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	<title>Rudolf Gabel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 19. April 2023 um 20:04 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rudolf Gabel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[5. November]] [[1907]] in [[Altingen]]; † [[17. November]] [[1991]] in [[Landau in der Pfalz]]) war ein deutscher [[Architekt]] und kommunaler [[Baubeamter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heilbronn Allee 70 AOK.jpg|mini|hochkant|AOK-Gebäude in Heilbronn]]&lt;br /&gt;
Rudolf Gabel wuchs im [[Remstal]] auf. Er machte zunächst eine [[Zimmerer]]lehre und besuchte dann das [[Realgymnasium]] in [[Schwäbisch Gmünd]]. Ab 1928 studierte er Architektur an der [[Universität Stuttgart|Technischen Hochschule Stuttgart]] und war dort anschließend als [[wissenschaftlicher Assistent]] am Lehrstuhl von [[Paul Bonatz]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 trat Gabel dem [[Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund|NSDStB]] bei, im März 1933 der [[Schutzstaffel|SS]], und zum 1. Mai desselben Jahres der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] (Mitgliedsnummer 2.919.972).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/10141001&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 heiratete Gabel Hildegard Freiin von Lupin, eine Tochter des Generalmajors [[Kurt von Lupin]]. Aus der Ehe gingen zwei Töchter hervor. Da die SS sein Heiratsgesuch nicht genehmigte, trat Gabel wieder aus der SS aus, bemühte sich jedoch in den folgenden Jahren – allerdings vergeblich – um Wiederaufnahme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gabel erwarb für sein eigenes, von ihm entworfenes Wohnhaus 1938 ein Grundstück, das ursprünglich jüdischen Eigentümern gehört hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 wurde er Leiter des Stadtplanungsamts in [[Heilbronn]]. Hier widmete er sich in erster Linie Planungs- und Verwaltungsaufgaben, zum Beispiel der Erstellung von [[Bebauungsplan (Deutschland)|Bebauungsplänen]]. Für die &amp;#039;&amp;#039;Kreuzgrundsiedlung&amp;#039;&amp;#039; in Heilbronn entwarf er ein Musterhaus. Außerdem wirkte er bei der Planung für Heime der [[Hitlerjugend]] mit. 1939 wurde Gabel zur [[Wehrmacht]] eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als NS-belastet wurde er im Mai 1945 aus dem Dienst der Stadt Heilbronn entlassen und arbeitete fortan als freier Architekt. 1947 wurde er im [[Entnazifizierung]]sverfahren als [[Mitläufer]] eingestuft. Er wurde in den Planungsbeirat für den Wiederaufbau der Heilbronner Altstadt berufen. Zwischen 1953 und 1968 war er Mitglied im Wettbewerbsausschuss der [[Architektenkammer]] Baden-Württemberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
=== Neubauten ===&lt;br /&gt;
In Heilbronn entwarf er die [[Wartbergkirche (Heilbronn)|Wartbergkirche]] und die Heilig-Geist-Kirche im [[Kreuzgrund (Böckingen)|Kreuzgrund]], plante ab 1957 die Erweiterungsflügel für das [[Rathaus (Heilbronn)|Heilbronner Rathaus]] und entwarf 1951 das Gebäude der [[AOK]]. Von 1956 bis 1960 entwarf und baute er das Kreiskrankenhaus [[Möckmühl]]. Für [[Neckarsulm]] entwarf Gabel das Gebäude des [[Albert-Schweitzer-Gymnasium Neckarsulm|Albert-Schweitzer-Gymnasiums]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altbauten ===&lt;br /&gt;
Ebenso wichtig war für Gabel die Rekonstruktion wichtiger historischer Gebäude nach Kriegsschäden, so das [[Altes Theater (Heilbronn)|alte Heilbronner Stadttheater]] und das [[Deutschordensmünster St. Peter und Paul (Heilbronn)|Deutschordensmünster St. Peter und Paul]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{archINFORM|arch|108338||2009-12-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schriften ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die romanischen Kirchtürme Württembergs. Eine baugeschichtliche Untersuchung der heute noch ganz oder teilweise oder in Umbauten vorhandenen romanischen Kirchtürme Württembergs.&amp;#039;&amp;#039; Bölzle, Tübingen 1936. (Dissertation, Technische Hochschule Stuttgart, 1936)&lt;br /&gt;
* zusammen mit Helmut Schmolz: &amp;#039;&amp;#039;Drunten im Unterland.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Archivs der Stadt Heilbronn&amp;#039;&amp;#039;, Band 21) Edition Cantz, Stuttgart-Bad Cannstatt 1976.&lt;br /&gt;
* zusammen mit Fritz Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Das war mein Heilbronn. Aus einem zerrissenen Bilderbuch von Fritz Wolf.&amp;#039;&amp;#039; Heilbronn 1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joachim Hennze: &amp;#039;&amp;#039;Stadtplaner und Architekt Rudolf Gabel (1907–1991).&amp;#039;&amp;#039; In: Christhard Schrenk (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heilbronner Köpfe IX. Lebensbilder aus zwei Jahrhunderten.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kleine Schriftenreihe des Archivs der Stadt Heilbronn&amp;#039;&amp;#039;, Band 70) Stadtarchiv Heilbronn, Heilbronn 2021, ISBN 978-3-940646-32-3, S. 97–114.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.rc-heilbronn.de/freunde/gabel.htm | wayback=20041113163037 | text=&amp;#039;&amp;#039;Dr.-Ing. Rudolf Gabel&amp;#039;&amp;#039;}} bei rc-heilbronn.de (Archivversion beim [[Internet Archive]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=108806030|VIAF=272864392}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gabel, Rudolf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Heilbronn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gabel, Rudolf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt und kommunaler Baubeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. November 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Altingen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. November 1991&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Landau in der Pfalz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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