Heimat#Publikationen des Landesvereins Badische Heimat|Badische Heimat]], 31. Jg. (1951), Heft 2. [http://www.badische-heimat.de/neu/verein/heft/reprint/rudolf_gleichauf.pdf Rudolf Gleichauf – Ein Gedenkblatt von Balthasar Mooser]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012266605|VIAF=170654580|LCCN=n2020063066}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gleichauf, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens vom Zähringer Löwen (Ausprägung unbekannt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hausordens vom Weißen Falken (Ausprägung ungeklärt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hüfingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1826]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gleichauf, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Historien- und Trachtenmaler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Juli 1826&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hüfingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Oktober 1896&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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